Posts by Leon Eisenschmidt

    Von: Leon Eisenschmidt - Offizier des Nördlichen Siegels
    An: All jene die eine tiefe Freundschaft zu den Elementen hegen


    Meine Werten Freunde und Verbündeten,
    Weggenossen und Mitbürger,
    all jene die eng mit den Elementen vertraut sind,


    Ich brauche eure Hilfe! Ich bitte um eure Hilfe um einen Auftrag von dem Thul´Heen des Nordens Vorn zu erfüllen.
    Um diese wichtige Aufgabe zu erfüllen schreibt mir wie ihr euch in der Spiegelwelt fühlt. Seid ihr im Gegensatz zu Mythodea Ängstlich? Unausgeglichen? Aggressiv? Wie würdet ihr euch dort Einschätzen? Jedes kleine Detail kann uns auf dem nächsten Kriegszug helfen. Ich möchte hier noch nicht zu sehr ins Detail gehen, aber ich verspreche es zu gegebener Zeit aufzuklären.



    Mögen die Elemente euch beistehen!
    Leon Eisenschmidt

    Aus Nordosten kamen die Banner unter Leon zurück. Ziemlich zerschunden und am Ende ihrer Kräfte kam langsam aber sicher die Stadt in Sicht. Leon der weiter hinten grade half einen Verletzten zu tragen wurde auf einmal von einem der Truppführer gerufen. Er meldete das wohl viele Leute und Karren die Stadt verließen. "Verdammt. Was ist denn jetzt los? Warum wird evakuiert? " entglitt es ihm. Von einem auf den anderen Moment erhob er seine Stimme. " Männer! Ich weiß die letzte Schlacht war hart. Ich weiß wir hatten viele Verluste. Aber es ist noch nicht Vorbei. Ganz egal warum evakuiert wird. Ganz egal was kommt. Wir stehen unseren Verbündeten bei. Wir stehen und kämpfen für den Norden, für jeden einzelnen Bürger. Für das Reich und für die Elemente. Einigkeit!" Die Männer horchten auf. Sie sammelten ihren Mut und ihren Willen. Die Rüstungen von den Nicht oder nur leicht verletzten wurden ohne Befehl gerichtet während der Ansprache. " Stärke und Zusammenhalt" Halte es wie aus einer Stimme.

    " Ja genau die Dinger die Jaelle auf der Eröffnung pulverisiert hat. " Leon bestätigte die Ankunft der Truppen aus dem Süden. " Zunächst Mauern wir uns ein . Dann werden wir Späher jagen des Schwarzen Eises um eine Ausbreitung zu verhindern. Es sind Hilfegesuche und Verstärkungsanforderungen vor einiger Zeit gesandt worden. Din Truppen sollten schon Auf dem Weg sein. Wenn wir konkretere Zahlen haben werden wir weiter planen. Bis dahin müssen wir Informationen Sammeln und durchhalten. "

    " Mit der Befehlskette hast du vollkommen recht, Rochus. So etwas ignoriert man nicht ohne jeden trifftigen Grund und das werde ich auch nicht tun. Aber ich möchte deine Leute kennen lernen. Immerhin Schlafen Kämpfen und Bluten wir zusammen. Da gibt es keinen großen Unterschied. " Leon wusste genau was jetzt kommen würde. " ICH finde einfach das gehört dazu. Sie sollen wissen das wir Dankbar sind und sie Wertschätzen. So etwas gehört für mich dazu.Lass es uns so machen du erklärst die Situation und ich komme im laufe des Tages vorbei.Einverstanden?" Leon nahm einen Krug und reichte ihn zu Landuin und Rochus. Er nahm sich einen weiteren und Trank. Er verzog kurz das Gesicht was aber auch wieder schnell verflog. Lass deine Männer sich ausruhen. Genauere Befehle als jetzt gibt es morgen erst. Er drehte sich um und legte einen neuen Holzscheit auf den Kamin.

    "Das ist soweit richtig. Nach dem wir die Fäuste aufgerieben haben ist das Schwarze Eis mit ca. 6 Schwärmen nach Osten ausgerückt. Wir erwarten die Rückkehr unserer Späher um weitergehende Informationen zu erhalten. Rochus deine Leute sollen sich erstmal im Feldlager einrichten. Die Hälfte deiner Heiler soll sich morgen zunächst im Lazarett einfinden um die Verwundeten mit zu behandeln. Die andere Hälfte soll sich in Bereitschaft für dem Feldeinsatz halten. Lass deine Leute sich zunächst ausruhen. Ich komme morgen zu euch und erkläre deinen Leute die Situation und beantworte fragen. Beim verladen der waren werden morgen alle helfen." Sagte Leon ergänzend. " Wie geht es denn deinen Leuten? Braucht ihr irgendetwas?"

    "Davon kannst du ausgehen in der Situation. Du glaubst gar nicht wie froh ich bin das ihr hier seid."
    Leon bestätigte seine Einstellung zum Sterben. Er reichte ihm einen Krug mit einem leichten Met. " Trink erstmal nen Schluck um dich warm zu halten."
    " Mit wie vielen Mann bist du hier angekommen und welche Ausbildung haben sie?"

    In jener stürmigen Nacht hatte Leon Bereitschaft. Er stand vor dem großen Tisch und schaute auf die Karte mit den Berichten der Späher. Er stand dort in einer Art Grün - weißem Wappenrock. Unter dem Wappnrock schaute eine Kettenrüstung hervor.
    Nach dem er bemerkt hatte das jemand den Raum betratt richtete er sich auf. Beim zweiten mal hingucken erkannte er Rochus.
    "Den Elementen sei dank. Verstärkung" sagte Leon laut. Er ging auf Rochus zu um ihn zu begrüßen. " Herzlichen Willkommen mein Freund, schön das du hier bist"

    "Vitaron ihr seid ganz und gar kein Idiot oder Nichtskönner. Und ich habe auch keine Befehlsgewalt. Wenn ihr ein Idiot wärt ihr wohl kaum der Hauptmann. Denkt aber bitte daran das sie in eine andere Sphäre flüchten können oder bereits sind. Wie lange soll das Auskundschaften dauern? Und dann mit Schlagkraft zurück. Wenn sie noch nicht geflohen sind nach Kel´riothar muss es schnell gehen. Ich spreche nur Empfelungen aus. Landuin ist bekannt wie lange es dauert einen Riss aufzumachen?" sagte Leon ruhig und sachlich.

    "Verdammt! Warum Jetzt? Warum Hier?" entglitt es Leon. Er Schlug mit der Hand gegen die Wand der Kleinen Halle. "Scheiße!"


    Nach dem er sich kurz beruhigt hatte sprach er weiter. "Sehr gute Entscheidung das Dorf zu verriegeln Aiden. Ich empfehle alle in Winterfeld zu halten. Wenn wir rausgehen um sie zu Suchen nur mit großer Mannzahl wir können nicht ausschließen das ein Teil der Armee des Zweifels noch hier ist. 10 sind da zu wenig.
    Baron mit eurer Erlaubniss entsende ich 5 Reiter der Nord Armee direkt Richtung Paolos Trutz um Bericht zu erstatten. Sie werden zwar nicht mehr vor dem Sommerfeld dort ankommen allerdings können wir von dortaus schneller Truppen nachordern sowie weitere Protektorate Warnen. Der Rest der Nördlichen Kavalerie wird Zweigeteilt um Patrullien Ritte in der nähe zu machen.
    Die Rettung von Turyia und Tsyke Hat oberste Priorität. Allerdings dürfen wir den Schutz der Siedlung nicht außer acht lassen. Dem entsprechend empfele ich ein Teil der Truppen hier zu behalten. Ungefähr 2/3 raus 1/3 hier."

    Nach dem Leon fertig war holte er erstmal Tief luft.

    Leon befand sich zu dem Zeitpunkt in einem Nebenraum seines Hauses. Er dachte Angestrengt über die Taktischen Möglichkeiten von Wirkern in Schlachten nach. Wog Vor und Nachteil ab, erarbeitete Strategien. Just in dem Moment wo er wieder eine Erkenntniss notieren wollte hämmerte es an der Tür.


    "Alarm! Es gibt Probleme! Ihr sollt euch umgehend beim Baron einfinden! Die Stadt wird verriegelt! " hörte man eine aufgeregte Männerstimme brüllen.


    " Ich komme sofort " sagte Leon. " Thoras in 5 Augenblicken will ich meine Rüstung vorm Haus des Barons sehen! Vollständig! Im Anschluss meldest du dich bei Leonora sie soll auf dich aufpassen!"
    Nach diesen Anweisungen lief er los. Auf kürzesten Weg Richtung Haupthaus. Auf dem Weg dorthin lief er Leonora noch fast um die auf dem Weg zum Sammelplatz der Krieger war.

    "Hmmmm unser Reich schützen....." Leon dachte angestrengt nach" Mir kommen grade 2 Ideen um eventuel die nächsten Angriffe hinaus zuzögern sofern es welche gibt."
    Er wartete kurz und fing dann wieder an zu sprechen.
    " Wie wäre es wenn wir Schlüsselposition von jetzt auf gleich umbesetzen innerhalb der Protektorate. Einen neuen Hauptmann der Stadtwache, Richter und Beamte sollen willkürlich getauscht werden. Schlüsselträger, für Lager und alles was sonst noch wichtig ist. Ich meine nicht das der Schmied jetzt der Hauptmann wird oder so. Aber es könnte jemanden aufschrecken. Gleichzeitig gezielte Informationen in den Umlauf bringen das jemand gefasst wurde und verhört wird. Vielleicht auch das er Namen Preis gegeben hat.
    Wenn man eine Vertrauenswürdige Person hat in einer solchen Schlüsselstelle evtl auch Hochoffiziel zur Befragung laden. Dabei geht es ja nicht um das Verhör sondern nur um die Reaktion der anderen.


    Als zweites würde ich vorschlagen ohne Ankündigung Lager zu tauschen. Natürlich ist es mir bewusst dass das es ein riesiger Aufwand ist. Aber es durchbricht die Routine und einstudierte Muster können dadurch fehlschlagen."

    "Möglich...." sagte Leon. Man sah ihm förmlich an, dass er an seine letzte Begegnung zurück dachte mit einem Kellgoron. " Das wäre nicht gut... "


    Er lehnte sich zurück und trank einen Schluck.

    Leon stand auf. Er wartete kurz. "Kop-Tar, das ist schrecklich. Ich wünsche allen hinterbliebenen unser aufrichtiges Beileid." Er wartete erneut. " Du sagtest es wurden Kluften von Beamten, Handwerkern und so weiter gefunden. Kannst du sagen um wie viele es sich handelte? Also wie viele dieser Schweinehunde es waren? "

    Kurz nach dem Kop-Tar ausgesprochen hatte, ging der Eingang zur Jurte auf. Leon stand dort. Er verneigte sich und sagte: " Kagyar zum gruße! Verzeiht meine Verspätung." Die anwesenden musternd suchte er nach einem Platz für sich. Als er ihn gefunden hatte ging er dort hin und setzte sich.