Posts by Naira

    The redcap creature disappeared into the shadows, as Naira noticed with some interest. She had met fairies before, but she did not know much about them. Usually they had been drunken and instantly tried to become more drunken, when she had been talking to them. Things with horns and hooves, fur and funny caps. Like the Basha. Small or big, pale or sun-burned. They smelled of drugs, chalk and dirt - which seemed to be their most common aliments.


    Well, some day she would like to try it herself, she thought, while she focused on the shadow of a house. She had a feeling as if someone was watching the group - sort of... something that felt cold and determined and that was eager not to move into the lights of the place.


    Her brown eyes turned and she tried to deflect her sensory impression to the Terra man, Vorn.

    Naira waited silently. All that talk about troops!


    She inspected the soldiers, theirs horses and armor. A strange place! Quite human or at least similar to a human settlement, with brickwalls and fences.
    Not a place for an Atani for sure.


    Her eyes turned to Mac. She would not sleep in a barrack nor in a house! Would he?

    Naira turned her head, as she approached, then stared at her for some seconds. She tried to remember who the `cat creature´ was. To her, drow had been some sort of animal, at least from the perspective of her people, and sometimes she fell back into this mental pattern.


    "Oh, hello" she answered somewhat weakly. Naira let go off her hood, and her light skin appeared.

    As the group approached, the fifth and smallest figure came into sight. It was dressed in a long dark brown cape - and was obviously female.


    A small honey-coloured face was hid by the hood, and as she passed the gate, her head turned to the guard and she smiled. Something was in her eyes that identified her as a non-human - maybe a wood elf or even a smaller race from the wilderness.

    Naira was wakening from her sleep. Something was going on inside of her. There was an uproar, a shift in her temper.


    She left the bed, making soft little noises with her naked feet, while she stepped in front of her wood house, which had no door but only a sheet of white linen to cover the entrance.


    Leaning her head to the door frame, she looked out into the gathering and sometimes moving shadows of the near forest.

    "Kyma..."
    Her lips formed the word by themselves while she was waiting for the strange feeling to talk to her again.
    She knew it was not her own feeling. She received it from behind the forest, behind the blue mountains...


    Kyma. In the human tongue it meant `wave´ or `storm´ - two terms which were nearly the same to her people.

    And `little storm´ was what he had called her. He had tried to annoy her by associating her with Aeris. But it was much more like that!
    He had foreseen the future.


    Naira returned to her room and observed the Naginata made of bone and obsidian. `Kyma to kauma empnoun´ was carved into one of the femurs.
    A combination with another divination: `Little storm, igniting the smouldering fire again´.


    She took the weapon and left her cabin, striving for the old path to the East.

    Hallo Eva,


    ich würde gern 7 Batches bei dir bestellen. Da ich sie aufnähen möchte (vor Ort), könntest du mir bitte die Größe sagen, sobald du es weißt? Dann kann ich entsprechend den anderen Stoff planen. Vielen Dank! :)

    Das Spotzohr erhob sich gemächlich und streckte sich. Offenkundig hatte sie keine Lust zu rennen und ignorierte die Aufforderung.
    "Du kannst dich ja gar nicht vor mir verstecken - niemals! Ich würd dich immer finden. Schon allein an deinem Geruch!" sagte sie frech zu Uhlakk.

    "Wo geht ihr denn hin?" wollte die Lethi jetzt doch ganz neugierig wissen.
    Sie stand nicht auf, aber sie drehte sich auf den Rücken und ließ den Kopf nach unten hängen. Aus dieser Perspektive sah die Welt sehr spannend aus. Man konnte den Leuten in die Nüstern schauen und sah plötzlich viel mehr von ihrer Gestalt als ihrem Gesicht.
    "Wenn ihr in den Wald geht, komme ich mit..."


    Chaszmyr und Uhlakk wussten, dass Naira nicht von ungefähr in den Wald wollte. Sie hielt immer noch Ausschau nach dem "Jäger".

    "Ruhe! Uhlakk, was machst du denn??!" rief Naira noch viel lauter vom Raum nebenan. Sie war hochgeschreckt aus ihrer weichen weißen Liege, in der sie bis eben noch faul und halbwach in die Morgensonne geblinzelt hatte.

    Ich bin auch dabei, hab zwar noch keinen Anschluss und weiß v.a. nicht, wie ich mein ganzes Zeug transportiert bekomme... gibts da wieder eine qm-Regel pro Person? Möchte jemand mit in mein Zelt?
    Ich komm nämlich nicht ohne meinen "Tempel", andernfalls nehm ich mir n Zimmer außerhalb...

    Das weiße Spitzohr dachte wieder nach, während sie sich rasch ihre Hände rieb. Mit Wehmut dachte sie daran, dass sie ihre Albino-Spinnen im Gepäck gelassen hatte. Wenn sie zuviel am Gürtel trug, verlor sie immer die Hälfte.


    Mit einem Male lagen zwei warme winzige Hände auf dem Nacken und dem Steißbein des Mannes. Die Elbe blickte nicht hin, sondern über den Tisch hinweg an die Wand des Separees, als konzentriere sie sich.
    Wärme strömte aus den Händen in die Tiefen seines Körpers, an die beiden Sternpunkte seines Leibes, in dem sich die Schmerzen trafen.
    "Magstt du Äpffel?" fragte ihre dunkle Stimme. Sie brachte die Worte langsam hervor und stieß die Dentale und Gutturale etwas nachdrücklich aus, als fiele es ihr schwer, sie zu formen.
    Ein Geruch von Nüssen, holzigen Kräutern und einer schweren Würze ging von ihren honigfarbenen Armen aus. Sie neigte ihren Kopf und betrachtete seinen Rücken, als suche sie etwas.
    "Wie oftt wirstt du verletztt?"

    Das Spitzohr dachte sichtlich nach.
    "Immer diese kulturellen Besonderheiten!"
    klagte sie und dabei wurde ihre Stimme anders. Dunkler.
    Ihre Augen schienen ebenfalls dunkler zu werden und sie bewegte sich leichter als vorhin auf die beiden zu.
    "Die Männchen bekommen auf die Nase" rekapitulierte sie und zog den Mann am Arm Richtung Liege. "Viele Wunden, viele Schmerzen. Der Brustkorb ist durcheinander wie ein Meer im Sturm. Kein Boot kommt mehr an."
    Sie ließ ihn hinlegen, auf den Bauch.


    "Naira hat noch nie einer Schwarzhaut die Glieder gelöst" erklärte sie ihr Vorhaben in der Ausdrucksweise ihres Volkes gegenüber der Frau, die sie nun ebenfalls am Arm näher zog. Die Berührung der weißen Finger war kühl und irgendwie spitz. Wie die Berührungen eines Krabbeltiers in den Höhlen.
    "Ich werde lernen. Du auch. Wir jagen den Schmerz. Breite ihn aus." instruierte sie, während sie aus ihrem Beutel allerhand Kram auf den Tisch schüttete - langbeinige tote Insekten, Schneckenhäuser und Steine, auch trockene Blüten und Münzen. Und eine schmuddelige Stoffrolle, aus der Würmer heraushingen.

    Die weiße Elfe deutete mit dem Finger auf den muskulösen Mann und auch auf die Frau.
    "Die beiden." sagte sie fröhlich, raffte einige von den Ölen und Kräutern an sich und schritt eilig in das gewiesene Separee, wo sie die Dinge vor sich ausbreitete und noch einmal beäugte und beschnüffelte.


    Aus ihrer Tasche holte sie eine lange grüne Lederschnur, die aussah, als sei sie aus einem Goblin gefertigt worden, und band sich damit das Haar zu einem Knoten. Auch mampfte sie in Ermangelung des Schinkens einen weiteren Wurm, welchen sie genüsslich stückweise in den Mund sog und derweil außerhalb hängen ließ...
    Es war eine obskure Mischung aus elfischem Aussehen, kender-artiger Ausdrucksweise und goblinhaftem Verhalten, und jeder mit halbwegs sozialem Verständnis konnte bemerken, dass dieses Wesen nicht das war, was es vorgab zu sein, und sich nicht geben konnte, wie es eigentlich war.

    Naira legte erneut den Kopf leicht schief und besah sich mit argloser Miene die 4 Personen. Ihre Augen suchten nach Schnitten und Brüchen, Anzeichen für Schmerzen und Angst. Ihre Nüstern blähten sich dabei wieder leicht, als sie den Geruch der dunklen Elfen einsog.

    Das weiße Spitzohr nickte. "Ich möchte einen haben, der schon oft verletzt wurde" sagte sie. "Vielleicht auch einen mit Schmerzen im Brustkorb. Also einen mit Angst."
    Damit öffnete sie den Verschluss ihres Kleides und ließ es ebenso achtlos zu Boden gleiten wie den Mantel.
    Unter dem weißen Zeug kam eine Art bauchfreies Lederkleidchen aus allen möglichen Fetzen zum Vorschein, darunter auch Echsenhaut. Es passte ganz und gar nicht zu dem sehr elfisch aussehenden Gewand.