Noch etwas zu erledigen

  • [Teilnehmer: Walays, Kimberley.
    Zeitpunkt: Der Tag nach dem Yunalesc
    Orte: Verschiedene in Engelsweg]


    Sie hatte schon des Nachts nach den beiden Falken gesehen, die noch in den Stallungen ihr Quartier hatten. Man hatte sich gut um sie gekümmert, wie sie sich selbst überzeugt hatte und es ging ihr um einiges besser, als sie es mit eigenen Augen sah. Sie hatte etwas zu erledigen. Sie strich den beiden Vögeln ein paar Mal über das Gefieder. Auch der Zweite hatte die fremde Umgebung inzwischen Akzeptiert wie es schien. Tief atmete sie durch. Es fühlte sich fast ein bischen wie zu Hause an.
    Kurz vergewisserte sie sich, dass die Leinen so locker waren, wie sie es zuletzt angeordnet hatte. Ja, sie waren mehr wie nur locker. Ein Betrachter nahm dieses nicht wahr, aber jemand der sich herantraute und sich damit auskannte schon, dass diese die Tiere nicht wirklich halten würden. Kurz überlegte sie, ob sie die beiden gleich mitnehmen sollte, aber da sie nicht wusste, wo Walays war, wollte sie sie damit nicht unnötig in eine Stresssituation bringen. Ruhe war für das erste Zusammentreffen vielleicht nicht schlecht.


    Dann verließ sie die Ställe. Kimberley hatte Walays nicht mehr gesehen, seit er zu Tuachal gegangen war. Doch da sie nicht wusste, wie lang er noch in Yunalesc bleiben wollte oder umgehend abreisen musste, wollte sie doch noch etwas erledigen, dass zu lange aufgeschoben worden war.

    Mögen wir auf dem Pfad der Elemente <br />im Angesicht von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft <br />unserem Schicksal und Herzen treu sein...<br /><br />Den Tod muss man sich erst verdienen.