Viel zu wenig Zeit

  • Sylvana schnürte ihren Reiserucksack zu und strich sich mit einem Seufzen eine Haarsträhne zurück hinter ihr Ohr. Sie fühlte sich erstaunlich wohl in ihrer Reisekleidung, auch wenn diese in der letzten Zeit selten für schöne Reiseziele sprach. Remi und sie hatten nicht mehr über das Bevorstehende gesprochen... sie würden noch genug Zeit dafür haben wenn sie sich den Schwarzen Greifen anschlossen und sich endgültig auf den Weg in die Hohld machen würden.


    Aber es gab noch etwas, dass Sylvana keine Ruhe ließ. Das letzte Gespräch mit Martinius am Abend zuvor.


    Er war zum Schluss wortkarg gewesen, ja geradezu kurz angebunden und sie wurde das Gefühl nicht los, dass sie etwas falsch gemacht hatte. Immer wieder musste sie erkennen, dass sie sich auf diesem zwischenmenschlichen Parkett noch immer unbeholfen bewegte. Besonders dann, wenn das Land aus dem ihr Gegenüber kam so gänzlich anders war als alles, was sie bereits hatte kennenlernen dürfen.


    Mit einem Nicken ließ sie die Bediensteten die Sachen hinaus bringen, hin zu den Pferden, die sie ins Zentrum von Engelsweg bringen würden.


    Dann warf sie einen nachdenklichen Blick hinaus auf den Festplatz. Noch immer war es ruhig, die Sonne noch nicht ganz aufgegangen... die Zelte ausnahmslos unbewegt. Mit einer fließenden Bewegung griff sie nach ihrem Reiseumhang, warf ihn sich über die Schulter und schloss noch im Gehen die Schließe an ihrem Schlüsselbein als sie ihre Räumlichkeiten verließ. Bevor sie abreiste, wollte sie noch einmal das Gespräch suchen... Der Ausgang des gestrigen Abends sollte nicht das sein, was sie wieder trennte.


    Schon gar nicht, wenn sie nicht wusste, ob sie von der nächsten Reise lebend zurückkehren würde.


    So lenkte sie ihre Schritte hin zum Festplatz, durch die noch ruhigen Zelte... hin zu der Jurte des Wolfsrudels und den Zelten der Wolfsmark...

    Nur indem wir unser eigenes Licht ohne Angst scheinen lassen geben wir anderen Menschen die Erlaubnis und den Mut, das Gleiche zu tun.

  • Martinius saß in seinem Zelt die Füße auf einen Hocker gelegt nur in Hose und in eine Lederjacke gekleidet und starrte auf den Kleinen Altar des Kor..frisches Blut hatte das Siegel berührt und es leuchtete sanft im Schein der Kerze.

    seine gedanken kreisten um die Heimfahrt..aber auch was er gestern abend gemacht hatte, war es ein fehler gewesen..nein es war Ingis und Kor gefällig erlichkeit die vom Herzen kommt.

    Er stand auf Griff nach einen Kelch mit wein und Schritt im Zelt umher...er konnte seine gedanken nicht richtig sammeln.

    Don Balboa aus dem Hause Balboa, Sohn des Camerlengo zu Kuslik,Condottiere der Yaquirtaler Schlangen


    Wenn der Schwarze Schnitter Lachend übers Schlachtfeld Schreitet, Folgen ihm die Hunde des Krieges

  • Sylvana fiel zu süpät ein, dass sie eigentlich gar nicht genau wusste, welches dieser Zelte das seine war...


    Etwas ratlos besah sie sich die unterschiedlichen Zelteingänge. Sie konnte sich doch jetzt schlecht einfach durchfragen. Mal ganz davon ab, dass das hier in ihrem Heimatprotektorat alles andere als standesgemäß für die Mutter Konfessor war, wollte sie auf keinen Fall die Gäste unnötig auf sich aufmerksam machen...


    Naja... und wecken wollte sie die armen, vermutlich noch trunkenen, Seelen auch nicht... so ganz nebenbei.


    Sie seufzte hörbar...


    "Bei Ignis... manchmal wäre ich tatsächlich gern ein wenig organisierter..." murrte sie hörbar und fuhr sich grübelnd durch das Haar.

    Nur indem wir unser eigenes Licht ohne Angst scheinen lassen geben wir anderen Menschen die Erlaubnis und den Mut, das Gleiche zu tun.

  • Beim umherschreiten auf dem Teppich trank er einen schluck...Dann hörte er ihre Stimme... er hielt inne wollte sie nicht schon abgereist sein..er stellte den Becher ab und Schlug den Zelteingang auf und schaute suchend in die Zeltreihen...er ging barfuß zwischen die Zelte und schaute sich um...

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  • Sie stand nicht allzuweit entfernt und rätselte immer noch welcher der Zelteingänge es wohl sein mochte, als er selbst suchend um die Ecke kam.


    Ein Blinzeln kam ganz automatisch, dann räusperte sie sich etwas unbeholfen.


    "Martinius..." kam es ihr über die Lippen, verwundert, dass er schon, oder vielleicht auch, noch wach war.


    Unter ihrem schwarzen, mittellangen Reisemantel konnte er ihren mit Goldrand besticktem Reisequestor erkennen. Sonst waren die Farben ihrer Kleidung eher gedeckt... so dass man sie in den Schatten der Wälder nicht gleich entdecken mochte. Nun... sah man von ihrem Haar ab, welches kupfern in den ersten Sonnenstrahlen des Morgens schimmerte. Jetzt wo sie das Haar offen trug, war es weit auffälliger als noch zuvor.


    "Ich... wollte eigentlich nicht stören... aber ich wollte auch nicht abreisen... ohne mich zu verabschieden."


    Genau... als wenn DAS der Grund gewesen wäre... sie verschränkte leicht die Arme vor der Brust, so als würde es sie frösteln.

    Nur indem wir unser eigenes Licht ohne Angst scheinen lassen geben wir anderen Menschen die Erlaubnis und den Mut, das Gleiche zu tun.

  • er bleibt stehn und war erstaunt und erfreut sie zu sehn, verwunderung und Lächeln weckselten auf seinem gesicht.


    '' Sylvaner ..guten morgen...ich dachte schon ihr seid fort.'' er deutet auf sein Zetl '' lass uns doch ins zelt Gehen dort können wir uns setzen uns es ist wärmer...'' er schaute zu ihr und dann auf seine nackten Füße im Morgentau..


    Er deutet auf sein Zelt..

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  • Hatte er sie gerade wirklich ge-ihrt?


    Sie blickte auf seine nackten Füße, dann nickte sie und folgte seinem Fingerzeig.


    "Natürlich."

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  • er ging vorran und Hielt ihr den Zelteingang auf und wartet bis sie im inneren war und lies den Eingang zufallen.


    er zitterte unmerklich aber Blässe vereit das er nicht viel geschlafen hatte, seine narbe war deutlich zu sehn...'' Darf ich dir etwas zu trinken anbieten? ich habe guten Traubensaft? mit etwas Wasser? bitte fühle dich wie zuhause''


    er wante ihr den Rücken zu und suchte nach einem Weiteren Pokal in eine der Gepackten kisten......

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  • "Nau, alles gut, vielen Dank. Wir reisen bald ab und da sollte ich vorher nicht mehr so viel trinken..."


    Sie sah sich flüchtig im Zelt um. Ihr Blick ruhte einen Moment länger auf dem kleinen Reisealtar.


    "Du... siehst müde aus."

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  • Er drehte sich um und stellte den Becher dann ab und schritt ihn ihre Richtung um dann plotzlich wie angewurzelt stehn zu bleiben..'' Ich habe nicht viel geschlafen..Zu viele Dunkele Gedanken zu viel Wein..aber das wird schon ''.

    Das wird es nicht...er Folgte ihrem Blick zum Altar und schaute dann wieder zu Ihr.

    '' es Freut mich das wir uns nocheinmal sehen...nun ja es war schön dein Gast gewesen zu sein und...'' er schluckte schwer er griff nach dem Trohn und lies sich schwer in diesen fallen...'' must du wirklich heute reisen..'' seine frage war ein Flüstern und mehr dem Teppich zugewand als ihr..

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  • "Remi und die Schwarzen Greifen warten auf Cupa und mich. Der Archon des Westens hat nach mir gerufen... Als ein Teil der Führungsspitze der Waffenmeister kann ich mir nicht leisten sie warten zu lassen, fürchte ich."


    Wieder strich sie sich eine Haarsträhne hinter das Ohr zurück.


    "Zu wenig Schlaf... zu viel Wein..." wiederholte sie seine Worte und musterte ihn nachdenklich.


    "Martinius... ich... ich glaube ich muss mich bei dir entschuldigen. Mir ist zu vieles nicht vertraut, was dich und deine Erziehung betrifft. Es war nicht meine Absicht dich in Verlegenheit zu bringen."

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  • ihre worte trafen ihn wie ein Axthieb...'' das hast du nicht, ich war es selber der wie ein kleiner Junge da stand..dich trifft keine schuld. Ich weis doch das dir solche dinge nicht vertraut sind...und ich kann sie nicht einfach ablegen...wir sind die zwei Vögel ein Phonix und ein Pfau...beide sind wir Vögel aber verstehen wir dennoch nicht immer was der andere sagt...'' er lächelte sie an '' oder was sagst du?''....

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  • Ein Phönix... und ein Pfau... kurz huschte ein Lächeln über ihre Lippen, dann lehnte sie sich gegen das Zeltgestänge.


    "Ein verletzter Pfau, wie mir scheint... in mehrerer Hinsicht."


    Ihre grünen Augen ruhten auf ihm als sie auf seine Reaktion wartete.

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  • Er schaute sie an " natürlich keiner mag das Gefühl als wenn er gerade das dümmste gesagt was die Welt je gehört hat...und ich meinte daß gestern volkommen ernst..."

    Er strich sich mit den Finger über die Narbe an Seinem Gesicht. Und zeufzte tief...

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  • "Du hast nichts Dummes gesagt... ich könnte genauso sagen, ich habe furchtbar Dummes gefragt."


    Wieder blickte sie zu dem Reisealtar. Der leicht metallische Geruch von Blut irritierte sie.


    "Ich weiß, dass du das Ernst gemeint hast. Nur weil meine Antwort unbeholfen war, muss das nicht heißen, dass ich dir nicht glaube."


    Sie löste sich vom Zeltgestänge, zog einen Stuhl heran und setzte sich vor ihn. Ihr Blick gewann diese ihr so eigene Art... sie versuchte ihn zu lesen... hinter die kusliker Maske zu blicken.


    "Ich gehe nicht, ehe wir nicht über die "schwarze Seele" und ein, zwei andere Dinge gesprochen haben..."

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  • er strafte sich ein wenig, und erwiderte ihren blick. '' das ist schön'' er folgte ihrem Blick und dann stand er auf und ging zu dem Altar..er Klappte das Bildnis was eine Schwarzen Mantikor Zeigte zu nur um die Dafür Feuerrote Seite zum Vorschein zu bringen.

    er wandte sich wieder ihr zu und setzte sich..'' Besser?...was für eine Schwarze Seele und andere dinge willst du ansprechen?'' er klang Irritiert

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  • "Du hast diese Tage viel davon gesprochen, dass du eine schwarze Seele hast... und von Dunkelheit gesprochen."


    Sie legte den Kopf leicht schief.


    "Ich weiß, dass viel geschehen ist und einiges davon tiefe Spuren auf der Seele hinterlässt. Die... Sache mit deinem Bruder... Du warst viel in Gedanken. Und ich bin mir beinahe sicher, dass viel Gelächter und Albernheit nur Maske dafür war, wie es dir wirklich geht."

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  • "gut gesagt du hast recht einiges an lachen und Albernheit waren reine Maske.

    Nimand geht durch Tod und Dunkelheit ohne das sie Spuren hinterlässt."...Er sagte eine zeit lang nichts und starte hinter sie auf einen Punkt der zeltwand.." als der letzte Tag vorbei war und ich in meinem Zelt wieder zu mir kam war alles vorbei die rebellen haben aufgegeben..Aber es war keine siegesfeier..Zu viele Tote waren zu beklagen ..Das mag im Krieg so sein dennoch er war Kor gefällig..Aber wir haben so viele Dinge getan und ich bin mir nicht sicher wie Kor und ignis mich dafür richten werden..."

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  • "Die einzige Person die dich wahrhaftig richten kann... bist du allein."


    Sie erhob sich, schritt langsam auf ihn zu und griff nach seiner Hand.


    "Erzähl mir von den Dingen, die geschehen sind... " ihre Stimme war sanft und einladend.

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  • Er ließ den griff zu und überlegte wo und wie er anfing..

    " es begann als ich Zuhause angekommen bin. Unser Vater erzählte das sich mein Bruder Victor sich gegen die Order ihrer kaiserliche Hoheit ausgesprochen hatte eben so viele andere junge Männer und Frauen. Aber auch die plebejer folgten ihren rufen..und so zogen wir alle nach Vinsal wo die Kaiserin zum sammeln rief..Wir waren kaum 5000 und die Rebellen sollen fast das doppelte aufbieten.

    Spinola ein mann der keine skrupel kennt wurde das Kommando übergeben..Er zeigte gegen keines der Dörfer und Städte Gnade..enthauptung,Kreuzigung und noch schlimmere Dinge waren für alle oberhäupter die Strafe. .Das ist recht und war aber die Parole an die Söldner das keine Gnade zu zeigen sei war nicht im Sinne Kor...Nach dem kodex ist das leben von Frauen Kinder und alte zu schonen .

    Es ist keine ehre darin wehrlose zu töten...Spinola winkte ab..befehle werden befolgt oder jeder wird als veräter angesehen. ..So kam ich und einige andere in den ziespalt das wir dem Kodex und den Befehl des kaiserlichen General gehorchen mußten. ..Dann kamen wir vor eine große Siedlung und dort kam es zum Kampf ...Wir siegten aber die Söldner waren im Rausch und die Stadt wurde zur Plünderung frei gegeben. .Jedem Söldner steht nach dem Kodex beute und Sold zu und jeder muss Blut für kor im Kampf vergießen..Aber nicht so..4 tage brannte die Stadt und erst am 5 tag gab der General den Befehl das plündern einzustellen und alles zum weitermachen vorzubereiten..."

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