Auf der Suche nach dem Alten // 16.11.

  • Wo: in der Schenke 'Zur erhobenen Faust'
    Wann: direkt nach der Versammlung im Palast (mitte November)
    Wer: Thyrion, Crom und wer meint, dort noch dabei sein zu müssen/wollen.


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    Thyrion begab sich nach dem zum Glück nicht all zu lange dauerndem Gespräch mit Vorn und den restlichen Strategen? Kriegstreibern? Militärs? Wissenden? Ihm wollte kein passender Name, keine passende Bezeichung einfallen, wie er diejenigen, kurz und prägnant beschreiben könnte, die gerade eben noch mit ihm in einem Raum im Palast standen.
    Das Spizohr begab sich zu seinen Gemächern und kleidet sich um - passend für den Ort den er besuchen wollte. Ein dunkle, eher abgenutze Hose und eine einfache Tunika, darüber eine wärmende Wollweste und ein Umhang, der schon mehrfach geflickt wurde. Eine Geldkatze mit wenig Inhalt kam an den Gürtel, um eventuelle erfolgreiche Langfinger zu belohnen; die andere wurde sicher unter der Weste versteckt und angebunden.


    Nachdem seine Vorbereitungen beendet waren, schlich er sich aus dem Palast und begab sich in die Viertel der Armen, der Handwerker und der Redcaps.


    Lange ist es her, dass Thyrion zeit dafür hatte, einem alten Freund, einen längeren Besuch abzustatten. Er schlängelte sich durch die ihm bekannten Nebengassen, denn er wollte nicht aufgehalten werden. Er würde es auch nicht.


    Auf dem Weg lies er sich Zeit und betrachtete das Viertel einmal wieder. Es gefiel ihm nicht, was er so sah. Wenn die Kunde vom Schrecken hier ankommt oder gar das Schwarze Eis uns hier belagern sollte, wir hier - genau in diesem Viertel - das Chaos ausbrechen und somit die Verteidigung unnötig erschweren.


    An der Schänke angekommen, trat Thyrion ohne weitere Zeitvergeudung ein und blickte sich um, in der Hoffnung, Crom oder eine andere Fae, die ihm helfen konnte, zu sehen.

  • Crom sass im hinteren bereich der Taverne und spielte mit ein paar anderen Karten. Sein mitspieler wahren unterschiedlicher natur und Rasse, es sassen ein Mensch ein Ork und ein Dunkelelf an dem Tisch und mann meint das Kartenspiel sei nur eine floskel für andere dinge

  • Als er Crom fand und sah, dass dieser gerade mitten in Geschäften war, steuerte Thyrion den Thresen an, um dort auf den Redcap zu warten.


    Er bestellte sich einen der guten Uisge Bah und blickte auf die Puppe, die noch immer dort herumlungerte.


    'Na, was kannst du mir neues erzählen - Vater?'


    Grinsend sprach er diese an und das Vater kam ein wenig spöttisch über seine Lippen.

  • Die Puppe Gestikulierte und machte ein paar faxen.
    Im grunde zeigte sie das es ihm gut gehe und er jede menge spass hier hatt, so zeigt er auch eine kleine messersammlung die er im gürtel stecken hatt.

  • Das Spitze schüttelte leicht seinen Kopf und lachte dabei.


    'Es hat sich also nichts geändert hier.'


    Danach blickte er zurück zur Person hinter der Theke und bat diese, Crom zu informieren, dass er mit ihm Reden müsse.


    Die Zeit bis dahin würde Thyrion hier warten und das gute Wasser des Lebens genießen.

  • Am Tisch wurden dieKarten beiseite gelegt und jeder hatte einen Dolch gezogen der jeweils durch eine Karte gerammt wurde. Sie nickten einander zu und gingen ohne sich umzudrehen.


    Crom lehnte sich zurück und zündete eine Pfeife an und liess sich noch ein Schwarzes Gebräu liefern, als der Wirt ihm das erscheinen eines Gastes ihn ins Ohr flüsterte hob crom nur eine Augenbraue und nickte.


    Der Wirt kam zu thyrion und nickte nur kurz das er jetzt zu Crom könne

  • Thyrion ging mit dem Uisge in der Hand auf Crom zu. Während er ein herzlichst begrüßt, versuchte er die Karten zu erkennen, die auf den Tisch genagelt wurden.


    'Magicka mit dir alter Freund. Zu lange haben wir uns nicht mehr gesehn. Deine Geschäfte scheinen gut zu laufen?'

  • Crom blies ein paar Rauchringe richtung Thyrion und trank einen schluck


    Was treibt dich hier zu den unseren? ich dachte schon die hohen Türme am Palast haben dich zu höhenflügen angetrieben. Meine Geschäfte laufen ein ständiges auf und ab für und wieder so wie es sein soll

  • Das Spitzohr musst grinsen. Wie sehr hat er ihn vermisst. Einfache direkte Ansagen.


    'Zu Höhenflügen hat er mit angetrieben, doch sollte man nie seine Wurzeln und seine Familie vergessen. Doch treibt mich grad die Not zu euch. Wir - der Norden - brauchen die Hilfe der Fae, sprich ich brauch den Alten, Gramps und dich ma an nem Tisch. Wenn die kleine süsse Sidhe mit ihrem Anhang da ist, hätte ich die auch gern in der Gesprächsrunde dabei.'


    Während er das Gespräch eröffnete, setzte ich sich bequem zu Crom an den Tisch.


    'Der Winter kommt und mit ihm eine eisige, schwarze Kälte.'


    Der Redcap merkte, dass bei Thyrion aktuel keine Gleichgewicht herrschte.

  • Crom liess nur seine Nadelzähne blitzen und grinste dabei wahnsinnig


    Der alte ist unter dem Hügel und regiert dort sein kleines Reich und den Winterhof, hier hab ich die macht und das sagen. Soso der Norden braucht mich und die meinen? Wiso schicken sie dann dich und laden mich nicht ein? hab ich nicht immer die Drecksarbeit erledigt die feingefühl wie brutalität erforderte? hab ich nicht den letzten Atemhauch des Verräters eingeatmet so wie es von den oberen beschlossen wurde?


    Du kommst zu mir und bittest mich um hilfe dann biete was im gegenzug an so wie es bei uns schon immer gesetz ist dann können wir einen pakt schliessen


    Crom blickte Thyrion direkt an


    Ich weiss was draussen passiert und ihr habt angst das Paolos Trutz ein weiteres Neu Bratanberg wird, doch du weisst genauso wie ich das wir uns nicht direkt einmischen dürfen und wenn, dann muss der Preis dementsprechend sein


    Crom leerte die Flasche in einen Zug, der schwarze schmodder lief im über die lippen und in seinen Bart.

  • 'Wo wir reden, ist mir ziemlich gleich.'


    Gab Thyrion gespielt verletzt zurük. Dann fuhr mit seinem gewohnten Lächeln auf den Lippen weiter.


    'Und ich wollte nur wissen, wie die aktuellen Machtverhältnisse verteilt sind. Immerhin habe ich jetzt schon häufiger von den unseren gehört, dass Brutus sich um Cesar kümmern möchte. Doch noch ist der Kelte da.'


    Das Spitzohr gönnte sich einen kräftigen Schluck und blickt Crom tief in die Augen.


    'Es geht um die Spähren. Und des geht um das Gesamte Siegelgebiet...'


    Er nahm einen weitern Schluck und bestellte in gleichen Atemzuge nach. Danach atmete er tief durch und strahle Crom an.


    'Wenn man alle Fae des nördlichen Siegels erreichen möchte, an wen muss man sich nun wenden? Dich, den Kopf der Chapeau Rouge hier in Paolos Trutz oder Gramps, den Alten, den Herrscher des Winterhofs und Protektor des Nördlichen Siegels?'


    Amüsiert räkelte er sich auf dem Platz. Das Gespräch hier, war genau, dass was er nach der Versammlung am Morgen brauchte. Allein die Gegenwart des grummligen Weggefährten gab ihm etwas, von dem er - wenn er einen klaren Kopf behalten wollte - lieber die Finger lassen sollte.


    'Und wenn dir deine Schenke nicht dazu taugt in Verhandlungen zu treten, dann kann ich auch gern nur Bote spielen, dich in den Palast bitten, um mich dann dort deiner Anzunehmen. Auf meinem Grund.'


    Thyrion lachte auf, schlug mit der linken Hand auf den Tisch und grinste Crom an.


    'Aber mal ehrlich... unter uns... mir gefällts hier deutlich besser und ich gehe davon aus, dass wir das hier geregelt bekommen - ohne all zu große Umstände...'

  • Crom grinste


    Gut nachdem wir das geklärt haben, kommen wir zur sache. Warum möchtet ihr die ganzen Fae aufscheuchen? wie du weisst ist hier das Gebiet des Winterhofs, da sind welche dabei die nicht gerade scharf sind ins rampenlich gerückt zu werden.


    Ehrlich gesagt hab ich keinen kontakt zu dem Alten knacker, aber wenn ich ihn sehe meint er immer das er mich beobachtet blablabla also müsste er dann auch schon bescheid wissen....

  • Thyrion nickte lächelnd.


    'Kommen wir zur Sache...
    Da ich ja weiß, dass die Fae sich nicht direkt einmischen und die meisten vom Winterhof weit ab vom RampenLICHT bleiben wollen, möchte ich auf eben diese Fähigkeiten zurück greifen.
    Nachrichten kommen nicht an. Werden vom Feind abgefangen. Die Staublinge sind zu anfällig für den Feind. Uns stehen andere Wege offen, die aber leider auch nicht komplett frei vom Feind sind. Aber diese sind sicherer und müssen zugleich auch überwacht werden. Und es gibt wenige der Staublinge, die dort umherwandeln können. Leider ist unser persönlicher Feind nicht mehr der einzige, der in der Lage ist, in unserem und den angrenzenden Refugien zu reisen - fernab der Augen der Staublinge.'

  • Thyrion lächelte und führte den neuen Becher direkt an die Lippen.


    'Nun, ich hoffe, dass die Herrscher das wollen. Bisher will ich das und mehr oder minder auch Vorn und somit eigentlich auch Walays... Aber für Ka'Shalee wage ich nicht zu sprechen.


    Aber man könnte es so aus drücken. Wobei es mir ausschließlich um das Übermitteln wichtiger Nachrichten geht, das Hochamt für Magie soll ja auch noch "glänzen" dürfen.'


    Dabei lachte ein spöttisch.


    'Und der Thul'Heen macht sich sorgen um die Sphären, nachdem Miridion da hat Informationen fallen lassen...


    Aber der Hauptgrund für mich zu dir zu kommen, war der, dich und die anderen zu warnen, falls ihr auf den Sphären unterwegs seid...'


    Erneut trank er und senkte dann seine Stimme.


    'Und falls es zu einer Belagerung durch den Feind kommen sollte, möchte ich, dass du vorbereitet bist und erfolgreiche Geschäfte abwickeln kannst. Wir beide wissen ja, wie es bei einer Belagerung läuft.'


    Mit funkelnden Augen grinste Thyrion Crom nun an.

  • Croms Augen wurden zu schmalen schlitzen


    Also ruft mich nicht der Norden sondern du und der Dunkelelf, ich hoffe ihr seid euch im klaren darüber das ich mit der höchsten Instanz hier im Siegel handel betreibe und auf abruf stehe.


    Wenn ihr einen Handel betreiben wollt kommt mit dem Segen der Nyame ansonsten werde ich keinen Finger krum machen, die erfahrung zeigte mir das minister nicht glaubwürdiger Leumund sind.


    Ansonsten können wir auch zu ihrer Exellenz persönlich gehen ich wollte schon lange ihr einen besuch abstatten.

  • Thyrion zuckte nur teilnahmslos mit den Achseln.


    'Wenn sie wieder hier ist, kann ich gern eine Audienz bei ihr organisieren...


    Aber würdest du bis dahin zumindest mal darauf achten lassen, dass in Paolos Trutz und Umgebung keine Verfemte auf den Spähren herumlümmeln und die Stadt ausspähen?'

  • Thyrion hob den Becher mit Uisge und prostete Crom zu, dann leerte er ihn und lächelte ihn an.


    'Falls du nicht gerade jetzt schon Informationen aus den Spähren hast, die du der Dramatik wegen bisher aufgespart hast, verabschiede ich mich und suche Ka'Shalee auf, um dafür zu Sorgen, dass du bei ihr eine Audienz bekommst.