Der Klang des Metalls

  • Wann: 4 Wochen vor dem Schlachtzug in Keliothar
    Wer: Ssznozz, 30 schlaflose Rivvil und wer sonst noch mag
    Wo: Gales Morgan , Schmiede








    Es war eine schwüle Sommernacht. Immer wieder hatte es leicht geregnet, ohne Abkühlung zu bringen. So manch einer hätte so schon keinen Schlaf gefunden, wenn nicht auch noch seit 2 Tagen ununterbrochen gehämmere aus der Schmiede die Baracken der Soldaten durchfahren hätte. In der ersten Nacht war ein Soldat zur Schmiede gegangen um sich über den Lärm zu beschweren. Die Tür war abgeschlossen underst nach einer halben Stunde des Geschrei und Klopfen an der Tür wurde die Arbeit kurz unterbrochen. Die Tür öffnete sich und der rivvil Soldat polterte gleich mit seiner Beschwerde los. Kurz sah man etwas aufblitzen und der törichte Rivvil stand stocksteif mit leicht angehobenen Kinn, der Schmied flüsterte Worte in des Soldaten Ohr die kein anderer vernahm.
    Der Schmied drehte sich daraufhin um, betragt wieder die Schmiede und verschloss die Tür erneut.


    Nach dieser lästigen Störung wusch sich Ssznozz, wie er es vor jedem Schmiededurchgang tat, meditierte und griff nach dem Hammer und dem Stück Metall,welches in der Esse lag. Die Farbe des glühenden Metalls verriet ihm , dass das Werkstück genau die richtige temperatur hatte. Vier mal hatte er den Klotz schon gefalten, man erkannte noch jede einzelne Lage von weichem Eisen, hartem Stahl und den Mineraleinstreuungen. Aus den dutzenden Lagen würden in den nächsten Stunden tausende werden.


    Leer Augenhöhlen beobachteten den Illithirii vom Regal aus bei seiner Arbeit Ihr Blicke trafen sich und der Drow lächelte liebevoll und sprach:" Geduld und Zeit waren dein größtes Geschenk an mich, lass sie uns nutzen."


    "..."


    der Drow lächelte noch breiter und begab sich wieder an die Arbeit....Es wurde eine lange nach für alle....

    Ssznozz Teken´afin

    - Waffenmeisterschmiedlehrling

    Der Tod lächelt uns alle an, das einzige was man machen kann ist zurücklächeln!

    Heldenhaftigkeit ist eine Todesart, keine Lebensart.

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  • Einigen ging dieser Lärm gehörig auf die Nerven, nur einem nicht, Argol.


    Morgens ging er zur Schmiede und sah nach seinem Zögling. Sofern jemand in der Nähe war, konnte man teilweise so etwas wie Lob hören, aber es waren doch mehr Ratschläge dabei. Einige klangen aber doch eher verzweifelt.

  • Eigentlich war er zufrieden mit seiner Arbeit gewesen, der Rohling hatte genau die Form angenommen die er wollte, auch hatte das Falten zuvor bestens geklappt und auch die Lagen hatten genau die Maserung hinterlassen, die er gewünscht hatte. Die kurze Störung in der Nacht hatte jedoch die gesammte Arbeit zunichte gemacht, eine falsche Erhitzung in der Esse und der Rohling war auf dem Ambos in Argols händen in 5 Splitter zerbrochen, als dieser den Rphling auf den Amboss niederzausen liess.
    Erst war er wütend geworden auf Argol (was er natürlich nicht zeigte, jedoch Argols Grinsen verriet genau, dass er wusste was in dem Jungschmied vor ging), dann war er wütend auf sich , dann auf den Störenfried. Er atmete durch, fegte die Bruchstücke zusammen und legte sie auf den Haufen für Metallreste aus denen Später Nägel und Werkzeuge gemacht wurden.
    Später würde er von neuem Anfangen, darauf freute er sich , es machte Spass zu sehen, wie etwas unter seinen Händen Form annahm. Zuvor würde er sich jedoch Reinigen, die gesammte Schmiede aufräumen und alles was er benötigte bereitlegen.
    Sein erster Weg fürte den Sargtlin jedoch zu den Soldatenbarracken, dort musste er nochmal etwas klarstellen und Gnade denen , die Widerworte gaben..

    Ssznozz Teken´afin

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  • Die Gefühle über die zerstörte Arbeit kannte Argol zu gut. Aber dies war eine Lehre, die Ssznozz noch mehr verinnerlichen musste: Beim Schmieden gab es Zeiten, in denen jede Störung ignoriert werden musste, ansonsten war die Arbeit hin.


    ALs er später in die Schmiede schaute, war er zufrieden, dass Ssnozz alles sorgfältig für den nächsten Versuch bereitgelegt hatte.
    Als kleine Überraschung legte er noch ein sehr weiches Stück MEtall zwischen die anderen.


    Mal sehen, wie er darauf reagiert. Mit etwas schadenfreudigem Grinsen verließ er die Schmiede.


    Als er jedoch in die Arena trat, konnte er den Lärm aus den Soldatenunterkünften nicht überhören.

  • Die ersten Wortfetzen, die Argol wahrnahm waren: "... nicht nocheinmal Stören und wenns dir zulaut ist, kann ich dir gerne jetzt die Ohren abschneiden oder heisses Blei in deinen Gehörgang füllen und es versiegeln. Das Metall und die Arbeit ist mehr Wert du als du Lakai je Wert sein wirst. Und jetzt will ich hören ob du mich Verstanden hast..."

    Es schäpperte und ein japsen war zu hören....

    Ssznozz Teken´afin

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  • Als Argol zur Tür hereinplatze mit sorgenvoller Miene, saßen eine Wache und der Sargtlin am Tisch beide mit gefüllten Gläsern in denen eine goldbraune Flüssigkeit schwamm. Beide grinsten Argol an.

    "Wusste ich doch , das jemand neugierig wird !"


    Ein heruntergeworfener Teller lag zu Füssen des Tisches.


    " Ich habe gerade erklärt wie wichtig die Arbeit ist und man keine Rücksicht auf Tag oder Nacht nehmen kann, wenn das Metall ruft. Als Du dann der Hütte näher kamst, dachte ich, du hättest vielleicht auch interesse daran ins Gespräch einzusteigen, wenn du schon hinter mir herschleichst. Und es hat funktioniert..."

    Ssznozz Teken´afin

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  • Die Verwunderung über das, was er erwartet hatte und was er hier tatsächlich vorfand, war nicht zu übersehen.


    Mit recht kalter Stimme antwortete Argol: Du meinst also, dass ich dir hinterherschleiche?


    Betont langsam ging er auf den Tisch zu und musterte die beiden sehr genau. VOrsichtig umrundete er den Tisch.
    Als er hinter den beiden war, gab es für beide einen Schlag an den Schädel.


    Das war für das Theater.. kam es gleichgültig als Kommentar.


    Als wieder vor dem Tisch stand, stemmte er die Hände in die Hüfte und fragte herausfordernd: Wo ist bitte schön mein Becher?

  • Der Soldat ging an einen Schrank und holte einen weiteren Becher heraus und stellte ihn auf den Tisch, und Ssznozz schüttete aus einer Flasche, die er aus seinem Beutel holte einen Tropfen ein der Crestfarclas hiess.


    "Slainte mhath" er erhob sein Glass, " Auf das Verständniss und darauf das ich nicht zu den Alternativen meines Volkes zurückkommen möge... ."


    Der Soldat stockte kurz in der Bewegung, wurde bleich, nickte Ssznozz kurz zu und trank mit einem Zug aus, einen Schluck den er jetzt brauchte.

    Ssznozz Teken´afin

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  • Argol grinste nur, schüttelte den Kopf und nahm den BEcher.


    Kurz roch er an dem Inhalt, ehe er ihn hinunterkippte.
    Brennt gut!


    Er sah auf den armen Sargtlin herab: Du musst nicht alles durch Schmerz lernen.. ein Lächeln umspielte seine Lippen bei den Worten.

  • "Die arbeit ruft." damit stand er auf und ging ohne weitere Worte zur Tür hinaus.

    Ssznozz Teken´afin

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  • Als Ssznozz das Zimmer verlassen hatte, drehte er sich noch einmal zu dem Sargtlin um.


    Jemanden bei der Arbeit stören kann echt ungesund sein.


    Mit den WOrten drehte er sich um und verließ die Örtlichkeit.

  • ....einige Zeit später....


    Ssznozz betrat die Schmiede, sortierte Werkzeuge, legte etwa im Regal ab,fachte neu das Feuer an, Schichtete die Kohle, betätigte den Blasebalg und beobachtete die Flammen wie sich ihre Farbe änderte.
    Er betrachtete nochmals seine aufgereihten Metallstücke, die er zu einem Rohling verarbeiteten wollte....


    "Argol, Argol ...."


    Er änderte die Reihenfolge der Stücke, allerdings ohne das weiche Stück zu entfernen.


    "...mmmh das könnte Funktionieren, was meinst du?... mmmh, ja...."


    Nochmal änderte nochmals geringfügig die Reihenfolge und begann die Stücke aufzustapeln.
    Kurz schaute zur Esse, sah das sie bereit war und fing mit der Arbeit an. Seine Gedanken waren klar, zielgerichtet. Das Metall sprach harmonisch zu ihm und er sah wie in einer Eingebung eine klare Form in seinem Geist...und auch eine Aufgabe für diese Klinge, aber widersprach die nicht dem was er plante? Er wischte die Gedanken beiseite, das Metall hatte gesprochen... viel Arbeit lag vor ihm...

    Ssznozz Teken´afin

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  • Nachdem Ssznozz schon einige Zeit an dem Werkstück gearbeitet hatte, stand Argol an der Tür und schaute ihm interessiert zu.


    Leider konnte er nicht erkennen, ob alle Metallstücke, die bereit gelegen hatten auch in dem Werkstück stecken. Das Ergebnis würde sicherlich interessant werden.

  • Schon beim ersten Falten des Metalls griff der Lehrling nicht wie normal zum normalen Mineralienbehälter, was Argol verwunderte, sondern er ging zum Regal, holte aus seiner Tasche einen unbekannten Behälter, streute ein Pulver auf seinen Arm und Legte seinen Arm auf den glühenden Rohling. Kurz flackerte Ssznozz´s Erscheinung, ein zischen stieg auf, kurz ging der Illithirii in die Knie, stand wieder auf nahm den rauchenden Arm vom Rohling und begann sogleich das Metall zu Falten...


    Schmerzen war er gewohnt aus seinen Jahren in der Akademie, seit jenem Mitwintertag jedoch war nie wieder mehr etwas so intensiv gewesen wie jener Moment, als das Metall sich mit ihm verband und Stücke von Ihm ablöste.


    Er wusste nicht warum er dies tat, aber das Metall hatte gesprochen und er hatte gehandelt. Argol, der noch immer in der Tür stand und bei erblicktem auf ihn zustürzte hielt er mit einem Kopfschüttel und einer Handbewegung zurück.

    Ssznozz Teken´afin

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  • Auf sein Zeichen hin blieb Argol auch stehen. Er versuchte zu verstehen, was er gesehen hatte. Aber er konnte sich keinen Reim darauf machen, obwohl er von Ssznozzs Andersartigkeit wusste.


    Mit leicht besorgter Stimme, aber auch neugierig sprach er zu ihm: DAS wirst du mir nachher noch erklären müssen!


    Leider konte er keinen Blick auf die Handfläche erhaschen. Und unterbrechen sollte er seine Arbeit schließlich auch nicht. Kopfschüttelnd verließ er Ssznozz und ging zu den Heilern. Vielleicht konnten sie ihm etwas sagen.

  • Nachdem das erste Falten abgeschlossen war, der erste block sich verbunden hatte, war der Grundstein gelegt. Viele durchgänge würden die nächsten wochen noch folgen, einer nach dem anederen, jedesmal würde er die zukünftige Waffe an sich binden und einen Teil seiner Essenz darin einbetten. Einige Materialien hatte er schon, einige würden Gespräche benötigen , einige würde er noch besorgen müssen.


    Langsam liess er den Block schrittweise abkühlen, mehrere Öfen benutze er dazu, damit keine Spannungen im Metall waren. Erst Stunden später verliess er die Schmiede.
    Nachdem er sich gesäubert hatte, suchte er nach Argol...

    Ssznozz Teken´afin

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  • Da es mittlerweile schon spät war und Argol die Übungen in der Arena beendet hatte, war er in der Kantine zu finden.
    Er war leicht frustriert, da die Heiler ihm nichts sagen konnten.


    Etwas missmutig kaute er auf seinem Essen herum.

  • "Vendui, Knochenbrecher...", ohne Essen aber mit breitem Grinsen setzte sich Ssznozz zu Argol an den Tisch.


    "Ich werde deine Hilfe, zumindest in der Theorie, bei meinem diesem Werkstück brauchen, und dein Wissen...."

    Ssznozz Teken´afin

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