Erkundung beim Fall des Obelisken

  • "Damit würden wir.. ähem..
    Nunja ziemlich auf Nummer sicher gehen, dass niemanden etwas passiert."


    Er räusperte sich.


    "Und ich bezweifle wirklich stark das ein Ritual zur Analyse..
    hier irgendwelche... nunja Nebenwirkungen erzielen wird...
    Ja... wirklich stark..."



    "Das ist nicht euer ernst? !"
    Markus schien von dieser Idee nicht angetan zu sein.


    " Bei allem Respekt.
    Diese Krieger haben uns mit ihrem Leben verteidigt.
    Sie haben eine anständige Bestattung verdient. "

    What if I far from home? Oh Brother I will hear you call.

    What if I lose it all? Oh Sister I will help you out!

    Ooooh if the sky comes falling down, for you, there is nothing in this world I wouldn't do.

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  • Silas nickte verständnisvoll.


    "Ihr habt völlig Recht, und ich will die Gefallenen auch nicht entehren. Aber es würde sehr lange dauern, alle Leichen zu bergen und auf Wagen zu verladen. Und je länger wir hier bleiben, desto größer die Gefahr, von Feindtruppen entdeckt zu werden. Die Zeit arbeitet gegen uns, und wir haben noch nichtmal mit den Untersuchungen, für die wir vor allem hier sind, begonnen."


    Er zuckte mit den Schulter und sah zu Salim herüber. "Deine Entscheidung."

    Bei Sturmgewalt und Regen, lauf auf neuen Wegen. Kopf hoch – Neuer Wind kommt von vorn.<br /><br />Stemm dich fest dagegen. Wer nicht kämpft hat schon verloren. Neuer Wind kommt stets von vorn.

  • Salim überlegte. Nach einer Weile nickte er Silas zu.
    "Bruder, kümmer dich bitte darum, dass alle Untersuchungen durchgeführt und notiert werden."


    Er winkte Markus zu sich.
    "Markus. Ich möchte, dass alle Gefallenen lokalisiert und dann dort drüben (er deutete links von sich auf auf eine kleine Amhöhe, auf der hohes Gras wuchs) ordentlich aufgebahrt werden.Fast Sie nur mit Handschuhen an und bindet euch was vor den Mund. Sie alle zu vergraben wird zu lange dauern. Sucht Resig und trockenes Holz in dem anliegenden Wäldchen dort drüben. Wir geben ihnen eine angemessene Feuerbestattung wie in alter Zeit. Das ist das mindeste was wir tuen können. Wenn niemand sich in der Lage fühlt einige Worte zu sprechen, werde ich dass auch gerne machen. Wäre ja nicht das erste mal."


    An alle gewand sprach er.
    "Beginnen wir, damit wir diesen schäbigen Ort so bald wie möglich wieder verlassen können. Ich werde Vater Murdo darum bitten, wenn der Frieden in diese Lande zurück gekehrt ist einen Gedenkstein für jene hier errichten zu lassen, die ihr Leben dafür gaben unser Land zu verteidigen."


    Damit wühlte er in seiner Tasche und kramte Handschuhe und ein Halstuch herraus. "Niklas begleitest du mich?"
    Dann machte er sich auf zu den Gefallenen.

    Elegant, penetrant, im Namen ihrer Neches&#39;Re Nord<br />Gun robh dion air t-ionmhas!

  • "Natürlich."
    Auch Nicklas rüstete sich aus und machte sich an die Arbeit. Er ging sorgsam und vorsichtig vor. Auch brachte er eine kleine Kiste, in der die Besitztümer der Verstorbenen gesammelt werden konnten, um später an die Hinterbliebenen weitergegeben zu werden.

    Die erste voraussetzung um ein Held zu sein ist nicht Rechtschaffenheit, sondern Stärke.<br />Nur wer stark ist, kann gewinnen. Und nur ein Gewinner kann sich Held nennen. <br />Alle anderen werden zu Opfern und geraten schnell in Vergessenheit.

  • "Schon unterwegs." Silas wandte sich dem anderen Magier zu.


    "Dann wollen wir mal. Was genau braucht ihr alles für dieses Analyse-Ritual? Und wollt ihr es als Vorbereitung oder als Abschluß der mundanen Untersuchungen ansetzen?"

    Bei Sturmgewalt und Regen, lauf auf neuen Wegen. Kopf hoch – Neuer Wind kommt von vorn.<br /><br />Stemm dich fest dagegen. Wer nicht kämpft hat schon verloren. Neuer Wind kommt stets von vorn.

  • "E..erst die Proben.
    Wir wollen sie unbeeinflust.. ähem...
    Damit sie nunja.. nicht beeinflusst sind,
    also nicht mehr als sie schon sind... nichtwahr?"


    Er winkte einen schlaksigen Adepten heran, der eine viel zu schwere Kiste um die Schulter trug.


    "Wir haben alles da...
    Mögt ihr die Proben nehmen?
    Dann bereiten wir soweit... das Ritual vor."



    Markus nickte und schien von neuem Motiviert hier etwas zu tun.
    Er sprang vom Pferd und begann mit den anderen zusammen die Gefallenen zu bergen.


    Dies war sehr mühseelig, da von einigen nurnoch Einzelteile übrig waren.
    Langsam türmte sich ein Berg von Kadavern und der süßliche Duft der Verwesung verbreitete sich.

    "Bruder Salim. Ich habe etwas gefunden."


    Markus triefte vor Dreck und hielt ein stark mitgenommenes Buch in der Hand, welches er Salim reichte.


    "Sieht aus wie eine Art Bericht... oder so."

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  • Salim blickte auf. Seine Kleidung war genauso verdreckt wie die von Markus.
    Überrascht nahm er das Buch entgegen.
    "Danke Bruder. Sieht ganz schön durchgeweicht aus."
    Er entledigte sich seiner Handschuhe und strich dem Buch den Schmutz vom Deckel.
    Dann klappte er es auf und überflog die letzte Seite.

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  • Seine Miene wurde dunkel und betrübt.
    "Auf dass die Engel euch sicher zu den Hallen geleitet haben Brüder."
    Dann schluckte er einmal kräftig und blickte auf.
    "Ich werde dass verstauen. Vater Murdo sollte das lesen."
    Damit ging er zu seinem Pferd und verstaute das Buch in der Satteltasche.


    Salim schwieg noch einen Moment, dann sprach er. "Die Überreste jener, die hier um uns liegen, haben sich im wahrsten Sinne des Wortes für uns geopftert. Sie konnten zum Monoliethen vordringen. Ein letzter Posten aus Verletzten und mutigen Soldaten die geblieben sind, hat dann die Macht des Nos'Gorioth entfesselt. Scheinbar ein Mineral oder Schlacke. Diese dürfte ihn vernichtet haben. Andere Mittel wie Katapultbeschuss waren Zwecklos."


    Er zog sich die Handschuhe wieder an und begann weiter die Toten zu heben. Offenbar mit stärkerem Willen den zuvor, diesem opferbereiten Soldaten die Ehre zu erweisen.

    Elegant, penetrant, im Namen ihrer Neches&#39;Re Nord<br />Gun robh dion air t-ionmhas!

  • Als Bruder Salim fertig gesprochen hatte, murmelte Nicklas ein kurzes Gebet für die Seelen der Toten.
    Er empfand tiefste Erfurcht und Dankbarkeit für jeden, der sich geopfert hatte.
    Vielleicht war es der Wille der Engel, der ihn ausgerechnet jetzt zu diesem Ort leitete, um ihm seine frühere Leichtsinnigkeit vor Augen zu führen.
    Als das Gebet beendet war, führte Nicklas seine Arbeit in Stille fort.

    Die erste voraussetzung um ein Held zu sein ist nicht Rechtschaffenheit, sondern Stärke.<br />Nur wer stark ist, kann gewinnen. Und nur ein Gewinner kann sich Held nennen. <br />Alle anderen werden zu Opfern und geraten schnell in Vergessenheit.

  • Als Sie alle Überreste ordentlich auf der Anhöhe aufgebarrt hatten, hatte die Sonne den höchsten Punkt schon lange überschritten.
    Salim zog sich gerade das Tuch vom Mund und die Hanschuhe aus und verstaute beides in seinen Gürteltaschen.
    Gerade wurden die letzen Bündel aus trockenem Geäßt und hohem Gras herangetragen und zwischen den sterblichen Überresten der Nordarmee verteilt.
    "Das sollte erstmal reichen. Wir haben unser Bestes gegeben um diese Männer und Frauen zu würdigen. Bevor wir abreisen, werde Ich noch ein oder zwei Worte sprechen und dann werden wir das Feuer entzünden. Bis es großflächig brennt, sind wir dann schon lamge in Bewegung wenn alles klappen sollte."


    Dann stapfte er zu Silas und dem Magus.
    "Brüder, habt ihr etwas herrausfinden können? Ich gedenke als Bald aufzubrechen, da ich gerne einige Meilen zwischen uns und diesem Ort haben möchte, wenn wir unser Nachtlager aufschlagen. Ich hoffe ihr könnt meine Bedenken verstehen."
    Hoffnungsvoll blickte er seine beiden Ordensbrüder an.

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  • Zusammen mit dem Adepten war Silas über Schlachtfeld gegangen und sie hatten hier und dort Bodenproben entnommen. Dabei hatten sie sich besonders auf die seltsamen Krater konzentriert, die wahrscheinlich die Einschlagspunkte der Trümmerstücke gewesen waren. Gerade hatten sie die letzte Probe in der Kiste verstaut und zurück zum Wagen gebracht.


    Als Salim zurückkam, nahm Silas gerade einen tiefen Zug aus seinem Wasserschlauch und sein Gesicht war gerötet von der Anstrengung. Er lies noch etwas Wasser über seine dreckigen Hände fließen und sah seinen Ordensbruder skeptisch an.


    "Die Proben hätten wir, auch wenn es für mich wie einfache Erde aussieht. Hoffentlich kann man damit in Engelswacht mehr anfangen. Was das Ritual angeht... Er sah sich nach dem anderen Magier um.

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  • Der Magus beriet sich noch gerade mit einigen seiner Kollegen.


    "Also.. wie es ausschaut..
    Nunja.. wir haben an einigen Stellen arkane Suchen durchgeführt...
    Und naja... nichts gefunden..."


    "Ist nicht wahr?"


    Markus schien weiterhin von der Arbeit der Magier sehr unbegeistert zu sein.


    "Also keine Essenz des schwarzen Eises...oder.. oder sonst irgendetwas auffälligem.
    Es wirkt nur so als sei das Land hier... nunja... erschöpft oder eher.. ausgebrannt."

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  • Salim schoss einen entnervten Seitenblick auf Bruder Markus ab.
    Dann wand er sich wieder an den Magus.
    "Also gut. Würde es eurer Meinung nach irgendetwas nützen, wenn ihr weitere Untersuchungen anstellt Bruder....verzeiht wie war doch gleich euer Name? Dann könnten wir diesen Ort nämlich als bald verlassen. Allerdings brauche ich eure ehrliche und präzise Einschätzung. Gibt es noch Untersuchungen, die ihr gerne anstellen würdet?"
    Er atmete tief durch. Salim hasste es, wenn er von Dingen wenig Ahnung hatte und auf die Hilfe anderer angewiesen war. Vorallem von Personen, die er schlecht kannte und nicht einschätzen konnte.
    Dann blickte er zu Markus und fügte hinzu.
    "Überlegt euch zuerst was ihr sagen wollt und fasst es präzise zusammen. Wir wollen doch das vorlaute Gemüt von Bruder Markus nicht noch weiter erhitzen oder?!"

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  • "Ähem... Eugenius."


    Sprach der Magier und richtete stolz seine Robe.
    Markus schnaubte kurz und wandte sich dann um.
    Er wolle irgendwas bewachen gehen.


    "Nein ich denke nicht das... nunja wir haben ja die Proben."


    Er räusperte sich kurz.

    "Ich denke nicht das wir hier noch etwas finden.
    Ich würde... wenn es möglich wäre... gerne in ein paar Wochen noch einmal herkommen...
    Um zuu sehen... naja wie sich das Land bis dahin verändert...
    Ob es heielt."


    Er wandte sich um.


    "Es... nunja... ich würde es als tot bezeichnen..."

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  • Wärend der Magus sprach, blickte Salim Bruder Markus nach.
    Er schüttelte den Kopf und wand sich wieder Eugenius zu.
    "Gut ich werde das vermerken und an Vater Murdo weitertragen."
    Dann räusperte er sich.
    "Dann wollen wir mal sehn dass wir hier weg kommen, bevor die Dämmerung beginnt. Silas, Niklas; gebt es an die Männer weiter, dass wir in wenigen Augenblicken abrücken. Wir versammeln uns vor dem Scheiterhaufen. Jeder einzelnde bereit abzurücken.
    Ich muss kurz mal was klären."
    Dann beeilte er sich Markus einzuholen.
    "Bruder, darf ich fragen, was dein Problem ist?"

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  • "Verstanden."
    Wie es aussieht ist das Schwarze Eis mit diesem Stück Land wohl fertig...


    Nicklas setzte sich in Bewegung um die 'frohe Botschaft' zu verbreiten.

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  • Eugenius verneigte sich und begann damit seine Sachen zusammen zu packen.
    Die Magier unter seinem Kommando taten es ihm gleich.


    Markus wandte sich zu Salim um, als dieser ihn ansprach.
    In seinen Augen waren hasserfüllt.


    "Was mein Problem ist?
    Das hier!"


    Er deutete auf die Umgebung.


    "Verzeih mir Bruder,
    dass es mich nicht erfüllt, an einem Massengrab zu stehen und rein garnichts tun zu können."


    Sprach er im herablassendem Ton.
    Dann wandte er sich um, als wäre das Gespräch beendet,
    und began damit seine Ausrüstung auf seinem Pferd zu verstauen.

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  • "BRUDER Markus." erhob Salim die Stimme.
    "Glaubt Ihr mir gefällt es hier? Es geht hier bei viel mehr um euer Verhalten anderen Ordensbrüder gegenüber. Ihr wisst Magier sind eigene Wesen. Allerdings sind wir alle eine Ordensfamilie. Ich möchte es nicht noch einmal sehn, dass ihr euch abfällig über einen Bruder oder eine Schwester äußert.... Schaut mich an, wenn ich mit euch rede."
    Der Junge hatte eine Miene, hart wie Stein.

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  • Nachdem er seine Befehle bekommen hatte, wandte Silas sich von Salim ab und gab die Nachricht zum Abrücken weiter. Dabei sah er sich immer wieder zu Salim und Markus um.


    Irgendjemand wird heute einen ganz schlechten Tag haben.

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  • "Wenn du meinst Bruder."
    Markus wirkte angesptann, schien zu Salims Vortrag aber nichts weiter zu sagen zu haben.
    Für seinem entschlossenem Blick hatte er nur ein verachtendes Schnauben übrig.


    "War's das jetzt?"

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