• wann: im Spätsommer, nach dem letzten Feldzug
    wo: auf dem Weg vom Exilia nach Aldarias Wacht
    wer: wer grade da ist



    An diesem klaren und warmen Nachmittag verliessen drei Personen die Stadt in östliche Richtung. Sie trugen robuste Reisekleidung und trotz der Wärme die in Exilia bereits bekannten geschlossenen Mäntel, die in den Kaiserlanden so beliebt waren. Einer von ihnen hatte einen Bogenköcher und einen Pfeilsack auf dem Rücken, unter seinem Mantel schaute die Spitze eines Katzbalgers hervor. Der zweite, der statt der Kaputze einen braunen Filzhut mit breiter Krempe trug, hatte eine langstielige Kriegsaxt, die er wie einen Spazierstock trug und der dritte war mit einem Breitschwert bewaffnet. Der Bogenschütze, ein Elb mit schwarzen Haaren, schien die Führung der Gruppe übernommen zu haben. Ziel der drei Kaiserländer, die als Boten unterwegs waren, war Aldarias Wacht.

  • Die drei Boten kamen zügig voran, nach 4 Tagen hatten sie Avis Liberis erreicht. Sie hielten sich dort jedoch nicht lange auf, sondern zogen weiter auf der nördlichen Handelsstrasse Richtung Osten.

  • weitere 4 Tage später kamen die Drei in Zurak an. Hier galt es nun, sich zu entscheiden: entweder auf der nördlichen Strasse über Dreistadt und Raetien nach Katzhafen oder auf der Zentralen Handelsstrasse über Dakara und Engelsweg nach Ostfurth. Die Frage war auch, wie schnell waren die frommen Brüder mit den Waldtemplern ins Gespräch gekommen und womöglich einig geworden. Da aber die Schiffe wohl in Katzhafen bleiben würden und auch die Besatzungen nicht weit weg sein würden, entschieden die Boten sich, die nördliche Route zu nehmen. Weiter östlich, in Yunalesc würde sich noch eine Möglichkeit bieten, auf die südliche Route zu gelangen.

  • Auch in Yunalesc hielten sich die Drei nicht lange auf. Als sie Katzhafen erreichten, bot sich ihnen der beruhigend vertraute Anblick der beiden Schiffe, von denen eines die Flagge des Kaiserreiches zeigte, das andere jene des Tempelherrenordens.