Posts by Tarabas Nightshadow

    Das schlimme war... er wachte nicht auf...zumindest nicht eher bis es nicht vorbei war.
    Aber Morgalis wusste, dass der Geist einem Lebewesen im Traum böse Streiche spielen konnte. Während draußen nur wenige Minuten vergingen, konnten hier Stunden vergehen.

    Man sagt geteiles Leid ist halbes Leid....


    Morgalis war sich nicht sicher, wer diesen Spruch geprägt hatte, aber er wusste mit dem ersten Stich, dass, wer auch immer es gewesen war, er niemals in einer vergleichbaren Situation gewesen sein konnte.
    Er spürte keine Präsenz, aber spürte, wie sein Blut anfing zu kochen und in innerlich bei lebendigem Leib kochte während sich gleichzeitig einzelne Stellen in ablösten und zerfaserten. Er glaubte fast den Schmerz der Fasern spüren zu können, die in immer kleiner werdende Teile zerrissen wurde.
    Es viel schwer sich zu konzentrieren, aber fast mechanisch machte er weiter.
    Bald war jedes Hautstückchen das bei Tarabas noch vorhanden war von den Runen überzogen und er musste auf blankem Fleisch und Muskeln weiter machen....

    Wer: Tarabas und Morgalis (alle anderen auf Anfrage)
    Wann: Ende September, ca. 4 Wochen nach dem EOL 10


    Wo: ein Traum


    Er hatte gekämpft, jedes erdenkliche Mittel genutzt und jeden Trick angewandt.
    Seit eine Woche hatten seine Sklavin und Liandra niemanden mehr zu ihm gelassen. Seit, ja seit dem Zwischenfall mit Teken'rais, einem Sargtlin. Dieser hatte lediglich wie üblich den Wachbericht abgeben wollen und Tarabas hatte ihn wegen einer Lapalie direkt die Kehle aufgeschnitten. Seine Verbandstasche hatte offen gestanden...
    Schließlich hatte der Priester aber den Kampf gegen die Natur verloren und war eingeschlafen.
    Das zweite mal seit dem Besuch im Osten...


    Er schlug die Augen auf, obwohl er es nicht wollte, und sag auf das Meer hinab. In einiger Entfernung sah er das Schimmern der Kuppel über Mythodea. Ein Schimmern, das mit normalen Augen nicht wahrgenommen werden konnte. Er wusst was kam und kommen würde....
    Es begann mit einem leichten Beben der Erde....
    ....dann folgte ein starker Wind von der See, der die Wellen aufpeitschte und an ihm riss.
    Aber er blieb standhaft. Fliehen würde ihn nicht retten. Das letzte mal nicht, dieses Mal nicht und die nächsten Male nicht.
    Er zitterte leicht, konnte den Schauer nicht verhindern.
    Aber wenn er würde ihn nicht rufen, nicht betteln oder ihn anflehen.
    Dann begann die Barriere zu flimmern und flackern.
    Risse bildeten sich, Stücke platzten heraus...
    dann fiel sie.


    Er biss die Zähne aufeinander. Dieses mal würde er nicht schreien... diesmal nicht....


    Dann spürte er die Präsenz, seine Präsenz... spürte wie er langsam den Boden unter den Füßen verlor und in die Luft gehoben wurde.
    Seine Arme und Beine wurden vom Körper weggezogen, eine Bewegung war nicht möglich.
    Dann begann es.
    Zuerst ganz leicht, fast wie ein Streicheln der Haut.
    Seine Zähne knackten merklich und er atmete aus, dem Schmerz entgegen.
    Es ist nur ein Traum.... nur ein Traum....
    Er sah die ersten Fasern im Wind davon treiben, vollständig zerfasern bis nichts mehr zu sehen war, Kleidung, Rüstung, Waffen. Die Sonne stach plötzlich in den Augen, als seine Maske sich auflöste.
    Er schluckte und hielt stand. Kein Ton kam über seine Lippen als sich langsam die ersten Hautschichten lösten, vom Körper förmlich abgerissen wurden und zerfaserten.
    Am schlimmsten waren die Augen, aber er wusste längst, dass das erst der Anfang war.
    Nach und nach begannen sich Haut und Fleisch aufzulösen, quälend langsam, ohne das er hätte etwas tun können....
    Und dann schrie er doch als sein Blut anfing zu kochen und als schwarze Masse aus seinem Körper langsam zu Boden tropfte.
    Es gab keine rettende Ohnmacht, keinen rettenden Tod, der ihn hier ereilen würde.
    Dazu verdammt bei Bewusstsein zu bleiben bis sich der ganze Körper aufgelöst hatte.

    "Zuerst einmal habt Ihr denke ich eine Aufgabe hier, oder? Kommt der nach, den Rest werden wie sehen.
    Ihr seid Sargtlin. Nicht mehr und nicht weniger, aber mir direkt unterstellt.
    Braucht ihr Truppen kommt ihr zu mir oder der befehlshabenden Usst, seid ihr als Paredroi nicht eingebunden, werdet ihr den normalen Befehlen gehorchen."

    Er nickte nur und begann ein Gebet an Selvetarm zu murmeln woraufhin sich seine Wunden schlossen. Er biss die Zähne zusammmen, als die Magie ihr Werk verrichtete. Auf den anklagenden Ton ging er nicht ein, fast als hätte er ihn nicht gehört.

    Der Kampf wogte hin und her und auch der Schutz der Priesters erlosch uns sein Blut tränke die Arena.
    Schließlich stand er keuchend dem Faern gegenüber, seine Wut war verflogen und er blutete US zahlreichen kleineren und größeren Schnitt und Stichwunden. Er musste sich auf eine Klinge abstützen um das verletzte Knie zu schonen. Er atmete tief durch und nickte dem Faern zu während er die Waffen wegsteckte und zum gehen wandt.

    "Es gibt 8 Schwerter und um eines davon tragen zu können, muss man sich diesem als würdig erweisen. Die Prüfungen werden von den Tivar Khar'assil abgenommen.
    Meines Wissens ist der Träger eines solchen Schwertes dem Tod geweiht, da er es ins Herz der Ratio bringen um die Welt der Ratio zum Einsturz zu bringen.
    So lautet zumindest die Prophezeiung. Und Heldentum war unter den Siedlern noch nie groß vertreten, wenn man sich nicht in der Masse verstecken kann."

    Ein direktes Opfer vor Augen, auch noch einen Magier... Maya hatte nicht wirklich ein Problem ungesehen herauszukommen während der Werwolf sich auf der Treppe zu verwandeln begann.
    Beide konnten das unschöne Brechen von Knochen hören als diese sich von Wolf in eine Art Zwischenform wandelten. Und schließlich, als Nathae oben an der Treppe angekommen war, begann das Wesen mit alles Kraft auf den Schild einzuschlagen. Seine Hände endeten in kräftigen Klauen die über den Schild kratzten.

    Gnadenlos ging Tarabas auf den Mann los und visierte dabei die verletzte Schulter an. So schien es zumindest, aber dann drehte er sich blitzschnell herum und rannte auf den Faern zu um schließlich sein rechtes Schwert zu werfen. Mit der Spitze voran sauste es auf den Ilythiiri zu.

    Der Priester vernachlässigte seine Deckung und die Waffen der Sargtlin wurden von der magischen Rüstung zur Seite gedrückt. Immer wieder wechselte Tarabas zwischen den beiden im Fokus seiner Angriffe ab. Wie gegen Berserker üblich, gestaltete sich ein taktischer Kampf als wenig erfolgversprechend. Wie auch, wenn der Gegner seine Deckung zugunsten einer besseren Angriffsposition vernachlässigte.....


    Der Faern ließ die erste Barriere fallen.

    Er wusste weshalb er Ihr ein Quartier so weit ab aller anderen Ilythiiri gegeben hatte und es wurde Zeit mit IHr über das weitere Vorgehen in der Spiegelwelt zu sprechen. Es gab Entwicklungen, die vielleicht auf für die Paredro interessant waren, aber das musste sie entscheiden.


    Als er ihre Tür erreichte klopfte er.

    Tarabas wandte sich der Frau zu und machte ein paar Schritte auf sie zu, nur um plötzlich die Richtung zu wechseln und den anderen Sargtlin mit Schlägen einzudecken ohne die andere aus den Augen zu lassen.