allein in der Nacht

  • Sie hatte ihre Wachen aus dem Zelt herausgeschickt. Einstmals hätte sie gesagt, die Göttin würde sie schützen in solche einem Moment, einstmals hätte sie niemals ihr Antlitz vor Ihr verborgen. Sie wußte nicht mehr, was richtg war, wußte nicht, was falsch war, wußte nicht, was sie war.


    Sie setze sich auf den Boden, atmete den Geruch der Nacht ein. Es war nicht Ihr Siegel und doch spürte sie das Land mehr als je zuvor.
    Ihre Gedanken glitten dahin. Glitten hin in jene Nacht. Ja sie hatte ihn gesehn, hatte ihn gesehen, bevor sein Körper verging. Hatte die dahinwelkende Hülle gesehen... Eine Träne glitt über ihr Gesicht.
    Sie hoffte, dass sie richtig lag, hoffte, dass es nicht sein Ende sondern ein Neuanfang sein sollte.
    Hoffte sie es für sich oder hoffte sie es, weil... ihre Gedanken schweiften ab.
    Sie kannte die Gefühle nicht, die sie hatte; sie waren falsch und doch so unendlich richtig.
    NEIN! sie waren falsch und das wußte sie. Sie war schwach geworden, hatte sich selbst vor der Göttin verbergen lassen. Sie war eine Schande für ihre Art.
    SIE hatten es ihr angetan, ES hatte es Ihr angetan. Oder war er es gewesen, der Ihnen allen nur den Weg bereitet hatte?
    Sie fuhr sich mit der Hand über das Gesicht, wischte die Tränen von Ihrer Haut. Dann strich sie sich durch die Haare.


    Wohin würde all dies führen, was würde aus Ihr werden?!


    Sie hatte mit ihren Fingern Linien in den Staub des Bodens gezeichnet, auf die nun ihr Blick fiel. 4 Linien, die sich kreuzten, die wiederum Spitzen an ihren Ecken hatten.


    Ein Lächeln glitt über ihre Lippen, denn ihr Unterbewußtsein hatte recht.
    Was wenn nicht das perfekte Chaos war es, was über sie gekommen war.
    Welch absurde Perversion von allem, was geschehen war...


    Sie würde sehen müssen, was geschehen würde, würde sehen müssen, was die Zukunft sein würde.


    Sie schloss die Augen, griff tief in sich. Dann öffnete sie sie wieder. Sprach mit leider sanfter Stimme.


    Magica, so rufe ich Dich, ich als Nyame des Nordens rufe Dich an diesen Ort. Du gewährtest mir den Schutz, verborgen vor dem Blick der Göttin zu wandeln. So bitte ich Dich nun, diesen Schutz von mir zu nehmen! Magica, ich bitte Dich.


    Sie schloss die Augen erneut, griff zu ihrem Glaubensymbol.

    So bitte ich Dich denn, oh Element der Magie, lasse die Göttin durch Deine Barrieren wandeln, lasse sie in dieser Nacht ihren Weg an diesen Ort finden, lasse ihren Blick auf mir ruhen.
    Denn so es nicht ihr Wille ist, dass ich weiterhin leben werde, so soll es geschehen!


    sie griff nach der Spitze ihres Dolches, trieb diese tief in ihren Finger, zeichnete die Linien der Insignie der Göttin in den Staub, über die Linien des Chaossterns.


    Denn Du bist Chaos und Dein Wille geschehe!



    Sie spürte ihren Archon, spürte das Land, spürte alles um sie herum denn sie war ein Teil des Ganzen.


    erschöpft sackte sie zusammen.

    [...]die Nyame ist eine sehr verständnisvolle Person... Mit einem Gespühr für Schwächen wie ein Bluthund. [...]

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  • Er hatte gespürt, dass etwas nicht mit Ihr stimmte, er war verwundert darüber aber stellte dies nicht in Frage.
    Die Wachen hatten Ihn aufhalten wollen, doch hatte er Ihnen klar gemacht was das für Sie bedeuten würde.
    So stand er da im Eingang, die Nyame war so sehr abgelenkt, dass Sie nichts von seinem erscheinen mitbekommen hatte.
    Er hört Ihre Worte, sah Ihr tun, spürte Ihren Zweifel und er sah noch etwas verletzlichkeit.


    Magica, kann Euch diesen Wunsch nicht erfüllen meine Nyame ... wußte er gerade nicht ob Sie die Worte ausgesprochen hatte oder nicht, er war verwirrt, was geschah mit ihm ... Unsere Götter haben keinen Einfluß auf dieses Land, dass wissen Wir beide.
    Ihr habt Euch vor langer Zeit entschieden, den Weg der Elemente zu beschreiten, Ihr wußtet wahrscheinlich, ebensowenig wie ich wo dies hinführt.
    Doch seid Ihr diesen Weg gegangen, dieser Weg hat Euch geprägt, Euch verändert in Eurem tun und denken.
    Ihr seid eine stolze Dunkelelfe Ka`Shaalee und eine starke Nyame.
    Es ist an der Zeit Eure Stärke zu zeigen, zeigt allen das Ihr lebt und wohlauf seid, lasst jene an dem zweifeln was Sie über Euch denken.


    Walays machte einen Schritt auf Sie zu und begab sich auf die Knie, er betrachtete das von Ka`Shaalee gezeichnete.


    Und spricht Sie zu Euch? Hört Ihr Sie? Warum ließ Sie es zu das Euch Unheil wiederfuhr, einer Dienerin in so hohen Würden?
    Diese Welt ist nicht die alte Welt, das müssen Wir aktzeptieren.
    Wir sind mit allem im Wandel, auch in meinem Orden wird es Veränderungen geben und so wie sich die Welt wandelt, so wandeln auch wir Uns, meine Lebenskraft durchfließt Euren Körper, ich gab Sie weil ich glaube, dass es richtig war.
    Viele zweifeln an Eurem Volk, durch mein Handeln zweifeln viele an meiner Person, doch ich bin überzeugt das es der richtige Weg ist.
    Ein neuer Weg den Wir gemeinsam beschreiten können, stellt Euch die frage ob es nicht an der Zeit ist, Mitrasperas und seinen Bewohnern zu zeigen, dass Ihr nur den Elementen und dem Land dient.


    Walays wagte es Ihr tief in die Augen zu sehen, dass rot irritierte ihn immernoch, aber es war nur eine Farbe.


    Seitdem ich Euch von mir gab, spüre ich etwas von Euch, doch scheint es so als würde etwas fehlen, als müßten Wir einen Schritt gemeinsam gehen, der Uns beiden bewußt ist.
    Ich wäre bereit diesen Schritt zu machen.


    Er verbeugte sich noch tiefer und gab seinen Nacken preis, eine schwere geste für ihn selbst jetzt noch, doch er wußte, dass er vertrauen mußte.

  • Bevor sie darüber nachdenken konnte, hörte sie, wie sie zusprechen kann.

    Walays, Du weißt nicht... Du verstehst nicht...
    Magica KANN diesen Wunsch erfüllen. Und sie tat es oftmals zuvor. Es gibt zwei Tempel hier, in Mitraspera, geduldet durch die Elemente, auch wenn sie Tempel von Göttern sind. Und einen, den ersten, habe ich geschaffen. Einen Tempel, zu Ehren der Göttin in diesen Landen!
    Ihre Worte füllten sich mit Stolz, als sie die letzten Sätze sprach.


    Innerlich begann sie, sich zu verfluchen, hatte sie ihm doch gerade viel zu viel offenbart... Aber dann hatte es so sein sollen.


    Sie richtet sich wieder auf, so dass sie nun saß.



    Ich bin nicht nur Nyame, Walays, ich bin auch eine Priesterin der Göttin, war es schon, als ich Nyame wurde. Und die Elemente störten sich nicht daran. Mir gab niemand die Aufgabe, meinen Glauben abzulegen, nicht bevor ich Nyame wude, nicht nachdem ich es war.


    Sie machte eine Pause.

    Wäre ich aus der Gunst der Göttin gefallen, so wäre ich jetzt nicht mehr am Leben, Walays. Sie war, sie ist die Göttin des Schicksals. Und es geschah einiges vor diesem Attentat, was dazu führte, dass cih überlebte. Was aber auch dazu führt, was nun ist. Die Göttin hat mir meine Schwäche und meine Nachlässigkeit aufgezeigt, die ich in diesen Landen entwickelte. Eine SChwäche, die mich in Arach Suliss bereits viel schneller hätte töten könne
    n *sie lächelte*


    Doch es war richtig, ihm zu vertrauen, war richtig, so mit ihm zu sprechen. Denn er war Archon und sie Nyame.



    Sie blickte auf seinen Nacken, In ihrem Volk war diese Geste eindeutig den Nacken vieler Menschen, vieler Sklaven, die knieten, hate sie schon gesehen. In der Gesellschatf ihres Volkes, war dies ein Diktat. Eine diktierte Geste der Unterwerfung des Sklaven vor seiner Herrin.


    leise kam ein Satz über Ihre Lippen.
    Du bist nicht mein Sklave, Walays.


    Wie schade doch, dass sie seit jeher zwischen Archonten, Nyamen und den normalen Rivvin getrennt hatte. Was für ein verlockendes Angebot war dies doch gewesen... Sie würde sehen, was sich aus ihm machen ließ. Aber er würde kein Sklave werden können, nachdem was er nun war. Eine Marionette vielleicht, doch kein Sklave... sie lächelte bei dem Gedanken.
    Doch dann fühlte sie das Land, fühlte ihn erneut als einen Teil von sich. Das Lächeln änderte sich.


    Dann fuhr sie mit normaler Stimme fort.


    Walays, es hat diesen Bund seit der Öffnung der Siegel nie im Norden gegben. Mit keinem meiner Archonten bin ich dies eingegangen.


    Und es war gut so.

    [...]die Nyame ist eine sehr verständnisvolle Person... Mit einem Gespühr für Schwächen wie ein Bluthund. [...]

  • In diesem Moment fiel an den Grenzen Mythodeas ein Barriere, die Zeit und Raum durchzog. Etwas Altes und abgrundtief Chaotisches nutze die Einladung und folgte dem Ruf. Auch wenn sie hier nur Gast war so wurde sie von ihren Kindern gerufen, von denen die mit Leib und Seele ihr gehörten. Eine Priesterin rief und die Spinnenkönigin antwortet.
    Das Zelt war in dämmriges Kerzenlicht gehüllt gewesen, aber schlagartig verloschen die Kerzen und das Lachen einer Frauenstimme, war zu vernehmen. Leise, spöttisch und grausam erfüllte sie das Zelt.
    Die beiden Wachen vor Ka´Shalees Zelt bleiben von dem was im inneren vor sich ging unberührt. Der Befehl war deutlich gewesen, die Yathrin war nicht zu stören.
    Die Finsternis die auf das verlöschen des Lichts folgte schien undurchdringlich und das Lachen schien von allen Seiten gleichzeitig zu kommen. Dann entflammten die Kerzen wieder, aber sie brannten mit schwarzer Flamme und es ging kaum Licht von ihnen aus. Etwas bewegte sich in der Dunkelheit, ein leises Klicken war vernehmen uns löste das Lachen ab. Aus den Schatten tauchten 8 Spinnen auf, sie hatten etwa die Größe eine Katze und waren auffällig gezeichnet. Sie hat eine schwarz-grau-blaue Musterung, Ka´Shalee erkannte sie sofort. Es waren drei Lim Lao, die Spinnenart von der sich Laen hatte beißen lassen und an deren Gift die Novizin fast gestorben währe. Die drei Spinnen bewegten sich durch das diffuse Licht der Kerzen auf sie und Walays zu. Langsam kreisten sie die beiden ein jeden Moment bereit zum sprung. Nurnoch das Klicken der Spinnen war zu hören und es wurde lauter und aggressiver.

  • Noch eben hatte sie das Land gefühlt, war Nyame gewesen.
    Doch dann vernahm die Priesterin der Göttin ihre Stimme. Ein Schaudern durchzuckte ihren Körper. War es Angst, war es Ehrfurcht? War es die leidenschaftlich Hingabe zu IHR? Sie wußte es nicht. Die Schwärze legte sich über den Raum, legte sich auch über sie.
    Als die Kerzen den Raum wieder schwach erleuchteten, kniete die Priesterin, den Kopf auf den Boden gedrück.


    Zuviel war sie an der Oberfläche gewesen, und so war es denn die Allgemeinsprache, in welcher sie zu sprechen begann.


    Herrin, denn ich bin Dein!


    Ich habe Schwäche gezeigt vor Dir, oh Göttin! Und ich bin bereit, die Strafe dafür zu empfangen!


    langsam und sanft begann sie dann zu singen.


    Oh, Lloth, oh z'ress Quarval-Sharess belbau usst lil zhaunil pholor lil talinth del orbben!
    *mit Tieren sprechen*


    Sie wartete, ob die Spinnen etwas sagen würden, denn es war nicht an ihr nun die Stimme zu erheben. Denn zu dieser Zeit an diesem Ort war sie die Dienerin und nicht die Herrin!

    [...]die Nyame ist eine sehr verständnisvolle Person... Mit einem Gespühr für Schwächen wie ein Bluthund. [...]

  • Silver ging langsam durch Siegelstatt, er war etwas unruhig sein Geist war so klar wie nie zuvor und er konnt nicht wircklich ruhen.
    Er verspürte das irgendjemand die hohe Herrin rief um verzweifelt Rat zu suchen.
    Vielleicht konnte er helfen, sein Weg führte Ihn aus der entstehenden Pallisade um Siegelstatt in das nahegelegene Lager von Walays und Ka'shalee.
    Seine Sinne nahmen einen Anruf war, hier auf dem Boden von Siegelstatt sofort zog er seine Barrieren zu. Sein Geist wurde eine Mauer aus Jahrzehnten der Schulung.
    Langsam näherte er sich dem Zelt der Nyame, er lächelte ruhig dann hörte er die Sprache der Spinnen und hörte zu.
    Er machte keine Anstallten die Wächter drausen zu beunruhigen, wozu auch...

    Bin nur für ein Gespräch hier dann lösche ich den Zugang! Ich schreibe nicht in allen Mytho Foren... Verdammt mein guter Vorsatz...

  • Die beiden Drow standen vor dem Zelt, und bekamen von dem, was im Inneren vor sich ging nichts mit. Aber als sie Silver sahen strafften sie sich und ließen ihn nicht aus den Augen.


    Im Inneren bekam Ka´Shalee von den Spinnen keine Antwort aber das was die drei wahrnahmen war eine Flut an Emotionen. Eine chaotischer Sturm aus Hass, Trauer, Freude, Liebe und Schmerz durchfuhr sie und es gab keinen Schutz davor, keine Möglichkeit sich ihm zu entziehen. Walays spürte sie durch seine Verbindung zu seiner Nyame und Silver weil er es wagte zu lauschen. Für Ka´shalee war es, als würden sich die letzten Tage wiederholen, nur das sie jetzt noch weniger Möglichkeiten hatte die Emotionen zu kontrollieren. Das Chaos war perfekt, es gab keinen Halt, man wurde in dem Sturm hin und her gerissen.
    Dann wie auf ein Kommando sprangen die Spinnen. Zunächst sah es aus als würden sie sich auf Ka´Shalee stürzen, doch stattdessen fielen sie übereinander her. Ka´Shalee war umgeben von 8 Spinnen die sich gegenseitig vernichteten. Sie war der Mittelpunkt eines brutalen Kampfes in dem es nur einen Sieger geben konnte. Mit jeder Spinne die starb verging eine der Emotionen, bis der Sturm verstummte.

  • Silverikan erstarrte plötzlich völlig, dann ging er langsam in die Knie seine Schilde dröhnten in seinem Kopf, was immer da drin vor sich ging es schien nicht von der Nyame oder dem Archon kontrolliert zu sein.


    Er begann sich auf das Element Aqua zu konzentrieren und seinen Geist wieder klar werden zu lassen, ein Bergsee kalt, tief und klar. Er schaltet alle seine Emotionen, welche er jetzt noch hatte, aus.
    Es schien als würde seine silberne Haut noch kälter...

    Bin nur für ein Gespräch hier dann lösche ich den Zugang! Ich schreibe nicht in allen Mytho Foren... Verdammt mein guter Vorsatz...

  • Walays hob seinen Kopf und schaute dem zu was um ihn herum geschah.
    Er hatte gehört wie gefährlich diese Spinnen Art war und machte keinerlei Bewegung welche die Tiere reizen könnte.
    Als er sah wie sie übereinander hervielen wußte er was dies zu bedeuten hatte.
    Vieles hatte er in der letzten Zeit über die Dunkelelfen erfahren und er wußte um Ihre Machtkämpfe.
    Während die Spinnen miteinander rangen, sprach er.


    Ihr deutet meine Geste falsch, ich hatte nicht vor mich als Euren Sklaven anzubieten.
    Die darbietung des Nackens eines Kriegers beweist das Vertrauen, welches er seinem gegenüber zollt.


    Mann sah wie sehr ihn dieses Schauspiel mitriss.


    Warum fühle ich diese Emotionen, warum fühle ich dieses Chaos in mir?
    Ihr sagt, Ihr habt nie diese VErbindung zu einem Archon gehabt und dennoch spüre ich was Ihr spürt.
    Ja Sedekiel wohnt auch in meinem Herzen, aber Wir haben den Weg der Fünf betreten, Wir können nicht zwei Parteien zu dienste sein, Sedekiel aktzeptiert dieses, was ist mit Eurer Göttin?
    Kann Sie es aktzeptieren das eine Ihrer Priesterinen einen anderen Weg beschreitet?
    Dem scheint nicht so, zumindest in meinen Augen, Ihr könnt Eure Augen natürlich fest verschließen vor dem was geschehen ist, aber Ihr wisst das Ihr ohne die beiden anderen Nyamen das Attentat nicht überlebt hättet.


    Walays Augen loderten.


    Die anderen Dunkelelfen meinen Ihr hättet Euch von lloth abgewendet, ich weiß das Ihr es nicht getan habt, doch ist es nicht in Eurem Glauben verankert, dass nur der Stärkste überlebt?
    Das Lloth nur die schützt die in Ihrer Gunst stehen?
    Nicht Lloth war es sondern die Fünf in deren Gunst wir stehen.
    Ich habe gesehen, gespürt und selbst gegeben, ich sah und spürte nichts von dem an was Ihr glaubt.


    Walays schüttelte den Kopf.


    Ja ich bin nur ein Mensch, ja ich lebe noch nicht lange und ich weiß auch das langlebige Völker Uns vorwerfen, hastig und übereilt zu denken.
    Manchmal aber glaube ich, das es auch den langlebigen Völkern gut täte so zu denken, anstatt sich immer wieder hinter Ihrer Lebensspanne zu verstecken und die Zeit für sich arbeiten zu lassen.


    Walays schaute auf die Spinnen.


    Nur eine kann gewinnen, nur eine bleibt über.
    Sagt mir Priesterin der Lloth was hat dieses Zeichen zu bedeuten?

  • Die letzte Spinne stand wieder aufrecht um sie herrum lagen die Überreste der Anderen 7. Für einen Moment gab sie wieder dieses Klicken zu hören, langsam bewegte sich die verbliebene Spinne auf Ka´Shalee zu. Ihr Körper wippte langsam dann immer schneller als würde sie sich auf einen Sprung vorbereiten. Dann ohne Vorwahrnung schnellte sie vor und schlug ihre Fänge in den Handrücken der Nyame. Ein scharfer Schmerz durchfuhr Ka´Shalee doch dieser Verging schnell. Danach geschah nichts, keine Lähmung kein weiterer Schmerz....die Vergiftung blieb aus. Die Spinne hatte sie zwar gebissen aber kein Gift war in ihre Blutbahn gelangt.
    Die Spinne zog sich langsam zurück und verschwandt in der Dunkelheit, begleitet von dem kalten Lachen einer Frau. Sie ließ das Zelt in Dunkelheit zurück.

  • sie sah, wie die Spinne sich auf den Sprung vorbereitete,
    Leise flüsterte sie nur "Und Dein Wille geschehe!".


    Dann spürte sie den Schmerz. Sie biss die Zähne zusammen und ertrug ihn mit Fassung. Denn sie war eine Priesterin der Göttin und es war der Wille der Göttin, dass sie lebte. Daran konnte nun niemand mehr zweifeln!

    [...]die Nyame ist eine sehr verständnisvolle Person... Mit einem Gespühr für Schwächen wie ein Bluthund. [...]

  • Walays wollte reagieren, auf die Gefahr die seiner Nyame drohte, doch entschiesd er sich nichts zu tun, war es doch Ihr Kampf, war es doch Ihre Prüfung, er selbst wußte, wie schwer es war sich innerlich spalten zu müssen.
    Er wußte das Sie stärke zeigen musste, Jedem gegenüber auch ihm, so war die Lebensweise der Dunkelelfen, dass muste er aktzeptieren.
    Jedoch hatte er auch die Seele gesehen oder Teile, an jenem Abend als die Dolche versuchten Ihr Ziel zu finden.
    Als er merkte, dass die Spinne Ihr nichts zu leide getan hatte, wartete er auf eine Reaktion der Dunkelelfe.

  • offenbar war sie so sehr auf das SChauspiel fixiert gewesen, dass sie die Worte Walays' nicht mitbekommen hatte. Denn sie sagte nichts zu ihm.


    Sie blickte einfach nur der Spinne hinterher, schien in sich selbst versunken.
    Sie kniete noch immer.

    [...]die Nyame ist eine sehr verständnisvolle Person... Mit einem Gespühr für Schwächen wie ein Bluthund. [...]

  • Ka`Shalee, geht es Euch gut?


    Walays wußte, dass Sie seine Worte nicht gehört hatte, er wußte aber auch nicht ob es etwas brachte wenn er sie wiederholen würde.


    Sagt mir was dies zu bedeuten hatte, ich glaube ich kann es mir denken aber dennoch würde ich gerne Eure Worte hören.
    Des weiteren, deutet Ihr meine Geste falsch, ich hatte nicht vor mich als Euren Sklaven anzubieten.
    Die darbietung des Nackens eines Kriegers beweist das Vertrauen, welches Er seinem gegenüber zollt.
    Warum fühle ich diese Emotionen, warum fühle ich dieses Chaos in mir?
    Ihr sagt, Ihr habt nie diese Verbindung zu einem Archon gehabt und dennoch spüre ich was Ihr spürt.

  • xas... es geht mir gut.


    In den letzten Tagen hatte sie diese Worte nie gesprochen. Auch wen sie noch immer diese falschen Gefühle hatte, sie wußte nun, dass sie noch immer in der Gunst der Göttin stand! Und das war das wichtigste!


    Es kam von IHR!


    Und was dies bedeutet. Für mich bedeutet es, dass ich noch immer in IHRER Gunst stehe und dies auch noch mit den Gefühlen, die ich habe. Denn ich werde stark aus all diesem herausgehen. Durch die Stärke, die in mir ist.

    [...]die Nyame ist eine sehr verständnisvolle Person... Mit einem Gespühr für Schwächen wie ein Bluthund. [...]

  • Einige hundert Meter entfernt sank Tarabas mitten auf dem Feld auf die Knie. Als Priester Selvetarms konnte er die Präsenz eindeutig zuordnen. Aber was hatte das zu bedeuten? Es gab nur eine Person, die ein Interesse daran haben könnte. Aber das würde warten müssen, bis der passende Augenblick gekommen war.


    Die Söldner um Ihn herum blickten sich verstört um, konnten aber nichts erkennen.


    Er spürte das Chaos, die Gefühle überwältigten ihn, auch wenn er nur einen Bruchteil von dem spürte, was eine Priesterin spüren würde.
    Sein Kopf drohte zu zerspringen und er schloß die Augen. Dann war der Druck plötzlich weg und er wollte wieder Luft holen. Doch seine er konnte sich nicht bewegen. Dann hörte er leise des Klicken von Spinnen. Er öffnete die Augen und fühlte plötzlich einen Körper, der so anders war als der seine. Ohne eingreifen zu können, kämpfte er mit Spinnen, doch er konnte sie besiegen. dann drehte er sich um und schaute auf eine Ihm bekannte Drow im Gebet.
    Ohne es verhindern zu können sprang er und biss sie in die Hand. Aber er wusste, dass sie leben sollte, das kein tödliches Gift abgegeben worden war.


    Dann war plötzlich alles vorbei und er fand sich am Boden liegend wieder. Der Heiler, der bei seinem Trupp dabei war kümmerte sich gerade um ihn.
    Dann wurde es wieder dunkel, und der Halb-Drow verlor das Bewusstsein.

    Orga Quellar Xarann

    Charaktere:

    Tarabas Nightshadow, Waffenmeister Aquas

    Usst'Sargtlin Tal'Shar Xarann (Hausadel)

    Theodorik zu Wolfenau


    "Die Kleinigkeiten erzeugen Perfektion, aber Perfektion ist keine Kleinigkeit."

  • Silverikan wartete geduldig vor dem Zelt, Zeit schien für ihn keine Bedeutung zu haben.
    Wenn er dem Archon und die Nyame helfen konnte würde er es tun.
    Wie schon so oft bei vielen anderen kam er um zu helfen nicht mehr das war sein Weg und er nahm jeden der es wünschte einen Stück darauf mit.

    Bin nur für ein Gespräch hier dann lösche ich den Zugang! Ich schreibe nicht in allen Mytho Foren... Verdammt mein guter Vorsatz...

  • ich verstehe, was Du damit sagen möchtest, Walays.
    Aber ich denke nicht, dass dem so ist. Es war der Wille der Göttin. dass Du dies auch spürtest und ich vermag nicht zu sagen, weshalb sie dies tat.
    Vielleicht wollte sie Dir einen Einblick in einen Aspekt des Chaos aufzeigen. Aufzeigen, was Chaos sein kann.


    Du willst mit mir verbunden sein. Das Chaos ist ein Teil von mir!


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    Die Wachen vor dem Welt musterten Silver, als dieser näher kam.


    Die Nyame ist derzeit nicht abkömmlich!

    [...]die Nyame ist eine sehr verständnisvolle Person... Mit einem Gespühr für Schwächen wie ein Bluthund. [...]