Posts by Vorn

    Eine Verlautbarung wurde an den schwarzen Brettern angebracht und bei lokalen Zeitungen in der Freyenmark gedruckt:


    Liebe Freyenmärker,
    mit einem weinenden und einem lachenden Auge las ich dieser Tage den Mitrasperanischen Herold. So gibt jemand an das die Kritik und Ablehnung des Principal gegenüber dem Bannerrats der Feldzüge gegen die Verfemten "Verrat" am Feldzug sei, diese Person stellt Sturmhart Eisenkeil als egoistischen Despoten dar und stellt die Freyenmark quasi unter den Verdacht mit dem Feind zu paktieren da es seiner Meinung verdächtig wäre das unsere Heimat vom falschen Winter weniger verheert wurde als die Siegel. Meine lieben Freunde... der Verfasser dieses Textes scheint die Freyenmark nicht mal ansatzweise zu kennen, nicht nur wurden wir durch die Elemente anerkannt, auch haben wir unseren Wert seit unserer Gründung mehr als bewiesen. Die Holdt, Assansol, Kelriothar, Nar Nagul... ich könnte die Aufzählung endlos fortfahren... überall haben wir in vorderster Front gekämpft, geblutet und haben dort auch viele Freunde verloren. Wir brauchen uns nicht zu beweisen, und jeder der uns Paktierer nennt soll beim Scheissen vom Blitz getroffen werden. Wir stehen für unsere Freiheit ein und sterben auch für sie. Keiner... aber auch Keiner hat das Recht an uns zu zweifeln! Und wenn WIR uns gegen den Bannerrat aussprechen hat das seinen Grund. Ich sage der Bannerrat hat so wie er aktuell besteht keine Berechtigung auf ein dasein... Egoismus pur... auf dem letzten Feldzug in Kelriothar war der Rat eher ein Klotz am Bein da die Sitzungen immer länger und immer mehr träge wurden. Kampfbereite Armeen wurden unnötig in den Lagern gehalten weil sie ewig warten mussten auszurücken weil es vom Bannerrat besprochen wurde um legitimiert zu werden. Zuguterletzt wurde der Rat durch noch mehr Leute viel zu gross... was suchen Leute dort die nichts mit den Bannern je zu tun hatten?
    Ich sage euch, wir brauchen diesen Bannerrat nicht... weder in Kelriotha noch anders wo. Dieser "Verrat" der unserem Landesvater angelastet wird ist nichts weiter als ein Versuch eines oder mehrerer Neider die unsere Freiheit untergraben wollen und uns deswegen auch immer noch mit klugen Sprüchen und mit "Paktierer" titulieren. Doch auf diese plumpe Weise, einer Anzeige im Herold und der Beschimpfung als Verräter und Despoten wird unsere Entschlossenheit nur legitimer und grösser. Dem Schreiber sollte gedankt werden, denn er zeigt den Neid einiger.
    Es lebe die Freiheit!
    Für das Land... für Mythodea
    Ser Boromil Damotil
    Cantzler für Moral & Anstand

    Vorn wartete etwas bis er Antwortet: "Ich finde das sich dieser Plan wirklich nach einem gute Weg anhört. Auch wenn ich mir nicht vorstellen kann in einer Arena gegen andere anzutreten...es entspricht einfach nicht meiner Art zu kämpfen. Es wird nicht einfacher werden in den nächsten Jahren, es werden immer mehr Fraktionen mit immer mehr Interessen, wir müssen aufpassen das wir dabei nicht unseren Auftrag aus den Augen verlieren."

    "Das ist wohl war, aber ich denke das die Elemente nur das verstärkt haben was sie sowieso schon in uns gefunden haben. In mir ist auch viel von Aeris und ich befürchte das es schwer wird meinen Freiheitswillen zu bändigen. Wir sind keine Avatare, auch wenn der Krieg der Elemente bereits von anderen voraus gesagt wurde." Vorn schien nachdenklich: "Aber als ich damals in die Tiefen Terras gereist bin habe ich die Geschwister im streit erlebt. Ich habe gespürt wie Terra mit aller Gewalt versucht hat Aeris aus ihrem Leib zu pressen, den Reigen zwischen Feuer und Stein und wie Terra wieder zu seiner festen Form zurückkehren wollte und Ignis dies zu verhindern versuchte."

    Vorn verzog etwas das Gesicht: "Ich halte vieles für möglich, wobei uns das extrem schwächen würde. Solang noch die Verfemten da sind, währe so etwas fatal. Zur Zeit wüsste ich nicht was zu so einem Vorgehen treiben könnte, aber nichts ist unmöglich."

    "Das hoffe ich doch sehr, wobei die Gefahr bei mir wohl eine andere ist. Terra ist zum Glück nicht ganz so fordernd wie Ignis oder Aeris. Aber ich spüre schon länger eine Unruhe, Terra gerät in Bewegung. Einer der Gründe warum ich die Suche nach dem Mitray'kor so forciert habe."

    "Wir werden es wohl ausprobieren müssen, aber ich denke das für dich genauso das Element vor seinen Dienern zählt. Ich denke das die Quhin nur soviel Macht über uns haben wie wir sie ihnen zugestehen, aber ich verspreche dich aufzuhalten sollte Ignis es übertreiben." Er grinste zurück: "Wir sind doch bis jetzt gut damit gefahren, als Nordler, wir werden uns behaupten, das haben wir immer."

    Vorn hob die Hände: "Bereit dieses Geschenk herzugeben....ich denke wir werden nicht gefragt. Ich habe dieses Land gespürt und es besteht aus allen fünf, wir können es nicht dem Willen von nur einem unterordnen." Vorn lachte: "Der Quihin sollte stolz darauf sein das er dich ausgewählt hat und du diese Dinge in seinem Namen tun willst. Ich habe Geduld, aber nicht genug um den die "Siedler" immer wieder zu erklären warum sie hier sind. Ich finde es schon frustrierend genug es immer wieder denen erklären zu müssen die die Verantwortung tragen. Es wird interessant wenn ich mit Walays im Bannerrat sitze. Areris gegen Terra."

    Vorn zuckte mit den Schultern: "Ich bin kritisch, ich weiß ja nicht einmal welcher Quhin sich für mich interessiert. Ich hatte meine Freundschaft immer als eine Verbundenheit zu Terra gesehen und nicht weil sich ein Quhin sich für mich interessiert. Ändert sich etwas daran wie ich zu Terra stehen ich die Freundschaft nicht mehr habe...ich denke nicht. Vielleicht muss einer der Quhin erst einmal mit mir sprechen, dann kann ich ihm auch widersprechen." Vorn grinste: "Also lautet die Antwort ja, die Quhin müssen mich wohl so akzeptieren wie ich bin. Immerhin haben sie einen großen Teil dazu beigetragen."

    Vorn nickte: "Ja ...was soll ich zu den Quhin sagen, ich kann mich nur langsam mit dem Gedanken anfreunden das sie meine Wege hier in Mythodea gelenkt haben. Sie sind mir den Göttern zu ähnlich als das ich ihnen unvoreingenommen gegenüber stehen könnte. Aber das heißt auch das es einen Quhin gibt den diese kritische Haltung über die Jahre nie gestört hat. Ach wenn die mich diese Haltung nicht zum wahrscheinlichsten Kandidaten für den Mitray'kor Terras macht. Ich sehe das alles einfach zu politisch. Der Wettstreit hat schon begonnen...es wird immer schwerer sich neutral zu verhalten wenn es um die Elemente geht. Aber ist dieser Wettstreit gut für das Land?"

    Vorn lächelte ein wenig: " Das bist du wirklich nicht, es ist kein Grund es darauf anzulegen. Vulkan bricht aus , er ruht aber auch. Ich habe nie verstanden wo diese Unsicherheit herrührt, vielleicht liegt sie der Freiheit zugrunde seine Aufgaben selbst wählen zu können." Vorn überlegte: "Weil es nichts gibt was schwerer ist als sich selbst zu sehen und zu verstehen. Ich musste bis in die Tiefen der Erde wandern um mich selbst zu finden....zu verstehen wer ich war und vielleicht sein kann." Vorn holte tief Luft: " Es ist für mich leichter dem Ruf des Landes zu folgen weil dieser mit dem was Terra will oft im Einklang steht. Aber ich ordne vieles dem wohl des Landes unter, besonders wenn um Militärische belange geht. Es wird der Tag kommen wo ich hier in einen Interessenkonflikt geraten werden. Das kann mir auch mit Terra passieren. Ich denke und handle noch viel zu sehr, mit dem Verstand als mit dem Herzen wenn es um die Elemente geht." Vorn grinste: "Du musst nur Fragen, mir wurde gerade gesagt das meine Wahrheiten schmerzhaft seinen."

    Vorn ließ sich Zeit mit seiner Antwort, er und Sylvana wussten viel von einander, mehr als es dem Dunkelelfen teilweise recht gewesen war. Aber Sylvana war mit diesem Wissen immer sehr verantwortungsvoll umgegangen.
    "Es hätte mich vor allem interessiert wie du dich selbst siehst, ich halte meine Ansichten eher für zweitrangig. Aber da du fragst....du hast einen schweren Weg hinter dir. Konfessor, Neches´re, Mutter, ich könnte noch mehr Aufgaben aufzählen denen du dich verschrieben hast. Gebrannt hast du für alle und du bist in ihnen aufgegangen, aber es sind nie weniger geworden, sondern es kamen immer neue hinzu. Wenn ich diesen Vergleich benutzen darf du warst wie ein Wildfeuer, was immer schnelle und heller brannte und welches eben so schnell zu verlöschen drohte." Vorn schwieg einen Moment: "Ich weiß nicht ob die Aufgabe die du dir jetzt verschrieben hast die richtige ist, das kannst du am besten beurteilen, aber ich halte es für gut das du im Zuge dessen andere Aufgaben hinter dir gelassen hast. Ich muss nicht richtig liegen, aber es ist gut wenn du für weniger Aufgaben umso heißer brennst."

    Vorn nickte leicht und ließ seinen Blick auf Sylvana ruhen. "Für einen selbst ist es immer schwer den Weg zu sehen der vor einem liegt. Ohne wirklich etwas zu planen, habe ich mich treiben lassen und hier hat es mich hingeführt. Aber als Heerführer und Offizier...." Er gab ein leises Lachen von sich" ..Nein das hätte ich nicht vorhergesehen. Wie sieht es mit dir aus, du hast dich verändert so wie die Umstände um dich herum."
    Er holte tief Luft: "Ob das andere auch so klar sehen werden bleibt abzuwarten, wenn die Zweifler diese Welt betreten sollten kann sich alles verändern."

    Vorn nickte: "Wenn du zufrieden bist mit dieser Aufgabe, dann freut es mich das du sie gefunden hast. Ich hätte nie gedacht das meine Leben nach all den Jahren des Chaos und ständigen Wandels, sich auf eine Aufgabe hin ausrichtet. So wie ich es jetzt sehen wird der Krieg auf lange sich mein Betätigungsfeld bleiben, die Feinde werden nicht weniger. Sparen wir uns das Gerede davon das wir die Verfemten auf lange Sicht besiegen werden. Vielleicht werden wir beide das noch erleben, aber es wird ein langes und zähes Ringen bis dahin." Vorn holte tief Luft: "Ich habe mir einige Gedanken zu dem was kommt gemacht, so wie ich es sehen war die Fünfte Jahreszeit erst der Anfang. Egal ob Firin beide Seiten gegeneinander ausgespielt hat, die Zweifler hatten einen eigenen Plan. Sie wollen dieses Land, sie wollen was wir haben. Ich glaube nicht das sie uns weiter in die Spiegelwelt marschieren lassen, wir erreichen trotz unserer Verluste einfach zu viel, sie können uns nicht weiter gewähren lassen. Es bleibt ihnen im Grunde nur zwei Logische Schritte übrig. Der erste ist uns direkt am Portal abzufangen oder sie greifen uns hier an."

    "Kleine Schritte, es bringt uns nichts von großen Siegen zu Träumen. Ich sehe keine einfachen Lösungen, sonder nur viel harte Arbeit. Wir bekämpfen die Anführer, was auch gut ist, aber das was hinter ihnen steht existiert weiter." Er richtete seinen Blick wieder auf Sylvana. "Wie sieht es bei dir hast du einen neuen Weg für dich gefunden. Ich für meinen Teil reise wieder, das habe ich seit einigen Jahren nicht mehr gemacht, ich vermisse Paolos Trutz und meinen Schreibtisch nicht wirklich."

    Vorn schaute wieder in den Nachthimmel: "Ein Übel sind wir los, Firin hat bekommen was er verdient. Das Scheitern aller seiner Pläne zu sehen war eine Genugtuung. Auch wenn dieser Sieg seinen Preis hatte, die Leere wahr ein gefährlicher Gegner und sie wird es erneut sein." Vorn fuhr sich durch Haar: "Ich hatte damals schon das Gefühl das sie es uns zu leicht gemacht hat."

    "Danke, ich möchte lieber mehre Ansichten über diese Gruppe sammeln, bevor ich ein abschließendes Urteil fälle. Die Blütentaler haben ihre Aufgabe was den Feldzug angeht, nur sollten sie wirklich mit uns zusammenarbeiten und nicht ihr eigenen Ziele verfolgen. Denn der Auftrag den wir bekommen haben ist für alle gleich." Vorn runzelte kurz die Stirn: "Interessantes Schmuckstück...von welchem Tier stammt es?"

    Vorn schien davon nicht überzeugt: "Die Frage ist für wen er den Helden spielt und zu welchem Zweck. Aber vielleicht sind wirklich alle Archonten Helden und ich kann mit diesem Wort einfach nichts anfangen. Solang keiner auf die Idee kommt mich so zu bezeichnen." Er lächelte. "Was du für richtig hältst, deine Einschätzung währe mir wichtig. Da Móirea zu den Blütentalern gehört würde mich interessieren wer wirklich das Sagen hat."

    Vorn musste schmunzeln: "Das ist wohl war, aber es gibt Verhaltensmuster die zu Weltenbrände führen. Ich für meinen Teil weiß wo ich hingehöre, das haben mir die letzten Jahre immer deutlicher gezeigt. Wir haben einen Auftrag und ich versuche diesen zu erfüllen, darum versuche ich im Blick zu behalten was einen Erfolg gefährdet. Wenn du jetzt hier im Süden und später im Westen bist würdest du einen Blick auf die Blütentaler werfen? Was fordern sie, was bieten sie an?"
    Er schaute in die Nacht:" Auf dem Feldzug haben sie uns durch ihr Art des Handelns viel gekostet. Tuachal war in ihrem Auftrag in der Spiegelwelt und jetzt versuchen sie aus ihm einen Helden zu machen. Ich will nicht ausschließen das wir mit den Blütentalern zusammenarbeiten können, aber zur Zeit traue ich ihnen nicht."