Posts by Szznozz

    Solange es kein aufgeblasener Robenträger aus dem Westen ist, ist mir das schon recht...


    Der Illithiri stand auf und stellte noch eine Flasche vom guten Tropfen auf den Tisch und wand sich dann zum gehen, ... es waren noch einige Stunden bis Sonnenaufgang und bis dahin wollte er noch einige Räder zwischen sich und Crest bringen...

    "Da unsere Bibliothek begrenzt ist, denke ich, dass ich erstmal die Bilbliothek in Paolos Trutz aufsuchen werde , von da an wohin mich meine Intuiotion und Wissen weiterführt. Hast du Vorschläge? Wichtige Schmieden die vielleicht die Zeit seit der zweiten Schöpfung überstanden haben?"

    Die Bewegung, aus einem Badeschuber heraus , wäre leicht abzuwehren gewesen, jedoch vertraute er Argol genug um keine Abwehrbewegung zu machen. Was danach auf ihn einprasselte, war jedoch nicht vorhersehbar. Die Masse an Eindrücken , aus der keine sich greifen liess bevor die nächste auf ihn einstürmte, liessen ihn leicht die Orientierung verlieren. Dies war zwar Nichts gegen die Reise, die seine Seele damals in den

    Abgrund der Dämonennetze, in denen Kiaransalees Reich lag, aber dennoch musste er sich einen Augenblick sammeln und die Stuhllehne ergreifen um nicht vom Stuhl zu rutschen.


    Argols unerwartete und plötzliche Berührung blieb allerdings, wie schon früher, nicht ganz ohne Folgen für ihn. Leicht zähneklappernd sass er in seinem jetzt kalten Badewasser...



    Vielleicht sollten wir wirklich an unserer Art zu kommunizieren arbeiten , sagte der Illithirii mit einem grinsen, nachdem er sich gefangen hatte und den Menschen betrachtete.



    Also... ich muss eigene Erfahrungen machen, dafür werde ich das Quellar noch heute verlassen. Die Sutrinos hat meinem Anliegen stattgegeben. Wenn ich wieder da bin, werde ich deine Erfahrungen hoffentlich besser verstehen, und ich dich vielleicht auch dann bei der Arbeit mit den Elementen mal sehen, bisher habe ich nur von dir die feinheiten der Schmiedehandwerks erlernt. Mit fehlt der Elementare anteil, das dich von einem normalen Handwerker unterscheidet.


    Argol wurde so langsam bewusst, das er mit dem Geas, dass er dem Illithiri auferlegt hatte, vielleicht etwas übertrieben hatte, und den brennenden Wunsch etwas zu schaffen, den Ssznozz eh in sich trug nur potenziert hatte, das kaum anderes noch zählte...






    Er hatte mit einer solchen Reaktion gerechnet und wollte auch den Schmiedemeister etwas aus der reserve locken damit und blieb darum gelassen.


    Über schnödes Zusammenflicken bin auch ich weit hinaus, jedoch in Sachen Elemente verstehen in dieser Welt, sie zu manipulieren, fokussieren und in Form bringen genau da , wo ich seit 2 jahren stehe. Es geht auch nicht darum was ich gesehen habe, eher um das was ich noch nicht gesehen habe.

    Es ist ein wunder , dass ihr in einem Quellar so lange überlebt habt , mit so geringem Wissen über die Kultur der Illithiri ... nun dafür kennt ihr Euch noch besser in der diesigen Welt. Ein Wissen das ich mir auch aneigenen möchte.


    Ein Diener steuerte auf die beiden zu, jedoch reichte ein Blick des Dunkelelfen, dass er schnell abdrehte und die beiden in ruhe liess.


    ...soso von Anstellung zu Anstellung. Beim Schmieden wollt ihr auch so weiter machen, von geflickter Rüstung zur nächsten Reparatur? hattet ihr nie das Verlangen etwas größeres zu schaffen, etwas dass Euch von anderen Abhebt, vom gemeinen Schmied?


    Nach einer kleinen Pause führ er fort:


    Es ist Zeit auf Wanderschaft zu gehen und eigene Erfahrungen zu machen.


    Ich hoffe nicht, dass du diese Parasiten in menschlichen Leichen wirklich den Kindern Kiaransalees gleichsetzt ?


    Zwar hatte der Dunkelelf noch immer das schelmische grinsen im Gesicht, die Augen der Dunkelelfen sprachen aber eine ganz andere Geschichte... eine Geschichte, bei der sich gerade jemand in eine sehr gefährliche Situation brachte, und gedes Wort genau abwägen sollte , dass er jetzt sprach...


    ...und ich spreche von dem Argol bevor er Söldner des Hauses wurde, wo auch immer dies war.

    Es ist ein geschenk meiner Göttin und ja, es ist freiwillig


    Der Dunkelelf grinste und sagte:


    Um das etwas interessanter zu machen, eine Frage an dich. Wie bist du ins Quellar gekommen und was warst du vorher?

    In den frühen Morgenstunden, lange noch bevor sich an der Oberfläche die schwache Sonne hervorwagen würde, betrat der Illithiri die Badegewölbe. Die Schmiedeschürze hatte er abgelegt und sie gegen Rüstung und einen schweren Wintermantel ausgetauscht, als wenn er auf eine längere Reise auf der winterlichen Oberfläche aufbrechen wollte. Schon länger hatte er die Räumlichkeiten der Badegewölbe nicht mehr aufgesucht, die jedoch einige Erinnerungen wieder wach riefen, die aus, wie es ihm jetzt schien, anderen Leben stammten.


    Es entsprach nicht ganz den Gepflogenheiten, so schwer Gerüstet die Badegewölbe zu betreten, was ihm von anderen Besuchern argwöhische Blick einbrachte, welche ihm egal waren und den Sklaven, der so dumm war Einwände hervorbringen zu wollen brachte er zum schweigen durch einen Griff an den Gürtelhalter, an dem eine Peitsche hing. Nachdem er in einer entfernten Ecke des Raums Argol entdeckte, packte er einen freihen Stuhl und zog diesen zum Zuber und setzte sich verkehrt herum , mit der Rückenlehne vor der Brust un den Armen auf der Rückenlehne, an den Zuber.


    "Ihr wollt ein Palaver halten, so denn..."

    Geht schonmal vor, hier ist noch einiges auf und weg zu räumen. Ich komme dann nach.


    Damit fing er an seine Werkzeuge zusammen zu sammeln, aber anstelle sie in seine Fächer zu legen, steckte er sie in seinen Rucksack. Den Block umwickelte er mit einem Schwarzen Stoff, der mit Silbernen Fäden durchzogen war , legte ihn in einen Holzkasten und verschloss ihn. Er nahm einen humanoiden Schädel aus dem Regal, und legte diesen in einen weiteren Kasten, den er in einen Umhängebeutel legte und sich umhengte.


    ...so packte er alle seine Besitztümer zusammen...

    Argol übermannten Gefühle der Hoffnungslosigkeit, Zorn und Wut. Pure Emotionen drangen auf ihn ein und Erinnerungen aus seinem eigenem Leben vermischten sich damit,... all diese Momente in denen er machtlos war und die ungesühnt geblieben waren, auch jetzt war es noch nicht zu Spät, Rache zu nehmen, ... ein Bild eines nicht enden wollenden Heerwurms erschien ihm vor den Augen , ...grüne-...rote-..lila-...rostigrote Banner wurden geschwenkt...auf den sich sein Zorn fokussierte..


    Wie aus einem Traum wachte Argol auf, ließ das Werkstück Fallen, welches der Dunkelelf geschickt auffing.

    Mit einem Achselzucken deutete der Illithiri auf das Gestell in dem das Werkstück lag. Ssznozz stand auf nahm den Block an der Stange und betrachtete kurz den Block, ob sich Spannungen gebildet hatten. Mit einem Lächeln warf er dem Iblith die zukünftige Klinge zu. Eigentlich wäre ein solches Stück noch mehrer huntert grad heiss und würde alles in Brand setzten, mit dem es in Kontakt gerät.


    "Fang...."


    Seine Augen waren schon zuvor ins Infrarotspektrum gewechselt um den Abkühlprozess zu beobachten. Dass das Werkstück bereits auf Körpertemperatur abgekühlt war, schien ihn nicht zu überraschen.

    "Ich würde es nicht als Magie bezeichnen, zumindest nicht im Sinne der aufgeblasenen Bücherwürmer, die heute Nacht in der Luft liegt. Es ist purer, natürlicher ungezwungener und weniger korrumpiert. Es ist die Energie der Emotionen derer, die noch nicht bereit sind, hinüber zu gehen. Und diese Energie habe ich heute Nacht gesammelt, in mich aufgenommen, fokussiert und einer Bestimmung zugeführt,... und in den Rohling geleitet. Die Seelen der Ruhelosen sind sehr erzürnt , eine Kraft , die besonders stark heute fliesst ... egal in welcher Welt "

    "Es ist die längste Nacht des Jahres..." , korrigierte ihn der Sargtlin... nahm einen weiteren Schluck, und sagte weiter "... das ist doch bestimmt nicht alles, oder gehörst Du auch zu den Iblith ohne das geringste Gespür für das Faerzress dieser Welt?"

    Viele Minuten verstrichen, in denen der Shmiedelehrling der Waffenmeister nicht anwortete, den Whisky in der Handy schwenkte und schwieg. Dann setzte er den Becher an, trank einen großen Schluck : " mmmh , ich erinnere mich ...", und dann den Becher auf den Tisch stellte. Die weißen kalten Augen des Illithiri trafen den Blick Argol´s und er begegnete die Frage des Meisters mit der Gegenfrage:" Wie empfindest Du diese Nacht ? "

    Langsam kam Ssznozz wieder zu sich, leicht desorientiert , fing sich aber sehr schnell. Er deutete auf den Tisch und sagte: "schütt schon mal ein, vielleicht erinnere ich mich wenigstens an den Geschmack..."
    Leicht schwankend stand er dann auf, ging jedoch erst zum Werkstück, betrachtete es und hielt seine Hand auf den Block. Er schien zufrieden und begab sich dann an den Tisch.

    Argol sah den Illithiri weiterhin regungslos auf dem Boden liegen, die Kohlen knisterten vor sich hin. Ansonsten war die Nacht still. Mehrere Tachen lagen in einer Ecke in der schon einige werkzeuge verstaut waren, die Ssznozz gehörten. In einem Regal lag wie ein humanoider Schädel, wie immer wenn Ssznozz arbeitete. Auf einem der Tische stand eine Flasche mit einer goldbraunen Flüssigkeit und 2 Gläsern, die noch unbenutzt waren...

    Zurück in Crest


    Und so hörte man mitten in der Tiefe der Nacht die Schmiede, die angefeuert wurde. Der Schmied war zurückgekehr von seiner abendlichen Wanderung. Es war der richtige Moment, den Block ein weiteres Mal zu Falten. Die empfindlichen Augen des Illithiri nahmen war , als das Metall die notwendige Temperatur hatte. Durch einige geübte Schläge befreite er den Block von der Schlacke , der glühende Block lag auf dem Amboss.
    Ssznoss griff auf die angesammelten Emotionen seiner selbst und der Geister zu, fokussierte sie und als er schlag Mitternacht seinen linken Arm auf den Block presste, leitete er die angesammelte Energie in den Rohling. Kein Schmerzensschrei, nein, sondern ein Lachen entführ im, eiskalt und nach Wahnsinn klingend.


    Mit letzter Kraft und dennoch präzise faltete er den Block, liess sich die Lagen weiter vervielfältigt verschmelzen. Er legte den Block zum langsamen abkühlen in einem Gestell ab, dann umfing ihn die Dunkelheit....