Posts by Ingrun Fællgren

    Und da hatte sie ihm noch vor Kurzen gesagt, dass ein gemäßigtes Reisetempo angesichts seiner nur kurz zurückliegenden Verletzungen angebrachter sei.
    Ingrun schüttelte innerlich den Kopf und schloss sich eiligst der Gruppe an.

    Ingrun konnte sich eines Kicherns nicht erwehren, als sie Geb fluchen hörte und wie er mit seinem Pferd kämpfte. Jedoch unterdrückte sie es schnell wieder und dankte im Stillen, dass ihr Pferd sich friedlich verhielt.
    Sollte Gebs Pferd doch ein mal zu fest zuschnappen, so dachte sie sich, sie hatte ja Verbandszeug dabei.

    Natürlich bleib ich beim Tross dachte sich Ingrun, als würd ich mich freiwillig unter die Bewaffneten mischen - sie warf einen zweifelnden Blick auf den Dolch an ihrer Seite. Doch bevor Ingrun etwas darauf erwiedern konnte hatte Ulrich sein Pferd schon weitergedreht.


    Ingrun kramte mit einer Hand in ihrer Tasche, was laufend gar nicht so einfach war. Schließlich steckte sie sich ein paar Rosinen in den Mund. Langsam kauend dachte sie an die Meerschweinchen zurück, ob es ihnen wohl gut ging?

    Ingrun dachte sich nichts dabei, dass sich alle neu formierten. Eine eventuelle Verteidung fiel nicht gerade ihren Aufgabenbereich. Zumindest nicht, seit sie die Stelle im Insitut angetreten hatte.
    Allerdings wunderte sie sich, dass das Tempo des Trupps so plötzlich herabgesetzt wurde. Sie war gerade vom Pferd herunter, um ihren Beinen mal wieder etwas Laufarbeit zu gönnen, als sie Ulrichs suchenden Blick sah.


    Ingrun zeigte mit der freien Hand auf sich - die andere führte das Pferd - und zog fragend die Augenbrauen hoch.

    Bei einer der wenigen Pausen rieb sich Ingrun verstohlen ihren Po, sie fragte sich, ob sie sich jemals an dieses Pferd gewöhnen würde. Bisher war für sie immer alles zu Fuß erreichbar gewesen. Aber bei dem Tempo, welches die Kolonne an den Tag legte, war sie doch irgend wie froh, nicht selber laufen zu müssen, und vor allem ihre zahlreichen Taschen und Körbe tragen zu müssen, welche rechts und links des dicken Pferdearsches fröhlich auf und ab wippten, wenn sich der Tross wieder in Bewegung setzte.
    Naja, vielleicht würde sie die nächste Etappe doch wieder laufen, ihr Gepäck konnte ja auch ohne sie reiten.