Fieberträume

  • Wann: Nach dem Traum von Macht auf der Rückreise nach Paolos Trutz
    Wer: jeder der will
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    Irgendwann war ihr schwindelig geworden und sie hatte sich auf ihr Lager zurückgezogen. Kaum eine Hand voll Herzschläge hatten sich getan, da kam Erschöpfung über die Neches Re und auch ein weiterer Angriff des Schwarzen Eises hätte sie nicht wecken können.


    Als dann am nächsten Morgen damit begonnen wurde die Kamele zu beladen und sich für die Abreise fertig zu machen wunderte man sich ob ihres Fortbleibens. Sylvana war nicht zu wecken... Die Heiler hatten zwar gute Arbeit getan nachdem die magische Überladung alle Verletzungen wieder hatte aufbrechen lassen. Das schmerzstillende Mittel hatte ihr vorgegaukelt kaum noch verwundet zu sein, die Flucht hatte ihr Übriges getan.


    Fieber hatte sich in ihre Glieder und ihren Verstand geschlichen und hielt den Schlaf in festen Griff. So sehr sie bemüht gewesen war der Reisegruppe bis hier her keine Last zu sein... war es nun und merkte nichts davon...

    Ohne genau zu wissen wohin sie lief, setzte sie einen Schritt vor den anderen in dieser seltsam leeren Welt in der es nichts weiter gab außer Türen. Zumeist geschlossen oder gar verschlossen... sie wusste nicht genau wo sie war, nur dass sie etwas suchte, oder jemanden...

    Nur indem wir unser eigenes Licht ohne Angst scheinen lassen geben wir anderen Menschen die Erlaubnis und den Mut, das Gleiche zu tun.

  • Tal'Shar verdrehte die Augen. Wäre der Sonderbefehl von Tarabas nicht gewesen, hätte er dafür gesorgt, dass die Neches're zurückgeblieben wäre.
    Warum?
    Aber es war eigentlich eine rhetorische Frage. Fearn und Priester, all das mystische Gesocks, neigte einfach dazu den Körper zu überlasten.
    Sie kamen zu langsam voran und jetzt noch langsamer.
    Musste dieses dumme Weibchen ausgerechnet jetzt zusammenbrechen?

    Orga Quellar Xarann

    Charaktere:

    Tarabas Nightshadow, Waffenmeister Aquas

    Usst'Sargtlin Tal'Shar Xarann (Hausadel)

    Theodorik zu Wolfenau


    "Die Kleinigkeiten erzeugen Perfektion, aber Perfektion ist keine Kleinigkeit."

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  • Cupa schüttelte sich die Glieder, als er zurück zum Zelt, in dem er und die anderen campiert hatten, ging. Die Kälte steckte ihm immer noch in Mark und Bein. Ob es an dem vielen Kontakt zum schwarzen Eis, an der Assimilation am Tage zuvor oder einfach an der nass-kalten Luft lag, wusste er selbst nicht genau. Ihm war einfach nur kalt. Er wollte nur noch seine Sachen zu den Kamelen bringen und dann weg von diesem Ort... Wohin würde sich zeigen... wieder einmal fühlte er sich wie ein Windwandler... Er hob die Hand, in der sich seine Begleiterin niedergelassen hatte und sah zu wie sie sich langsam in die Lüfte erhob und in den nahen Wald flog. Sollte das Eis sich nähern, würde sie es ihm sagen,...


    Der Faun näherte sich die Zelteingang und sah sich um. Emsiges Treiben erfüllte das Lager mit Leben. Alle waren damit beschäftigt schnellst möglich Dinge zusammenzupacken und die Kamele der Naldar damit zu beladen. Er schaute sich suchend um, sah sie aber nicht. Er zog die Strin kraus und spürte kurz nach. Sylvana lag im Zelt und irgendetwas... war komisch...
    Cupa beschleunigte die Schritte... nickte Tal'Shar im vorbei gehen zu und trat in das weit offen stehende Zelt.
    Sylvana lag immer noch auf ihrem lager und sah alles andere als gesund und fit aus... Sie schläft..., entfuhr es dem Faun. Die Stimme klang erschrocken und verwundert... oO(Das tut sie nie... zumindest nicht wenn man irgendwo unterwegs ist... tiefe Meditation, ja... aber kein Schlaf...)Oo, schoss es dem Faun durch die Gedanken.
    Er kniete sich neben sie und fühlte den Puls und die Atmung...

    ~~Dies soll euch erinnern, warum ihr einst Angst vor der Dunkelheit hattet.~~

    ~~Ich? Ich hatte schon so viele Namen, alte Namen, die nur der Wind und die Wogen aussprechen können. Ich bin der Sturm und das Lied des Eises und des Schreckens Vorbote... Ich bin ... Die Wandel, der durch die Stürme treibt...~~

  • Lenia war seit den frühen Morgenstunden wach. Auch sie hatte der Schlaf am späten Abend übermannt. Es war noch immer ungewöhnlich für sie, dass sie überhaupt jede Nacht Ruhe brauchte.


    Lenia steckte fein säuberlich einen weiteren Pfeil in ihren Köcher. Sie hatte vor etwas mehr als einer Stunde angefangen, weitere Pfeile anzufertigen, um ihren Vorrat weiter aufzustocken. Langsam näherte sie sich einem vollen Köcher.

  • Tal'Shar ging zu dem Zelt der Neches're und suchte nach jemandem, der Entscheidungen treffen konnte. Vielleicht dieses Ziegenwesen da.
    Erhobenen Hauptes ging er auf Cupa zu.


    "Ist sie Transportabel?"

    Orga Quellar Xarann

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    Theodorik zu Wolfenau


    "Die Kleinigkeiten erzeugen Perfektion, aber Perfektion ist keine Kleinigkeit."

  • Cupa fühle noch immer den Puls. Seine Finger spürten ein schnelles, aber regelmäßiges Pochen. Die Haut unter seinen Finger glühte. Der Faun fühlte nach ihrer Atmung. Flach aber regelmäßig. Er wusste das sie träumte, konnte es förmlich spüren.
    Sylvana hatte viel einstecken müssen. Sowohl ihr Körper als auch ihr Geflecht und dann noch dieses komischen Kräuter die sich bekommen hatte.... ein leises Knurren entsprang seiner Kehle.


    Xas! Sie kann transportiert werden! Aber ERST wenn ich es sage! Sie hat starkes Fieber, ist nicht ansprechbar und kann nicht geweckt werden.Puls und Atmung sind dementsprechend...


    Cupa schaute sich die Wunden der Neches'Re an. Inständig hoffte er das die Wunden nicht erneut aufgebrochen waren.

    ~~Dies soll euch erinnern, warum ihr einst Angst vor der Dunkelheit hattet.~~

    ~~Ich? Ich hatte schon so viele Namen, alte Namen, die nur der Wind und die Wogen aussprechen können. Ich bin der Sturm und das Lied des Eises und des Schreckens Vorbote... Ich bin ... Die Wandel, der durch die Stürme treibt...~~

  • "Gut, Ihr habt 2 Stunden dafür sie fit zu machen. Es ist nicht ratsam länger hier zu bleiben. Wenn ihr Hilfe benötigt um so etwas wie eine Trage zu bauen, dann sucht sie Euch."

    Orga Quellar Xarann

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    "Die Kleinigkeiten erzeugen Perfektion, aber Perfektion ist keine Kleinigkeit."

  • Cupa zog die Augenbrauen hoch... Ihr habt mir gar nichts zusagen, Tal'Shar... Ich entscheide wann sie bereit ist abzureisen und niemand anders... und damit dies so schnell wie möglich ist, suche ich mir Hilfe... und siehe da, steht ihr gerade rum... Also geht und kümmert euch drum das so schnell wie möglich eine Trage hier her geschafft wird... , grollte ihn der Faun an. Silbern Blitzen die Augen des Fauns auf und die Farbe hielt sich länger als gewöhnlich. Er sah nicht aus als ob er Scherzen würde.


    Er wusste das es ein Spiel mit dem Feuer war. Aber es gab nur eine Ilythiiri von der er Befehle annehmen würde und dieser wollte er nicht erklären müssen das ihre Neches'Re es nicht geschaffte hatte.


    Cupa löste langsam die Verbände an der Schulter und am Hals und untersuchte die Wunden. Die Ränder hatten sich leicht verschoben und einige der Fäden hatten sich gelockert. Vermutlich durch den unruhigen Schlaf und der Flucht. Die Brüche verheilten langsam und auf die Prellungen und Blessuren nahm er keine Rücksicht.
    Er schaute sich suchend um und sah sein Heilerbesteck auf dem Korb vor seinen Lager liegen. Er beugte sich zurück und streckte sein Arm aus, spürte das glatte Horn der Bestecktasche unter seinen Fingern und Griff zu.

    ~~Dies soll euch erinnern, warum ihr einst Angst vor der Dunkelheit hattet.~~

    ~~Ich? Ich hatte schon so viele Namen, alte Namen, die nur der Wind und die Wogen aussprechen können. Ich bin der Sturm und das Lied des Eises und des Schreckens Vorbote... Ich bin ... Die Wandel, der durch die Stürme treibt...~~

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  • Überraschenderweise nickte der Ilythiiri nur knapp und drehte sich um.
    Er brauchte jemanden mit einer Axt und musste ein paar Dinge mit Tal'Shalee klären.

    Orga Quellar Xarann

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    "Die Kleinigkeiten erzeugen Perfektion, aber Perfektion ist keine Kleinigkeit."

  • Ravi hatte versucht dabei zu helfen alles abreise bereit zu machen, hatte jedoch schnell festgestellt, dass sie sich kaum bewegen konnte, ohne dass ihr schwarz vor Augen wurde. Ihre ganze rechte Seite schmerzte bei der kleinsten Bewegung, der Arm war geschwollen und kaum bewegbar und das Atmen fiel ihr schwer. Sie lief zum Zelt zurück und nickte Tal'Shar etwas irritiert zu als sie an ihm vorbei trat. Sie trat zu Cupa und ließ sich langsam neben ihm nieder. Ihr Blick huschte über die Wunden, die Sylvanas Körper zeichneten. Ein bedrücktes Seufzen entfuhr ihr und ließ sie schmerzvoll das Gesicht verziehen. Leicht griff sie nach ihrer unverletzten Hand.

  • Lenia sah den Illithiri an sich vorbei gehen und wunderte sich über die kleine Menschenansammlung vor Sylvanas Zelt. Ravi sah mehr schlecht als recht aus und schien große Schmerzen zu haben.
    Sie stand auf, und ging zu ihnen und beobachtete kurz.


    Soll ich die übrigen Heiler bitten, sich alle Verletzungen noch einmal anzusehen, bevor wir weiterreisen? Sie schaute besorgt auf Sylvana herab. Kann ich euch irgendetwas Gutes tun?

  • Cupa nickte. Sag Ria und den anderen bitte sie sollen sich jeden der schwerer Verwundet wurde noch einmal anschauen... besonders Tovak und Ramon... Das Nachwachsen benötigt besondere Nachsorge. Ich brauche Wasser, viel Wasser... nicht kalt aber auch kein heißes... dazu Tücher... Wadenwickel sollte die Temperatur etwas senken können... er drehte sich leicht zu Lenia. Sorge war auf seinem Gesicht zu sehen. Und ich könnte einen Kaffee oder einen Mocca gebrauchen... Er grinste Lenia an. Danke, Lenia Die Stimme des Fauns klang sanft und weich und auch die Augen hatten wieder ihre normale Farbe angenommen.


    Cupa nahm vorsichtig die Verbände ab und schaute sich die Nähte und die verschobenen Wundränder genau an. Er hoffte das es nicht alles wieder aufmachen musste um es neu zu Nähen.


    Er schaute Ravi besorgt an. Schau nach dem Geflecht während ich mich um die Wunden kümmere. Cupa öffnete umständlich mit einer Hand die Heilertasche und legte sich vor sich auf den Boden, danach nahm er aus seiner Tasche ein paar frische Verbände und machte sich ans Werk.

    ~~Dies soll euch erinnern, warum ihr einst Angst vor der Dunkelheit hattet.~~

    ~~Ich? Ich hatte schon so viele Namen, alte Namen, die nur der Wind und die Wogen aussprechen können. Ich bin der Sturm und das Lied des Eises und des Schreckens Vorbote... Ich bin ... Die Wandel, der durch die Stürme treibt...~~

  • Lenia nickte kurz, legte ihre Hand auf Cupas Schulter, drückte einen Moment zu und verschwand dann. Auf dem Weg zu den Heilern lief sie am Zelt der Naldar vorbei und bat Sarya um einen Mokka für Cupa. Dann ging sie zu Haradron und richtete ihm aus, seine Heiler mochten sich die Wunden noch einmal anschauen, bevor sie weiterreisen würden.


    Bei Ria bekam sie Tücher und einen Topf. Auch ihr nahm sie das Versprechen ab, sich die Wunden noch einmal sorgfältig anzusehen. Besonders jene von Ramon und Tovak. Dann ging sie zum Fluss Wasser holen und eilte zurück zu Cupa.


    Wortlos stellte sie den Topf ab und legte die Tücher auf eine saubere Unterlage. Dann holte sie Cupas Mocca und setzte sich stillschweigend neben Sylvana, wartend, ob sie noch etwas tun konnte.

  • Die Tage der Mission waren erschöpfend gewesen, aber man man erlaubte sich in seinem Alter keine Gewaltmärsche wenn man nicht vorgesorgt hatte. Die kleinen, farblosen Kugeln Zusammengepressten Pulvers wirken Wundern, wenn man an einem Morgen wach bleiben wollte.


    Das war aber auch das Einzige, was Menotos an diesem Morgen für sich verbuchen konnte. Er hatte wenig Erfahrung mit dem Behandeln von Wunden oder Krankheiten. Zumindest wenn es über das Wachsen und Heilen mithilfe der Magie zu tun hatte. Und selbst darin konnte er sich nicht auf jahrzehntelange Erfahrung verlassen. Er beobachtete die Szenerie nur für einen kurzen Moment, wollte aber auch nicht untätig einem Schaulistigen ähneln und macht sich entsprechend an die Abreisevorbereitung, während er gleichzeitig seine Sinne ausbreiten ließ um frühzeitig mögliche Gefahren zu spüren.

    Einigkeit! Stärke! Zusammenhalt!


    Kings and Queens alter the Laws of Men as they please. What makes you think the Laws of Nature are any different to me?

  • Ravi blickte Lenia für einen kurzen Moment nach ehe sie auf Cupas Worte hin nickte, kurz die Augen schloss um sich zu sammeln und sich auf Sylvana konzentrierte. Leise murmelte sie vor sich hin, bat Magica um Beistand ihr zu zeigen, was sie mit bloßem Augen nicht sehen und fühlen konnte und bemühte sich, sich nicht von dem was der Faun tat ablenken zu lassen.