Beiträge von Milan

    Wenn ich da mal kurz zwischen greifen darf, so habe ich es so verstanden, dass es nicht draum geht wie er in Aventurien gewesen ist, sondern vielmehr darum zu prüfen ob er in irgend einer Form von den Verfehmten beeinflusst ist. Also Zweifel, Leere, etc.

    Milan nahm nochmals einen schluck aus der Tasse.

    Als ich hier her kam war Adam so wie er sich jetzt wieder in der Stadt zeigt. Am Wohl seiner Bürger interesiert, sich selbst in seinen Fähigkeiten zum Beispiel mit dem Schwert übend und den Fortschritt dessen überwachend was er aufbaut.

    Sie blickt zu ihrem Mann Korrigier mich bitte wenn ich da was falsch sehe.

    Milan nimmt die Tasse Tee an die Hand. Danke Dir, Karin.

    Sie lehnte sich zurück und schmunzelt ob Aidens Antwort. Sie weiß was er damit meint und ist nun gespannt wie Nandala reagiert.

    Nun das Adam sich über die Jahre verändert hat, wie sicherlich jeder von uns, ist aufgefallen. Ich selbst habe es mit seinen Anstrengungen um das Amt des Archons, den Einfluss der Elemente und auch auf den Stab bezogen. Allerdings scheint sich seit dem Konzil etwas verändert zu haben. So wie man Ihn nun in der Stadt sieht, hat man Ihn länger nicht gesehen. Er wirkt entspannter.

    Sie nimmt einen schluck aus der Tasse.

    Milan nickte Iria zu und beobachte kurz wie diese alles vorbereitet. Sie greift zu dem kleinen Tiegelchen mit der Salbe und vertreibt etwas von der Salbe in ihren Händen.


    Sie atmet einmal bewusst ein und sammelt ihre Magie.

    Savesia, meine Göttin der Heimat, du leitest mich.

    Aqua, Herrin der Tiefe, deine Wasser bringen uns Heilung und Reinigung.

    Ignis, wärmendes Feuer, deine Flammen brennen aus was nicht hinein gehört.

    Terra, ewiger Fels, lasse zusammenwachsen was getrennt, füge Muskeln und Haut zusammen.

    Aeris, du die uns Atmen lässt, Dein Wind trage den Schmerz hinfort.

    Magica, goldene Herrin, halte das Gleichgewicht. Lasse im gleichklang mit deinen Geschwistern diesen Körper heilen. [Körper Heilung]

    Während sie die Worte spricht legt sie ihre Hände auf den Bauch und bewegt diese über die Wunden. Sie spürt wie ihre Magie in die Exzellenz übergeht und die Heilung ihren lauf nimmt.

    Was meint ihr? Sie schaut zu Liadan und Iris.

    Wenn wir die Parasieten so auch behandeln können, kann ich die Wunden schließen.

    Sie schwieg kurz und murmelte mehr zu sich selber, Hoffen wir das Jassir wirklich ein Gegengift hat.

    Ich gehe jetzt mal davon aus, dass das mit dem Ergebnis des Konvents Ende des Jahres einhergeht.


    Sie dreht sich zur Zimmertür um als sie merkt das Karin, die Haushälterin, vorbei kommt. Karin bringst du mir bitte auch ein Tee.


    Gibt es Vorgaben für die Analyse?

    Als Kira auf sie zukommt begrüßt sie die freundliche. Hallo meine Hübsche.

    Dabei wuschelt sie ihr den Kopf.

    Sie geht auf Aiden zu und gibt ihn einen kurzen Kuss.

    Über Dojans Worte leicht schmunzelnd stellt sie die Tasse auf den kleinen Tisch neben dem Sessel. Hallo Dojan, hat er gesagt was er von uns möchte? Man könnte meinen es ist wichtig.



    Ich denke schon. Ich kann keine weiteren Eintrittswunden erkennen. Kannst du die Dinger analysieren, vielleicht kann Sianna dir helfen, ich suche nochmal.

    Sie reicht Liadan ihre Schale und beginnt mit der Suche.


    Ignis, dein Licht leite mich. Aeris, dein Wind kläre meine Sicht. Terra, dein Weg führe mich zum Ziel. Lasst mich finden, was ich suche. Milan legt ihre Hände, in etwas fünf Zentimetern Abstand, über den Körper der Exzellenz. Eine auf Höhe der Brust die andere auf Höhe der Hüfte.


    Wir haben insgesamt zehn Projektiele entfernt, fünf mit Klingen und fünf in Kugelform. Ich kann keine weiteren Projektiele sehen.


    Sie reinigt und vernäht die Stelle sorgfälltig. <<Wenn wir hier fertig sind wird das weitere Vorgehen noch interessant. Ich hoffe Liadan kennt sich mit Allchemie aus.>>


    Zeitgleich mit Ihr arbeitet Sie sich auf der Linken Seite weiter von Einstichstelle zu Einstichstelle. Sie arbeitet sich durch die Muskulatur und schneidet die letzten drei Schrapnelle so eng wie möglich heraus und legt diese zu den anderen in die Schale.

    Jede Wunde wird gründlich von Faseren und allem anderen was sich darin befindet gereinigt und sorgsam vernäht.


    Als Sie fertig ist schaut Sie zu Liadan Ich habe hier fünf Schrapnelle inklsivie dem aus der Leber. Wie sieht es bei dir aus?

    Ja das wäre durchaus möglich. Allerdings wissen wir durch die Aufzählung was wir haben und wo sehen wir durch die Verkrustungen und die Fasern. Um kein Risiko einzugehen schneiden wir alle Dinge so eng wie möglich raus. Analysieren können wir wenn die draußen sind.


    Sie ist an der Stelle angekommen an der einer dieser Spitter sitzt angekommen. Durch die Gifte und die Parasiten können wir nicht noch mehr Zeit verlieren.


    Sie schneidet um diesen Splitter her rum, ohne diesen in einer Form zu berühren, und nimmt mit der Zange das Fleisch mit samt Inhalt heraus.


    Wenn wir denken wir haben alle werde ich magisch Suchen um zu schauen ob wir alles entfernt haben.

    Milan blickt zu Sianna und hört aufmerksam zu 《Was hat er sich denn bitte dabei gedacht und warum trägt er so was hier mit sich rum?》sie schüttelte leicht mit dem Kopf.


    Liadan die vier anderen müssen raus. Schnell! Wenn ich mir das Ding anschaue wird die Pfeilsonde nicht gehen. Wir schneiden die raus, auch wenn die Muskeln dann länger zum heilen brauchen. Nicht frei präparieren. In ihrer Stimme liegt eine gewisse Bestimmtheit, allerdings ist es kein Befehlston.


    Sie schaut nochmal zu Sianna. Was hat er zu den kleineren Splittern gesagt?


    Während sie auf die Antwort wartet setzt sie den Schnitt, an der Stelle Links unterhalb des Bauchnabels, und arbeitet sich durch die Muskeln. Schneller aber bedacht.

    Ich beginne jetzt alles wieder zu vernähen. Kannst du das Stück aus der Leber holen und untersuchen. Ich möchte mir das ansehen, dann wissen wir was uns bei den anderen vier Stellen erwartet.


    Milan nimmt ihre gebogen Nadel mit den Faden aus Naturdarm und die feine Zange. Mit dieser fast Sie die Nadel und beginnt damit die durchtrennten Sichten zu vernähen.


    Beim vernähen der Sehnen achtet sie auf dessen Zugrichtung und das der Faden fest sitzt damit die Bewegung wieder möglich ist. Bei der Muskulatur geht sie ähnlich vor nur zieht sie den Faden nicht so fest wie an den Sehnen.


    Als sie an der Haut angekommen ist wechselt sie den Faden. Mit einem feinen Seidenfaden schließt sie die Haut mit Spannungsfreien, einzelnen Strichen.

    Als die Leber endlich sichtbar wird kann man erkennen dass das Schrapnelle an der unteren Rippe entlang geschrapt ist und dann in die Leber eingedrungen ist. Der Schaden an der Rippe ist nur oberflächlich am Knochen und wird auf normalem Wege heilen.

    Die Stelle des einschlages ist deutlich im Organ zu erkennen. Das Gewebe ist sternförmig an der unteren Spitze verändert.


    Bevor wir jetzt anfangen langwierig das Ding frei zu präparieren ist es wohl besser das Stück zu entfernen. Das Stück ist nicht so groß als das die Leber sich nicht davon regenerieren könnte.


    Sie hält Liadan ihr Skalpell hin und greift zum zweiten, mit der langen Klinge.


    Du musst um die Stelle schneiden während ich diese veröde. Die Blutung ist sonst zu stark. Ich erhitze die Klinge jetzt magisch, achte bitte darauf weder meine Hand noch die Klinge zu berühren.


    Ignis, ewige Flamme, dein Feuer strahle in meine Hand. Dein Feuer erhitzte diese Klinge. [Gegenstand erhitzen]


    Die Klinge beginnt Rot zu glühen und Milan wartet darauf das Liadan beginnt zu schneiden.

    Gut dann machen wir weiter.

    Nach dem die Stelle gereinigt wurde setzt sie den Schnitt, dieser fällt ähnlich groß aus wie der um den Stab. Durch die klingeln des Schrapnelles ist dessen weg in der Muskulatur gut zu sehen. Das Gewebe ist stark geschädigt.


    《Das wird nicht einfach...Der Schaden ist groß. ..》

    Ich fürchte das Ding steckt in der Leber. So ein Glück wie an der Aorta werden wir nicht nochmal haben. Gegeben falls müssen wir zeitgleich mit dem Skalpell arbeiten wenn wir die Leber frei haben.


    Das Arbeiten durch die Muskulatur, die Sehnen und das Bauchfell ist Zeitaufwendig. Sie achtet darauf weder die Gallenblase noch die Bauchspeicheldrüse zu verletzen.

    Milan nickt als Liadan spricht und geht im Kopf die Verletzungen durch die entstehen können. Ich weiß nicht ob die Pfeilsonde geeignet dafür ist. Wir arbeiten uns erstmal mit dem Skalpell vor. Wenn wir sie damit entfernen können nehmen wir sie. Allerding befürchte ich das wir sie heraus arbeiten müssen...


    Sie schaut zu Nandala Wie sieht es bei dir aus?

    Das reinigen ist ja per se nicht verkehrt, allerdings können wir aktuell die Eintrittsstellen sehen. Einzig den Bereich um die Leber würde ich reinigen.


    Sie schaut sich die Stelle genauer an 《Das sieht aus als wäre ein Pfeil eingedrungen...》

    Auf jedenfall haben wir andere Schrapnelle als in den Armen. Kennst du dich mit Pfeilverletzungen aus? Ich finde diese fünf sehen so aus.

    Sie deutet auf die fünf größeren Stellen.

    Milan gelingt es die rechte Seite des Korsetts gut zu lösen. An ein paar Stellen sind Stofffasern zu sehen. Sie kleben zum Teil auf dem getrockneten Blut auf der Haut andere hingegen, dort wo die größeren Löschern sind, scheinen in der Haut zu stecken.


    An der Stelle wo das meiste Blut im Stoff zu sehen ist wartet die zweite Aufgabe.


    Die Leber...Murmelt Milan leise, allerdings so das ihr gegenüber sie noch versteht.

    Ja ich denke auch das es jetzt gehen sollte. Oben und unten ist keine Verstärkung aus Metall, diese durchtrennen wir, dann sollten wir es aufklappen können.


    Sie fuhr mit den Finger etwas unter das Korsett, dort wo es verbogen ist, um zu schauen ob es sich anheben lässt.


    Wir arbeiten uns langsam bis zu den Seiten vor. Es könnte sein das an den einstichstellen Stofffasern an der Haut kleben oder mit Eingeheilt sind.


    Dort wo sie den Stab entfernt haben schneidet sie den Rest Stoff oben und unten durch und beginnt das Korsett so sanft wie möglich zu entfernen.

    Nun beginnt Milan damit den Stab aus der Muskulstur zu lösen. Sie arbeitet sich solange an diesem entlang bis sie diesen gut ziehen kann. Mit der feinen Zange gelingt es ihr ohne stark daran ziehen muss.

    So wir haben ihn.

    Sie legt den Stab neben die Schale in der schon der Splitter liegt und nimmt die Pinzette zur Hand um nun die Stoffreste zu entfernen. Dabei geht sie sehr gründlich vor um nichts in der wunde zu belassen. Nachdem sie, nach gefühlt zehn Augenblicken keinerlei Stoff mehr in der Wunde sieht, reinigt Sie diese mit Alkohol und Tupfer und schaut immer wieder ob nicht doch noch ein Stück Stoff da ist.


    Ich werde die erste Schicht der Muskulatur vernähen. Wenn du willst, kannst du den Rest vernähen.