Nach dem Gespräch mit Shalima

  • In aller Ruhe zog sie den Handschuh mit den Spornen aus und legte ihn auf den Tisch. Ebenso verfuhr sie mit dem Satinhandschuh.

    Dann griff sie unter den Tisch und holte einen kleinen Dolch hervor,der offenbar während des gesamten Gespräches auf ihren Knien gelegen hatte:

    Scharf, spitz, jedoch relativ stabil gebaut mit Spinnennetz-Ornamenten zur Verzierung, aus einer etwas dunkleren Metalllegierung bestehend.


    Sie setzte die Spitze des Dolches etwa einen Finger breit unterhalb der Handwurzelknochen auf seine Hand auf.

    Die Spitze ruhte zwischen den Knochen, die Klinge längs dem Verlauf der Knochen.


    Sie schaute ihm schweigend in die Augen.

    [...]die Nyame ist eine sehr verständnisvolle Person... Mit einem Gespühr für Schwächen wie ein Bluthund. [...]

  • Sie drückte mit einer erstaunlich hohen Kraft für eine Frau, die man nur in einem Korsett an einem Tisch sitzend kannte, die Klinge durch das Fleisch, bis die Spitze den Tisch berührte.

    Dann drehte sie sie leicht, so dass die Klinge über die Knochenhaut des mittleren Mittelhandknochens schabte.


    Nur wenn Ihr besonderen Wert darauf legt und Weiteres einfordert...

    [...]die Nyame ist eine sehr verständnisvolle Person... Mit einem Gespühr für Schwächen wie ein Bluthund. [...]

  • Jassir schwieg. Er schloss die Augen und sie spürte... Nichts. Der Boden unter Jassirs Füßen begann zu dampfen. Er öffnete die Augen und schaute sie an ohne eine Mine zu verziehen. "Ihr zerstört gerade alles. Jedes Vertrauen in Euch, ihr seid nicht besser als der Kalif. Lieber sterbe ich hier und jetzt. Kommen Eure Wachen näher, so werden sie sterben. Ihr wisst, dass sie keine Chance haben. Ihr seid klasse darin Vertrauen zu zerstören. Ich habe mich getäuscht... Ihr wollt mir gar nicht helfen, sondern nur Rache ausüben und mich quälen. Ihr wisst um meinen Zustand und macht mich nur fertig. Ihr habt meine Loyalität nicht verdient. Ich habe kein Interesse mehr Euch zu dienen. Ihr solltet mich gehen lassen oder direkt töten." Jassir ließ die Zauber fallen und zog seine Hand aus dem Dolch heraus. Stand langsam auf und machte keine Bewegungen jemanden anzugreifen. Jegliche Person die sich ihm aber nähern sollte würde seine komplette Magie abbekommen, das sah man ihm an. "Lasst mich gehen und jeder hier wird leben oder sterben." Dann sah man einen grünlich schimmernden Lichtschein an seiner Hand und er leuchtete leicht blau.

  • Sie hörte seinen Ausführungen mit emotionsloser Mine zu.


    Frage 1: Wenn das, was hier vor mir steht, Jassir ben Aman ist, wie habt Ihr dann auch nur das erste Jahr Eurer Ausbildung überlebt?


    Frage 2: Für was sollte ich Rache nehmen?


    Ihr bettelt um Schmerz, ihr bettelt um Strafen. Ihr habt bekommen, wonach IHR verlangtet.


    Frage 3: Selbstzerstörung als Aspekt der Negation?

    [...]die Nyame ist eine sehr verständnisvolle Person... Mit einem Gespühr für Schwächen wie ein Bluthund. [...]

  • Er war an Saria vorbeigegangen, die etwas unschlüssig die Situation betrachtete. Ihr Blick ging zwischen jassir und der Nyame hin und her.


    Die Drow wartete, bis Jassir etwa einen Schritt an Ihr vorbei war, dann machte sie mit der Hand eine Bewegung über ihre Kehle.

    Saria nickte.

    Zwei sehr leichtfüßige, leise Schritte, eine Klinge die von schräg hinten durch seine Kehle gerammt wurde.

    [...]die Nyame ist eine sehr verständnisvolle Person... Mit einem Gespühr für Schwächen wie ein Bluthund. [...]

  • Kurz bevor die Klinge ihr Ziel erreichte glüht der Dolch weiß leuchtend auf, unmöglich ihn festzuhalten [Gegenstand erhitzen] . Da Jassir auf den Angriff vorbereitet war, verfehlte sie seine Kehle. [Regelwerk Meucheln muss ein heimlicher unerwarteter Angriff sein um ein direkter Treffer zu sein, sonst zählt der Rüstschutz.] Die magische Rüstung von Jassir glomm auf. Er ging langsam weiter, konzentrierte sich auf den nächsten Angriff.

  • Saria ließ den Dolch fallen.


    Ein Blick zu Ihrere Exzellenz, eine Handgeste, die ihr Einhalt gebot..


    Die Drow erhob sich, wie man an dem recht lauten Schrammen des Stuhles über den Boden hören konnte.

    [...]die Nyame ist eine sehr verständnisvolle Person... Mit einem Gespühr für Schwächen wie ein Bluthund. [...]

  • Nuarim, weht den Nebel weg!

    Ruhigen Schrittes ging die Nyame weiter in die Richtung, in die Jassir gegangen war und hielt sich dabei ihren Ärmel vor Mund und Nase, während die Naldar einen Windstoß wirkte.

    [...]die Nyame ist eine sehr verständnisvolle Person... Mit einem Gespühr für Schwächen wie ein Bluthund. [...]

  • Die Verwirbelung führten dazu, dass der Nebel nun gut vermischt wurde und zündete nun durch, ausgehend von einem Funken aus der Ecke des Vorraumes. [Alchemistisches Geschoss 4] in der Ecke lag ein Jassir mit einer weiteren Flaschen Hand die gerade zerbrach, als sein Körper durch die Wucht der Explosion an die Wand geschleudert wurde. Sein Blick wirkte Leer und sein Handeln war unkoordiniert. Instinkte leiteten ihn. Er richtete seine Hände auf KaShalee und ließ alle magische Energie direkt und roh aus ihm heraus. Seine Arme rissen auf und Blut strömte aus ihm heraus, welches gleich in magische Energie umgeformt wurde. Er wirkte blutmagisch. (deine Krone sollte dich vor der Magie schützen, Alchemie weiß ich nicht )

  • Sie brach mit einem Schrei zusammen, als die alchemische Explosion sie traf.

    Ihr Atem war tief und gleichmäßig, als sie sich vom Boden erhob, ihre eine Hand griff zu der blauen Kugel, die an ihrem Gürtel hing, Aqua, steh mir bei!

    Ein leichter Blutstropfen lief aus ihrer Nase, als sie mit der Hand auf Jassir deutet:

    Aeris, Terra Magica! Ich rufe Euch, nehmt ihm Freiheit, nehmt ihm Beweglichkeit, erfüllt Körper und Geist mit bleierner Schwere! [Verlangsamen II]


    Saria, Nuarim: stecht ihn ab!


    Die beiden Naldar hatten Tücher vor dem Mund, nachdem sie die Gase gesehen hatten und kamen dem Befehl der Nyame nach.


    Der Gesamtzustand von Jassir führte dazu, dass er mit Übelkeit und Husten zusammenbrach, als die Naldar sich ihm, nach dem Wirken eines weiteren Windstoßes, näherten.

    Ihre Schwerter stießen in seinen Körper - nach dem zerschlagen der magischen Rüstung, bis er reglos am Boden lag.

    Nuarims Schwertspitze ruhte auf seiner Kehle, der Blick, den sie der Nyame zuwarf sprach Bände. Sie wartete auf einen einfachen Befehl oder auch nur ein Nicken...


    Die Drow zitterte und hustete, während sich die Gase durch den Raum bewegten, wenngleich ihre Wirkung langsam schwächer wurde.


    Sie blickte an sich herunter auf den Stoff ihres Kleides, der sowohl von Brandlöchern, wie auch Schrapnellen durchzogen war.

    langsam quoll Blut aus einigen der Wunden.


    Noch immer zitternd blickte sie auf Jassir.


    Wenn ich es jetzt beende, würde ich wenigstens Gewissheit haben, dass Ihr keine weiteren Dummheiten tut...


    Heute ist der letzte Tag, an dem ich Euer Leben in einer solchen Situation verschonen werde. Der allerletzte!


    Saria, hol die Metall-Handfesseln aus meinem Zimmer und frag Berack, ob er ein Kettenhemd übrig hat.


    Ich hasse Nosgoriath!


    Nuarim, gib mir Deine Klinge, dann schau, dass Du ihn soweit stabilisierst, dass er nicht verblutet.


    Die Drow hielt die Klinge auf seine Kehle, während die Naldar begann, seine Wunden zu verbinden.

    [...]die Nyame ist eine sehr verständnisvolle Person... Mit einem Gespühr für Schwächen wie ein Bluthund. [...]

  • Die Nyame verdrehte die Augen, als sie sich ein Bild vom Zustand Jassirs machte.


    Langsam wurden die roten Stellen auf der grünen Seide ihres Kleides größer...


    Sie zog den Dolch, den sie an der Seite trug und versuchte, den kleinen Stein aus dem Handrücken von Jassirs rechter Hand zu bekommen.

    Mit ein paar hebelnden Bewegungen und leichten Schnitten gelang ihr dies auch.

    Der Stein fiel zu Boden und begann sich langsam aufzulösen.


    Dann begann sie Aqua, Terra und Magica anzurufen, seinen Leib zu stabilisieren und seine Wunden zu heilen. Jedoch nur soweit, dass er im hier und jetzt nicht sterben würde.

    Sie dosierte ihre Heilung so, dass er mit dem Leben davon kam, jedoch bei weitem nicht geheilt war.


    Als sie mit dem Wirken fertig war, bekam sie erst mit, dass Nuarm ihr eine kleine Phiole hinhielt.


    Exzellenz, ein Heiltrank für Euch.


    Ein etwas geistesabwesendes danke kam über ihre Lippen, bevor sie den Trank zu sich nahm.


    sie stützte sich ab, um aufzustehen und stützte sich danach mit der Hand an der Wand ab.


    Bringt mir einen Stuhl.


    Kurz nachdem sich die Nyame aus den von Nuarim gebrachten Stuhl gesetzt hatte, kam Saria mit den Fesseln und dem Kettenhemd zurück.


    Legt ihm beides an, die Hände auf dem Rücken gefesselt.


    Sie wartete einen Moment, bis Saria fertig war. dann beugte sie sich runter zu ihm, berührte ihn an der Stirn und prüfte, ob noch ein Rest Magie in ihm war.

    [...]die Nyame ist eine sehr verständnisvolle Person... Mit einem Gespühr für Schwächen wie ein Bluthund. [...]

  • Sie kniff kurz die Augen zusammen und krümmte sich leicht.

    Die Wunden waren zwar am heilen, jedoch ließ langsam das Adrenalin nach.


    Sie setzte sich wieder.


    Nuarim, später sollte ein Heilkundiger noch einmal auf meine Verletzungen schauen. Ich gehe fest davon aus, dass beim Heilen gerade Dinge einwachsen, die eben dies nicht tun sollten...


    Saria, zieh ihm die Gewänder aus, komplett. Du kannst danach eine Decke oder irgendwas über ihn legen, damit der Anblick nicht ganz so kompromittieren ist...

    Sie schaute auf den aktuellen Zustand des Mannes: solltest Du davon ausgehen, dass er währenddessen aufwacht: lass Ketten und Kettenhemd dran und Schneid ihm die Kleider von Leib!

    [...]die Nyame ist eine sehr verständnisvolle Person... Mit einem Gespühr für Schwächen wie ein Bluthund. [...]