• Geht es um unser Gespräch, Jassir? Dann komm morgen in der Früh in die Stallungen. Ich möchte morgen ausreiten. Du könntest mich begleiten. Da haben wir genügend Möglichkeiten miteinander zu reden.
    Das Thema war ernst. Aber nichts was den Menschen hier zu Lasten gelegt werden sollte. Je weniger von diesen Dingen wussten, um so besser war es für die Mark.
    Adam saß zurückgelehnt auf seinem Stuhl und entspannte sich. Wartete jedoch auf Antwort von Jassir.

    Diplomatie ist, mit dem Schwein freundlich aber zielorientiert über die Notwendigkeit des Sonntagsbratens zu verhandeln.

  • Ein wenig erleichtert nickte Jassir kurz dem Baron zu und trank seinen Tee aus. Schweigend, aber dennoch genau beobachtend lauschte er den weiteren Gesprächen am Tisch.
    Seine Gedanken kreisten und dann suchte er noch einmal Augenkontakt zu Adam. "Ich treffe bereits Vorbereitungen für den nächsten Feldzug. Ich habe nicht viel Zeit für das, was ich vorhabe. Nächstes mal werde ich ihn tö..." Jassir brach den Satz ab, rief Wirt und bestellte eine Lammkeule. "Du hast recht, zuerst muss ich zu den Ouai, Vorbereitung ist alles." sagte er, ohne auf eine Antwort oder Reaktion von Adam zu warten.
    Niemand am Tisch, außer dem Baron, schien den Gedanken und Worten von Jassir folgen zu können. Der Ausritt war dringend notwendig. Danach schwieg Jassir.

  • Ein fragender Blick zeichnet sich im Gesicht des jungen Conchobairs auf. Er schien erst einmal nicht zu verstehen auf was Jassir hinauswollte. " Ich frage mich gerade auf was ihr hinaus wollt ? " Kam es dann mit einem Schmunzeln. " Verzeiht, aber ich bin soweit nicht wirklich bewandert in der myranorischen Götterwelt. Ich weiß nur das dort einige Gottheiten angebetet werden, die wir ebenfalls in Aventurien anbeten. Chrysir scheint mir bei eurer Schilderung erst einmal eine Mischung aus der Sturmherrin Rondra, des Herrn Efferd und Herrn Aves zu sein. Das Schmunzeln wurde breiter Oh glaubt mir ich bin launisch...jedenfalls war ich es auf dem Feldzug. Ihr selber solltet wissen wie sehr die Kelriothar an Geist und Körper zehrt." Das Schmunzeln wurde zu einem Grinsen. " Ich merke mein Ruf scheint mir vorauszueilen. Ich muss euch aber sagen das, soweit nur mein Onkel der Schwertkönig und ich ein gewisses Händchen für Frauen habe. Ansonsten wüsste ich nicht das es jemanden in meiner Familie gibt, der sich so gut darauf versteht. Was die Naldar betrifft...das hat nichts mit Talent zu tun. Ich bin ein geselliger Mensch...auch das solltet ihr wissen. Ich lerne ihre Kultur und ihren Glauben kennen, das sich als äußerst nützlich erweist. Vertrauen ist etwas was wir gebrauchen können." Sagt er mit einem Lächeln und leert den Humpen.


    " Ihr beleidigt mich nicht...ganz im Gegenteil...ich bewundere euren Lerneifer und die Art wie ihr euch Wissen aneignet. Aber wenn ihr weiter etwas über meine Herkunft und Kultur lernen wollt, dann solltet ihr etwas mehr über Aventurien lernen, nicht über Myranor. Das sind zwei unterschiedliche Kontinente. Ich werde euch bei Zeiten ein paar passende Bücher zukommen lassen, dann könnt ihr euer Wissen vertiefen. Aber mit Albernia meiner Heimat solltet ihr dann anfangen." scherzte Landuin und bestellte einen neues Bier.


    " Bei euren Ausführungen über diese Gottheit Chrysir und die vermeidliche Verknüpfung mit meiner Person, darf ich euch da eine Frage stellte ? Haltet ihr mich für einen Halbgott ? bzw. das ich von dieser Gottheit abzustammen scheine ? " Wieder grinste er dabei.


    " Versteht mich jetzt bitte nicht falsch, aber das was ihr da gerade über mich gesagt hat, lässt mich darauf schließen das ihr mich entweder heimlich beobachtet oder das irgendjemand sehr viel über mich erzählt hat." Zum Ende des Satzes schaut er dabei musternd in die Runde. So als ob er versuchen würde den "Schuldigen" am Tisch auszumachen. Das neue Bier stellte man ihm auf den Tisch.


    Bei dem abgebrochenen Satz von Jassir gegenüber dem Baron stutzte er kurz und begann wohl nachzudenken. Etwas schien ihm dabei durch den Kopf zu gehen.

    Alleine stark, gemeinsam unbesiegbar!


    Wir sind die Wölfe, hört unseren Ruf!


    Wo das Wort versagt, spricht das Schwert !


    Mors certa, hora incerta.


    Hast du das Glück Albernier zu sein, hast du tatsächlich Glück.

  • ** Es war nun mittlerweile später Abend geworden. Ein Unwetter kündigte sich an und die ersten Regenschauer setzten bereits ein. Der Wind wehte so stark, dass der Wirt der Schenke die Holzläden vor den Fenstern schließen musste, um die Gäste vor dem peitschenden Regen zu schützen ... **


    Das erste Donnergrollen des Unwetters ging im lauten Aufreißen der Eingangstür zum "Märkischen Fasskeller" völlig unter. Herein kommt eine gedrungende, tropfnasse Gestalt in einem grauen, halblangen Mantel, die Kapuze tief ins Gesicht gezogen. In der linken Hand hält der Neuankömmling eine Pfeife, die aufgrund der Nässe ausgegangen zu sein scheint.
    Er stapfte hinein, schließt die Tür hinter sich, wirft die kapuze zurück und schaut sich um. Ich weiß nicht wo genau Ich hier gelandet bin, aber es ist jedenfalls trockener als draußen. , sagt er halb murrend zu sich selbst mit Blick auf die feucht gewordene Pfeife.
    Erst als er auf den zweiten Blick erkennt, dass er sich wohl in einer Art Gaststätte befindet, fallen ihm die ganzen bekannten Gesichter seiner Gefährten und Waffenbrüder des vergangenen Sommerfeldzuges auf. Seine angesäuerte Miene hellt sofort merklich auf und er geht direkt herüber zu dem Tisch der Garde. Hallo alle miteinander! Moradin zum Gruß! , ruft er jovial, nickt den anwesenden kurz zu und setzt sich an einen freien Platz des langen Tisches ohne irgendwelche besonderen Begrüßungsfloskeln oder Anreden für den Baron, den Hauptmann der Garde, den Leutnant oder den Weibel zu benutzen. Er macht keinen Hehl daraus, dass er wenig von den Titeln, Bezeichnungen und undurchsichtigen Rängen der Menschen hält. Und wie geht es euch allen, so kurz nach den Ereignissen in der Spiegelwelt? , fragt er in die Runde, wringt seinen Bart aus und lehnt seine Streitaxt lässig an den Tisch.
    Starkbier, so schwarz und malzig wie möglich!!
    , ruft er dem Wirt zu, der seinen seltsamen, vorlauten Gast immer noch eingehend mustert.

  • Drausen Hörte man Donnergrollen und wie der regen begann...entlich dachte martinius der Gestank war manchmal Schwer zu ertragen für ihn, er Befummelte seine kleine Duftkugel die er mit Orangen und Vanille Gefullt hatte als der Zwerg in die Taverne Stapfte und zu ihnen an den Tisch kam begrüste er ihn*Meister Brogar, ich hoffe ihr seid nicht allzu nass Geworden draus, was hat euch denn Heute so lange noch drausen aufgehalten, ich würde meinen wir waren alle lange genug in zelten oder unter Freien Himmel nicht wa?* Martinius schaute den Zwerg mit einem Interesierten Ausdruck erwartungsvoll an.

    Don Balboa aus dem Hause Balboa, Sohn des Camerlengo zu Kuslik,Condottiere der Kusliker Schlangen


    Reichskämmer Im Nördlichem Siegel


    sic transit gloria mundi

  • Als die triefnasse Gestallt den schankraum betritt, schaut der Weidener kurz auf. Als diese sich kurz daraufhin, ohne irgendwelche Anstalten zu ihnen setzt, betrachtet Aiden den Zwerg mit einem schwer zu deutenden Blick. Das Benehmen Brogarr´s lässt etwas zu wünschen übrig, aber das war er ja aus der alten Heimat gewohnt. Er lächelt, Zwerge waren überall gleich. Als Jassier die Ouai erwähnt, verzieht Aiden kurz das Gesicht, hat sich aber schnell wieder unter Kontrolle. Er war sich noch nicht im Klaren darüber wie er sich diesem Volk gegenüber verhalten sollte, nachdem was er alles von Thyske erfahren hatte. Er lauscht weiter den Gesprächen und hängt seinen Gedanken nach.

    "Ich bin ihr Götter seid mein Zeug, blutend aber Ungebeugt"


    "Nur die Toten haben das Ende des Krieges gesehen."

  • Jassir beobachtete Landuin eine Weile und schwieg vorerst zu den offenen Fragen von Landuin. Er unterhielt sich mich den neuen Gästen und bestellte noch einen Tee. Dann kniff er die Augen leicht zusammen und schmunzelte..."Landuin, ich stelle eine weitere Behauptung in den Raum, bevor ich meine Schlussfolgerung der Runde Preisgebe. Ihr fragtet mich, worauf ich hinaus will - nun, ich versuche eure Götter und euren Glauben zu ergründen und wie gefestigt er ist. Wenn es sich bei Chrysir um eine, wie ihr sagt, Mischung aus Rondra, Efferd und dem Götterboten Aves handelt, so stelle ich in den Raum, dass es sich bei Chrysir um ein Götterkind handelt." Jassir wartete auf eine Reaktion von Landuin, dann fügte er an. "Ich denke, dass Kelriothar für jeden eine Herausforderung ist, um so wichtiger ist ein gefestigter Glaube! Ich bin ehrlich zu euch. Ich beobachte fast jeden Bürger der Wolfsmark und besonders die Soldaten, Offiziere und Mächtigen. Dies mache ich, zum Schutz der Mark und des Protektors, so wie ihr es mit dem Schwerte tut. Meine Methoden unterscheiden sich nur von euren. Mir ist ein gefestigter Glaube, wie der von Cordovan oder Nandala, ebenso wichtig wie Pflichtgefühl, Ehre und eine gesunde Demut. Ein aufbrausendes Talent kann in Schlachten tödlich, ebenso in der Diplomatie zerstörerisch sein und am Hofe den Kopf kosten. Allerdings sind gelenkte und geschickt eingesetzte Talente können Gegner vernichten, in der Diplomatie einschüchtern und am Hofe den Thron sichern... Wie man solche Talente einsetzt, versuche ich unserem Protektor immer wieder beratend an die Hand zu geben" Jassir legt eine kleine Pause ein, um seinen Worten die Notwendige Wichtigkeit zu verleihen. Dann setzte er fort. "Landuin, ihr seid ein Werkzeug und eine Waffe zugleich, richtig eingesetzt könnt ihr 'schaffen' oder 'vernichten'. Zu eurem Ruf kann ich nur sagen, dass er 'schneller als der Wind ist'" Jassir lächelte kurz. "Und ja, ich weiß, dass ihr ein sehr geselliger Mensch seid, was euch angreifbar macht. Einen Ruf zu haben kann förderlich oder schädlich sein, dies möchte ich euch zu bedenken geben, als Freund. Zieht daraus eure eigenen Schlussfolgerungen. Mich mag man als arrogant, eingebildet, unverschämt und manchmal auch als Schwätzer tituliert haben, doch habe auch ich einen Ruf und der ist weniger gesellig." Jassir schaute mit leicht zugedrückten Augen in die Runde. Ein jeder hätte sein Schwert ziehen können angesichts dieser versteckten Drohung, doch bevor dieser Gedanke aufkommt setzte Jassir fort. "Vertrauen ist das, was wir gebrauchen können" wiederholte er laut die Worte von Landuin. "Ich sage euch als Freund, dass jeder, der der Wolfsmark und seinen Bewohnern, dem Protektor oder dem Land etwas antut, so schwöre ich zu meinen Göttern, meinen Zorn spüren wird und ich ihn auch im Jenseits jagen und vernichten werde." Jassir brodelte bei diesem Schwur zu seinen Göttern und vor den anwesenden Freunden. Seine Handflächen leuchteten kurz auf und als der die Hände auf den Tisch knalle, brannten sich die Handabrücke in den Tisch ein. "Ihr habt meinen Schwur gehört und mögen eure oder meine Götter meine Richter sein, wenn dieser Schwur gebrochen wird. Mögen eure Schwerter mich richten, wenn ich diesen Schwur breche." Jassir schaute hastig in die Runde. "Meine Herren, ich denke, dass es Zeit für mich ist. Meine Gesellschaft ist nicht mehr zuträglich.Landuin, ich danke für euer Angebot, ich werde morgen zu euch kommen und die Bücher abholen." sagte er zackig, aber bestimmend. "Ich muss noch einiges lernen und mich für wichtige Gespräche vorbereiten. Und ob ihr ein Haldgott seid klären wir nach meiner Reise!" Jassir stand auf und griff nach seinem Beutel und der Holzkiste. An seinem Platz blieben 2 eingebrannte Handflächen zurück.


    [Sollte Jassir niemand aufhalten, so würde er jetzt gehen]

  • Martinius schaute zu jassir und auf die brantabdrücke und runzelte ärgerlich die Stirn.
    *Jassir ich denke nimand zweifelt an euch sollte das einer euren sorge sein. Ich teile eure Meinung was einen ruf angeht teilweise, aber eines sollte euch gesagt sein.
    Selbstbeherrschung ist eine hohe Kunst die uns beiden nicht immer gelingen mag aber gut steht.*
    Martinius nickte zu den ein gebrannten Händen und deutete ihm sich wieder zu setzen
    *euer Lamm kommt gleich ihr wollt den Wirt doch nicht um sonst das gute Stück Fleisch zubereiten lassen*.
    Martinius fixierte ihn mit einem freundlichem festem blick

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    sic transit gloria mundi

  • An Martinius gerichtet: Nun, werter Herr Balboa, wir waren wirklich lange genug in Zelten. Sie sind absolut nicht das, was ich unter einer "netten Behausung" verstehen würde. Aber es musste reichen. Und es wird zur Not auch noch einmal reichen .... Ich war zu so später Stunde nur noch einmal in Winterfeld, um einige Besorgungen zu tätigen und den örtlichen Schmied aufzusuchen, als mich das Unwetter überrascht hat.


    Den schwer zu deutenden Blick des Hauptmanns der Garde quittiert Brogârr mit einem breiten Grinsen, tätschelt seine Streitaxt und schaut wieder interessiert in die Runde.


    Als Jassir seinen emotional schwer geladenen Schwur vorbringt, hört Brogârr aufmerksam zu. Solche Schwüre vor den Göttern über Ehre sowie den Schutz von Land und Familie waren ihm aus seiner Heimat sehr wohl bekannt.
    Manche Formulierungen und Andeutungen wirkten aber äußerst suspekt. Auch meinte Brogârr, dass sich Jassir schon auf dem Sommerfeldzug etwas seltsam verhalten hat. Es mag jedoch an dem Stress liegen, dem er bei der Arbeit in der Kommandantur ausgesetzt war...


    Noch während er Jassirs Hände nach seinem feurigen Schwur leuchten sieht, verengen sich urplötzlich seine Augen zu kleinen Schlitzen und seine vormals gute Stimmung ist von einer Sekunde auf die andere vorbei!
    Er erkennt deutlich die eingebrannten Stellen im Holz. So oder so können Zwerge die Magie nicht leiden. Aber das hier war eine andere Kraft, als die, die Milan und Cordovan benutzten konnten. Jassir war doch kein Magier?!
    Das riecht nach falscher Hexerei! , poltert er los und greift im Bruchteil einer Sekunde zu seiner Zweihand-Streitaxt. Er behielt jedoch noch die Kontrolle über sein Handeln Jassir, rechtfertigt euch! Was war das da gerade? Ich rate euch wählt eure Worte weise, ...!

  • Ärgerlich sieht Aiden die brandspuhren im Tisch, aber da Martinius sich der Sache schon angenommen hat kümmert er sich nich weiter darum. Mit deutlicher Strenge in der Stimme wendet er sich an Brogarr. "Leg sofort die Axt Weg , du bist genau so wie Jassier Gast an diesem Tisch. Wir wollen keinen Streit"

    "Ich bin ihr Götter seid mein Zeug, blutend aber Ungebeugt"


    "Nur die Toten haben das Ende des Krieges gesehen."

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  • "Ich lasse den Tisch reparieren. Zur Erklärung, mein Freund Brogârr, ich bin, wie man in diesen Landen sagt, mit der Gabe Magicas gesegnet. Es ist eine Art Runen Magie, die dir bekannt sein sollte. Sogenannte Zauberzeichen. Es ist der Schwur, der sie ausgelöst hat. " Jassir nickte Martinius zu und setzte sich wieder hin. Das Lamm hatte er anscheinend vergessen. "Ich sollte wohl erst mal etwas essen."

  • Martinius hörte zu und seine Vermutung Bestätigte sich also. Lächelnt sagte er zu Jassir* Seht ihr mit leeren Magen vergessen wir alle schnell was wir tun und lassen solten, aber was sage ich* Er Winkte die Magt zu sich herran * Bring mir auch etwas Lamm, sowie Obst und Käse..*


    Nach dem Jassir sich wieder setzte und es wieder Ruhig am tisch wurde, schaute Martinius zum Zwerg.
    * Ja das Wetter ist scheußlich da stimme ich euch zu, ich wollte euch sowie so noch um ein treffen bitten, wir haben ja noch etwas zu besprechen, wie schaut es Morgen am Späten nachmittag mit eurer Zeit aus?* Er trank von seinem Cherry und schaute den Zwerg dabei an

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  • Den ankommenden Zwerg begrüßte Landuin mit " Travia zum Gruße Meister Zwerg. Setzt euch doch zu uns." Und deutet auf einen der freien Stühle. Dann wandte er sich wieder Jassir zu. Aufmerksam hörte er seinen Ausführungen zu und nickte ab und an zur Bestätigung. Sein Blick war aufrichtig aber auch ernst dabei.


    " Ja ihr habt Recht. Ein gefestigter Glaube ist wichtig..." Der Albernier deutet in die Runde. "...und alle Anwesenden hier an diesem Tisch haben ihn. Sie alle beten zu einer oder mehreren Gottheiten in guten, wie in schlechten Zeiten. Sie geben uns Halt, damit wir nicht vollkommen dem Wahnsinn des Krieges verfallen. Wir alle sind bereit unser Blut für die Heimat zu geben. Egal ob es die Alte oder die Neue ist. Wir alle haben einst Eide geschworen und sind bereit diese zu erfüllen. Für jeden hier am Tisch bin ich bereit mein Leben zu geben und ich weiß, das jeder hier das selbe für alle anderen tun würde. Einig sind wir im Geiste, einig sind wir im Kampfe. Wir sind das, was alle endlich sein sollten...EINIGKEIT, STÄRKE, ZUSAMMENHALT...!!! Erhob der junge Conchobair rufend seinen Humpen.


    " Ihr sagt das sich mein Ruf schneller verbreitet als der Wind ? Was erzählt man sich den so über mich ? Erzählt man sich auch, was ich tat, nachdem ich erfuhr das die Ar´Janka getötet wurde ? Weiß man was ich ihm Namen Mariêns tat ? " Sein Blick wurde jetzt sehr ernst und seine eben noch gute Stimmung schien zu weichen.


    Jassirs "Branding" auf dem Tisch war ihm nicht gegangen. Unerfreulich betrachtet er die Tat und schwenkte dann zu Brogar über, als dieser nach seiner Axt griff und eine Erklärung für die "Handlung" verlangte.


    " Herr Zwerg...hinsetzen...sofort." Sagte Landuin ernst, versuchte es aber in einer ruhigen Tonlage zu sagen. Ein eher kläglicher Versuch.


    Nach der Aufregung versucht er sich wieder zu beruhigen und nahm einen Schluck aus seinem Humpen. Er nickt bestätigend, als Jassir versprach den Tisch reparieren zu lassen.

    Alleine stark, gemeinsam unbesiegbar!


    Wir sind die Wölfe, hört unseren Ruf!


    Wo das Wort versagt, spricht das Schwert !


    Mors certa, hora incerta.


    Hast du das Glück Albernier zu sein, hast du tatsächlich Glück.

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  • Mit Sicherheit wirst du den Tisch bezahlen, Jassir. bemerkte Adam mit erstaunlich ruhiger Stimme der Aussage Jassirs.
    Adam wusste nur zu gut, wie schnell solche Dinge ausser Kontrolle geraten konnten. Vor allem wen man selbst keinen Einfluss mehr darauf haben konnte und Gegebenheiten ihren Lauf nahmen.


    Schwüre... Herrschaften, es wird zu oft geschworen, meint ihr nicht auch? Jassir.... Wir wollen dich nicht richten... Wir selbst haben uns einem Codex untergeordnet der uns den Rest unserer aller Leben bindet, Jassir. Das taten wir aus Überzeugung, weil wir daran Glauben! Mit dem Wissen um diesen Eid und dessen Bewahrung, müssen wir uns nach unserem Tode unseren Göttern Rechenschft ablegen. Wir selbst können doch gar nicht beurtelen ob wir Fromm genug wahren oder nicht. Aber wenn ich gewollt hätte, dass mich irgendein Dahergelaufender richtet, hätte ich den Eid bestimmt nicht abgelegt gab Adam lachend in die Runde.
    Nach einem ausgelassenen und herzhaftem Lachen, sprach Adam in einem Ruhigen Ton weiter.
    Also sage ich dir jetzt an diesem Ort, in dieser Runde. Wenn es dein Wunsch ist, dann setz dich als Freund in unsere Mitte und iss mit uns. Sieh dich nicht als ein Fremder... Ihr ebenfalls, Herr Zwerg!

    Diplomatie ist, mit dem Schwein freundlich aber zielorientiert über die Notwendigkeit des Sonntagsbratens zu verhandeln.

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  • Martinius schaute auf den baron Nickte stimmend zu, *Ihr habt den baron gehört..*er lächelte * kommen wir wieder zu schöneren dingen ...Wo sind denn die Damen * Martinius schaute zu Aiden und den Anderen Männern .....

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  • Der Albernier schüttelt leicht den Kopf. So als ob er einen bösen Gedanken abschütteln würde.


    " Ihr habt recht...kommen wir zu erfreulichen Dingen. Der Feldzug sitz mir immer noch etwas in den Knochen. Es wird Zeit das er aus diesen verschwindet." Entgegnet er in die Runde.

    Alleine stark, gemeinsam unbesiegbar!


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    Mors certa, hora incerta.


    Hast du das Glück Albernier zu sein, hast du tatsächlich Glück.

  • "Ihr habt recht, lasst uns an etwas anderes denken, das leben dort draußen holt uns schnell genug wieder ein."
    Er winkt dem Wirt. "Bringt uns noch eine Runde." Ruft er mit kräftiger Stimme. "Und etwas zu Essen für alle."

    "Ich bin ihr Götter seid mein Zeug, blutend aber Ungebeugt"


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  • Die Erklärung Jassirs bzgl. der "Zauberzeichen" beruhigt Brogârr nur teilweise. Er hatte einfach zu schlechte Erfahrung mit derlei Dingen gemacht ...
    Er akzeptiert seine Erklärung aber, nickt und nimmt wieder Platz.
    Man kann nicht vorsichtig genug sein hinsichtlich solcher Begebenheiten. Wie schnell der Feind in die Menschen einkehrt und deren Geist verwirrt, haben wir ja mit dem Baron als bestes Beispiel auf dem Sommerfeldzug gesehen , denkt er bei sich.
    Die offene Ermahnung seitens von Aiden und Landuin quittiert Brogârr nur mit einem leichten Augenfunkeln. Er hasste es 102 Jahreszyklen alt zu werden und sich dann von jungen Milchbärten den Mund verbieten zu lassen. Besonders wenn es sich dabei auch noch um Menschen handelte. (Wobei er von ihren taktischen Fähigkeiten auf den Schlachtfeldern der Spiegelwelt durchaus beeindruckt war.)


    Außerdem war und ist der Grund seines Misstrauens absolut berechtigt ... Dennoch beschließt er, sich in Geduld zu üben. Eine der wenigen Tugenden, an denen er vielleicht noch etwas arbeiten muss, gesteht er sich still ein.


    An Martinius wendet er sich noch mit den Worten: Werter Herr Balboa, wann wäre denn ein geeigneter Zeitpunkt für ein Treffen wegen der Absprache? Ich bleibe sowieso über Nacht hier im Gasthaus und werde erst in ein oder zwei Umläufen den Heimweg antreten.

  • Warum nicht hier? Warum nicht jetzt, Herr Zwerg? So jung kommen wir wohl nicht mehr zusammen... frotzelte Adam mit dem Humpen Bier an seinen Lippen.


    Lasst uns doch daran Teilhaben... Und Jassir... Wir sprechen morgen in Ruhe. Sorg nur dafür, dass der Tisch bezahlt wird. Wir wollen doch einen guten Eindruck hinterlassen bemerkte Adam spitz.


    In der zwischenzeit verhungere ich hier, Herr Wirt!

    Diplomatie ist, mit dem Schwein freundlich aber zielorientiert über die Notwendigkeit des Sonntagsbratens zu verhandeln.

    The post was edited 1 time, last by Adam von Winterfeld ().

  • Der Albernier nahm einen Schluck aus seinem Humpen und griff dann zu Käse und Wurst vor sich. Er schnitt sich etwas ab und legte es auf ein geschmiertes Schmalzbrot. Genüsslich biss er hinein und legte es dann wieder auf den Teller.


    " Ich sollte das Bier genießen...bei den Naldar gibt es keinen Alkohol." Scherzte er dann in die Runde.

    Alleine stark, gemeinsam unbesiegbar!


    Wir sind die Wölfe, hört unseren Ruf!


    Wo das Wort versagt, spricht das Schwert !


    Mors certa, hora incerta.


    Hast du das Glück Albernier zu sein, hast du tatsächlich Glück.