Im Feindesland [11.12-17.12]

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    Wann: Ende Spielzug 2, IT-Zeitraum [11.12-17.12]
    Wer: Alle Charaktere bei Isenfels' Rache
    Wo: Provisorisches Feldlager auf einem Hügel im Territorium des Schwarzen Eises [146-BJ]
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    "Nächte werden länger und kälter immer noch", bemerkte Kop-Tar, riss ein Stück vom Trockenfleisch mit seinen Zähnen ab und begann darauf herumzukauen. Es war früh morgens und das Licht des neuen Tages verkroch sich noch hinter dem Horizont. Die Nachtfeuer spendeten Wärme und die Soldaten versammelten sich um ein jedes zu Hauf. Die beachtliche Armee, die Berack, Glabius und er zusammengestellt hatten, besetzte einen Großteil des Hügels zu dessem Fuß Wachen patrouillierten.
    Fünf Tage hatten sie Truppen des Schwarzen Eises verfolgt und auf ihrem eigenen Territorium gejagt. Unzählige schickten sie zurück in die Essenz, jedoch war es ihnen verwehrt geblieben die gut abgeschotteten Sharune und den Khor'ottar zu beseitigen.
    Kop-Tar, dem der Schlaf noch in den Augen saß blickte ins Feuer während er kaute und den Fleischbrei mit einem Schluck dunklem Bier hinunterspülte. Schwarze Farbe und graue Asche bedeckte seinen kahl geschorenen Kopf fast vollständig. Das grobe Kettenhemd unter seinem Holzharnisch klimperte leise, wenn er sich bewegte.
    Er saß mit Berack und Glabius zusammen an einem improvisierten Tisch wie jeden Tag seit Beginn des Feldzugs beim Frühstück, besprachen die Vorkommnisse der Nacht und planten für den kommenden Tag.
    In der Nacht sind Späher aus dem Umland zurück gekehrt und Kop-Tar erwartete gespannt den Bericht.

  • Berack öffnete sein Zelt und Drückte sich so durch den entstehenden Spalt. Kaum geschlafen hatte er letzte Nacht die zurückkehrenden Späher hatten ihn aufgehalten und verlangten seine Aufmerksamkeit. In der Hand hielt er einen Teller mit dampfenden Käsefladen und einem Stück Schinken. In der anderen Hand einen Krug mit Milch. Schwer ließ er sich auf seinem Stuhl in der Runde nieder. "Guten Morgen" Er stellte den Teller und den Krug auf dem Tisch vor sich ab. "Das war eine Nacht" Schmunzelte Berack. "Ich habe mir schon mal ein wenig überlegt wie wir die Situation angehen" Berack biss in den Käsefladen und nahm einen großen Schluck aus dem Krug.

  • Glabius machte ein weniger zerknirschten Eindruck wie sein Freund und Protektor und hielt eine Kanne mit dampfenden Inhalt und drei Krüger bei sich.


    " Guten Morgen meine Herren, ich dachte ich zwacke ein wenig Muntermacher vom Feldkoch ab." sagte er zwinkernd

  • "Morgen Glabius" Schmatzte Berack "Ah das ist gut, wie ich vorbei kam war er noch nicht fertig" Berack schaute in die Runde und nahm einen Schluck des heißen Getränks "Gestern abend kamen Boten, die Nachrichten haben mir nicht wirklich gefallen" Berack biss erneut in den Fladen "Wir haben wohl ein wenig für Aufmerksamkeit gesorgt, das Eis hat wohl nicht damit gerechnet das wir angreifen" Berack richtete ein wenig seine verschobene Schulterplatte "Die Lage ist folgende die Truppen die wir verfolgen bestehen so wie wir wissen fast nur aus Elite des schwarzen Eises wir haben bestimmt die Hälfte von ihnen getötet - es wird ein wenig dauern bis sie sich regenerieren - wir müssen sie weiter beharken. Aus dem Nordwesten wurde ein zweites Heer gesehen fast ausschließlich Rakhs sie sollten uns Morgen erreichen und im Osten wurden Fäuste des Eises gefunden sicherlich Abspaltungen der Armee die wir verfolgen" Berack setzte seinen Humpen an und zog eine grobe Karte der Region aus der Tasche "Wir sind hier ich habe mir gestern Nacht folgendes überlegt: Glabius du beharkst die Elite weiter mit 400 Mann halte sie solange auf wie du kannst, gebe ihnen keine Verschnaufspause. Kop du nimmst deine Reiterei und jagst die Fäuste im Osten es sollte für die Reiterei kein Problem darstellen sie niederzureiten. Ich nehme den Rest der Armee und ziehe den Rakhs entgegen und vernichte die Armee so schnell es geht - Ziel ist es sie so schnell wie möglich einzuschließen und im Kessel zu vernichten. Ich werde Shatar 150 Krieger mitgeben sein Xian wird ihn beschützen und den Männern Mut geben er fällt um die rechte Flanke und vernichtet Magier Elite usw." Berack streckte sich kurz "Was haltet ihr davon?"

  • Der Ulu-Mulu roch ein wenig angeekelt an dem Becher mit dem heißen Inhalt und trank in kurzerhand leer, während er Berack zuhörte. Niemals verweigerte er sich einem Getränk. Dann blickte er auf die Karte und überlegte kurz. Man sah ihm das recht gut an, weil er so konzentriert auf einem neuen Stück Fleisch rumkaute.


    "Kop-Tar halten Idee gut, dass du gleich angreifen neues Armee. Kop-Tar auch reiten gerne mit Pferde und trampeln nieder Fäuste. Und wenn Glabius es schaffen aufzureiben dieses lästige Elitetruppe von Schwarzes Eis und mir nix mehr müssen länger hinter her laufen, Kop-Tar gefallen gut. Aber was Kop-Tar bereiten Sorgen sein großes Burg in Nordwesten. Späher konnten ausmachen 500 Rakhs in Bergtäler oder Kämme, aber Berge geben gut ab Versteck. Wir sein sicher, dass aus diese Burg kommen nix noch mehr Krieger?", fragte der Ulu-Mulu stirnrunzelnd. Die Farbschicht darauf bekam weitere Risse und kleine Stückchen der Ascheschicht darauf lösten sich.