Nach dem Gespräch mit Shalima

  • "Ich wäre meine Wunden los, wenn ich kein Kettenhemd an hätte. 5 Oberflächliche Einstiche durch Metallsplitter in der Schulter und im Arm auf dem ich gerade gelegen habe, gefühlt 3 Metallsplitter im Bauch, Brandverletzungen an der Seite, Irgendwas ist mit meinem Oberschenkel, kann ich aber leider nicht sehen oder spüren. Ich habe noch Gefühl in den Zehen und im unteren Bein und kann sie bewegen und das Bein ist belastbar, also nicht schlimm. Wenn die Wunden versorgt werden, sollte es mir bald besser gehen, ansonsten entzünden sie sich sicher bald und ich bekomme eine Infektion." Bei näherer Betrachtung ist das Bein stark oberflächlich verbrannt und kleinere löcher in der Kleidung deuten auf viele winzige Metallsplitter, die aber nicht tief eingedrungen sind. Die Granate scheint Jassir seitlich getroffen zu haben. Sein Arm hat den meisten Schaden bekommen und seinen Oberkörper geschützt. Seine Tasche hatte auch viele kleine Metallsplitter stecken, welche ebenfalls Schaden von Jassir abgehalten haben. [3 Direkt war das für mich]

  • Ich fürchte, Ihr werdet um die Entzündung nicht herum kommen, außer wenn Ihr eine gute Idee habt.

    Ich werde Kettenhemd und Fesseln nicht abnehmen, solange ihre Exzellenz hier anwesend ist.

    Wenn Sie abgereist ist, tue ich mich auch etwas schwer damit, Euch beides abzunehmen, ohne mir sicher zu sein, dass Ihr versucht mich oder Euch zu töten.


    Um die Verbrennungen und Splitter im Bein könnte ich mich direkt kümmern.


    Das Kettenhemd könnte ich partiell durch entfernen von Ringen öffnen, um an Schulter und Arm zu kommen.


    Für den Torso bräuchte ich aber jemanden, der mehr bewandert ist in der Heilkunde.

    [...]die Nyame ist eine sehr verständnisvolle Person... Mit einem Gespühr für Schwächen wie ein Bluthund. [...]

  • Mit hinter dem Rücken gefesselten Armen wird das schwer...


    Mir geht es auch eher um die Nachversorgung und etwaige Schäden an inneren Organen, als um das handwerkliche herausbekommen der Splitter.

    Mir geht es nicht darum, dass am Ende die Splitter raus sind, sondern dass Ihr intakt seid und nicht am Ende durch Organschäden versterbt...

    [...]die Nyame ist eine sehr verständnisvolle Person... Mit einem Gespühr für Schwächen wie ein Bluthund. [...]

  • Soll ich bei Euren Beinen schon beginnen?


    Ich kann Euch nicht sagen, wie lange die anwesenden Heiler bei ihrer Exzellenz eingebunden sein werden...

    Aber ich werde schauen, dass man sich in der nächsten Zeit um Euch kümmert, bevor ich mit Euch zurück in die Wolfsmark reise.

    [...]die Nyame ist eine sehr verständnisvolle Person... Mit einem Gespühr für Schwächen wie ein Bluthund. [...]

  • Ich denke nicht, dass ich in die Tasche eines Mannes greifen werde, der sich mit der Literatur beschäftigt, die Ihr im Palast zu lesen pflegtet...


    Ein scharfes Messer, Desinfektionsalkohol und Bandagen habe ich selber dabei, viel mehr werde ich für die Splitter in den Beinen nicht brauchen. Gegebenenfalls noch Nadel und Faden, aber auch das habe ich selber...


    Sie wühlte ein wenig in ihrer Handtasche...

    Und sprach weiter ohne hoch zu schauen...


    Nennt mir doch einmal fünf der Aspekte Terras...

    [...]die Nyame ist eine sehr verständnisvolle Person... Mit einem Gespühr für Schwächen wie ein Bluthund. [...]

  • "Führender Aspekt ist die Wahrheit, Hauptaspekte sind Konstitution, Stärke, Bodenständigkeit, Standhaftigkeit wir auch oft zur Konstitution gezählt, Gerechtigkeit, Vergänglichkeit, Treue, Schutz sowie die Liebe zur Schöpfung und Beständigkeit, die Nebenaspekte sind. Es gibt noch die Aufrichtigkeit, bei der man sich aber nicht sicher ist, ob sie nicht zur Wahrheit gehört oder separat ist. Ich bin der Meinung, dass hier noch ein Aspekt fehlt, aber das spielt ja keine Rolle."

  • Sie schaute von der Tasche hoch, offenbar um ihm zu zeigen, dass sie das, was sie gerade tat nicht nur nebensächlich tun wollte:


    Nur um etwas auszutesten, oder besser gesagt auszuschließen:

    Könnt Ihr das eben Gesagte wiederholen?

    [...]die Nyame ist eine sehr verständnisvolle Person... Mit einem Gespühr für Schwächen wie ein Bluthund. [...]

  • "Führender Aspekt ist die Wahrheit, Hauptaspekte sind Stärke, Konstitution, Standhaftigkeit, Gerechtigkeit, Bodenständigkeit Vergänglichkeit, Schutz, Treue sowie Beständigkeit und die Schöpfungsliebe, die Nebenaspekte sind. Es gibt noch die Aufrichtigkeit, Tovak zählt sie einzeln auf, ich bin der Meinung, dass sie zur Wahrheit gehört. Ich bin aber auch der Meinung, dass hier noch ein Aspekt fehlt, der Verrat." sagte er sehr überzeugt von seinen Worten.

  • Pro: Ihr vergesst nicht, was Euch akut durch den Kopf geht.


    Contra: beim Nachdefinieren von Gedächtnislücken seid Ihr nicht besonders... versiert momentan.


    Streicht den Verrat wieder von der Liste.


    Sie suchte noch die letzten Dinge in ihrer Tasche zusammen, dann schaute sie ihn wieder an.


    Welcher Aspekt ist für Euch am einfachsten auszuleben?


    Sie hatte Verbände, einen kleinen Dolch, der offenbar auch als Wurfdolch taugte und ein Glasfläschchen mit durchsichtigem Inhalt aus der Tasche geholt.

    Sie näherte sich ihm, so dass er sehen konnte, was sie tat, und setzte sich seitlich auf die Bettkante, ehe sie die Decke an seinen Beinen hoch schlug.

    [...]die Nyame ist eine sehr verständnisvolle Person... Mit einem Gespühr für Schwächen wie ein Bluthund. [...]

  • "Klarheit, aber leider nicht im Moment, glaube ich. Wenn es ein Aspekt Terras sein soll, dann Treue, gefolgt von Aufrichtigkeit/Wahrheit, aber auch der ist im Moment auf der 'ich kann für nichts garantieren, solange Leere in mir ist.' Liste. Der Verrat gehört deshalb für zur Liste, weil die Nachrech Tuloch bereits Herrscher getötet haben uns sie somit Verraten haben. Nicht umsonst mussten sie ins Exil. Alle anderen Aspekte Terras hätten dies Verhindert, also muss Verrat ein Aspekt Terras sein."

  • Sie runzelte bei dem Wort Klarheit die Stirn.

    Ich verstehe, was Ihr damit meint, dass Ihr Wissen rückwärts konstruiert.

    Allerdings liegt Ihr mit Verrat trotzdem falsch.

    Vielleicht gab es damals ein Einwirken der Leere, aber Verrat als solches sollte keinem der Elemente zugeordnet sein.

    Klarheit... Steht ebenso nicht auf der Liste, die ich von ihrer Exzellenz erhalten habe.

    Es müsste zu Aeris oder Aqua gehören.


    Sie musterte das Bein.

    Wie wäre es aktuell mit Stärke und Beständigkeit?

    Möchtet Ihr eine Bandage zum draufbeißen?


    Ihr habt schwere Verbrennungen am Bein und einige recht kleine Einschläge, bei denen ich jedoch nachschauen würde, ob sich Splitter in ihnen befinden.

    Die Verbrennungen würde ich nur mit etwas Wasser reinigen wollen und an der ein oder anderen Stelle ein wenig ... ihr Gesicht zeigte, dass Ihr das gesehene nicht gefiel... von den Stellen entfernen, wo ich nicht klar einschätzen kann, ob es sich um verbrannte Haut oder eingebrannte Teile Eurer Hose handelt...

    [...]die Nyame ist eine sehr verständnisvolle Person... Mit einem Gespühr für Schwächen wie ein Bluthund. [...]

  • Bei näherer Betrachtung sah man, dass die eingebrannte Hose mit der daran klebenden, verbrannten Haut gerade die Wunden verschlossen hielt. Man erkannte dann auch, dass im Bein circa ein Dutzend sehr kleine Schrapnelle oder metallene Nadeln ins Bein eingedrungen sein mussten; sie waren nur so konzentriert an einer relativ kleinen Stelle, dass sie wie wenige größere Splitter aussahen. Kürzlich erfolgte Heilmagie durch die Naldar hatten zwar die meisten Stellen versiegelt, doch war der Oberschenkel quasi ein Brei aus Fleisch, Haut und Hose mit zerfetzter Robe mit einer oberflächlichen Heilung. Das Jassir nichts im Oberschenkel spürte ist wohl auf zerstörte Nervenbahnen an der Außenseite des Oberschenkels zurückzuführen. Anstrengung oder weiterer Blutverlusst ist wahrscheinlich kritisch, da im Haus bereits viel Blut aus dem Oberschenkel geflossen ist. Das Gute daran war, dass es relativ wenig Fläche am Bein betraf, circa 2 Handbreit abwärts des Hüftgelenkes. Direkt über der Hüfte muss die Tasche gewesen sein, da es hier einen Bereich ohne Verletzungen gibt, die sich dann am Arm fortsetzen; auch die Kleidung ist dort nicht verbrannt. Die Tasche hat Jassir wohl das Leben gerettet, da die Splitter sonst alle seitlich in den Bauchraum und untere Rippen eingedrungen wären und Organe verletzt hätten.


    Die Verletzungen am Oberkörper sind weit aus unkritischer. Wenige kleine Verletzungen durch Splitter, kaum Brandverletzungen.


    Der Arm hatte wiederum viele Verletzungen und sah noch etwas zerfleischter aus als das Bein. Hier war ebenfalls durch die Heilmagie das meiste nur Oberflächlich verschlossen. Beim Oberarm konnte man teilweise bis zum Knochen schauen, besonders im Ellbogenbereich, da die Knochen dort relativ nah unter der Haut liegen. Es steckten sogar Splitter im Knochen. Alle ehemaligen Wunden waren durch die Heilmagie geschlossen. Wenige bluteten ganz leicht durch die Bewegung beim umdrehen.


    Am Kopf gab es seitlich nur leichte Verbrennungen, das meiste wurde durch den Turban abgehalten, der erstaunlich gut intakt ist und annähernd feuerfest zu sein scheint.


    Die Granate hatte ihn voll seitlich erwischt.


    Sianna fragt sich wahrscheinlich wie Jassir die Schmerzen aushalten kann, es muss wirklich äußerst stark weh tun.


    "Ich brauche meine Magie, doch mit dem Kettenhemd wird das nichts. Da dies bestimmt unmöglich ist, muss ich wohl die Bandage nehmen. Die Klarheit gehört Aqua. Die restlichen Antworten geb ich Euch später. Ich werde mich in Stärke und Konstitution üben, wie früher..." er schloss die Augen, wie er es schon mal im Kreis mit dem Alp gemacht hatte. "...fangt an, ich bin bereit."

  • Der Blick blieb weiterhin unzufrieden.


    Sie nahm eine Recht große Bandage aus der Tasche und hielt sie ihm an die Lippen, so dass er merkte, dass sie sie ihm anbot.


    Ich vermute, es wird sinnvoll sein auch die Stellen aufzuschneiden, die wie sehr frische Narben aussehen, wo die Haut sich erst gerade frisch gebildet hat.


    Sie holte noch einen kleinen braunen Lederbeutel aus der Tasche und nahm eine Nadel zum vernähen von Leder, deren Spitze angeschliffen war, heraus.


    Sie nahm etwas Wundalkohol auf eine Bandage und tupfte die Haut damit ab.

    Dann machte sie sich daran, die Haut bei den ersten Schrapnell-Verletzungen aufzuschneiden, ebenso das frisch gebildete Fleisch. Den Einschlagswinkel von schräg unten berücksichtigte sie an den Stellen, die bereits verwachsen waren.

    Teils Schnitt sie mit dem Dolch, teils mit der Ledernadel, wo sie das Bedürfnis hatte, präziser zu arbeiten.

    Die ersten Splitter ließen sich unter Zuhilfenahme der Ledernadel und einer weiteren Nadel entferne.


    Der erste nadelförmige Splitter war auf Grund seiner Form nicht auf diese Weise zu entfernen.

    Sie schaute auf das Bein, überlegte.

    Griff dann zu ihrer Tasche und begann größere Mengen von 'Zeug' heraus zu holen und neben die Tasche zu legen. Dann schien sie etwas gefunden zu haben, was ihr brauchbar erschien: ein kleines Bambus-Stäbchen, mit einem Durchmesser von etwa 2-3 Millimetern


    Sie spleißte das Stäbchen mit dem Messer mittig auf, so dass eine Art Pinzette entstand.

    Mit der Dolchscheide hielt sie den"Schnabel" geöffnet, während sie ihn über die im Fleisch steckende Nadel schon.

    Sie drückte den Bambus mit den Fingern zusammen und versuchte die Nadel so aus dem Bein zu ziehen.

    [...]die Nyame ist eine sehr verständnisvolle Person... Mit einem Gespühr für Schwächen wie ein Bluthund. [...]

  • Die ersten Splitter steckten in sternförmigen Narben und guckten oben aus der Haus heraus. Die Splitter ließen sich zwar zu entfernen, hatten aber kleine, scharfe Klingen, die beim herausziehen Blutungen verursachen und innen hohl waren. Die Wunden waren etwas schleimig, ein wenig braune Flüssigkeit trat etwas später mit aus der Wunde aus. Sie fand auf Anhieb 3 dieser Splitter, sah aber noch 9 weitere der frischen Narben. Diese 9 Splitter saßen tiefer und die Kanäle der Splitter waren schmaler und nicht sternförmig und steckten komplett im Fleisch. Fünf von neun Splitern ließen sich sehr einfach entfernen und waren nur lang und spitz. Als sie den sechsten Splitter mit der Pinzette zu fassen versuchte, brach dieser in kleine kristalline, glasartige lange Fragmente.


    Jassir biss auf die Bandage. Er stimmte ihrer Aussage mit einem "Hmm,hmm" zu. Als der sechste Splitter zerbrach schrie er vor schmerzen auf und biss sofort auf die Bandage, er hatte sehr starke schmerzen und eine für ihn ungewöhnlich starke Schmerzreaktion.

  • Sie betrachtete die hohlen Splitter sehr argwöhnisch und erst recht die austretende braune Flüssigkeit. Diese wischte sie mit einer Bandage ab und trat dann an den im Zimmer stehenden Waschgarnitur.

    Sie nahm die Kanne mit dem Wasser mit zu Jassir und wusch die offene Stelle aus.

    Wenn gleich er vermutlich gegen das Gift, oder was auch immer es war, immun war, so wollte sie doch nicht Gefahr laufen, dass der Stoff zu einer Blutvergiftung führte. Analog verfuhr sie mit den anderen Verletzungen, die Hohlkörper aufwiesen.



    Als er zu schreien begann, legte sie eher aus Reflex, als mit langem Nachdenken den Mund auf den Schnitt und saugte die Mischung aus Blut und Splittern heraus, um sie so schnell wie möglich auf den Boden zu spucken.


    Sie wartete, bis er sich wieder beruhigte.


    Dann legte sie die Hand an die Bandage in seinem Mund.


    Es war Eure Bombe.

    Wisst Ihr, was an Schrapnellen verbaut wurde?

    Und ganz ehrlich: dass, was ich hier sehe, war nicht gedacht, um Ketten zu sprengen.

    Das war sehr eindeutig etwas, was das Ziel hatte, Lebewesen zu verletzen oder zu töten...

    Niemand würde solche Schrapnelle gegen Stahlketten nutzen...

    [...]die Nyame ist eine sehr verständnisvolle Person... Mit einem Gespühr für Schwächen wie ein Bluthund. [...]

  • Als die Splitter aus ihm heraus waren, beruhigte er sich. Zur gleichen Zeit wie es bei ihm besser wurde, merkte Sianna einen Schmerz, der sich langsam von ihrer Oberlippe ausbreitete. Die Muskeln schmerzten und sie hatte sofort durst. Der Schmerz war erträglich, da sie sich nur wenig mit den Splittern verletzt hatte. Sie rieb sich mit dem in Alkohl getränkten Tuch die Lippe ab, der Schmerz verebbte schnell.


    Als Jassir wieder sprechen konnte, da er die Bandage nicht mehr brauchte, antwortete er auf Siannas Fragen: "Ich wollte einen Herold gefangen nehmen. Dazu habe ich die Bombe umgebaut, dass sie möglichst starke Paralyse und Lähmung verursacht, aber dennoch durch die physischen Barrieren kommt. Deswegen die Kombination der Bombe und der Schrapnelle, die übrigens alle magisch sind und so einfach zu entfernen. So hätte man den Herold nicht umgebracht, sondern nur paralysiert. Die Gifte, Parasiten, sowie die Splitter sind halt darauf ausgelegt einen starken Heroldkörper zu beeinträchtigen, dementsprechend stark. Da ich nur durch die Kristalle beeinträchtig werden und schmerzen relativ gut ertragen kann, stellt die Bombe für mich eher weniger eine Bedrohung dar, wie vielleicht für andere, schwächere Personen. Ich habe nicht daran gedacht es Euch zu sagen. Natürlich weiß ich welche Schrapnelle und Nadeln ich verwendet habe."