• Landuin schaut Barnhelm etwas genauer an und musterte ihn.


    " In der Wolfsmark werden Posten und Ämter nach Erfahrung und Loyalität vergeben. Aber wo wir gerade bei Vertrauen sind...dieses kann man sich auch "erschleichen". Niemand von uns weiß bisher, wie lange diverse Protektorate schon unterwandert sind und wie lange diese Überfälle im Vorfeld geplant waren. Das kann schon sehr lange sein und es ist umso schlimmer wenn es mit Vertrauen erkauft wurde. Den das würde uns dazu bringen jeden zu verdächtigen." Kommentierte der Albernier ernst aber immer noch höflich.


    " Herr Eisenschmidt hat wenigstens einen Vorschlag gemacht, wie wir weiter vorankommen könnten. Er hat auch kein Wort dabei verloren, das man die Positionen mit vertrauensunwürdigen und unfähigen Personen besetzen sollte. Es geht hier darum mit dieser Methode vermeidliche Täter zu Fehlern zu bewegen. Oder habt ihr eine bessere Idee Herr... ähm Verzeihung, wie war noch gleich euer Name ?" Fragte er kurz nachdenklich und immer noch höflich.

    Alleine stark, gemeinsam unbesiegbar!


    Wir sind die Wölfe, hört unseren Ruf!


    Wo das Wort versagt, spricht das Schwert !


    Mors certa, hora incerta.


    Hast du das Glück Albernier zu sein, hast du tatsächlich Glück.

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  • Können wir das vielleicht lassen? Sagte Violante zu Landuin, nachdem er seine "wie war doch gleich euer Name" Frage an Gregor gerichtet hatte und die ihrer Meinung nach, doch sehr von oben herab klang. Der Protektor von Neu Kerawed hat lediglich seine Bedenken geäußert und immerhin, blieb er dabei sachlich! Sagte sie weiter. Klar ist, dass wir aufgrund der Spionageagriffe, etwas an unseren Abläufen ändern müssen. Doch halte ich eine Neubesetzung aller Schlüsselpositionen auch nicht für sinnvoll, so laufen wir nur Gefahr, dass wir einer Menge gut ausgebildeter und qualifizierter Leute verlieren und das würde unsere Protektorate nur weiter schwächen. Sie machte eine kurze Pause. Wie wäre es denn, wenn wir den Spieß umdrehen? Fragte sie. Spionage begegnet man doch am Besten mit Gegenspionage. Also laßt uns die Schlüsselpositionen nicht ersetzen, sondern vielmehr überwachen. Macht sich einer von ihnen verdächtig, haben wir eine erste Spur zu den Schweinehunden, die wir doch zu gerne an den Eiern packen wollen. Meinte sie abschließend.

    Violante<br />wie eine Lilie, die dir in die Fresse schlägt<br />wie der Sonnenaufgang am Jüngsten Tag<br />wie eine kuschelige Decke gefüllt mit Stacheldraht<br />wie die zärtliche Umarmung eines blutrünstigen Höhlenbärens<br />wie die einkehrende Ruhe des nahenden Todes

  • Gregor stand auf und sprach mit ruhiger und gelassener Stimme: Verzeiht werter Landuin Conchobair, dass ich mich Euch persönlich nicht vorgestellt habe, bisher hatte ich immer nur mit Eurem Protektor Adam von Winterfeld zu tun aber diesen tragischen Unglücksfall mich Euch nicht bekannt gemacht zu haben, möchte ich nun hiermit ausräumen. Mein Name ist Gregor zu Barnhelm, Ordensritter der Achenar, Protektor des Protektorats Neu Kerawed, ernannt durch die Hohen Gnaden Walays Rabenschrey und Ka´Shalee Zress. Falls Ihr Adam von Winterfeld treffen solltet, richtet ihm bitte meine Besten Grüße aus und ich freu mich schon auf die nächste Protektoratssitzung an der er wieder teilnehmen kann.


    Gregor wandte seinen Blick nun in die Runde und äußerte: "Ich stimme Violante zu. Gegenspionage sprich die Ämter in den einzelnen Protektoraten zu prüfen, ist eine sehr gute Idee und trifft auf meine volle Zustimmung.

  • Daskoniar schlug sich vernehmlich auf den Schenkel "Ihr seit Krieger nicht?" Sein Blick lag auf Gregor "Ihr denkt wie ein Krieger" sein Blick wanderte zu Violante "Und ihr, Magierin, Gelehrte? etwas in der Richtung, liege ich Richtig? Beide Denkt ihr wie es eure Proffesion lehrt, das Problem bei euren beiden Vorschlägen der Feind denkt weder wie ein Krieger noch wie ein Gelehrter. Er denkt wie ein Führer von Spionen. Ihr wollt ein Spionagenetzwerk zerschlagen? dann müsst ihr ebenso denken. Eine Überwachung der Schlüsselpositionen macht im ersten Moment Sinn, dort werden die Feinde sicher ansetzen, nicht wahr? Doch der Feind hat nicht an den Wirklich wichtigen Positionen angesetzt er hat das getan was jeder gute Informant tut, er hat in der zweiten und dritten Reihe angesetzt, bei dennen an die keiner denkt, Wachen, Diener, Mägde. Kurz all jene die einen Palast, eine Festung oder ein Lager sichern, bestücken am laufen halten. Die könnt ihr aber gar nicht alle überwachen, ebensowenig die Gasthäuser in dennen sie Abends trinken oder die Händler bei denen sie Einkaufen und die alle Teil des Netztes sein könnten. Die beste Möglichkeit wäre dem Feind selbst ein Netz auf Spionen auf den Hals zu hetzten das ist aber in dem Fall nicht einfach. Also wie verteidige ich mich in einem Krieg der Schatten? Ähnlich wie auf einem Schlachtfeld muss ich wissen wo der Gegner ist, woher er angreifen wird und ich kann die Räume die ernutzen kann bestimmen ihn Zwingen das Spiel nach meinen Regeln zu spielen. Zweingt ihn dazu Staub aufzuwirbeln. Hängt ein Zweites Schloss an ein Lager, gibt es zwei Schlüssel braucht er beide, Möglichkeit Staub aufzuwirbeln erhöht. Ähnliches Gilt für andere Positionen, ihr wollt das sich etwas auf bestimmte weise bewegt sorgt dafür das dich viele dafür bewegen Müssen keine Linie der Bewegung sondern eine Gruppe die zusammen handeln muss, der Einzelen ist angreifbar, bei einer Gruppe ist das Schwieriger und das Schöne sie überprüfen sich auch gleich noch gegenseitig. Fällt einer aus dem Muster erkennen das die anderen." Er grinste leicht "Lasst den Feind härter Arbeiten für den Angriff als ihr für die Verteidigung."

  • Ihre rechte Braue hob sich, während sie Daskoniars Blick erwiederte. Weder Magierin, noch Gelehrte, Ihr liegt also nicht richtig! Sagte sie, während sie ihn süffisant anlächelte.

    Violante<br />wie eine Lilie, die dir in die Fresse schlägt<br />wie der Sonnenaufgang am Jüngsten Tag<br />wie eine kuschelige Decke gefüllt mit Stacheldraht<br />wie die zärtliche Umarmung eines blutrünstigen Höhlenbärens<br />wie die einkehrende Ruhe des nahenden Todes

  • Ein kurzer, musternder Blick auf Violante. Man wirkt interessiert, dann jedoch wendet sich der Albernier wieder Barnhelm zu und erhob sich ebenfalls.


    " Exellenz es ist mir eine Freude euch kennenzulernen. Ich bin Landuin Conchobair zu Wolfenstein, Neffe des Schwertkönigs, Ritter Albernias und Leutnant der wolfsmärkischen Garde. Die Umstände das wir noch nicht bekannt gemacht worden sind, sind diese, das ich noch nicht so lange in Mythodea verweile. Es wird mir eine Freude sein eure Grüße seiner Hochgeboren auszurichten. Ihr werdet ihn beim Konvent der Elemente in Holzbrück antreffen können. " Führt er aus und nimmt dann wieder Platz und hört aufmerksam der Ausführung von Daskoniar zu.


    Landuin schmunzelt und nickt zustimmend.


    " Das gefällt mir...ihr seit gut. Den Feind aus der Reserve locken und zu Fehlern bewegen. Das ist genau das was ich vorhin gesagt habe und hat meine volle Zustimmung. Bringen wir sie dazu Licht in die Dunkelheit zu bringen und zwar mit so einem großen Feuer, dass alle es sehen können."

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  • Davion wartete, bis die Anderen fertig wahren. Die ganze Zeit blickte er auf seine Notizen.


    "Wenn ich das anmerken dürfte. Wundert sich keiner, wo so eine große Menge an Wahren hin ist? Teilweise sogar ziemlich einzigartige Sachen."


    Er deutete auf die Karte.


    "Die Frage ist also, wo er sein Versteck hat. Ich unterstütze den Vorschlag, ihn zu Fehlern zu verleiten. Ich möchte darüber hinaus jeden bitten, seine besten Späher aus zu schicken, um seine Basis zu finden. Bei der Menge muss er irgend einen Halm umgeknickt haben."

    Und ich schritt durch Rua`Funmey und der Wind sprach zu mir. Da wusste ich, es wahr der Anfang von etwas Neuem.

  • Gregor wandte sich zu Davion und sprach:" Gerne stelle ich einige Späher für dieses Unterfangen zur Verfügung, dies muss nur koordiniert werden, denn es hat keinen Sinn alle Späher in eine Richtung zu schicken.


    Ebenfalls richtete Gregor seinen Blick auf den Leutnant der wolfsmärkischen Garde:"Ihr solltet eines wissen, nämlich dass Hochgeboren der Titel für die Nyame und den Archon sind, dies ist laut den Gesetzestexten des Nordens so festgelegt aber umso länger ihr in Mythodea verweilt, umso mehr werdet Ihr über die Sitten, Gepflogenheiten, Gesetze und Personen erfahren. Kopf hoch, das wird noch.

  • Ein Fragender Blick legt sich in das Gesicht des Leutnants.


    " Ihr habt Recht Herr von Barnhelm. Es wurde ein Fehler gemacht. Seit ich vor einem Jahr hier anlandete waren mir die Begebenheit dieser Welt nicht bekannt. Ich lerne aber schnell von der Bevölkerung des Nördlichen Siegels. Eines der ersten Dinge die man mir hier beibrachte war, das der offizielle Titel der Nyame und des Archons die der "Exzellenz" sind. Wahlweise auch "meine Nyame" oder "mein Archon". Die Titel des Adels mögen hier zwar keinen Wert im regulären Sinne haben, sind aber als reine Titulatur, um der jeweiligen Person seinen Respekt zu zollen, durchaus geläufig. Daher rede ich den Herrn von Winterfeld mit "eure Hochgeboren" an, auch wenn sein Baronstitel kein Gewicht hat und reine Titulatur ist. Es ist reiner Respekt. Jetzt frage ich mich aber wer den Fehler gemacht hat ? Ein Großteil der ansässigen Bevölkerung oder nur eine einzige Person ? Könnt ihr mir diese Frage beantworten ?" Fragt der Albernier freundlich und nimmt einen Schluck Wasser aus dem Becher der vor ihm steht.

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  • Gregor wandte sich dem Leutnant zu und erklärte


    Titel sind reine Formsache und ohne Bedeutung wie Ihr bereits gesagt habt und Hochgeboren ist meiner Meinung nach eine einem Titel vorausgehende Bezeichnung, zu welcher Annahme man kommen könnte, wenn man die GGuSK und Apokryphen durcharbeitet und seine eigene Meinung hierzu bildet, denn die Anrede Hochgeboren wird zwar nicht erwähnt aber Exzellenzen sind durchaus hochgeboren und wenn erst durch die Elemente dazu gemacht.


    Danach konzentrierte er sich wieder auf das Wesentliche, nämlich die Koordination der Spähertruppen.

  • Tarabas seufzte kurz.
    "Gibt es einen dringenden Mangel in einem der betroffenen Protektorate?
    Oder einen weiteren Anlass? Sonst würde ich jetzt gehen."

    Er sah in die Runde und ließ seinen Blick bei Kop-tar ruhen, der eingeladen hatte.

    Orga Quellar Xarann

    Charaktere:

    Tarabas Nightshadow, Waffenmeister Aquas

    Usst'Sargtlin Tal'Shar Xarann (Hausadel)

    Theodorik zu Wolfenau


    "Die Kleinigkeiten erzeugen Perfektion, aber Perfektion ist keine Kleinigkeit."

  • " Dann haben wir in gewissen Dingen eine geteilte Ansicht. " Entgegnete Landuin dem Protektor und stellte den Becher wieder ab.


    Als der Herr von Drachenfels die Faust auf den Tisch knallen ließ um die beiden vermeidlichen "Streithähne" zu maßregeln, schaut der Albernier diesen etwas fragend an und musterte ihn kurz. Sichtlich beeindruckt bzw. eingeschüchtert wirkte er deswegen jetzt nicht. Man wendete sich eher wieder dem Hauptthema zu.

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    Mors certa, hora incerta.


    Hast du das Glück Albernier zu sein, hast du tatsächlich Glück.

  • Der Ulu-Mulu hatte alle gewähren lassen und hörte generell interessiert zu. Nachdem Tarabas gesprochen hatte, meinte er in die Runde: "Tatsächlich ein Kop-Tar glauben, dass kein aktueller Mangel an Rohstoffen herrschen. Direkt nach Angriffe haben mehrere Protektorate den geschädigten Protektoraten geholfen.", er nahm ein Schluck und fuhr dann fort, "Diese Bande aus Versteck zu locken und es möglichst schwer machen für ihre Operationen, gefallen Kop-tar sehr sehr gut. Eine Vorschlag dazu wäre fingierte Transporte zwischen eine Protektorat das haben schon Angriff erlebt und eine was sein noch ohne Angriff. Vielleicht es finden sich dazu ja Freiwillige, die wollen sowas durchziehen. Zusätzlich sollten sich jene zusammensetzen, die über gutes Späher verfügen und Ahnung haben von Norden. Wo könnten Gebiete sein, wo sich Truppen und auch eventuell Siedlungen könnten verstecken?!"