Wieder vereint

  • Wann: nach dem EoL 2017

    Wo: im Anwesen des Qu'Ellar Amfein


    Taldra war wieder zurück. Sie strich mit den Fingern über die Mauern des Anwesens und blickte den Gang entlang. Heute, erst vor wenigen Stunden war sie aus dem Tempel zurück gekehrt. Ein Jahr. So lange hatte sie als Sargtlin im Tempel arbeiten dürfen, um sich einen Teil ihrer Ausbildung zu verdienen. Sie hatte gelernt. Jede freie Minute hatte sie von den Arachnomantinnen dort gelernt. Taldra war hin und hergerissen. Sie freute sich darüber wieder zurück zu sein, zumindest irgendwie, aber das was sie dort im Tempel erleben durfte, was sie gesehen und gefühlt hatte.... so nah am heilgsten, der Göttin so nah wie nirgends sonst. Ihre Gedanken trafen Mrimms und zupften unbemerkt an dem Netz das sie verband, sodass der Spinnerich sich neugierig vor ihrer Nase entlang hangelte.

    Taldra schmunzelte." Richtig. Wachdienst.", murmelte sie und stieß sich ab, um weiter zu patroulieren.

    Pass auf, was du tust, um zu kriegen, was du willst. (Capote)


    Orga des Hauses Amfei'n

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  • Vith floss der Schweiß in Strömen. Sie hatte ihr Waffentraining abgeschlossen und war erschöpft. Sie hatte noch viel zu lernen und es würde sie noch einiges an Fleiß und Schmerzen kosten bis sie mit ihrer Leistung zufrieden sein konnte. Ihre Lehrer waren es ohnehin nie, warum auch.

    Mit einem Lächeln säuberte sie ihre beiden Kurzschwerter und packte sie weg. Sie hatte die Waffen noch nicht lange und der Kampf mit ihnen war noch ungewohnt. Sie trat hinaus auf den Gang um sich in den Badegewölben frisch zu machen. Da sah sie Tal‘dra. Sie schaute sie erschöpft an und war neugierig auf ihre Reaktion.

  • Welche unerwartete Reise der kleine Trupp Ilythirri hinter sich hatte, welche sich gerade auf ihren gewohnten Reittieren durch die Stadt der Dunkelelfen in Mythodea bewegte. Der Osten …


    Nathae hatte diese Reise angestoßen, denn was sie einmal angefangen hatte wollte sie zu Ende bringen, egal zu welchem Ende. Man hatte Tiara bergen können, lebend. Zurückblickend war alles fast schon zu perfekt gelaufen, natürlich nicht einfach aber machbar. Man hatte das „Finstervolk“ einreisen lassen und niemand hatte ihnen gezürnt, zumindest kaum oder sogar offen. Die neue Sargtlin die man in ihren Trupp eingegliedert hatte, war soweit gut in die Gruppe eingefügt und ihre Rivvin Reisegefährten hatte sowohl für Überraschung als auch für Amüsement gesorgt, etwas was man in naher Zukunft weiter ausbauen sollte.


    Vom Erfolg der Mission abgesehen, gab es etwas was Nathae am meisten freute … sie hatte gelacht, sogar etwas gefeiert …vielleicht war es doch möglich …

    Leise und ruhig ritt der Trupp auf den großen Echsen durch das doppelflügige Tor in den Innenhof des Anwesend. Endlich wieder zuhause …

    „Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“

  • Taldra sah zu vith und quittierte ihre Anwesenheit mit einem Schnauben.

    Sie, hatte sie ganz gewiss nicht vermisst. Argwöhnisch begutachtete Taldra Viths schweißnasses Gesicht, schüttelte sich kurz und patroullierte dann weiter durch die Gänge des Anwesens.

    Es war schon recht spät als sich das große Tor öffnete. Neugierig ging Taldra zu dem Tor und sah, das sich ein Trupp Illithirii im Innenhof versammelt hatte und absaß.

  • Vith sah den Mangel an Begeisterung. Sie hatte geahnt das der alte Groll den die angehende Arachnomantin ihr entgegen brachte nichts von ihrer Schärfe eingebüßt hatte. Auch wenn sie gehofft hatte es wäre anders. Sie nickte ihr zu und lief an ihr vorbei. Sie würde später mit ihr reden. Jetzt freute sie sich auf eine Abkühlung und setzte ihren Weg fort.

  • Müde schwang sich die kleine Faern von ihrer Reitechse und drückte die Zügel einem heran eilenden Sklaven in die Hand. Sie klopfte sich den Dreck von ihrem Reisemantel und steckte ihre schmerzenden Gliedmaßen.


    "Geht ruht euch aus, die Resie war lang!" wies sie den Rest der Truppe an und durchquerte langsam den Innenhof.

    „Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“

  • Taldra sah Nathae zu und schmunzelte. Ihr Blick striff über die Truppe. Bekannte Gesichter und unbekannte waren dort. Sie strich sich einen Zopf aus dem Gesicht und biss sich auf die Unterlippe. Mit zittriger Hand holte sie ihren silbernen Flachmann aus der lederrüstung und nahm einen ordentlichen Schluck. Sie hatte nach 4 Jahren nun die maximale höchstdosis erreicht.... sie sollte sich bald überlegen, welches Gift sie als nächstes angehen sollte....

  • Auch wenn sie das kalte Wasser und seine belebende Wirkung sehr genoss, hielt sie sich damit nicht lange auf. Sie legte Schwamm und Eimer nach ihrer Benutzung beiseite. Sie war müde und hungrig. So zog Vith sich wieder an und verließ die Badegewölbe. Sie ging in Richtung Messe, wo sie neben Speise und Trank auf Neuigkeiten hoffte.

  • Nathae blickte sich sich noch kurz im Innenhof um und nickte den Gesichtern die sich kannte zu, ohne allerdings ein Wort zu reden. Ein, für die kleine Faer eher, untypisches Verhalten. Obwohl noch der Dreck und Schlamm von der Oberfläch an ihr klebte, suchte Nathae als erstes die Messe auf. Ihr Magen knurrte und sie freute sich auf die hausmännische Kost. Plump und müde ließ sie sich auf einen Bank fallen und orderte bei einem Sklaven, ein Mahl aus Pilze und Fleisch.

    „Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“

  • Als Vith die Messe betrat schaute sie sich um ob sie ein bekanntes Gesicht sehen konnte. Und sie wurde nicht enttäuscht. An einem der Tische saß die malla Faern Nathae. Sie ging hinüber zu ihr und verneigte sich.

  • Nathae hob kaum den Kopf als sich Vith zu ihr gesellte. Wieder einmal sehr unüblich für die kleine Faern, erklärte sie der großen Frau, das sie müde sei und alleine essen wollte. Ohne viele Worte schickt sie Vith weg, wartete auf ihr gebrachtes Essen ...ohne Wein und aß dann in aller Ruhe. Erst jetzt begab sie sich in die große Kammer die sie mit dem Faeruk teile. Nachdem sie das meiste ihrer Sachen abgelegt hatte machte sich Nathae auf in die öffentlichen Badegewölbe.

    „Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“

  • Taldra war müde, aber sie hatte den letzten Teil ihrer Wache abgeleistet und rieb sich über die Augen. Ein heißes Bad und dann ins Bett. Ja, das war ein guter Plan. Sie ging raschen Schrittes in ihr Zimmer, schnappte sich ein Handtuch und legte ihr Schwert ab. Nun ging es Baden. Ein lächwln umspielte ihre Lippen

  • Das schien nicht Vith ihr Tag zu sein. Sie verneigte sich erneut, und ließ die Faern allein. Stattdessen setzte sie sich zu einer Gruppe Sargtlinen die sie vom gemeinsamen Dienst kannte. Sie aßen und tranken gemeinsam und plauschten ein wenig. Plötzlich kam jemand auf die Idee doch in die Badegewölbe zu gehen. Sie wussten nicht das sie an den selben Ort unterwegs waren wie ihre Jabbress, jedoch würden sie es bald heraus finden.

  • Schon bald hatte Nathae die dampfenden Gewölbe erreicht. Hinter einem Paravan zog sie ihre Roben aus und reichte sie einem Sklaven bevor sie in einen bequemen Bademantel schlüpfte. Tief in Gedanken versunken schlenderte sie eine Weile an den Becken vorbei und suchte sich eines was noch unbelegt war. Der Bademantel glitt zu Boden als die Faern in das wohlig warme Wasser stieg. Seufzend massierte sie sich die schmerzenden Glieder.

    „Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“

  • Taldra schlenderte entspannt ins Bad, zog ihre kleidung aus und legte sie sorgfältig auf einer der Bänke ab. Sie war nochimmer in Gedanken versunken, als sie in eines der Becken eintauchte. Erst als sie saß, sah sie, zu wem sie sich gesetzt hatte. Mit einem breiten lächeln sah sie Nathae an.

  • Vith ging gerne mit den anderen Sargtlinen in die Badegewölbe. Es war anregend mal unter sich zu sein. Heißer Dampf schlug ihnen entgegen als sie die Gewölbe betraten. Ihre Sachen ließen sie geordnet zurück, wobei Vith eine ihrer beiden Klingen mitnahm. Sie ging auf eine Bank zu und winkte sich eine Sklavin bei. Sie hatte keine Hintergedanken, sondern wollte nur ihre Muskeln massieren lassen. Die anderen nahmen ein gemeinsames Bad in einem der Becken und hatten dort ihren Spaß.

  • Mit einem undefinierbaren Blick hatte Nathae die Arachnomantin dabei beobachtet, wie sie zu ihr ins Becken gestiegen war. Das Lächeln von Taldra da sonst immer warm erwidert wurde, bleib dieses Mal aus, die Faern nickte ihr nur zu und behielt die Frau im Blickfeld. Bei näherer Betrachtung erkannte Taldra das Nathaes linkes Auge, eine andere, dunklere Farbe aufwies.

    „Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“

  • Taldra legte die Stirn in Falten und sah Nathae noch einen kurzenMoment länger an. "Ich habe gesehen wie ihr angekommen seid. War die Reise erfolgreich? Oder musstet ihr Tiara Lea erneut zurücklassen?"

  • Nathae hatte sich einen Schwamm gegriffen und tauchte diese sanft unter die Wasseroberfläche. "Ja die Reise war erfolgreich, Tiara Lea ist aus der Gefangenschaft befreit!"antwortete sie ruhig. "Und ihr seid wann seid ihr wieder zurück aus dem Tempel?" Die Stimme der Faern war höflich, aber schien ungewohnt distanziert.

    „Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“

  • Vith hatte sich gerade hingelegt als eine Sklavin an die Bank trat. „Jabbress?“ „Rothe, massiere mich. Ich will das du meine Muskeln lockerst und nichts anderes, kampi‘un?“ „Xas, malla Jabress!“ Die Sklavin nahm ein Öl und goss etwas über den Rücken der Sargtlin. Vith seufzte entspannt aus als sie erkannte das sie genau das bekam wonach ihr der Sinn stand.

    Davon das sowohl Tal‘dra, als auch Nathae da waren, ahnte sie nichts.