Vorgeschichte zum CvM

  • (Ich möchte hier nochmal einen genaueren Ablauf der Handlungen zeigen die sich vor dem CvM abspielten)


    Halle des Krieges: Walays tritt vor die Führung des Nordens und gibt seinen Unmut über seine Sicht verschiedener Dinge preis.


    Reise zu den Naldar: Walays zieht mit einigen Getreuen zu den Naldar, um zu sich selbst zurück zu finden. Einzige Bedingung der Naldar, er muss als Walays kommen und sein Zepter auf die Ebene der Elemente schicken.


    Ostaras Segen im Westen: Walays nimmt an den Feierlichkeiten im Westen teil und spricht mit vielen über die Situation zwischen ihm und der Nyame. Er weiß nicht wie es weiter gehen soll und versucht Antworten zu finden. Zu keiner Zeit versucht er die Nyame zu stürzen oder anzuzweifeln.


    Gespräch mit dem Vorn: Walays und Vorn unterhalten sich von Angesicht zu Angesicht über die Worte und entstandene Situation in der Halle des Krieges. Walays willigt ein der Nyame einen Brief zu schreiben und nochmals um ein Gespräch zwischen ihnen zu bitten.


    Informationen von Khalil: Walays erhält Informationen, welche ihn dazu veranlassen, der Nyame einen Aufruf der Truppen zu schicken. (siehe Aufruf des Nordens zum CvM)


    Reise an die Front: Walays reist mit Lahar an die Frontlinie des schwarzen Eises und überprüft die Anweisungen welche er gegeben hat und schickt folgenden Brief an die Nyame.


    Meine Nyame,


    ich weiß meine Worte haben dich verletzt und du kannst mit Recht zürnen.


    Doch möchte ich dir meine Geschichte der vergangenen Jahre erzählen und hoffe, dass du mich vielleicht verstehen kannst.


    Ich kam wieder aus den Fängen der Pestilenz, welche mich ein halbes Jahr quälen konnten.
    Immer wieder und jede Nacht kam er zu mir und hat versucht mich zu zerstören, sagte mir das du an diesem Leid schuld wärst.
    Ich verschloss meine Seele in den Elementen, sollte er doch meinen Körper brechen doch nie meine Seele.
    Ich hörte eure Stimmen eines Tages und wusste, dass das was er mir über dich erzählte nicht stimmen konnte und so kämpfte ich weiter in der Hoffnung eines Tages fliehen zu können.


    Dieser Tag kam und ich war froh wieder in den Reihen des Nordens zu sein, doch so gut ich meine Seele auch schützen konnte, ein Teil wurde zerstört und weder ich noch jene um mich herum konnten dies erkennen.


    Der Kokon in dem meine Seele geschützt war zerbrach und die Essenzen verteilten sich auf jene die mir nahe waren.
    Vielleicht ist es der Teil der mir gefehlt hat, vielleicht auch nicht.


    Als ich die Chance hatte uns von dem Verräter zu befreien ersann ich einen Plan und hoffte so, dass die Pein endlich vorbei wäre.
    Ich selbst konnte von dem letzten Rest der Pestilenz befreit werden, der sich tief in meinem innersten vergraben hatte und ich fühlte mich befreit.
    Befreit aber nicht geheilt von dem was mir wieder fahren war.


    Ich kehrte an deine Seite zurück und doch hatte sich etwas verändert und ich konnte nicht erkennen was, noch bemerkte ich es wirklich.


    Die Jahre des Kampfes gegen das schwarze Eis trugen nicht zu meiner Gesundung bei, verlor ich mich doch in den Elementen um den Norden zu beschützen.
    Du kannst dir sicherlich vorstellen, dass es schmerzhaft war zu hören mir sei der Norden egal.
    Kämpfte ich doch jeden Tag um diesen zu schützen und von den Verfemten zu befreien.


    Du bist in deinem Amt gewachsen meine Nyame etwas das ich sehen konnte und dennoch ein Dämon in mir hielt dies zu akzeptieren zurück.
    Du bist dem Norden eine gute Nyame, dass habe ich endlich erkannt.


    Vielleicht sind meine Tage als Archon vorbei und jemand anderes, stärkeres sollte dieses Amt einnehmen?
    Ich weiß es nicht, doch werde ich um Antworten bei den Elementen bitten.


    Egal was dir Siedler erzählen wollen, ich und meine Getreuen haben in keinster Weise geplant gegen dich vorzugehen.
    Wenn ja so sind es Lügen und sollten bestraft werden, ich werde das Land nicht schwächen, noch einen Mord an dir verüben oder in Auftrag geben.


    Ich bitte dich um ein Gespräch, welches wir in nächster Zeit führen sollten.
    Die Naldar waren bei mir und erbitten die Hilfe des Nordens.
    Ich habe dir ein Schriftstück zu diesem Brief gelegt mit einem Aufruf an den Norden.
    Ich denke dies könnte ein guter Zeitpunkt sein miteinander zu reden.
    Ich hoffe du stimmst diesem Gespräch zu.


    Mögen die Elemente dich stets beschützen und vergib einem Menschen seinen Zorn.


    Walays


    Reise zur Taverne "Zum saufenden Ullu": Walays und Lahar finden sich auf dem Rückweg nach Paolos Trutz in der Taverne ein und genießen die kurze Pause während ihrer Reise. Walays unterhält sich mit den Siedlern und stellt sich jeder Frage.


    Innerer Konflikt: Walays weiß, dass er den Naldar keine Unterstützung schicken darf um ihr Leben in einem Bürgerkrieg zu verteidigen.


    Das Heer setzt sich in Bewegung: Während sich das nördliche Heer in Bewegung setzt um in den Süden gegen Merth´yar zu ziehen, bittet Walays, Kimberley und Khalil ihn am Morgen vor der Portalreise zu treffen (folgendes spielte sich dann ab).

    Im frühen Nebel des Morgens hatte er sie zu sich kommen lassen, sie sollten es sein welche die Geschichte erzählen konnten. Er schluckte schwer, wusste er doch genau was er tat und welche Konsequenzen es nach sich ziehen konnte. Er stand vor dem Aeris Portal, bereit das Refugium zu betreten. Er war noch nie an diesem Ort gewesen, hatte nur davon gehört. Welcher Ort wäre passender als dieser um seinen Schritt zu tun, an keinem Punkt war er dem Himmel näher, ihr näher.


    Er blickte die beiden an und begrüßte sie, jeden auf die für ihn gebührliche Art und Weise. Dann sprach er: „Kimberley meine Schwester, Schild meines Lebens und meiner Seele, Khalil mein Freund, des Volkes das ich so sehr liebe. Ich habe euch zu mir gebeten, damit ihr mit mir diesen Weg beschreitet. Ihr sollt meine Zeugen sein, Zeugen vor Aeris und für ganz Mythodea. Bitte stellt jetzt keine Fragen, ihr werdet alles verstehen wenn die Zeit gekommen ist. Seid für mich zu diesem Zeitpunkt jene die mich stützen und nicht abweichen lassen, so schwer es euch auch fallen mag.“ Er blickte sie an, er konnte ihre Gedanken spüren, ja sie fast greifen und wusste sie wollten mehr wissen, doch dies konnte er ihnen zu diesem Zeitpunkt nicht geben. „Ich weiß es ist nicht leicht mir zu folgen ohne zu wissen wohin euch die Reise führt, doch habt vertrauen in mich, euch wird nichts geschehen und auch ich fürchte nicht um mein Leben.“, sprach er und sie spürten seine Zuversicht, seine Überzeugung und seine Liebe. Kimberley konnte sich noch gut erinnern, diesen Menschen hatte sie schon einmal so gesehen, doch sie konnte sich nicht erinnern wann dies gewesen war. Er blickte sie an, es war ein tiefer Blick ein Blick hinab in ihre Herzen und er fragte sie: „Seid ihr bereit mir zu folgen, seid ihr bereit das was ihr erfahrt für euch zu behalten, bis der Zeitpunkt gekommen ist, dass ihr davon berichten dürft? So schwört es mir, bei dem was uns verbindet und den Elementen?“ Nach ihrem Schwur, ging er auf das Portal zu und gab die Adresse ein, welche sie zu dem Ort bringen würde an dem er zu ihr sprechen würde. Das Portal aktivierte sich, er drehte sich zu ihnen um, ein lächeln lag auf seinem Gesicht und sprach: „Dann möge unsere Reise beginnen.“ und er schritt mit ihnen durch das Portal seinem Schicksal entgegen.


    Sie betraten das Refugium Eliars, es war als würden sie auf einer Wolke stehen, dass Sonnenlicht wärmte sie und tauchte alles in ihren Glanz. Ein Tor mit zwei sich aufbäumenden Greifen gab den Blick auf eine Halle frei. Die Halle war von Säulen umrundet und in ihrer Mitte stand ein Altar und kein Dach behinderte die Sicht in das Blau des Himmels. Sie näherten sich dem Altar in deren Mitte eine Gestalt aus Nebel und Luft schwebte. Die Gestalt schimmerte im Sonnenlicht und zeigte kein Leben, es war eine Statue geschaffen aus dem Element der Luft. Sie zeigte eine Frau, wunderschön anzusehen. Links neben ihr ruhte ein steinerner Greif und auf der rechten Seite ein Engel, beide aus weißem Marmor gehauen. „Ich hatte keine Ahnung wie schön es ist.“, sprach er mit belegter Stimme und ging vor dem Altar auf die Knie. Sie konnten die Tränen auf seinen Wangen sehen als er den Kopf hob, seine Augen zeigten seine Entschlossenheit und er lächelte.


    „Höre mich Herrin der Stürme, Atem allen Lebens, du die uns alle umgibt zu jeder Zeit. Ich der Archon des nördlichen Siegels Walays von Rabenschrey trete nun vor dich. Ich bin zurück gekehrt um mein Erbe anzutreten und dein Zepter wieder den Verfemten zu führen, die Siedler zu schützen und ebenso die Völker der Elemente. Aus diesem Grund muss ich mich gegen deinen Befehl stellen, um jene zu beschützen, welche mir am nächsten stehen. Naldariel der Engel des Windes knüpfte das Band zwischen mir und deinen Kindern den Naldar. Und jetzt im Angesicht der Gefahr kann ich nicht wegsehen, kann nicht hinnehmen ihnen nicht zur Seite stehen zu dürfen. Aeris höre mich an ich werde Truppen entsenden um die Schwachen zu beschützen, um dein Volk zu schützen vor den Töchtern Aminaahs und Merth´yars Absichten. Ich bin der Archon der für die Einigkeit steht und in dieser die Stärke für den Zusammenhalt findet. Ich bin der Archon der sein Leben gibt um alle anderen zu beschützen. Im Namen der Elemente und der Liebe zu dir Herrin der Winde, erwarte ich dein Urteil über mich und werde es akzeptieren, wie auch immer es lauten möge. Verschone nur diejenigen, welche meinen Befehlen folgen und lenke deinen Blick nur auf mich, denn ich bin es der dir wieder spricht.“


    Er hielt das Zepter in die Luft und erwartete das Urteil des Elementes dem er so treu zur Seite stand. Doch als nichts geschah erhob er sich und drehte sich zu den beiden Gefährten um und sprach abermals: „Erinnert euch an den Schwur den ihr mir gegeben habt und erinnert euch an die Worte die ich sprach. Ich schütze die Schwachen wie es mir zugetragen wurde und habt keine Angst vor dem was passieren wird. Ich lege meine Hoffnung in die Hände Aeris und sie weiß um meine Treue ihr gegenüber.“ Dann blickte er zu Khalil: „Es ist an der Zeit uns vorzubereiten um gegen Merth´yar zu ziehen und das Volk zu schützen dem ich mich verbunden fühle.“ Er drehte sich noch einmal um und verbeugte sich tief, dann ging er auf das Portal zu um sich dem Kampf der auf sie wartete zu stellen.


    Zur gleichen Zeit in Paolos Trutz: Violante und Ulric erhalten einen Befehl, sich mit ihren Truppen nach Tin`Hadrath zu begeben. Sie sollen ihre Ämter niederlegen und den Naldar helfen. Anschließend sollen sie in den Westen gehen. (zu diesem Zeitpunkt wissen Violante und Ulric nicht was geschehen ist oder was geschehen wird)


    CvM: Walays gibt nach der Ankunft im Lager dem Norden Preis was er getan hat und welche Konsequenzen auf ihn warten könnten. Bis zu diesem Zeitpunkt haben die Elemente ihn nicht gerichtet. Er lebt immer noch in der Annahme das er gerichtet wird und das sein Urteil der Tod sein kann. (alles andere wurde bespielt und vor Ort erlebt)


    (Ich hoffe dieser Ablauf der Ereignisse, geben nochmal ein wenig Aufschluss über die Abläufe, welche sich im Hintergrund ereignet haben. Der ganze Ablauf hat sich erst nach dem WestCon ergeben.)

  • Kurze Ot-Frage: Ist das geschriebene hier IT oder OT ?

    Wenn wir uns erheben, dann ist sie groß die Not... wir sind nicht mehr am Leben.. doch wir sind nicht Tod.. <br />Und jeden Tag Kämpfen wir um unser Leben zurück zu gewinnen, wir dienen unserer dunklen Herrin.<br />Treue über den Tod hinaus!

  • Und genau deshalb möchte ich alle Spieler noch einmal daran erinnern, dass es rein OT ist und Euer Charakter daher nichts davon weiß, solange er nicht direkt im obigen Post erwähnt ist... ;)

    [...]die Nyame ist eine sehr verständnisvolle Person... Mit einem Gespühr für Schwächen wie ein Bluthund. [...]

  • weil es einige anfragen gab und verwechslungen innerhalb der zeitlinie, deswegen dachte ich mir das es ot nochmal gut ist diese nachlesen zu können und weil ich darum gebeten wurde. yap genau eva ;)