Bewahren

  • Sonnenlicht umfing sie. Sie fiel. Das Gesicht zum Himmel gekehrt, lag sie auf dem kühlen Stein des Hofes, und sie fühlte, wie der kühle Stein in sie strömte, und sie dachte, die Kühle strömt aus der dunklen Tiefe zu mir, kommt durch die Wurzeln der Bäume in die Oberfläche des Hofes - es ist gut, auf diesem kühlen Stein zu liegen. Sie drehte ihren Leib dem Licht der Sonne entgegen. Warm und hell spielte das Licht auf ihren geschlossenen Lidern. Kühl und fest spürte sie den Stein jeden Wirbel ihres Rückgrats entlang. Es war gut, so den Stein und das Licht zu fühlen. Sie streckte sich aus über die Oberfläche, sie verbarg sich nicht. Es war gut, sich darzubieten. Ausgestreckt und unverborgen richtete sie ihr Gesicht der Sonne entgegen. Die Bäume rauschten. Dargeboten. Unverborgen.
    ---------------------------


    Die Nacht des Wandels war vorüber, und das Spitzohr war allein nach Sah´tubaah zurückgekehrt. Staub, Schweiß und Geruch hatte sie abgewaschen; ihr Haar war gekämmt und glänzte rötlich auf ihren Schultern, die ganz mit Weiß bedeckt waren. Ganz in Weiß kehrte sie zurück zu ihren Pflanzungen und auf den Hof Kjonas.
    Ihre Bewegungen waren langsamer als sonst, ihr Gang aufrecht. Ihre Augen blickten offen in das Licht des Tages, aber ihr Geist sprach noch immer mit der Nacht.


    Sie ging schnurstracks in die Haupthütte, nahm sich ein großes Kissen und eine randvolle Schale mit Würmern, kehrte zurück auf die Veranda und begann sogleich, einige Leder zu beschreiben...

  • Das innere des Zeltes ist ausgefüllt mit allerlei. Allerlei heißt in diesem falle Kräuter, Knochen, Kriegsbeute und ein Goblin. Obwohl der Goblin diesmal das Interessanteste ist. Er saß im Schneidersitz in der Mitte des Zeltes und kam langsam zu sich. Seit dem Konvent hatte er nichts weiter getan als heimzukehren und dem Gesang der Ahnen zu lauschen. Das Hatte jetzt ein Ende. Dies hing weniger mit Tatendrang oder Eifer zusammen als mit dem Umstand das die Pilze und auch das Essen nun leer waren. Als er das Zelt öffnete füllte frische Luft seine Lungen. Was ihn nach all der Zeit im Zelt spontan zum husten brachte. Nun denn er hatte zu tun es galt neue Pilze und neue Nahrung zu finden. Außerdem gibt es immer noch Einwohner welche die Macht von Kreaf Einohr anzweifeln. Aber sie würden schon noch noch sehen welches unglaubliche Glück sie hatten das er vor Sah'tubaah lagerte , obwohl nach all der Zeit könnte man auch meinen das er da wohne.

  • Uhlakk war am Ende seiner Kräfte. Noch nie zuvor hatte er sich so leer und schwach gefühlt, und so wehrlos!
    Doch seine Hoffnung doch noch Orks auf diesem Land zu finden war groß und erfüllte ihn mit neuem Mut.


    Es fühlte sich so an als sei er schon Ewigkeiten unterwegs. Immer wieder musste er Städte, Dörfer oder Siedlungen umgehen. Sich verstecken, eingraben, bei Nacht wandern, er durchquerte Flüsse, Sümpfe, Steppen und Wälder. Er schöpfte seine ganze Kenntnis über das Überleben in der Wildnis aus und hatte Erfolg damit. Er aß was ihm vor das Maul kam und trank was immer er fand. Ob Wasser oder Blut seiner Beute, alles was ihm zugute kommen könnte wurde in betracht gezogen.


    Doch was ihm seit ein paar Tagen wirklich Kraft gab war ein kleiner Fetzen ausgewaschenem Leder auf welchem er glaubte Runen zu erkennen. Orkische Runen!
    Der kleine Ork hatte diesen Fetzen am Ufer eines Flusses gefunden an dem er trank. Nun folgte er seinem Strom in entgegengesetzter Richtung. Sicher wird er dort Orks finden. Er musste dort Orks finden.


    An einer Gabelung entschied er sich für den rechten Arm des Flusses, dieser schien ihm der richtige Weg zu sein. Lange wanderte er am Flussarm entlang bis tief in die Nacht.
    Uhlakk konnte eigentlich nicht mehr, aber ein kleines Licht im Dunkel der Nacht trieb ihn voran. Er merkte schnell dass er auf der falschen Seite des Flusses war und suchte sich eine Stelle mit niedrigem Wasserstand. Er kämpfte sich durch das Wasser, welches ihm bis zur Brust reichte. Nur ein paar Meter trennten ihn vom Ufer, dann verloren seine Füsse den Halt und er wurde vom Strom mitgerissen. Uhlakk paddelte ans andere Ufer, nach Luft schnappend und Wasser schluckend. Dort angekommen zog er sich an Land.


    Nein, er konnte nicht mehr. Kein Stück würde er weiter schaffen. Sein Kopf landete in der weichen Erde die teilweise mit Gras bewachsen war. Er versuchte sich noch die Stelle zu merken an der er den schwachen Lichtschein wahr nahm und es wurde schwarz vor seinen Augen.



    Wieder kehrte der Traum zurück, den er einfach nicht los wurde... Nebel, dichter, nasser Nebel hinterließ Tropfen aus Wasser auf seiner grünen Haut. Seine Untergebenen konnte er kaum ausmachen. Nur ihre dunklen Schemen konnte er in der Schlachtreihe erkennen. Der Feind war zu hören, aber noch nicht zu sehen. Dann, auf einmal hörte man ein Zischen. Ein gelber, heller Schimmer zog sich durch den Nebel auf sie herab. "Pfeeeeeeiiiiiilhaaaaaageeeeeeeeeeel!!!" entfuhr es Uhlakks Kehle. Es wurden Schilde hochgerissen, doch für viele Orks kam die Warnung zu spät, dann entbrannte ein Kampf auf Leben und Tod! „Auk iglaach navaak!“ schrie er. Seine Muskeln spannten sich und er stürmte vorwärts.


    Uhlakk blinzelte in die Sonne und flüsterte vor sich hin "Krawish vaquash krû khûrash okwesh, go kubhosh krûth yurkhai. Nask khûrash jal dûrph bubhosh!"
    Mit diesen Worten raffte er sich auf und lief auf die Stelle zu, wo er das Licht vermutete.

  • Eine mannshohe Fackel brannte noch vor der Haupthütte; sie war mit weißen Bändern umwickelt, auf die goldene Sterne gestickt waren.


    Darunter lag das Spitzohr noch immer zusammengerollt in einem breiten bequemen Sessel, ein dickes Schaffell im Rücken und eine weiche Decke ganz um sich herumgebreitet.
    Die Schale mit den Würmern im Arm, beschäftigte sich die Lethi abwechselnd mit Essen und einer lautlosen Zwiesprache, das Gesicht den dunklen Bäumen zugekehrt.
    Es war nicht ganz offensichtlich, ob sie vor allem mit sich selbst sprach oder sich jemanden vorstellte, der dort im Dunkeln war...


    Friedlich und warm hatte sie es unter ihrer Decke, und ihre Sinne waren so geöffnet den Geräuschen der Nacht, dass sie das Geplätscher im Fluss hörte, als es noch sehr fern war.
    Ein Tier ließ sich ins Wasser gleiten, ruderte und schleppte sich dann unbeholfen ans Land. Offenbar ein Tier, das nicht zum Schwimmen gemeint war.


    Einen Moment blieb es ruhig und das Spitzohr wendete den Kopf in Richtung des kaum hörbaren, erschöpften Atems. Es war ein großes Tier, eins mit dunkler Kehle...


    Als es zu laufen begann, spannte sich die Lethi auf ihrem Sitz an, ohne ihre Position zu verändern. Ihre Augen schienen im Dunkeln kurz in einem fahlen Licht aufzuleuchten und sie sog die Luft tief in ihre Kehle, so dass ein leichtes Knurren ertönte.
    Was auch immer da herantrampelte, war unbeholfen und schwerfällig. Der Geruch sagte ihr, dass es feucht, dreckig und vermutlich seit längerem nicht gewaschen war...

  • Uhlakk schleppte sich durch das Gestrüpp. So sehr er auch versuchte sich darauf zu konzentrieren keine Geräusche zu machen, er schaffte es nicht mehr. Hier brach ein Zweig, da prallte er gegen einen Baum und immer wieder stolperte er. Jetzt war der Zeitpunkt gekommen, an dem sein Körper und sein Geist versagte. Er sah sein Ziel nur noch verschwommen, der Lichtschein.


    Den ganzen Tag hatte er damit verbracht den Boden entlang zu kriechen, Stück für Stück, Minute für Minute. Immer darauf bedacht nicht auf zu fallen und den Augen etwaiger Feinde zu entgehen. Jede Deckung nutzend, und sei der Grashalm noch so klein. Aber dies scherte ihn jetzt kurz vor dem Ziel nicht mehr. Das Licht war zum greifen nahe..... da wurde es schwarz vor seinen Augen.


    Uhlakk spürte noch den dumpfen Aufprall.... dann war es dunkel und still...

  • Aus dem Schatten , außerhalb des Kegels den das letzte brennende Licht warf, schob sich ein Schemen hervor.
    Das leise Knurren der Lethi hatte ihn auf den Plan gerufen.


    Violett schimmerden Augen schweiften umher, fingen empfindsame Ohren die Geräusche der Nacht und Umgebung auf.


    "Th´wa!" grollte heiser die Stimme.
    Abwartend, lauernd.


    Rings um das Lager erwachten weitere Augenpaare....gelbliche, rötliche....als schienen sie auf etwas zu warten.

  • Wie ein Warg auf Jagt bewegte sich die Uruk vorwärts, ihre Nüstern bebten schnuppernd.


    In ihren Klauen lag ein scharfes Messer von Unterarmlänge.
    Ebenso wie sie, bewegten sich die weiteren Augenpaare.
    Auf jenen Ort zu, von dem diese plumpen, unregelmäßigen Bewegungen und das Atmen kamen.


    "siekscratuk " wabberte der Befehl durch die Schatten der Nacht und wurde aufgenommen.
    Der Kreis zog sich zu, langsam aber beharrlich.


    Nach einiger Zeit ragten dunkle Gestalten über jenem gefallenen Körper auf, witterten Nüstern nach einem bekannten Geruch.
    Das Licht des Mondes, welcher sich kurz zeigte, fiel auf gezogene Klingen , ausgefahrene Klauen, leicht geöffnete Mäuler, aus denen der Atem wie Dampf aufstieg.


    Wer war dieser Uruk?


    Gemeinsam schleppten sie den Bewußtlosen zurück, zurück zur Hütte und zu Naira.
    Fesseln banden die Klauen dieses Wildlings.


    Mit skeptischen Blick behielt Kaa-Ash alles im Auge....

  • Das erste, das er beim Erwachen erblickte, war Grünzeug - Blätter und Blumen, aus denen es heraus leuchtete. Da hing ein Kranz über ihm, und dahinter, da waren weiße Laken, die sich bewegten - ein Raum aus weißen Laken.
    Und Hände zerrten an ihm, nicht gerade sanft, schnell wie eine Maus glitten sie über seine Bekleidung und versuchten sie offenbar zu entfernen.


    Es roch nach Kräutern und Kerzenwachs und auch nach Gewürzen, die er nicht kannte. Und es roch nach Uruk!

  • Vor Uhlakks geistigem Auge spielte sich immer wieder die Szene des Krieges gegen dieses untote Fleisch ab. Uruks die abgeschlachtet wurden. Er, wie er schwer verletzt durch die Toten kroch und sich dem ganzen Gemetzel entzog. Dann... wie aus heiterem Himmel veränderte sich die Szene.... aus dunklen Farbtönen wurden hellere und buntere Töne und dann...


    Uhlakk sah eine Wiese mit orkischen Welpen. Sie spielten mit Holzwaffen und lachten... er roch Blumen.... Kräuter.... Orks....
    Verdutzt sah er sich um und meinte einen Augenblick seine Mutter zu sehen, in weiter Ferne..... dann wurde es hell...


    Die Augen Uhlakks blinzelten. Er sah nur weiße Flächen die wabberten und langsam auch grüne Flecken die ihm wie Sträucher vorkamen. Seine Nüstern sogen die Luft ein. Langsam, schwer, fast lautlos. Er witterte Orks, Kräuter, Blumen und noch was... fremdes. Leise flüsterte der noch erschöpfte Uruk kaum hörbar "mud´hark toch vai pavva" schwer atmete er und blinzelte in das grelle Licht "Vai rakuum dom-ota Mahrukkaa inei Djschhabuk Maah". Uhlakk dachte Blumen gesehen zu haben und nahm Schmerzen an den Handgelenken wahr und irgendwas zerrte an seinem Leib.... aber er schloss die Augen wieder. Er war so müde.... soooo müüüde...

  • Die Lethi riss die Stofffetzen von dem fremden Uruk - ein Anblick, der den Anwesenden wohl vertraut war.
    Dann goss sie aus einer armbreiten braunen Schüssel warmes Wasser über ihn aus, ungeachtet dessen, dass es sich ebenfalls rund um die Liege verteilte.
    Als Kind war sie getrieben worden, dass allein die Schnelligkeit zählte, wenn es Leben zu retten galt.


    Durch das ablaufende Wasser, das auch reichlich Dreck mitnahm, inspizierte sie rasch die wichtigsten Bereiche (OT: bitte beschreiben, welche Verletzungen, Krankheiten und Entbehrungen zu erkennen sind!)

  • Kaa-Ash hatte Naira überlassen sich um den Körper des uruks zu kümmern.
    Die Narben, welche auf seinem Körper zum Vorschein kamen, ließen darauf schließen das er Krieger sein mußte - wenn auch in einem erbärmlichen Zustand. Eher ein Wildork, denn alles andere.


    Als ihre Ohren die Worte des Uruks auffingen, welche eindeutig der Sprache der Djschhabuk Maah entsprachen, kam sie näher heran.


    Wer war das? Warum sprach er diese Sprache?


    Ihr Blick suchte kurz den von Naira.

  • Naira verstand den fragenden Blick nicht. Für sie war das ein Uruk aus Sah´tubaah, den sie selbst nicht kannte. Vielleicht einer, der in einen Hinterhalt geraten war und nun zu den anderen gekommen war, um sie zu warnen.
    Die Sprachkenntnisse des Spitzohrs waren immer noch recht dürftig.
    Sie hatte nur deutlich "Mahrukaah" vernommen und ging davon aus, dass dieses erbämrliche Bündel von Ork zu ihrem Stamm gehörte!


    Die Schwämme mit dem warmen Öl kamen, von geübter Urukhand gereicht, Salbtinkturen und Tränke, Verbände, Egel und einige Saugnapfwürmer - und auch Räucherzeug, sollte der Patient betäubt werden müssen.

  • Warm wurde es um Uhlakk und nass. Er öffnete kurz die Augen und nahm Gestalten war. Sein Körper lag wohl auf einer Liege und man kümmerte sich um ihn. Die Gestalten betrachteten seinen Körper, der kleiner war als der von einem Durchschnitts-Ork. Seine Haare waren lang, verfiltzt und schon ewig nicht mehr geschnitten worden.Er war übersät von Narben die schon älter waren und kleinen Kratzern, die er sich wohl vor kurzem zugezogen hatte. Sein Gesicht zierte eine Narbe die über das linke Auge verlief. Auf seinem Rücken waren Spuren von Peitschenhieben zu erkennen, die aber auch schon älter zu sein schienen und hier und da war ein blauer Fleck. Doch etwas ernstes schien er von außen nicht zu haben.


    Uhlakk spürte den Schwamm, wie er über seinen Körper glitt. Er öffnete erneut die Augen zu schmalen schlitzen und entdeckte einen Uruk und ein Snu-ruk... leise sagte er "Ol khrâz sarkash". Es war ihm nicht bewusst, dass er zu der Sprache eine anderen Clans wechselte.
    (OT: Ich hoffe es passt so. Bin auf Arbeit und wenig Zeit...)

  • Kaa-Ash überlegte. Waren Spähtrupps überfällig?
    Sie kannte den Geruch und das Gesicht der Grünhaut nicht.
    Warum also...?


    " Eok, das Grüngesicht sucht Mahrukkaa und die Djschhabuk Maah. Aber Vai erkennt eok nicht ud es ist kein Abzeichen oder ähnliches zu erkennen... " grollte die dunkle Uruk und tat an Handgriffen, was sie mittlerweile gewohnt war zu tun im Beisein von Naira.


    Die fremde Sprache erkannte sie dann auch nicht, lauschte aber dem rollenden Klang der Buchstaben.

  • Das Öl kam, und die Lethi begann, mit ihren kleinen Händen über den Körper des Uruks zu streichen. Sie war den Anblick solcher Narben gewöhnt und wusste auch, was Linderung nach den üblichen Strapazen des Krieges oder des Uruk-Daseins an sich brachte.
    Auch dass er festgebunden war, war nichts Besonderes für sie. In der Regel begann sie ihre Heilung damit, den Patienten unter Kontrolle zu bringen. Wer einmal herumfliegende Brandeisen bei einer Uruk-Heilung erlebt hatte, war auf der Hut...


    Wo sie ein Unbehagen fand, begann sie tiefer zu streichen und zu drücken. Sie arbeitete rasch und vorsichtig, doch mit erstaunlich viel Kraft. Es interessierte sie in diesem Augenblick wenig, was Kaa-Ash mit dem da zu bereden hatte. Erst musste das Werk getan werden!


    "Gebt ihm zu trinken!", sagte sie nur knapp, die Augen nicht von ihm lassend.

  • Schulterzuckend griff sich Kaa-Ash eines der Trinkgefäße und begann dem unbekannten Uruk etwas von dem vorbereiteten Getränken einzuflößen.
    Naira würde sich schon melden, wenn er etwas anderes, stärkeres oder einschläfernderes erhalten sollte...

  • Uhlakk konnte nach und nach wieder klare Gedanken fassen. Die Sprache die der Uruk sprach, war ihm wohl bekannt. Er trank aus dem dargebotenen Gefäß und antwortete noch schwach aber verständlich "Ich bin Uhlakk, Warkhari und Akkaga der Djschhabuk Maah. Wer seid ihr? ".

  • Uhlakk blickte Naira erschrocken, ungläubig und gleichzeit verwirrt an. Ein Minenspiel welches seine Gedankensprünge wiederspiegelte überfiel sein zerfurchtes Gesicht. Die Gedanken überschlugen sich förmilch. Er senkte den Blick.
    Vor ihm stand eine Tochter der Mahrukkaah? Eine Schamanin seines Clans? Aber wie? Sie war kein Ork.... und der Clan befand sich im Süden.... oder nicht? Schickte Mahru etwa... nein, oder?....


    Zum ersten mal wurde er sich seiner Fesseln bewußt. Seine Muskeln spannten sich und er versuchte sie abzustreifen, aber er war noch zu schwach. Entschlossen entgegnet er "P`chakk! Die Djschhabuk Maah sind nicht hier. Sie sind im Süden.... und du willst eine Tochter der Maa Toch sein? DU bist kein Uruk! Du siehst aus wie ein Snu-Ruk!" Seine Muskeln traten wieder gegen die Fesseln an. Dann besann er sich. Dieses Wesen hat ihm geholfen. Sie pflegte ihn. Es war respektlos wie er mit ihr sprach. Und die Fesseln waren sicher nur eine reine Vorsichtsmaßnahme.


    Seine Stimme klang verlegen und kleinlaut "Bitte, entschuldige... vai ist verwirrt! Aber wenn Wahrheit, was ist passiert? U'callaq! "

    „Auk iglaach navaak!“ Möge das Blut unsrer Feinde in Strömen fließen!

    The post was edited 1 time, last by Uhlakk ().