INFO - Beschreibung des Protektorats

  • Die Insel ist nur das oberste Viertel eines Vulkansystems dessen Klippen unter der Wasseroberfläche bis zu 6000 Schritt tief bis zum Meeresgrund hinabfallen.


    Vor langer Zeit, während des großen Weltenbrandes, brach der Meeresgrund in mehreren Schüben auf und spie gewaltige Lavamassen nach oben. Dort wo die heißen Ströme auf die eiskalten Fluten des Meeres trafen, türmte sich eine gewaltige Felseninsel aus den Fluten auf. Nach mehreren solcher Ausbrüche kann die genaue Lage der jeweiligen Ausbruchszentren nicht mehr ausgemacht werden. An einigen Stellen im Hochgebirge sieht man auffällige Kuppeln oder Felsklippen. Hierbei handelt es sich um ehemalige Schlotgänge, die anders als das umgebende Gestein noch nicht von der Erosion abgetragen wurde.


    Über Äonen wiederholte sich dieser Vorgang immer und immer wieder, bis er vor vielen Generationen endlich zum Stillstand gekommen scheint.Mit jedem weiteren Ausbruch vergrößerten Lavaauswürfe und pyroklastische Sedimente dabei den Inselumfang. Heute zeugen nur noch noch heiße Quellen und ein außergewöhnlich warmes Klima im Umkreis der Insel von der Vergangenheit der Insel.


    Die Steilhänge der Insel, sowie die Basaltdecken der Hochebene, zeugen von der Kraft der Urgewalten, welche die Insel aus dem Meer hervorgerissen haben. Große Lavahöhlen entstanden in der letzten Phase der vulkanischen Aktivität. Sie blieben als röhrenförmiger Hohlraum zurück, als die bei dem Ausbruch abfließende Lava an der Oberfläche abkühlte und sich verfestigte. Unterhalb der Oberfläche dagegen floss die Lava mit hoher Temperatur und großer Fließgeschwindigkeit durch diese Röhren, bis der Vulkan kein weiteres Material mehr ausspie.


    Da diese Insel noch jung ist, haben die Flüsse der Insel oft ein sehr starkes Gefälle, weisen zahlreiche Wasserfälle auf und die Flussläufe führen ohne mäandernde Schleifen direkt zum Meer. Der höchste Gipfel der Insel ist in etwa 2000 Schritt hoch. Die Küste, deren höchste Steilklippen sich etwa 650 Schritt hoch auftürmen, ist steil und felsig.


    Tiefgründige, fruchtbare Böden findet man am Fuße der Hänge, ebenso wie auf den fruchtbaren kleinen Hochplateaus, die als Ackerbauflächen genutzt werden können. Die Hänge sind mit dichter Vegetation bewachsen. Im Hochgebirge hingegen sind die Böden sehr dünn und bestehen gelegentlich nur aus Steinen oder Kies, auf denen niedrige Büsche wachsen.

  • Zur Zeit leben auf den Elamshin-Inseln ca. 1.500 Personen in mehreren Siedlungsschwerpunkten, die sich zum Teil unter und zum Teil auf der Oberfläche der Inseln erstrecken.
    In den vergangenen Monaten wurden viele alte und neue Gebäude prunkvoll ausgestattet und die Hochburg des Quellar Aleanvirr verfügt ebenfalls über den größten und prunkvollsten Tempel der Spinnengöttin Lloth, und noch immer werden zahlreiche Ausbauten in der Stadt ausgeführt.


    Eine natürliche Bucht mit hochaufragenden, schroffen Felsen die in einer großen kathedralengleichen Höhle mündet bietet dem Hochseehafen ausreichen Raum, und Schiffen aus Mitraspera und Übersee eine sichere Zuflucht vor den Gewalten der See. Viele Reisende und Waren machen im Außenhafen einen Zwischenstop bevor sie weiter ans Festland reisen. Hochgestellte Reisende und Einheimische gleichermaßen nehmen gerne die Annehmlichkeiten der Badehäuser in anspruch, die einige der natürlichen heißen Quellen nutzen. Der vulkanische Ursprung und das offene Meer sorgen auch dafür, daß der Hochseehafen immer Eisfrei ist.
    Der Hochseehafen war bis 2012 der einzige in Nord-Mythodea und immernoch läuft ein Großteils des Überseehandels über die Elamshin-Inseln.


    Die Hauptexportartikel der Elamshin-Inseln sind Hölzer und Pilze, doch die Höhlen unter der Oberfläche und die Fischreichen Gewässer bieten zusätzlichen Personen reichlich Arbeit. Die Underdarks unter dem Protektorat wurden zum Großteil erforscht, doch gibt es noch immer zahlreiche unbekannte Gebiete.
    Eine Spezialität der Elamshin-Inseln ist der hochprozentige aber milde Pilzschnaps (Luxusartikel), der schon in Arach-Sulis beliebt war.


    An der Nordküste Raetiens entstand bis zum Vulkanausbruch und die dadurch entstandenen Verwüstungen die Enklave Mrimm'Rath, deren kleiner Seehafen eine direkte Handelsverbindung vom Hochseehafen der Elamshin-Inseln mit dem östlichen Teil N-Mythodeas ermöglichte.
    Nach der Anektion durch Raetien und der darauf folgenden Blokade (2013) ist der Hafen vom Seehandel abgeschnitten und Waren aus N-Mythodea müssen wieder über die westliche Landroute herangeschafft werden.

    Nennt mir Euer Angebot, dann laßt uns herzlich darüber lachen - und dann sage ich Euch wieviel es tatsächlich kosten wird.<br />.<br />**Die höchste Form der Kriegsführung ist die Zerstörung des Willens seines Feindes, um so allen Angriffen vorzubeugen**<br />.

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