Truppen für As'shan

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    Timeline: Sonntag des Konvents
    Inhalt: Zusammenschluss von Truppen, die As'shan noch vor dem Sommerfeldzug zurückerobern wollen!
    TN: Kjeldor und jeder der sich dem Schlachtzug nach As'shan anschliessen möchte...


    [Dies ist ein Thread, in dem um Anschluss an das Entsatzheer für As'shan aufgerufen wird, einfach teilnehmen und posten, wenn ihr dabei sein möchtet…
    Der eigentliche Sturm nach As'shan wird dann einem neuen Thread im Ostforum --> http://www.gruberandreas.de/forum/index.php gespielt und von Thorus / Andreas im Stile eines Kriegstagebuchs geleitet!]




    "Ich ziehe mit den Tivar Karassil nun gegen As'shan" hallten die Worte der Almahandra im Geiste des Ordensritter wider - es waren die Worte, die Kjeldor am gestrigen Abend erneut aus dem Munde der Prophetin vernommen hatte.


    Die Lage war ernst in As'shan - dem Ort, an welchem in zwei Monden der entscheidende Schlag gegen das letzte Siegel ausgeführt werden musste: Von der gesamten Umgebung rund im das Eherne Tor war mittlerweile nur noch die Wiese rund um das Tor im Besitz der Streiter der sakralen Elemente; der gesamte Rest - wo vor bald einem Jahr noch all die Element- und Siegellager standen - war von den Verfemten erobert, wenn nicht sogar überrannt worden...


    Von den letzten verbliebenen und tapferen Siedlern konnte trotz der Übermacht der Verfemten und insbesondere des Untods nur noch das Eherne Tor selbst und die Wiese des letztjährigen Luft-Elementlagers verteidigt werden... doch es war nur eine Frage der Zeit, bis auch deren Linien aufgebrochen und As'shan gänzlich in die Hände der Verfemten fallen würde…
    Die Truppen in As'shan brauchten dringend ein Entsatzheer, welches die verfemte Brut zurückdrängte und nach Möglichkeit ganz vernichtete: Schliesslich war nur auf diese Weise zu garantieren, dass man in diesem Sommer wie letztes Jahr frei und ungebunden am Ehernen Tor operieren konnte - mit dem Ziel, alles vorzubereiten, das letzte Siegel zu brechen!



    Der Neches'Re des Südens hatte es sich zur Aufgabe gemacht, die Tivar Karassil in der Rekrutierung von Truppen für den Zug gegen As'shan zu unterstützen und suchte aus diesem Grunde nacheinander alle Siegellager am Konvent vor deren Abreise auf und bat inständig um deren Unterstützung.



    Im Wissen, dass jedes Siegel in den kommenden Wochen nun in ihren eigenen Ländereien Truppen für den Sommerfeldzug ausheben wollte, hoffte Kjeldor, dass man sich dem Ernst der Lage bewusst war und seinem dringenden Ersuchen nach Truppen für As'shan nachkam.



    So trat der Ordensritter des Sinfath-Ordens in die Zentren der einzelnen Siegellager, bat den jeweiligen Archon und seine Nyame inständig, um jeden entbehrlichen Mann und jede wehrfähige Frau oder Heilerin, sich den Tivar Karassil anzuschliessen - als Beitrag zum Erfolg des nahenden Feldzuges…


    Wo es ihm erlaubt war zu den Siedlern der einzelnen Siegel zu sprechen, richtete Kjeldor laut hörbar sein Wort an die anwesenden Siedler:


    Siedler dieses Kontinents!
    Ehrbare Streiter der fünf sakralen Elemente!


    Ich bitte Euch, leiht mir für einen Moment Eure Aufmerksamkeit!


    Der Orden der ewigen Schwerter, die Tivar Karassil, ziehen noch heute nach As'shan, um die letzten verbliebenen Siedler im Kampf gegen die Verfemten zu unterstützen: Gegen die verfemte zweite Schöpfung, der es bislang gelungen ist, bis auf das Eherne Tor und die letzte Wiese davor ganz As'shan komplett einzunehmen!


    Wenn wir den Untod und die restliche verfemte Brut jetzt nicht aufhalten, werden wir unser Ziel - das letzte Siegel zu brechen, wie es die Elemente wollen - niemals mehr erreichen!


    So bitte ich Euch inständig, die ihr Krieger, Magier und Heiler und noch unversehrt und kräftig seid, Euch den Tivar Karassil anzuschliessen!


    Ich bitte Euch hier nicht als Neches'Re des Südens, sondern als Siedler, der sich wie ihr alle nichts sehnlicher wünscht, als diesem Kontinent endlich Frieden zu bringen und die Vernichtung der zweiten Schöpfung!


    Ihr seid unsere Hoffnung!

    Kjeldor von Hallwyl, Neches&#39;Re des Südens<br /><br />&quot;Wir sind so stark, wie wir einig, und so schwach, wie wir gespalten sind.&quot;

    Edited once, last by Teroc ().

  • Tarabas beobachtet den Neches'Re des Südens. Schließlich trat er zu ihm, kreuzte dei Arme, wie es in seinem Volk üblich war.


    "Vendui. Ich wünsche Euch viel Glück bei Eurer Schlacht. Die Truppen des Qu'ellar Xarann, die unter meinem Befehl stehen können Euch leider nicht begleiten, solange die Befehlsgewalt bei den Tivar Khar'assil liegt. Mein Truppen folgen meinem Befehl und ich bin Waffenmeister Aquas. Damit wären sie in den Augen der Almahandra und des Ordens ebenso wie ich Paktierer und müssten gerichet werden. Das kann ich nicht zulassen."


    Mit diesen Worten drehte sich der Drow um und ging ins Lager zuück.

    Orga Quellar Xarann

    Charaktere:

    Tarabas Nightshadow, Waffenmeister Aquas

    Usst'Sargtlin Tal'Shar Xarann (Hausadel)

    Theodorik zu Wolfenau


    "Die Kleinigkeiten erzeugen Perfektion, aber Perfektion ist keine Kleinigkeit."

  • Kjeldor nahm die ehrlichen Worte des Drow ruhig zur Kenntnis, erst als sein Gegenüber erwähnte, dass er Waffenmeister Aquas sei und ihn die Tivar Khar'assil für diesen Umstand als Paktierer bezeichnen und richten würden, horchte der Neches'Re auf.


    Als Tarabas nach dessen Worten sich bereits umdrehte und zurück in Lager gehen wollte, machte Kjeldor ein paar rasche Schritte auf ihn zu und sprach ihn noch von hinten an:


    Bitte haltet ein!


    Ich danke Euch für Eure ehrlichen Worte.


    Die Truppen vor As'shan werden nicht von den Tivar Khar'assil befehligt, sondern vom Archon des Östlichen Siegels, der die dortigen Truppen bereits seit fast einem Jahr anführt.
    Wir begleiten die Tivar Khar'assil lediglich auf dem Weg nach As'shan, welches wir durch das Eherne Tor betreten werden.


    Der Ordensritter hoffte darauf, dass der Anführer der Truppen des Qu'ellar Xarann nun innehielt und sich zu ihm umdrehen würde, bevor Kjeldor weitersprach.


    Das Wesen der Waffenmeister der Elemente ist jedoch in der Tat etwas schwierig: Von den Elementen gewünscht, von den Elementen erwählt und geprüft, um für sie auf Augenhöhe mit den Verfemten um Recht zu streiten… Ist dies nun Paktieren oder den Willen der Elemente befolgen?
    Diese Frage werden uns zu gegebener Zeit wohl nur die Elemente oder ihre Avatare selbst erklären.


    Kjeldor wollte mit seinen Worten ausdrücken, dass auch er sich noch schwer mit dieser Abwägung tat und nicht allzu voreilige Schlüsse ziehen wollte - es gab durchaus gewichtige Argumente dafür als auch dagegen.


    In As'shan jedoch brauchen wir derzeit wirklich jede Klinge auf der Seite der sakralen Elemente - und da Ihr ein Waffenmeister Aquas seid, werdet Ihr sehr stark im Willen sein, für die Elemente zu streiten - mehr als viele andere, die Terra auf diesem Kontinent zu tragen gewillt ist.


    Ich kann nur darum bitten, Euch mit den Truppen des Qu'ellar Xarann uns anzuschliessen!

    Kjeldor von Hallwyl, Neches&#39;Re des Südens<br /><br />&quot;Wir sind so stark, wie wir einig, und so schwach, wie wir gespalten sind.&quot;

  • Tatsächlich blieb der Drow stehen und drehte sich um. Zorn funkelte in den Augen.


    "Thorus kann die Truppen ohne uns führen. Einem Archon der zulässt, dass in seinem Beisein Sprüche wie Nieder mir der Hexe des Nordens und Verbrennt alle Drow und Orks zulässt, hat seine Chance meine Hilfe zu bekommen vergeben. Er kann froh sein, dass er und seine Siedler das Morgengrauen erlebt haben. Das hat er nur unserem Archon zu verdanken."


    Dann drehte er sich ruckartig um und ging.

    Orga Quellar Xarann

    Charaktere:

    Tarabas Nightshadow, Waffenmeister Aquas

    Usst'Sargtlin Tal'Shar Xarann (Hausadel)

    Theodorik zu Wolfenau


    "Die Kleinigkeiten erzeugen Perfektion, aber Perfektion ist keine Kleinigkeit."

  • Auch Ulrich hatte die Ansprache von Kjeldor gehört. Er hatte ein wenig gewartet. Tarabas war zuerst vorgetreten. Doch nun war es an ihm sich nach vorne zu stellen.


    Kjeldor, du hast einem Waffenbruder von mir das Leben gerettet. Außerdem habe ich wichtige Dinge in As'shan zu erledigen. Meine Soldaten und ich werdem mit dir gehen.


    Seine Miene war eisern und ausdruckslos. Er tat es nicht gerne aber es war seine Pflicht.

  • Ein leises freudloses Lachen war zu hören, und der Chaot, der in den letzten Tagen häufig in der Nähe der ewigen Schwerter gesehen wurde.



    "Also wieder nach As'shan so? Nun wenn es nach mir ginge, was es zu meinem Bedauern nicht tut, dann würde ich schon heute meine Klinge in die Leiber der Feinde dort bohren. Aber leider binden mich hier meine Pflichten.

    Dann wandte er sich zu Ulrich:


    Wie viele Männer wollt ihr denn mitnehmen? Vielleicht kann ich erwirken, dass der ehrenwerte Champion euch ebenfalls Truppen zur Unterstützung abkommandiert

    Dann wieder an Kjeldor gewandt:


    Dass heißt natürlich nur, wenn der Osten und die ewigen Klingen die Anwesenheit meiner Glaubensgenossen tolerieren werden, könnt ihr uns das versichern?

  • Der Ordensritter musste nach der neuerlichen Rede des Drows zur Kenntnis nehmen, dass die Wunden zwischen Tarabas, dessen Truppen des Qu'ellar Xarann und dem Östlichen Siegels bereits zu tief waren; was Kjeldor zutiefst bedauerte.
    Wieso ist es denn nicht möglich, dass alle Siedler und damit meine ich ALLE, der Elemente willen über ihren eigenen Schatten springen und zusammenstehen können?! Wo wir doch genau dies so dringend brauchen würden! dachte er bei sich und liess Tarabas ziehen - es würde nichts mehr bringen, auf dessen Worte etwas zu erwidern. Es blieb ihm nur zu hoffen, dass auch diese Wunden heilen würden - wobei durchaus Narben zurückbleiben konnten.



    Kjeldor war beinahe froh, dass Ulrich - so war doch sein Name, den ihm seine Nyame mitgeteilt hatte - sich zu Wort meldete.


    Mit einem wohlwollenden Nicken nahm der Neches'Re des Südliches Siegels die Worte des Ritter zur Kenntnis.
    Hab' Dank, Ulrich, für Deine Worte und Deine Unterstützung! Ich weiss diese Geste und Deine Hilfe in und für As'shan sehr zu schätzen!
    Wenn ich einem Siedler - vor allem wenn er so tapfer an meiner Seite für die Elemente kämpft, wie Dein Waffenbruder - in der Not zu helfen vermag, dann ist es meine Bestimmung, ihm zu helfen. Ich hoffe, Eric hat sich von seinen Verletzungen mittlerweile etwas erholt und es gehe ihm etwas besser.


    In Gedanken rief sich Kjeldor nochmals der Krieger der Seraphim vor Augen und dessen schlimmen Verletzungen, die er sich im Kampf gegen die Verfemten zugezogen hatte... er hatte sehr tapfer gekämpft und es war Kjeldors Pflicht, ihn im Leben zu halten.



    Als der Gerüstete mit den Chaos-Ornamenten vor Kjeldor und zu Ulrich trat und sein Wort an die Anwesenden richtete, musste Kjeldor innerlich lächeln - vor einigen Jahren wäre es für den Ordensritter undenkbar gewesen, mit einem Chaoten gemeinsame Sache zu machen... aber sie kämpften beide für die Elemente und gegen einen gemeinsamen Feind, was sie zu Verbündeten machte... schliesslich galt auch in Mitraspera: Der Feind meines Feindes ist mein Freund!


    Ja, As'shan hat derzeit praktisch für jedes Siegel oberste Priorität - denn nur wenn wir es schaffen, die Verfemten noch vor dem Sommerfeldzug von dort zu vertreiben, stehen unsere Chancen am Ehernen Tor gut... nur dann!


    Nachdem sich der Chaot, den Kjeldor in den letzten Tagen zwar oft gesehen hatte, jedoch weder persönlich noch mit Namen kannte, Ulrich und dann wieder dem Neches'Re zuwandte, sprach Kjeldor:


    Ich würde mich über Eure Fürsprache beim ehrenwerten Champion um die Abkommandierung von zusätzlichen Truppen zur Unterstützung der Truppen in As'shan sehr freuen und ich verspreche Euch, dass ich mein Wort für diese Truppen beim Archon des Östlichen Siegels und beim Orden der ewigen Schwerter einlegen werde - schliesslich sind wir alle Siedler und sind alle Nachkommen der alten Herrscher - und vor allem verfolgen wir alle dasselbe Ziel!
    Habt Dank für die Bereitschaft uns und diesem Kontinent zu helfen!


    ...endete Kjeldor, wobei genau der letzte Satz das aussagte, was Kjeldor beim Anblick des Chaos-Kriegers sah: Er sah in ihm nicht den Chaoten, sondern einen Verbündeten im Krieg gegen den gemeinsamen Feind, den man bekämpfte um der Elemente und der Freiheit des Kontinents willen! Nur zusammen war man stark in diesen Landen - und alleine und auf den eigenen Vorteil bedacht, war man verloren!

    Kjeldor von Hallwyl, Neches&#39;Re des Südens<br /><br />&quot;Wir sind so stark, wie wir einig, und so schwach, wie wir gespalten sind.&quot;

  • Ulrich sah Kjeldor an. Er wirkte etwas zögerlich und nachdenkend. War Kjeldor anders als das, was Ulrich vom Süden kannte? Es gab keinen Zweifel in ihm. Doch er musste vorsichtig sein.


    Kjeldor, es ist vieles geschehen, dass sich nicht ungeschehen machen läßt. Doch ich kämpfe für das Land. Ich kämpfe für Mythodea. Da ist es egal wer woher kommt. Doch vergiss bitte eins nicht, wie man in den Wald hinein ruft so schallt es auch heraus. Ich werde nach As'shan gehen. Doch ich will dir erlich sagen, ich habe meine eigenen Beweggründe dafür. Sollte sich dieses Missionsziel verwirklichen lassen werde zumindest ich euch in dem Moment verlassen in dem es erreicht ist.

  • Sylvana hatte sich etwas abseits im Schatten eines Baumes aufgehalten, die Szenerie beobachtet und sich stillschweigend ihre eigenen Gedanken gemacht.


    Sie sah die Bemühungen ihres Bruders, lächelte sachte und verschränkte in einer ruhigen Geste die Arme vor dem Körper. Kurz nur glitt ihr Blick in Richtung des Lagers, welches im Begriff war bis aufs letzte Zelt auf eine neuerliche Reise zu gehen. Auch sie war abreisebereit und wartete darauf, dass Zerahl sie rufen würde.


    Ihre Augen glitten zurück zu Kjeldor, Ulrich... Vitus... waren für einen Augenblick Tarabas gefolgt und suchten dann einen unsichtbaren Punkt in der Luft... Sie wollte ihre Gedanken sortieren und vielleicht die Gelegenheit nutzen... noch einmal mit Kjeldor zu sprechen, bevor ihre WEge für einige Zeit auseinander driften würden...

    Nur indem wir unser eigenes Licht ohne Angst scheinen lassen geben wir anderen Menschen die Erlaubnis und den Mut, das Gleiche zu tun.

  • Sylvana hatte ihn bemerkt noch bevor er etwas gesagt hatte... Leise seufzte sie und schwieg einen Augenblick.


    Ich habe nicht den Befehl über die Truppen Davion... nicht zur Zeit.

    Nur indem wir unser eigenes Licht ohne Angst scheinen lassen geben wir anderen Menschen die Erlaubnis und den Mut, das Gleiche zu tun.

  • "Und wenn wir nur zu Zweit gehen. Aber ich denke Murdo würde dich mit Freuden in den Kampf begleiten, so wie auch Andere des Ordens."


    Er blickte zurück ins Lager.


    "Lass uns aus freien Stücken an deiner Seite kämpfen."

    Und ich schritt durch Rua`Funmey und der Wind sprach zu mir. Da wusste ich, es wahr der Anfang von etwas Neuem.

  • Sylvana warf einen Blick über die Schulterund schaute Davion sehr lange und durchaus... verwundert an.


    Seine Worte berührten etwas tief in ihrem Inneren. Gerade auch in Anbetracht des Streites der sie die letzte Nacht nicht hatte schlafen lassen. MIt einem sanftmütigen Lächeln schlug sie die Augen nieder und löste sich vom Baum. So vieles war geschehen, so vieles war gesagt und nicht gesagt worden. Und jetzt stand er hier, einer ihrer größten Kritiker, einer... ihrer engsten Freunde... und äußerte eine solche Bitte...


    Ich hatte nicht gedacht solche Worte hier an diesem Ort von dir oder auch einem der anderen derzeit zu hören... Und auch wenn sie mich sehr berühren und mein Herz sich danach sehnt an eurer Seite in den Kampf zu ziehen... Die Truppen unterstehen Walays... er entscheidet, ob er bereits jetzt, oder erst zum Feldzug Truppen entsenden will...


    Ihr Blick glitt kurz zurück zu Kjeldor, ihr Blick war nachdenklich.

    Nur indem wir unser eigenes Licht ohne Angst scheinen lassen geben wir anderen Menschen die Erlaubnis und den Mut, das Gleiche zu tun.

  • "Erst mal, du bist mein Lehrer, damit könten wir gehen. Ansonsten hat der Archon dem Protektor eine Garde zu gesprochen. Da er auch nicht gesagt hat, das wir nicht gehen können..."


    Er liess den Rest offen.


    "Aber vielleicht ist es einfacher, ich gehe ihn fragen."


    Fragend schaute er sie an, ob er jetzt gehen sollte.

    Und ich schritt durch Rua`Funmey und der Wind sprach zu mir. Da wusste ich, es wahr der Anfang von etwas Neuem.

  • Der Ordensritter nahm die Worte Ulrich zur Kenntnis und war sehr froh über die Ehrlichkeit in Ihnen. Kjeldor selbst hegte keinen Groll gegen den Norden - ihm war es im Gegenteil sehr wichtig, dass trotz der vielen Scherben und der tiefen Kerben, die in der Vergangenheit geschlagen wurden, sich der Norden und der Süden Mitrasperas sich wieder annäherten… und er würde seinen Beitrag dafür leisten!


    Ich achte Deine Worte und die Ehrlichkeit in Ihnen sehr hoch, Ulrich!
    Das Geschehene kann ich nicht mehr korrigieren, aber das noch Ungeschehene werde ich versuchen zu beeinflussen: Die beiden Pole Mitrasperas müssen um der Einheit und des Sieges über den gemeinsamen Feind Willen wieder näher zusammen rücken!


    Auf Ulrichs Sprichwort, welches Kjeldor in seinem Leben ebenfalls sehr oft brauchen musste, so dass es ihm fast wie ein Leitspruch wurde, erwiderte er:


    Ja, so wie man andere Menschen oder andere Geschöpfe behandelt, wird man auch selbst behandelt. Ich habe in meinem ganzen bisherigen Leben versucht, nach dieser Devise zu leben und bislang hat es mich immer weiter gebracht.
    Ich werde dies auch in meinem Amt als Neches'Re hoch halten und so versuchen, aus korrekter Behandlung des Nächsten, Einigkeit zu erzielen, die - so hoffe ich - schliesslich in gegenseitigem Vertrauen mündet.


    Nach diesen Worten glitt sein Blick, der eine Weile noch in den Augen Ulrichs geruht hatte, in die Runde und verharrte schliesslich bei seiner Schwester, die sich etwas abseits im Schatten eines Baumes aufhielt und sich mit einer Person unterhielt, die Kjeldor noch nicht kannte.


    Es schien dem Dragonier, als ob sie nicht recht wusste, ob sie sich dem Truppenaufruf anschliessen sollte oder nicht… es blieb Kjeldors Auge aber auch nicht verborgen, dass diese Entscheidung wahrscheinlich nicht allein diejenige Sylvanas war… zu viel war ihr während gegen Ende des Konvents widerfahren…


    Lächelnd nickte er seiner Schwester zu… und wünschte sich, dass sich noch die Gelegenheit ergeben möge, mit ihr zu sprechen, bevor er die Örtlichkeiten von Habanas Wacht in Richtung des Ehernen Tors verlassen musste…

    Kjeldor von Hallwyl, Neches&#39;Re des Südens<br /><br />&quot;Wir sind so stark, wie wir einig, und so schwach, wie wir gespalten sind.&quot;

  • Nau, ich werde ihn fragen... sobald meine Aufgaben auf dem Konvent der Freyen erledigt sind. In der Zwischenzeit wirst du entweder darum bitten müssen dich Truppen des Nordens anschließen zu dürfen oder auf Nachricht von mir warten.


    Sie spürte den Blick ihres Bruders. Im Gegensatz zum Vorabend schien die Ruhe in ihr Gemüt zurück gekehrt zu sein. Geschwächt hatten die Dinge die geschehen waren die Neches Re des Nordens keineswegs. Schwäche war etwas, dass sich niemand im Norden offen eingestand... schon gar nicht unter do vielen Augen und Ohren.


    Die Entscheidung liegt bei dir. Möchtest du dich in Geduld üben und mich noch begleiten wenn ich meinen Bruder im Amte noch einmal aufsuche, oder möchtest du zähneknirschend und deiner Ungeduld nachgebend schon mal ins Lager zurück kehren?


    Die Worte waren nicht böse gemeint. Unter den beiden war es eher ein stichelnder Scherz, denn beide wussten gut um Davions durchaus häufig mangelnde Geduld und wie hatte man es ihr vor kurzem erst noch gesagt? Ein kleiner "Streit" unter Freunden... hält die Freundschaft gesund. Noch bevor Davion antworten konnte, hatte sie sich bereits umgedreht und lenkte ihre Schritte in jene Richtung in der Kjeldor und Ulrich standen...

    Nur indem wir unser eigenes Licht ohne Angst scheinen lassen geben wir anderen Menschen die Erlaubnis und den Mut, das Gleiche zu tun.

  • Ulrich nickte verstehend bei den Worten von Kjeldor. Der Neches're hatte recht mit dem was er sagte. Ulrich sah es ja ähnlich.


    Kjeldor, auch deine Worte ehren dich. Glaube mir sie werden nicht ohne Wirkung verhallen. Doch lass uns dieses Gespräch in einem privateren Rahmen führen.

  • Sylvana gesellte sich zu den anderen hinzu, hielt aber noch etwas Abstand falls man ihr aufzeigen wollte, sie solle sich fern halten... Mit einem Nicken begrüßte sie die beiden.


    Ulrich... mit einem zarten Schmunzeln dann... Kjeldor... schon euch noch einmal zu sehen bevor die Reisen fortgesetzt werden.

    Nur indem wir unser eigenes Licht ohne Angst scheinen lassen geben wir anderen Menschen die Erlaubnis und den Mut, das Gleiche zu tun.