Posts by Milan

    Milan schaut Landuin interessiert und mit leicht zur Seite geneigten Kopf an.
    Was für Präsente das wohl sein mögen?

    Milan erhebt sich und geht zu Ihrem Tisch. Von diesem nimmt Sie die Rote Arbeitsmappe und geht zurück zum Sessel und setzt sich.

    „Nun was die Planung angeht, dies wollte ich mit euch zusammen im genauen erarbeiten. Bisher habe ich zusammen getragen was wir zurzeit an Personen und Material haben. Wichtig ist, da Stimme ich dir voll und ganz zu, die Feldscher bestmöglich auszustatten und einzuweisen. Ebenso sollten zwei Wagen mit den Ausstattungen für ein Feldlazarett beladen werden.“


    Sie schaut nochmals auf die Notizen. „Da der Platz im Gebäude für die 150 Männer die Ausrücken nicht ausreicht sollten wir Zelte aufstellen lassen. Oder wir sprechen mit dem Hauptmann ob wir zum Teil die Zimmer in der Garnison nutzen können. Was wohl bei den aktuellen Temperarturen von Vorteil wäre.“


    Milan machte eine kurze Pause. Hoffentlich hat Aiden nichts dagegen einzuwenden wenn wir die Garnison nutzen…


    „Was die magische Heilung angeht…So sind es wir beide und Tyuria die dazu in der Lage sind.“ Sie machte ein nachdenkliches Gesicht und sah Nandala an. Dann ging Ihr Blick zu Landuin.

    „Werter Conchobair was verschafft mir euren erneuten Besuch?“
    Sie lächelte Ihn freundlich an.

    Als es an der Tür klopft schaut Milan von Ihren Dokumenten auf.


    „Nandala. Schön dich zu sehen. Nehm Platz.“ Sie erhebt sich und deutet auf das Sofa vor dem Kamin.
    „Ich weiß es ist kurzfristig das ich euch zu mir Bitte, allerdings haben sich Dinge ergeben welche unser ganzes Können und Wissen erfordern.“ Sie nimmt im Sessel Platz und schaut Nandala ernst an.


    „Das Schwarze Eis befindet sich nördlich sowie westlich der Wolfsmark. Der Baron und 150 unserer Männer werden bald nach Ehrengard aufbrechen. Wir müssen dafür sorgen dass alles für den Notfall vorbereitet ist. Und das ist genau der Grund warum ich dich und Iona her gebeten habe.“


    Milan schaut zur Tür als es erneut Klopft. „Herein.“

    Wann: Nach der Besprechung beim Baron
    Wo: Im Lazarett der Wolfsmark
    Wer: Milan, Iona und alle die wollen


    _____________________________________________________________________________________________


    Milan saß nach der Besprechung in Ihrem Arbeitszimmer im Lazarett. Jetzt mussten Maßnahmen ergriffen werden!


    Sie zieht Ihre rote Schreibmappe vor sich auf den Tisch. Öffnet diese und nimmt die Feder heraus und beginnt zu schreiben. Nach einiger Zeit legt Sie die Feder zur Seite und geht nochmals die Punkte durch welche Sie aufgelistet hat.


    Ich denke das wäre erst mal das was wird haben und benötigen. Aber wir müssen es gemeinsam noch einmal Besprechen, nicht das ich etwas vergessen habe was wichtig ist. Nur zusammen können wir so eine große Aufgabe bewältigen.


    Milan erhebt sich und geht auf den Gang. Dort ist einer der Helfer gerade unterwegs.


    „Würdet Ihr bitte Iona und Nandala zu mir schicken. Es gibt einige wichtige Dinge die zu Besprechen sind.“


    Der Helfer sieht Milan an, „Sehr wohl. Ich begebe mich direkt zu den Damen.“ Der Mann verschwindet aus dem Lazarett und macht sich auf den Weg."

    Milan sah zwischen den beiden Herren hin und her.
    Das hört sich nicht gut an. Wenn das der Baron hört wird er nicht erfreut darüber sein.


    „In Anbetracht dieser Gegebenheit sind die hiesigen Gerüchte wohl nicht so wichtig. Ergeben sich dadurch Auswirkung auf uns hier in der Mark?“

    „Nun wie der Hauptmann schon erwähnte gibt es bei den zurückgekehrten einige Verwundete. Die Zahl der Verwundeten beträgt 20 Mann.“ Milan seufzte kurz und begann erneut.


    „Durch die erste Versorgung auf dem Feld, halten sich die schweren Verletzungen zum Glück im Rahmen. Die meisten Verletzungen sind Schnitt- und Hiebwunden. Diese wurden zum Teil gut versorgt. Bei einigen mussten Iona und ich die Nähte öffnen, die Wunden nochmals reinigen und sauber vernähen. Durch die Hiebe haben mehrere der Männer Brüche der Ober- und Unterarme zu beklagen, welche aber genau wie die Schnittverletzungen, ohne bleibende Schäden verheilen werden.“


    Milan hielt nochmals kurz inne. Ihr Blick wurde etwas betrübter.


    „Allerding hat einer der Männer eine Infektion der Schnittwunde am Oberarm. Wahrscheinlich der Hektik der Situation geschuldet nicht ordentlich gereinigt oder durch eine mögliche Verunreinigung der Waffe die Ihn traf. Wir mussten die Wunde erneut öffnen. Die Wundränder sind durch die Infektion stark mitgenommen. Eine sorgfältige Reinigung ist erfolgt. Vernähen können wir Wunde allerding noch nicht, dazu muss die Infektion erst vollständig bekämpft werden. Wir tun unser möglichstes allerdings kann ich zu diesem Zeitpunkt nicht ausschließen das der Arm entfernt werden muss um das Leben des Mannes zu retten.“


    Sie sah den Baron und die beiden Herren bedrückt an.

    Milan kam aus dem Nebenraum zurück. Auf einem Tablett hatte sie einen Krug gefüllt mit Tee, drei Tassen und einen kleinen Teller mit Gebäck.


    „Ich hoffe der Tee ist nach eurem Geschmack.“ Sie stellt das Tablett auf dem kleinen Tisch vor dem Sofa ab und schenkte den beiden Herren sowie sich ein und nahm auf dem Sessel Platz.


    „Nun Ihr habt doch bestimmt so einiges aus eurer Heimat zu erzählen.“

    Milan schaut Aiden leicht Überascht an. Wieso reicht er mir seinen Arm? Ich dachte er hätte eine Abneigung gegen Magie.


    Sie lächelte und hackte sich beim Hauptmann ein.


    Gemeinsam gingen Sie in Richtung Lazarett. Dort angekommen führte Milan die Herren in ihr Arbeitszimmer.


    Der Raum war mit dunklem Holz Verkleidet. Das Kamin brannte. Davor standen ein kleines Sofa sowie ein Sessel aus dunkelrotem Stoff. Davor ein kleiner Beistelltisch. Am anderen Ende das Raumes Stand der Schreibtisch mit allerhand Unterlagen und einer kleinen Figur mit einer Kerze davor.


    „Nehmt Platz, ich werde noch für die warmen Getränke sorgen.“ Milan verließ den Raum durch die angrenzende Tür.

    „Nun ja…die meisten Verletzungen deuten bisher auf Waffen hin. Schnitt- und Hiebverletzungen.“ Sie sah zu Boden.


    „Die Gerüchte scheinen sich zu bewahrheiten. Genaueres würde ich lieber im Beisein des Baron erläutern.“


    Beunruhigen ist es ohnehin…

    „Savesia zum Gruße Werter Conchobair. Nein der Herr Hauptmann hat mich nicht herbestellt.“ Milan lächelte freundlich.


    Mir ist die allgemeine Unruhe in der Stadt aufgefallen. Außerdem liegen zur Zeit einige der zurückgekehrten Späher in meinen Behandlungsräumen.“ Sie schwieg kurz. „Einige schwerer andre weniger schwer Verletz. Ich dachte es würde den Herrn Baron interessieren wie es um diese steht.“

    „Das freut mich zu hören.“ Milan lächelte. Sie sah den Aiden und Landuin an. Beide in dicke Kleidung gehüllt.


    Ist es wirklich so kalt? Nass ja…Aber kalt…Sei es drum…


    „In Anbetracht des Wetters sollten weitere Gespräche wohl an einem wärmeren Ort stattfinden. Das Lazarett ist nicht weit und der Kamin im meinem Arbeitszimmer brennt, und etwas Warmes zu trinken kann ich auch anbieten.“


    Sie sah nochmal zu Landuin „Wenn euch die Schiffsreise nicht so bekommen ist, habe ich etwas was ich euch dagegen geben könnte.“

    Milan saß in Ihrem Arbeitszimmer im Lazarett und studiert einige Patientenakten.
    Zurzeit war nicht viel los, die kalte Jahreszeit eben. Aber dies war gut so, so konnte die Ausbildung von Iona in Ruhe stattfinden.


    Sie lass gerade die Akte eines Arbeiters als einer der Angestellten des Lazarettes an Ihre Tür klopfte:


    „Herrin. Das Schiff auf dem der Herrn Conchobair reist, ist soeben im Hafen eingelaufen.“


    Milan sah auf, Sehr gut…Hoffentlich konnte er meine Bestellung entgegen nehmen.


    „Danke. Ich mache mich auf dem Weg zum Hafen. Kommen Sie bitte mit.“


    Der Pfleger verließ das Zimmer und ging in Richtung seines Quartiers, um einen Mantel zu holen. Auf dem Weg nach draußen stellte er fest, dass Milan bereits zum Hafen aufgebrochen war.


    „Herrin…Ihr solltet euch etwas überziehen, wegen der Kälte…Ich meine nur in Eurer dünnen Arbeitskleidung…“
    „Ich benötige keinen Mantel! Und kalt ist es doch beim besten Willen nicht.“ Sie grinste Ihn an. „Zumindest nicht für mich."


    Es dauerte nicht lange und Sie erreichen den Steg an dem das Schiff lag. Der Hauptmann war bereits dort und sprach mit Landuin. Milan trat auf die Herren her ran.


    „Savesia zum Gruß die Herren. Werter Conchobair, ich hoffe eure Reise war von guten Winden getragen und Ihr seid wohl auf?“

    Milan nimmt das Tuch an sich und legt es vor sich auf den Tisch.

    "Wie ihr wünscht Herr Baron."
    danach wendet sie sich an Cordovan "Ihr könnt mit meiner Unterstützung bei euren Bemühungen rechnen, vielleicht finden wir was heraus was uns helfen kann."


    Sie betrachtet nachdenklich das Tuch auf dem Tisch ..... wo hatte sie diesen Geruch schon einmal wahrgenommen, irgendetwas stimmte mit Adam nicht und sie würde herausfinden was.