Schatten der Vergangenheit

  • Wann: Am Morgen nach dem Yunalesc 2.5 (Sonntag)



    Es war gegen Mittag, die ersten Gäste waren bereits aufgebrochen , als die gerüstete Gestalt des Waffenmeisters aus dem Haus trat, in dem er untergebracht war. Sein Blick war starr geradeaus gerichtet und er schob den jungen Seraphim der den Weg kreuzte unsanft zu Seite ohne in seinem Schritt innezuhalten.
    Schließlich erreichte er das Gebäude, in dem sich sein Ziel befand und betrat es, richtete seine Schritte zu dem Zimmer, in dem Sie sich befand.

    Orga Quellar Xarann

    Charaktere:

    Tarabas Nightshadow, Waffenmeister Aquas

    Usst'Sargtlin Tal'Shar Xarann (Hausadel)

    Theodorik zu Wolfenau


    "Die Kleinigkeiten erzeugen Perfektion, aber Perfektion ist keine Kleinigkeit."

  • Das rege Treiben der letzten Stunden hatte sich allmählich gelegt und auf den Fluren war eine beinahe routinierte Ruhe eingekehrt. Niemand hielt den Waffenmeister auf, als dieser sich dem Bereich der Yunalescer Heiler näherte. Warum sollten sie auch, sein Gesicht war hier inzwischen weitestgehend bekannt...


    Vor den Türen der Behandlungszimmer standen keine Wachen. Man hielt die Gefahren für gebannt und viele der Gäste waren mit einer ähnlichen Ansicht bereits ind en Morgenstunden abgereist. Es war ein Leichtes bis an die Tür heran zu kommen hinter der sein Ziel sich befand. Hinter der sie sich befand.

    Nur indem wir unser eigenes Licht ohne Angst scheinen lassen geben wir anderen Menschen die Erlaubnis und den Mut, das Gleiche zu tun.

  • Ohne zu zögern öffnete er unsanft die Tür, so dass sie mit einem nicht zu lauten, aber deutlichen Geräusch gegen die Wand stieß.
    Langsam betrat Tarabas den Raum, mit jedem Schritt steigerte sich die Wut. Sein Blick glitt durch das Zimmer, sortierte das gesehene nach potentiellen Gefahren und blieb schließlich an Sylvana haften, fixierte sie förmlich.
    Seine Hand schloss sich zu einer Faust, das Leder des Handschutzes knirschte hörbar.
    Die Heilerin im Zimmer blickte auf.


    "Raus."


    Seine Stimme zitterte.

    Orga Quellar Xarann

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    Tarabas Nightshadow, Waffenmeister Aquas

    Usst'Sargtlin Tal'Shar Xarann (Hausadel)

    Theodorik zu Wolfenau


    "Die Kleinigkeiten erzeugen Perfektion, aber Perfektion ist keine Kleinigkeit."

  • Die Heilerin erhob sich, dann trat sie dem Waffenmeister mit dem frisch gebadeten und gewickelten Kind in den Weg:


    Waffenmeister, dies ist ein Krankenzimmer und wenn ihr nicht jetzt von mir aus selbigem befördert werden wollt, dann mäßigt euch gefälligst! Wut gehört NICHT an ein Krankenbett!


    Sie machte nicht den Anschein, als würde sie ihn vorbei lassen, ehe er sich beruhigt hätte.

    „Zweifel, die Du hegst sind nicht allein deine Angelegenheiten, denn an deinen Zweifeln können Heere zerbrechen, Helden sterben und Träume vergehen.“

  • Langsam wanderte sein Blick über Melekh zu der Heilerin.


    "Sofort."


    Die Stimme war eisig und dem Priester schien die Drohung der Heilerin nicht das geringste auszumachen noch schien er gewillt auch nur den Hauch einer anderen Meinung dulden zu wollen. Seine Augen schienen überall über den Raum zu huschen.

    Orga Quellar Xarann

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    "Die Kleinigkeiten erzeugen Perfektion, aber Perfektion ist keine Kleinigkeit."

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  • [OT: Tiara ist nicht im Raum <!-- s;) -->;)<!-- s;) --> sie spielt auf Wunsch eine Heilerinnen-NSC <!-- s:) -->:)<!-- s:) -->]


    Sylvana hatte gewusst, dass er kommen würde noch bevor er die Tür aufgestoßen und sich mit vehementer Stimme bemerkbar gemacht hatte. Die Welle an Emotionen deren Ziel sie zu sein schien war nicht zu übersehen gewesen.


    Müde und mit blassen Zügen hatte Sylvana auf der Seite gelegen, ihr Gesicht dem Erzhexer zugewandt und hatte versucht sich von den Strapazen der letzten Tage und vor allem von jenen der letzten Nacht wieder ein wenig zu erholen. Ihr war schleierhaft was geschehen sein mochte, dass Tarabas so aufgebracht sein mochte.
    Verwundert drückte sie sich nun von ihrem Lager hoch um sich dem "Besucher" zuzuwenden... doch vorerst kam von ihr nichts weiter als ein kurzer Seitenblick zu Kelnozz und einem darauf folgenden fragenden Blick in Richtung des Waffenmeisters...

    Nur indem wir unser eigenes Licht ohne Angst scheinen lassen geben wir anderen Menschen die Erlaubnis und den Mut, das Gleiche zu tun.

  • Als wären die Emotionen des Drow nicht genug, spürte Sylvana nun auch die aufsteigende Wut in Melekh. Er hatte hingenommen, dass Sie sich die letzten Tage nicht geschont hatte. Hatte zugelassen, dass das Kind aufgrund des Stresses und der mentalen Anspannung nun Wochen zu früh auf die Welt gekommen war. Hatte ihre Trauer und ihren Schmerz gefühlt.
    Er würde nicht zulassen, dass nun auch der Waffenmeister, von dem er eine weitere Belastung Sylvanas am wenigsten erwartet hätte, die erschöpfte Frau zusätzlich anstrengte.


    Langsam stand er auf und trat neben Sylvana, so dass die beiden Hochämter dem Waffenmeister gemeinsam begegneten. Das eine erschöpft, das andere bereit jeden zu töten, der dem Kind und Sylvana schaden könnte.

  • Direkt nach Tarabas kommt leicht außer Atem Liandra an und hört nur das Letzte "Sofort". Sie zuckt und erstarrt kurz. Offenbar war sie nicht gemeint. Deshalb entspannt sie sich und sieht zwischen der Heilerin, dem Kind und Tarabas hin und her. Liandra bedeutet ihr hinter Tarabas Rücken schnell den Raum zu verlassen. Und hofft das diese ihr Kopfschütteln welches sie nachschickt richtig deutet.

  • Ein kurzer Blick versicherte Tarabas wer hinter ihn getreten war.


    "So.... fort...."


    Es war mehr ein Knurren aus zusammengebissenen Zähnen denn richtige Worte und sein Blick ging von der Heilerin zu Melekh und Kelnozz.

    Orga Quellar Xarann

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    Tarabas Nightshadow, Waffenmeister Aquas

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    Theodorik zu Wolfenau


    "Die Kleinigkeiten erzeugen Perfektion, aber Perfektion ist keine Kleinigkeit."

  • Sylvana verstand die welt nicht mehr, aber wenn sie ehrlich war, dann traf diese Verwirrung allmählich auf routinierte Gleichgültigkeit. Es hatte so oder so keinen Sinn sich ständig zu fragen was nun schon wieder vorgefallen war. Angestrengt setzte sie sich nun zur Gänze auf und verzog dabei leicht das Gesicht.


    tarabas hatte sich einen ungemein schlechten Augenblick ausgesucht sich am Rande seiner Beherrschung zu befinden. Kelnozz entfernte sich seit dem vergangenen Abend kaum mehr als 5 Schritt von ihr, Melekh hatte genug mitansehen und hinnehmen müssen auch wenn es nicht im Geringsten seine Art war. Sie konnte ihm nicht vor den Kopf stoßen und ihn vor die Tür bitten. bei dem Dunkelelfen wollte sie das auch nicht... diese Ganze Angelegenheit war so ungemein kompliziert, selbst wenn sie etwaige eigene Gedanken, Wünsche und Emotionen außen vorließ, dass sie auf keinen Konsens kommen wollte.


    Wortlos streckte sie die Arme nach der Heilerin aus. Zumindest die Frau brauchte sich das nicht antun, was auch immer gleich in diesen Räumlichkeiten losbrechen würde.

    Ich weiß nicht warum du so wütend bist, aber ich fürchte für ein Vier-Augen-Gespräch hast du dir einen sehr ungünstigen Augenblick ausgesucht...
    ihre Stimme klang angestrengt.

    Nur indem wir unser eigenes Licht ohne Angst scheinen lassen geben wir anderen Menschen die Erlaubnis und den Mut, das Gleiche zu tun.

  • Sein Blick zuckte zu Sylvana und bohrte sich in Ihre Augen.
    Er zögerte einen Augenblick.

    "Melekh bleibt, der Rest geht. Jetzt.... auf die eine oder andere Weise...."

    Seine Stimmung hatte sich nicht verbessert und er schein sich darauf vorzubereiten tatsächlich nachhelfen zu müssen.

    Orga Quellar Xarann

    Charaktere:

    Tarabas Nightshadow, Waffenmeister Aquas

    Usst'Sargtlin Tal'Shar Xarann (Hausadel)

    Theodorik zu Wolfenau


    "Die Kleinigkeiten erzeugen Perfektion, aber Perfektion ist keine Kleinigkeit."

  • mit Missbilligung im Blick wendet sie sich von Tarabas ab, sofort wird der Blick liebevoll, als er zu mutter und Kind geht. Sie legt das Kind Sylvana in den Arm.


    Als Heilerin lege ich Protest ein, dass ihr derzeit Besuch empfangt, aber da ich genug von euch weiß, dass ihr ohnehin nur den Protest zur Kenntnis nehmt gewähre ich Euch und euren Besuchern ein viertel Stundenglas, danach wird jeder außer Euch und dem Kind das Zimmer verlassen und Ihr werdet ruhen für den Rest des Tages!

    „Zweifel, die Du hegst sind nicht allein deine Angelegenheiten, denn an deinen Zweifeln können Heere zerbrechen, Helden sterben und Träume vergehen.“

  • Maya hatte bisher stumm im Schatten gestanden und die Ankunft des Waffenmeisters und Liandras beobachtet. Sie gab keine sichtbare Reaktion von sich, weder auf das Eintreffen, noch auf die Laune oder die kurzen Befehle. Viel eher huschte ihr Blick hinüber zu Sylvana. Die junge Magierin schien die letzten Tage schon nur widerwillig von der Seite der Neches'Re gewichen zu sein. Selten hatte sie mehr als eine Tür getrennt.
    Wie sie jetzt reagieren würde, war nicht abzusehen, aber so wie es aussah, würde sie nur auf Geheiß Sylvanas gehen.
    Und auch wenn die Nacht lang und ereignisreich gewesen war, so sah sie zwar müde aus, aber auch bereit einzugreifen, sollte die Situation eskalieren.

    [center]&quot;It&#39;s my own desire,<br />It&#39;s my own remorse,<br />Help me to decide, <br />Help me make the most of freedom, <br />Nothing ever lasts forever.&quot;<br /><br /><br />[/center]

  • Sylvana nahm der Heilerin das schlummernde Bündel mit einem Lächeln aus den Armen, das noch niemand bei ihr gesehen haben mochte. Ein Lächeln, das nur eine Mutter lächeln konnte. Sachte bettete sie das Kind in ihren Armen und lehnte sich wieder etwas zurück, nickte der Heilerin dankbar zu und blickte dann zurück zum Waffenmeister Aquas, dessen Art und Weise mit ihr zu sprechen immer noch nichts weiter als Verwirrung bei ihr hinterließ.


    Ihre Züge jedoch waren ruhig. Ihre für einen Moment des Schweigens gänzlich auf den Besucher gerichtet. Dann, einige Herzschläge später war ihre Stimme fest.

    Kelnozz, vor die Tür... und warte dort. Maya... sei so freundlich und hab ein Auge darauf, dass Kelnozz sich nicht genötigt fühlt anderweitige Besucher anzugreifen bis ich euch wieder hereinhole, ich hatte genug Unfrieden in den letzten Stunden um mich herum.


    Es war ihr im Grunde zuwider jene vor die Tür schicken zu müssen, aber sie wusste, dass Tarabas einen guten Grund vorbringen würde. Das hatte er zumindest bisher immer getan...

    Nur indem wir unser eigenes Licht ohne Angst scheinen lassen geben wir anderen Menschen die Erlaubnis und den Mut, das Gleiche zu tun.

  • Noch immer wortlos nickte Maya Sylvana zu und würde warten, bis Kelnozz vorgegangen war, bevor sie sich ihm anschloss. Tarabas ließ sie auf dem Weg zur Tür kaum außer Augen und man konnte davon ausgehen, dass sie vor der Tür bleiben würde und beim kleinsten Laut, der auf zu viel Ärger schließen ließ, wieder zur Stelle sein würde.
    Und natürlich würde sie Kelnozz draußen auch im Auge behalten.


    Draußen sah sie zu Liandra, als die Tür wieder geschlossen war.
    "Weißt du, was da los ist?"

    [center]&quot;It&#39;s my own desire,<br />It&#39;s my own remorse,<br />Help me to decide, <br />Help me make the most of freedom, <br />Nothing ever lasts forever.&quot;<br /><br /><br />[/center]

  • Liandra sieht Maya ruhig an. Im Gegensatz zu allen anderen scheint sie nicht übermäßig besorgt.


    "Er machte sich für die Abreise fertig und gab mir noch letzte Anweisungen, als uns die Nachricht über die Geburt erreichte. Tarabas drehte sich postwendend um und stürmte aus dem Zimmer. Ich mußte erstmal über die ganzen Taschen und Kisten steigen deswegen traf ich etwas verzögert ein. Ich hatte dadurch auch nicht die Gelegenheit ihn zu fragen warum er so schnell und erzürnt das Zimmer verlassen hatte und hierher kam."


    Sie sieht Maya schulterzuckend an.

    "Ich könnte seine Gedanken raten, aber ob das zuverlässig ist weiß ich nicht. Eines weiß ich aber sicher. In den 12 Jahren in denen ich mit ihm reise habe ich ihn offen noch nie so wütend gesehen."


    Ihr Blick wandert zu Kelnozz und zurück zu Maya.

    "Im Gegensatz zu anderen seiner Art hat er sich immer völlig unter Kontrolle und läßt nach außen keine Angriffsfläche. Nichts geschieht offen nach vorne heraus, was nicht vorher sehr gut durchdacht und gesichert ist....bis jetzt...."


    Jetzt schleicht sich doch Besorgnis in ihr Gesicht.


    "Aber einer Sache bin ich mir sehr sicher, selbst wenn er zornig ist, er wird der Neches Re nichts antun. Für den Erzhexer kann ich nicht garantieren, aber der wird sich ja wohl zu schützen wissen."