Nachbesprechung des Feldzuges zur Erweiterung des Reichgebiets

  • Barzano seine Stimmung war bedrückt.


    Die Reisen durch das Reichsgebiet offenbarten jedes Mal die Verwüstungen durch die fünfte Jahreszeit. Allerdings drückte auch der Anlass der Reise etwas auf sein Gemüt. In dem Territorium des Reichs wurde eine Festung entdeckt, sie wurde momentan durch eine fanatische Anhängerschaft der Elemente bewohnt. Jedoch was früher auf dieser Feste getan wurde war deutlich Besorgnis erregender.


    Nach einem kurzen Spaziergang durch den Hafen um sich etwas zu Sammeln macht er sich auf den Weg zu Gorathiel's Büro und hoffte das er etwas Licht in die rästelhaften Ereignisse auf der Feste bringen konnte.

  • Paolos Trutz als solches hatte erstaunlich wenige Schäden durch die Nanur-Zerstörung davongetragen, doch auch hier merkte man die allgemein bedrückende Stimmung: die Ernten dieses Sommers waren erfroren und man hoffte nun inständig, dass die vorhandenen Reserven für ein nicht all zu hartes Leben bis zum nächsten Frühjahr ausreichen würden.
    Jedoch hörte man ebenso von Getreide-Lieferungen, welche wohl auf Schiffen der Hanse in den Norden kommen sollten, auch wenn offenbar kaum ein Siedler genau wusste, wer eben dies eingefädelt hatte.


    Die Stadtwachen salutierten vor dem sich nähernden Offizier und grüßten ihn, als er die Stadttore durchschritt.

    [...]die Nyame ist eine sehr verständnisvolle Person... Mit einem Gespühr für Schwächen wie ein Bluthund. [...]

  • Darin war auf eher direkterem Wege zu Gorathiel bestellt worden.
    Eine kleine Eskorte geleitete Ihn umgehend aus Erengard richtung Paolostruz.
    Auf Pferden ritten Sie durch die Stadt auf direktem Wege zur Halle des Krieges.
    Die Wut des Chaoskriegers konnt mann Ihm mehr als ansehen. Erst war er seines Amtes vorerst enthoben, anschließend aus dem Ort des Kriegsgeschehens hinaus gerissen worden und zu allem überfluss wuchsen Ihm auch doch diese dunkelblauen Kristalle aus dem Schädel.
    Er hätte dieser beschissenen Expidition nie zustimmen sollen.
    Langsam ritten Sie durch die gepflasterten Straßen. Er umringt von 3 einfachen Nordsoldaten zu Pferde und einem anderen Unteroffizier, der aber sichtlich noch im Dienste war.
    Darin stach nicht nur durch seine Symbolik aus dieser Gruppe heraus, auch mangelte es Ihm anscheinend an frischer Kleidung. Seine Dunkler Wams, die Hose, das Tuch, dass sich um seinen Hals schlang und die paar Rüstungsteile die er Trug, waren teils mit schlamm bespritzt und einfach nur dreckig.
    Irgendwie passte sein recht reudiges Äußseres wunderbar zu seinem angepissten Gesichtsausdruck.

  • OOC: Ich gehe der Einfachheit halber davon aus, dass Darin einige Stunden vor Barzano in Paolos Trutz eintrifft:


    Ob aufgrund von Anweisungen oder aus eigenem Respekt vor Darin und seinen Verdiensten für das Reich, vielleicht auch aus Angst vor seinem Ruf als Schlächter und seinen Wutausbrüchen haben die Nordsoldaten Darin auf der bisherigen Reise mit dem gleichen Respekt behandelt wie vor seiner vorübergehenden Außerdienst-Setzung. Auf ihrer zügigen Reise achtete der Truppführer mit seinen beiden Untergebenen zwar stets darauf, dass Darin das langsamste Pferd der Truppe Ritt und auch bei der Nachtwache und anderen Gelegenheiten wurde er niemals alleine gelassen. Ansonsten war der Trupp bemüht darum, mehr wie eine Eskorte als wie eine Bewachung zu wirken. So ritt der Truppführer stets auf gleicher Höhe mit Darin und versuchte diesem die Reise mit dem einen oder anderen Plausch zu vertreiben und erwies sich als guter Zuhörer, respektierte es aber auch wenn Darin nicht nach einem Gespräch war. Neben seiner zuvorkommenden Art waren besonders seine Augen auffallend, stets wachsam und eindringlich musterten sie Darin.
    Als sich der Trupp den Toren von Paolos Trutz näherte ritt ihnen Unteroffizier und Adjutant des Hochamtes für militärische Angelegenheiten -Karduk Tannenhain entgegen. Darin kennt diesen Krieger seit den Anfangsjahren der Eroberung Mitrasperas, ein altgedienter Chaoskrieger den Gorathiel kurz nach seinem Amtsantritt zu seinem Adjutanten ernannt hatte.
    "Ich grüße dich Kriegsmeister Darin" dabei neigt er sein Haupt tief und schlägt sich mit der gepanzerten Faust auf die Brust. "Kriegsmeister Gorathiel erwartet dich bereits und auch die Hurenhäuser und Kaschemmenbetreiber werden sich sicher über deine Rückkehr nach Polos Trutz freuen" sagt er mit einem vielsagenden lächeln in seinem vernarbten Gesicht und einem schiefen Blick auf Darins Stirn.
    Gemeinsam reiten sie zur Offiziersakademie und suchen den Flügel mit Gorathiels Amtsräumen auf. Auch Karduk achtet darauf schrittauf mit Darin zu gehen und entlässt den Begleittrupp mt einem Lob für die schnele Ausführung des Auftrages. Karduk führt Darin zu einem Gästequartier und bietet ihm die Möglichkeit sich umzuziehen oder kurz frisch zu machen - mehr aus Gewohnheit denn aus der Überzeugung heraus, dass der Kriegsmeister es nötig hätte, soetwas angeboten zu bekommen, anschließend führt er Darin zu Gorathiel Amtsräumen. Die Soldaten und Offiziere denen sie begegenen grüßen Darin und Karduk ganz normal und die vor Gorathiels Amtsräumen postierten Wachen - ebenfalls altgediente Chaoskrieger die mittlerweile der Armee angehören aber wegen der gemeinsamen Vergangenheit Gorathiels besonderes Vertrauen genießen, erweisen Karduk und speziell Darin den unter Chaoskriegern üblichen Gruß und die normale Ehrerbietung einem Kriegsmeister des Chaos gegenüber. Ein Detail, das Darin nicht entgeht.


    Da Darin bisher nicht entwaffnet wurde nehmen die beiden Wachen Darins bei sich geführteWaffen mit Wohlwollen wahr. Wie Darin weiß, liegen in dem Wandschrank an der Seitenwand des Flures Waffen für all jene bereit, die Gorathiel sprechen wollen und nicht mit den Gepflogenheiten des von Gorathiel zelebrierten Chaos vertraut sind. Mit einem freundlichen Hinweis wird jedem Besucher frei gestellt, sich eine Waffe zu nehmen und offen zu tragen, um Gorathiel nicht zu beleidigen. Karduk ließ dies bereits vor Jahren einrichten und instruierte auch die Wachen, da er Gorathiels Geduld und Nachsicht angesichts der ständigen Beleidigungen und Respektlosigkeiten durch Ungläubige zwar bewunderte, sie aber als vermeidbar ansieht. Auch wenn nicht jeder Besucher dieses Angebot annimmt, meint Karduk doch, dass sich Gorathiels Laune nach Besuchen von Zivilisten seither etwas gebessert hat.


    Nach kurzer Zeit öffnet sich die Tür und der Truppführer, welcher Darin begleitet hat kommt heraus, Gorathiel winkt Darin und Karduk herein. Darin hat einen kurzen Moment Zeit sich in den Amtsräumen umzusehen, seit seinem letzten Besuch hat sich nicht viel verändert, Gorathiel mag keinen Prunk, entsprechend klein sind seine Amts- und angechlossenen Wohnräume, die Wände mit überladenen Regalen und Schränken bedeckt, in denen sich allerlei Kuriositäten an Waffen und Relikten finden, den Großteil des Platzes nehmen aber Bücher und Schriftrollen -vorwiegend aus der alten Welt- ein. Alle Einrichtungsgegenstände sind von guter Qualität aber nicht luxeriös sondern zweckdienlich.


    Einzig die Beratungsecke mit dem kleinen, kunstfertigen Tisch, der Wasserpfeife und den bequemen Sitzgelegenheiten ist ein Zuspruch an Luxus. Alle Zimmer sind in das angenhme orange-rötliche Licht magischer Lampen getaucht und ein starker Moschusgeruch ligt in der Luft. Gorathiel vollendet gerade einen Brief, setzt sein Siegel darunter, verstaut ihn in einer Schriftrolle und versiegelt diese bevor er sie in eine bereits gut gefüllte Holzablage legt (sofern du ihn nicht unterbrichst, bitte in deiner Antwort schreiben). Anschließend erhebt er sich, umrundet den überladenen Schreibtisch und begrüßt Darin mit einem freundschaftlichen Kriegergruß. "Sei mir gegrüßt mein Glaubens- und Waffenbruder, du siehst nach der wohl unerfreulich kampflosen Reise so verkniffen wie ein Ostbauer aus - aber du kommst gelegen, ich wollte gerade die Übungsräume des Offizierskasinos aufsuchen, lass uns einen freundschaftlichen Faust- und Ringkampf zur Lockerung ausfechten und anschließend den Schwitzraum und den Zuber aufsuchen, alles was wir zu besprechen haben, können wir auch dabei klären.".


    Gorathiel schaut wie Darins Reaktion auf Begrüßung und Vorschlag ausfallen.

    Darin entgeht nicht die besondere Betonung von "Glaubens(bruder)".


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  • Darin hatte sich zumindest den gröbsten Dreck von den Kleidern geschlagen und seine Gesichtsbemalung standesgemäß aufgefrischt.
    Der obere Teil schwarz und der untere geziert von vier Streifen, die sich über seine goldschimmernde Haut zogen.
    Er wollte keine Zeit verlieren und folgte seinem alten Bekannten Karduk zu Gorathiels Amtsräumen.
    Der Chaoskrieger hatte die komplette reise nicht viel gesprochen, auch wenn der andere Offizier immer wieder versucht hatte sich mit Ihm zu unterhalten.
    Nicht, dass er es nicht genießen würde mehr Glaubensbrüder an zu treffen, doch der Hass gegen die Antielemente ließ Ihn selten ruhen und das ganze hier kam einer einzigen Parse gleich.


    Darin betrat mit schweren schritten das Amtszimmer Gorathiels. Mit den eigenen Bräuchen immer noch vertraut, hielt er seine Streitaxt in der linken und wartete darauf, dass das Hochamt zu Ende geschrieben hatte.


    Als der andere Chaoskrieger Ihn freudig begrüßte hob er vorerst nur die rechte Braue und seine miese Miene blieb erhalten.
    Respektlos wollte oder durfte er nicht sein, zumindest wäre es nicht sonders klug.
    Der Rückhalt des Kriegsmeißters war in allen Belangen immer wichtig gewesen und hatte Ihm oft geholfen.

    „Die dunklen Götter mit dir Kriegsmeister und Hochamt für Militärische Angelegenheiten.“


    Auch er erwiderte den Gruß, doch seinem Gegenüber entging kaum, dass er sich ordentlich zusammen nehmen musste
    Um nicht zu explodieren.


    „Das ich nicht sonderlich erfreut bin kannst du dir sicherlich vorstellen…und Hochamt ? Ihr bekommt noch etwas von mir...“


    Als Darin diese Worte aussprach griff er langsam unter seinen Mantel und zog eine Wurfaxt aus seiner Tasche die mit der Spitze der klinge in seiner Offiziersplakette steckte.
    Er schaute die Plakette noch einmal an, ehe er Sie mit voller Wucht inclusive Axt in Gorathiels Schreibtisch rammte.


    „Wenn das alles geklärt ist hole ich Sie mir genau hier wieder ab.“


    sprach mit einem leicht wütenden unterton aber relative freundlich und unterstrich seine Aussage mit einem vehementen Fingerzeig auf Axt und Offiziersabzeichen.
    Es sah so aus, als wollte Darin nach dieser aktion einfach mit Gorathiel den raum verlassen und seinem Vorschlag nachgehen.

  • Ein lächeln umspielt Gorathiels Lippen "Gut zu sehen, dass die Wut in dir noch stark ist und dich die ganze Angelegenheit nicht kalt lässt."


    Beim gemeinsamen Training achtet Gorathiel genau auf Darins Bewegungsmuster, achtet darauf, ob er Veränderungen in dessen Kampfhaltung, seiner Reaktion oder seinem Temparemt bemerkt. Beim anschließenden Besuch des Schwitzraumes und des Zubers, nachdem beide ihre angestauten Agressionen zumindest teilweise abtrainiert haben, lenkt er das Gespräch auf die Vorkommnisse während der Expedition.
    "Ich habe mit Burkhardt über seinen offiziellen Bericht gesprochen, er wirft Dir und Barzano darin Fehlferhalten beim Angriff auf das schwarze Eis vor. Ich habe ihm deutlich gemacht, dass wenn es Unklarheiten wie über den Befehl zum Angriff auf das schwarze Eis gibt, es unkammeradschaftlich ist, euch dies in einem offiziellen Bericht anzukreiden. Solche Angelegenheiten wie mißglückte Aktionen sollten die Befehlshabenden vor Ort regeln und sich im offiziellen Bericht auf eine einheitliche Darlegung des Sachverhaltes einigen, hinter dem die BEteiligten gemeinsam stehen und den sie mittragen können. Sollte dies nicht gelingen kann ich zur Klärung gerne mit hinzu gezogen werden aber dieses Anschwärzen, das schlechter darstellen anderer Offiziersbrüder ist eine schlechte Schule, welche ich im Offizierskorps weder vorgesehen habe noch dulden werde. Unser Korps soll sich auf Kameradschaft und Vertrauen und nicht auf Misstrauen und Zwietracht stützen, nur so werden wir dem Nordreich am besten dienen."
    Gorathiel winkt die Bediensteten aus dem Zuberraum um ungestört mit Darin sprechen zu können.
    "Aber sei es drum, um Burkhardt kümmern wir uns später, es ändert nichts an den Vorkommnissen. Er hat mir berichtet, dass ihr das schwarze Eis angegriffen und damit seine Aufmerksamkeit auf euch und schlimmer noch, diesen als strategischen Brückenkopf wertvollen Bereich gelenkt habt. Und auch wenn ich den Wandel und die Geschenke der "Götter" und anderer mächtiger Wesenheiten begrüße, gibt es einige die Behaupten das mit denen, die diese Auswüchsen aufweisen etwas nicht stimmt, was wie du weißt auch der Grund dafür ist, dass Darius dich vorübergehnd des Kommandos enthoben hat. Später werden wir mit den Beteiligten in offiziellem Rahmen darüber sprechen aber mich interessiert deine inoffizielle Meinung, sprich frei von Kriegsmeister zu Kriegsmeister mit mir, damit ich mir vorab ein besseres Bild von den Vorkommnissen machen kann."

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  • Der außer Dienst gestellte Unteroffizier hatte sich tatsächlich verändert, was sein kampfverhalten anging.
    Er ging wesentlich aggressiver vor als sonst, und lauerte weniger, was aber auch daran liegen mag, dass die beiden sich ewig keinen Zweikampf mehr geliefert hatten.
    Nach der Prügelei schien sich seine Laune wesentlich gebessert zu haben, zumindest lag er Gorathiel mit den Vorkommnissen in Erengard in den Ohren und verfluchte das Werk der Verfemten und ließ auch keine Gelegenheit aus, sich auf zu regen.


    Als das Hochamt die Expedition ansprach wurde er still, dass einzige was Gorathiel vernahm war ein knurren, als er den Offizier ansprach und den Brückenkopf, den Barzano und er in Gefahr gebracht hatten.


    „Nun lass es mich so ausdrücken, hätten diese Burgbewohner mich nicht mit diesem Kristall „gesegnet“ hätte ich die ganze Bande mit der Burg in Flammen gesteckt. Nun würde ich das nicht mehr tun, da uns dort eventuell eine mächtige Waffe durch die Fänge gehen würde.“


    Er seufzte kurz


    „Was den Angriff auf das Schwarze Eis angeht, hatte ich dermaßen große Konsequenzen nicht erwartet und ich bin mir nicht sicher ob mir der Kristall die Sicht vernebelt hat, auf jedenfall war mir im entsprechenden Moment der Befehl entfallen, sonst wäre es nicht so weit gekommen. Mich und einige andere packte die Wut und wir haben das Schwarze Eis dem Erdboden gleich gemacht, dabei haben wir auch gleich einen Essenzgenerator in Stücke geschlagen.
    Es mag sein das der Kristall mich beeinflusst, da er mich anscheinend mit dem Experiment verbunden hat und er wurde geschaffen und die Verfemten zu vernichten. Hier spüre ich allerdings keinen Einfluss dieser Macht und nur abgeschwächt diese Verbundenheit aller Elemente“


    Er verzog angewidert das Gesicht. Mit Ignis konnte er sich noch abfinden, aber mit dem Rest ?


    „Was unseren Weibel angeht wirst du sicher verstehen, dass ich es trotzdem nicht auf mir sitzen lassen kann. Ich hätte genauso gehandelt, aber wer wäre ich wenn ich nicht versuchen würde mich deswegen mit Ihm an zu legen.
    Die Kundgabe durch einen Boten war mehr als erniedrigend und das vor meinen Leuten. So etwas kann und werde ich nicht tollerieren….“


    knurrte er und sprach nicht weiter, seine Fäuste waren geballt und Wut kochte in Ihm hoch.
    Er hatte damals als er den Brief in Empfang genommen hatte, einige Personen verletzt, ehe er sich der Nachricht wegen beruhigt hatte.

  • Nun Darin, du weißt dass ich Darius nicht zu einem Offizier des Nordreiches gemacht hätte, wenn ich an seiner Loyalität dem Reich gegenüber zweifeln würde und auch hier sehe ich in seinem Handeln nur das Bemühen Unheil vom Reich abzuwenden. Tatsächlich lagen ihm ausreichend viele, alarmierende Informationen vor, die seinen Schritt gerechtfertigt haben, immerhin kennst auch du die Praxis der Feinde den Geist unserer Streiter zu vernebeln und sie unter ihre Kontrolle zu zwingen. Selbst ohne ein so offensichtliches Merkmal wie einen Kristall der aus dem Schädel wächst wenden sich Soldaten unter solcherlei Einfluss gegen ihre Verbündeten. Denke z.B. auch an die durch die VErfemten Beherrschten, die vor einigen Jahren mit Mordaufträgen in ihre Lager zurückgeschickt wurden.
    Gleichzeitig verstehe ich aber deinen Zorn über die Art und Weise wie das Ganze geschah, das muss unbedingt aus der Welt geschafft werden. Neben deiner verletzten Ehre ist so ein offenes untergraben deiner Position auch schlecht für das Ansehen des gesamten Offizierskorps. Interessant wäre noch die Frage ob es an Darius Befehl lag oder an den überbringern dieser Nachricht, dass deine Ehre gelitten hat. Neben der offiziellen Untersuchung wird das für unsere Exzellenzen sicherlich keine Rolle spielen, mir ist abe rdaran gelegen, dass daraus kein Konflikt zwischen dir und Darius erwächst. Nach der offiziellen Anhörung und nachdem ihre Exzellenzen entschieden haben, was mit den Kristallträgern geschehen soll, werdet ihr die Angelegenheit unter euch klären. Solange ihr anschließend wieder als Offiziersbrüder zusammen arbeiten könnt und es keinen Zweifel über euren gegenseitigen Respekt und das Vertrauen gibt, ist es mir gleich wie ihr euch einigt, andernfalls werde ich mich aber einschalten, behalte aber im Hinterkopf, dass ich Darius Verhalten, auch wenn du die Art der Ausführung bemängelst, im Ganzen gut heiße.


    Sage mir jetzt aber noch einmal genau, wie du die Art und Weise der Beeinflussung durch den Kristall empfindest und wie es dazu kam und ob du selbst der Meinung bist, dass dies ein Sicherheitsrisiko für das Reich darstellen kann. Deine Einschätzung wird, unabhängig davon ob du befangen bist oder nicht, von großem Wert für die Einschätzung der Situation sein.

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    Derweil vor der Amtsstube
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    Während er ungehindert zu Gorathiels Amtsräumen geht, wird Barzano seinem Rang und seiner Person entsprechend respektvoll von den Soldaten gegrüßt. Von den zackigen militärischen Grüßen bis hin zu den zwar nicht prunkvollen aber weitläufigen, sauberen und zweckdienlienlichen Räumlichkeiten der Garnison und Offiziersakademie zeigt sich die Nordarmee hier in Paolos Trutz von ihrer besten Seite. Von den Verwüstungen der fünften Jahreszeit ist hier nichts (mehr) zu sehen. Diese geordnete Atmospähre und das geschäftige aber alltägliche Treiben der Militäradministratur geben einem Soldaten ein Gefühl von Konstantheit und Halt in solch schweren Zeiten für das Reich und seine Bewohner.
    Als er den langen Gang fast zu Ende gegangen ist und um die Ecke vor Gorathiels Amtsräumen biegt, hört er das Gemurmel rauher Stimmen und leises Gelächter "... ja, das waren Zeiten damals, als wir dieses von den Göttern verlassene Land zum ersten mal betraten, irgendwie wirkte alles unkomplizierter damals...". Als sie Barzano sehen verstummen die beiden Soldaten vor Gorathiels Amtsräumen und nehmen Haltung ein. Barzano hat diese beiden Mitglieder, altgediente Nordarmeeveteranen und Mitglieder des Gardekorps schon häufiger gesehen. Sie salutieren und entrichten eine fast synchrone Begrüßung "Unteroffizier Barzano".

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  • Darin nickte nur, ob der Ausführungen über Darius

    „Es ist mir ehrlich gesagt egal woran es lag und wenn Darius aus einem kleinen Angeschnautze ein Scharmützel macht ist seine Sache, er kennt mich schon lang genug um zu wissen, dass ich Ihm nichts tue, wenn er es nicht wirklich übertreibt.
    Ich muss nur einigen zeigen, dass ich so etwas nicht auf mir sitzen lasse.“


    Sein Tonfall war ernst


    „Was soll ich zu diesen Kristallen sagen, mich kotzt es an mich von etwas lenken zu lassen.
    Ich spiele gerne mal den dummen Kampfhund, so lange mir nichts gegen den Strich geht und ich weiß das ich benutzt werde.“


    Er grinste kurz schief


    „Die Kristalle haben mich dahin gehend beeinflusst, dass ich anscheinend Sympathien hege zu Leuten die ich vorher am liebsten hätte in einer dunklen Gasse verschwinden lassen, wie zb. unser Hochamt für Magie.
    Ich habe irgendeine Starke Verbindung zu den Elementen gespürt, zu den roten Jademeißtern und mein Hass auf das Schwarze Eis war größer als vorher. Aber je weiter ich mich von diesem Neuen Ort den wir entdeckt haben entfernt habe, desto schwächer wurde diese Bindung.
    In der Feste war es mir sogar möglich mich selbst zu heilen mit den entsprechenden Zeilen.“


    „Aber wie ich schon sagte ist dies wohl alles auf ein Experiment zurück zu führen, dass außer Kontrolle geraten ist.
    Es hat im Traum mit allen kommuniziert und gefragt wer noch solch ein „Geschenk“ erhalten möchte. In dem Traum hat es mit einem Fingerzeig Schwarzes Eis vernichtet.
    Ich habe Macht gespürt… sehr viel Macht.“


    „Die Magiebegabten auf der Expedition haben eine Verbindung von diesen Energiespeichern auf den Köpfen der „Beschenkten“ Erspüren können, die wohl noch um einiges weiter ins Land hinein führt.
    Der Vogt der Burg hat sich in einem Zweikampf gegen das Schwarze Eis gestellt und ich habe noch nie jemanden so viele Treffer auf die blanken Rippen mit einem Zweihandhammer einstecken sehen. Ich vermute je größer die Kristalle, desto größer die Kraft.
    Dieser möchte sich im Übrigen gerne dem Nordreich anschließen mit seinem Landstück.“


    Er wirkte leicht entnervt, aber nicht wie gewohnt, was merkwürdig für Ihn war.
    Normalerweise hätte er während seinen Erzählungen über den Umstand, dass irgendein Vogt Ihn mit Irgendwas infiziert hatte, die fantasievollsten Todesarten zum besten gegeben und Sie diesem Kerl an den Hals gewünscht.
    Aber …. Nichts. Es kam nicht ein abfälliges Wort oder eine Beleidigung über den Vogt oder die Bewohner der Burg über seine Lippen.

  • "Letztlich sind wir alle nur die Werkzeuge größerer Mächte Darin, die wenigsten schaffen es sich dessen zu entziehen und selbst wer sich für einen raffinierten Strippenzieher hält ist davor nicht gefeilt.


    Lass uns das Bad beenden, sofern uns die Götter und Elemente gewogen sind, werden die anderen auch bald eintreffen und wir können mit der Anhörung beginnen um zu entscheiden, wie das Reich zu diesen Kristallen und ihren Trägern steht."

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  • Männer.


    grüßte Barzano die Männer knapp. Sein Blick mustere sie kurz und auch die Schwere Tür zu Gorathiels Büro. Die meisten Zeit denkt Barzano von Gorathiel als Freund und Waffenbruder, doch heute würde er nur sein Vorgesetzer sein der über die Missstände und Vorkommnissen der letzten Operation in Kenntnis gesetzt wurde und ihn jetzt dazu befragen wird.
    Mit gleichmäßigen Schritten bewegte sich Barzanoo auf die Tür zu.


    Ich nehm an das Hochamt erwartet mich bereits?


    Er blieb kurz vor dem Tor stehen, sein Schwert schlug gegen seine Mantel der mittlerweile viele Schlachtfelder gesehen hatte. Er wartete auf die Antwort der Wachen vor seinem Eintretten

  • Die Soldaten bleiben in Grundhaltung vor der Tür stehen. Der ältere der beiden Soldaten meldet:
    "Das Hochamt hält sich derzeit nicht hier auf, es bespricht sich derzeit im Offizierskasino, Herr Unteroffizier."

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  • Barzano besann isch kurz. Sollte er sich in das Kasino gesellen.

    Er hoffte darauf sich privat über die Vorkommnisse auf dem Erweiterungsfeldzug mit dem Hochamt zu besprechen,


    "Habt danke", verabschiedet er sich knapp mit einem Nicken bei den Soldaten und begab sich zu dem Kasino.

  • Die Soldaten salutieren und als Barzano um die Ecke geht hört er gerade noch, dass sie ihr Gespräch mit gedämpften Stimmen wieder aufnehmen.



    Im Offizierkasino angekommen wird Barzano ohne Verzögerungen von den Wachen durchgelassen. Zu diesem Zeitpunkt is das Offizierkasino kaum besucht. Die im Vertrauen auf das Pflichtbewusstsein von Gorathiel geschaffenen Freiräume werden allem Anschein tatsächlich nicht ausgenutzt. Barzano wird von den Ordonnanzen höflich begrüßt und auf seien Nachfrage hin zu Gorathiel geleitet, welcher zusammen mit Darin in seinem Séparée sitzt und eine Wasserpfeife raucht. Ein leicht grünes Leuchten dringt durch die Schlitze der Kohlenabdeckung – sicherlich gönnen sich die beiden Chaosanhänger gerade keine normale Pfeife. Das Gespräch drehte sich den wenigen Gesprächsfetzen nach, welche Barzano aufschnappen konnte gerade um die Sicherheit des Reiches und die aktuellen, militärischen Herausforderungen.



    Gorathiel nickt Barzano zu und weist ihm mit einer Geste an, Platz zu nehmen. :"Barzano, es ist gut, dass du so rasch gekommen bist. Die Anhörung zu den Vorkommnissen duldet keinen Aufschub und mit deinem Eintreffen kann sie beginnen aber nimm ersteinmal Platz und berichte was es neues gibt."

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  • Barzano nickte kurz aufhin der Einladung und setzte sich in das Séparée und versucht mich zu viel des dicken Rauches in der Luft zu inhalieren.


    Gorathiel das Reisen durch unser Siegel fühlt sich in letzter Zeit an wie eine Heerschau nach einem viel zu knappen Sieg. Ich hoffe das wir bald der Ratio und allem was in Kel'riothar Herr werden.


    Während seiner Erzählung über das Reisen erwischt sich der junge Ritter immer wieder selbst dabei wie er auf die Kristalle an Darins Schläfe starrte.


    Der Feldzug in die unentdeckten Teile des Siegels lässt mich mit gemischten Gefühlen zurück. Diese Feste die wir aufgetan haben mit ihren mehr als frommen Bewohner ist bis zum Rand mit Rätseln gefüllt und die Lande drumherum mit bisher unbekannten Gefahren gespickt.


    Barzano senkt unbequem den Blick und ließ die Schultern hängen.


    Und eine Aufklärungsmission ist nun tatsächlich etwas völlig anderes als ein Feldzug gegen die Verfemten.


    Damit schloss Barzano seine Erzählung über die Ereignisse und musste einmal mehr feststellen, dass die Gebietserweiterung im besten Fall als "nicht gescheitert" bezeichnen lässt.

  • Ein kurzer Blick zu Darin ließ Gorathiel zu dem Schluß kommen, dass dieser im Moment wohl nicht mehr zu den Vorkommnissen sagen wollte oder eigenen Gedanken nachhing, bei der offiziellen Nachbesprechung würde es auch noch genug Gelegenheit geben den eigenen Standpunkt darzulegen. Gorathiel lud Barzano noch ein, sich zu ihm und Dariin zu gesellen und vond en Strapazen der Reise zu erholen.

    Jetzt, wo die nötigen Personen anwesend waren, blieb nur noch auf den Beginn der Anhörung zu warten um darüber zu urteilen, ob die Kristallträger eine Gefährdung für das Reich darstellen oder nicht, Gorathiels Mundwinkel umspielt ein leichtes lächeln, er hatte sich anhand der Informationslage bereits ein gutes Bild machen können und war gespannt, ob im Verlauf der Anhörung noch weitere Informationen offenbart werden würden, die sich als Mosaiksteinchen in das große Ganze fügen würden... interessante Zeiten...ganz ohne Frage.

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  • Die Betreffenden wurden durch Palastboten darüber informiert, dass man sich am Abend auf dem Palasthügel besprechen werde, wo sich Gorathiel dann auch zu gegebener Zeit einfand.

    OOC: Meint ihr wirklich, dass es Sinn macht hier noch weiter zu schreiben, bei dem Tempo werden wir uns vor Abschluss irgendeines Gespräches auf dem JDS sehen... und Darius liest glaube ich nicht einmal mit, wobei der wegen der Festsetzung Darins wichtig wäre...

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