Dinge die getan werden sollten...

  • Wann: Jetzt
    Wo: Irias Räumlichkeiten
    Wer: Emain und Iria
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    Emain war nicht wirklich lange in der Hauptstadt gewesen. Die Hinreise und die Rückreise hatten mehr Zeit in Anspruch genommen, als das offizielle Vorstellen und Vorsprechen an sich. Es war nötig gewesen!
    Nachdem man jetzt fast 3 Monde im Norden lebte und noch immer kein Krieger des Stammes dem Tul'Heen vorstellig geworden war, hatte Emain mit ihrer Königin gesprochen, ihr Pferd gesattelt und war nach Paolos Trutz geritten.
    Das Gespräch mit Vorn war so verlaufen, wie es sich die Keltin vorgestellt hatte, nein, eigentlich sogar weit besser. Kurz, prägnant und zielführend und die pragmatischen Fragen, die der Ilithiri natürlich ob des fehlenden Torques gestellt hatte, hatte dazu beigetragen, dass es Emain besser ging. Dies hatte Vorn schon einmal bewirkt, damals, als sie das erste Mal mit dem Tul'Heen des Nordens gesprochen hatte.
    Emain lächelte leicht, denn er war der Erste gewesen, den Emain das 'Ihr' zugestanden hatte, ohne es als Beleidigung anzusehen, da er es begründet hatte – und zwar so, dass Emain die Begründung sogar als gut befand.
    Die Keltin brachte ihr Pferd in den Stall der Burg, versorgte das Tier und ging schnurgerade in die Räumlichkeiten der Ri um mit Iria zu sprechen.
    Es gab Weiteres zu tun…..

  • Iria starrte aus dem Fenster in den Hof. Es war ihr nicht entgangen also, dass Emain zurück war. Nachdenklich hielt sie die Tasse mit dem Kaffee in der Hand, während sie darauf wartete, dass das Getränk kälter und ihre Hände wärmer wurden.
    Als sie sah, dass Emain sich direkt auf den Weg zu ihr machte lehnte, als Emain das Zimmer betrat, erwartungsvoll an der Wand neben dem Fenster.
    "Willkommen zu Hause."

    „Ich habe das Dingsbums in das Soundso verkeilt, aber ich glaube, ich hab dabei das Fragmichnichtwiesheißt kaputt gemacht.&quot;<br /><br />&quot;Ich weiß immer, was ich tue... Ich weiß nur nicht immer, was danach passiert.&quot;

  • Ein Lächeln und ein Nicken "Tapath leath, mo cridhe"
    Emain küsste Iria sanft und legte Mantel und Gugel ab.


    Sie umschloss mit ihren Händen den Kaffeebecher in Irias Händen "Kalt...es ist kalt geworden" murmelte sie und blickte Iria an.
    "Das Gespräch lief gut und kein Wort davon, dass wir erst jetzt die Aufwartung gemacht haben. Doch mein Gefühl sagt, dass ich nicht hätte sehr viel später kommen dürfen", begann sie und berichtete von dem Gespräch mit dem Tul'Heen des Nordens.


    Nachdem Vorn ihr auf seine ganz eigene Art gezeigt hatte, was er davon hielt, dass sie den Torque nicht mehr trug - es war für ihn nicht von Bedeutung - hatte er sie in den Offizierskorps des Nordens geladen. So war Emain nun Anwärterin auf das Amt eines Offiziers und auch das berichtete sie Iria.


    Als Aufwartung, Begrüßung und grundlegende militärische Dinge besprochen waren, kam das Gespräch auch auf die Geschehnisse im Osten. Doch darüber sprach Emain vorerst nicht.


    Emain trat ans Fenster und blickte hinaus. Draußen lief zwar Wache die Runde, aber man sah niemanden in Kampfübungen und auch sonst war von der Kriegerschaft der Kelten nichts zu sehen oder zu hören.
    "Ich habe lange gewartet Iria..... jetzt warte ich nicht mehr. Wir haben die Gastfreundschaft von Yunalesc in Anspruch genommen, jetzt ist es mehr als Recht, wenn wir etwas zurück geben!"
    Sie drehte sich um
    "Lass uns nach Engelsweg reiten und mit Murdo sprechen!"
    Auch dieses Gespräch ist längst überfällig....


    Emain richtete sich auf und nahm die Schultern zurück. Hier sah man wieder das gewohnte Bild. Auch ohne Torque eine Kriegerin. DIE Kriegerin!
    Sie hatte lange zugesehen, vielleicht zu lange, vielleicht war es aber auch genau der richtige Zeitpunkt. Eine Frage, die sich Emain nicht würde stellen, zumindest jetzt nicht!
    "Ich werde mit Faragagh einige Dinge besprechen, denn zu viel Zeit ist vergangen.....und ich weiß nicht, wie lange der Feind ruht!"
    Denn auch der Feind weiß, dass es in weniger als einem halben Jahr zwei neue Archonten geben wird und wir damit wieder stärker sein werden!

  • Iria setzte sich und hörte Emain einfach nur zu, unterbrach sie gar nicht, nicht einmal mit ihren sonst so typischen Fragen.
    "Es ist sinnvoll, dass ich mit dir mitkomme. Auch wenn Murdo wahrscheinlich wieder nahezu ausschließlich mit dir reden wird."
    Viele Gedanken schossen der Magierin durch den Kopf, die sie sonst eigentlich mit ihrer Frau geteilt hätte, doch das war weder der rechte Ort noch, vor allem, die richtige Zeit.
    "Ich werde mich passend umziehen, meinst du nicht?"

    „Ich habe das Dingsbums in das Soundso verkeilt, aber ich glaube, ich hab dabei das Fragmichnichtwiesheißt kaputt gemacht.&quot;<br /><br />&quot;Ich weiß immer, was ich tue... Ich weiß nur nicht immer, was danach passiert.&quot;

  • Hätte man Emain gefragt, wann sie wieder begonnen hatte, in Art und Weise einer Kriegerin zu denken, so hätte man spontan wohl keine Antwort erhalten.
    Bei längerem Nachdenken hingegen aber schon


    "Aye Iria Ri....passende Kleidung also", Emain nickte und strich Iria sanft über die Wange - ein warmer Blick
    Sie stellte sich vor ihre eigene Kleiderkiste und beschloss, dass die Dinge, die sie seit 3 Tagen am Leib trug, durchaus für einen Wechsel sprachen.


    Emain kleidete sich um, saubere Tunika und Hosen und legte die Rüstung wieder an.
    Verlor Iria wirklich kein Wort über das, was längst überfällig war?

  • Iria legte sich reittaugliche Kleidung an. Ihre Haare steckte sie hoch und außer ihrem Ehering, den Ohrringen und dem Torque ließ sie auch jeglichen Schmuck weg.
    Nur ihr Mantel sagte deutlich Magier aus.
    Sie holte ihren Komponentengürtel tief aus der Truhe heraus und legte ihn an, wie er noch vom Feldzug und beim Besuch im Westen gewesen war.
    Machte sie sich auf Kampfhandlungen gefasst?
    "Du siehst wundervoll aus.", sagte sie noch ihrer Frau und zog sich die Handstulpen über.

    „Ich habe das Dingsbums in das Soundso verkeilt, aber ich glaube, ich hab dabei das Fragmichnichtwiesheißt kaputt gemacht.&quot;<br /><br />&quot;Ich weiß immer, was ich tue... Ich weiß nur nicht immer, was danach passiert.&quot;

  • "Weil ich scheinbar nicht die bin, die das Gespräch führen wird.
    Zumal bei der Kälte dieser Schmuck nur unangenehm ist.", erklärte Iria offen.

    „Ich habe das Dingsbums in das Soundso verkeilt, aber ich glaube, ich hab dabei das Fragmichnichtwiesheißt kaputt gemacht.&quot;<br /><br />&quot;Ich weiß immer, was ich tue... Ich weiß nur nicht immer, was danach passiert.&quot;

  • "Völlig korrekt."
    Doch ob Iria exakt das gleiche meinte, wie Emain, blieb im Raum stehen.
    "Wollen wir? Es wird schon so schnell dunkel und ich möchte noch bei Tageslicht ankommenohne mich hetzen zu müssen."

    „Ich habe das Dingsbums in das Soundso verkeilt, aber ich glaube, ich hab dabei das Fragmichnichtwiesheißt kaputt gemacht.&quot;<br /><br />&quot;Ich weiß immer, was ich tue... Ich weiß nur nicht immer, was danach passiert.&quot;

  • Emain straffte die Schultern
    "Ich werde dies hier noch einmal tun, dieses eine Mal ...dann nicht mehr!", erklärte sie ruhig, jedoch war der gallische Akzent hart zu hören.
    "Ich bin nicht die militärische Anführerin der Subhachas Keyll und allem Anschein nach, werde ich das auch eine ganze Weile lang nicht sein, oder vielleicht gar nicht mehr werden, wer weiß schon, was in 6 Monden alles geschieht! Ich wartete fast ein Drittel eines Jahres. Jetzt warte ich nicht mehr! Jetzt werde ich die Angelegenheiten richten, werde das Tun, was eine keltische Kriegerin tun sollte, nein tun MUSS. Anschließend jedoch, werde ich mich um meine Ausbildung oder Ernennung zum Nord-Offizier kümmern. Ich bin Freie! Und ich werde das tun, was man ausschließlich als Freie tun kann - freie Entscheidungen treffen!"
    Ich habe lange genug gewartet......


    "Ich werde auf eine Einladung von Vorn hin, zu einer Taverne zu den Goldfängen reisen um dort Offiziere der Nordarmee zu treffen und mit ihnen zu sprechen. Wenn Du möchtest, begleite mich!"


    Dann nickte sie, als hätte Iria ihre Bitte noch vor der Dunkelheit zu reiten gerade eben erst ausgesprochen
    "So eilen wir, dass wir vor Einbruch der Dunkelheit in Engelsweg ankommen!"