• "Will man die Schwäche des Löwen herausfinden, sollte man sich in seine Höhle begeben." Wie philosophisch diese Worten klangen. "Wer würde also jemanden wie mich, gerade hier vermuten. Die Leute erzählen hier viel, wenn sie getrunken haben oder sich dabei übertreffen wollen, wer die größte Straftat hier in der Stadt begangen hat." Sagte der Leutnant etwas amüsiert und winkte kurz mit dem Notizbuch aus seiner Tasche. Er hatte sich wohl das eine oder andere über die Gäste notiert. Als Aiden die Tür zum Hinterzimmer eintrat, blieb er draußen und schaut erneut durch den Schankraum. Er suchte jemanden, fand die Person aber nicht bzw. glaubte, dass sie wohl hinaus gegangen sei. "Wenn Du mit dem Hinterzimmer fertig bist, dann lass uns doch einmal rausgehen. Ich würde dir gerne zeigen, wer für das Chaos hier verantwortlich ist." Kam es nun recht ernst von dem Albernier und dieser machte sich auf, den "Rostigen Anker" zu verlassen.

    Wir sind die Wölfe, hört unseren Ruf!


    Wo das Wort versagt, spricht das Schwert !


    Mors certa, hora incerta.


    Hast du das Glück Albernier zu sein, hast du tatsächlich Glück.

  • Orm lächelte " Ach dass sind doch nur ein paar Kratzer nichts wildes. Ein wenig spucke drauf und alles ist wieder gut. Aber sag hast du Vanaja gesehen? Ich habe sie leider aus den Augen verloren." Es war jedoch unübersehbar dass das ganze nicht nur kleine Kratzer waren.

  • Milan hob skeptisch eine Braue und fing an zu lachen.

    "Orm...Glaubst du ernsthaft das du mir weiß machen kannst das deine Wunden nicht schlimm sind? Ich bin nicht erst seit gestern Ärztin." die rechte Hand in die Hüfte stellent legt sie den Kopf leicht schief. "Was mit Vanaja ist ? Schau mal rüber zum Karren und beantworte deine Frage selber." mit dem Kopf deutet Milan in Richtung Karren.

    In diesem saßen schon einge aus der Taverne. Vanaja lag noch immer Bewustlos davor neben Ihr kniet Kaithlair.


    "Setz dich!" ihr Tonfall ließ keinen Wiederspruch zu.


    "Während ich deine Wunden versorge, kannst du mir ja erklären warum Ihr ausgerechnt in den Anker gehen musstet."

    Die Magie und die Medizin haben so manches gemeinsam, wenn man Sie nicht richtig beherrscht geht es schief.

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  • Orm setzte sich hin ''Naja also Vanaja und ich wollten mal wieder etwas trinken und auch ein wenig würfeln. Wir hörten von der taverne und es hieß dort ist es günstig. Also sind wir hin. Es gibt doch schlimmere Löcher als dieses.''

  • Nachdem Vanajas Wunden versorgt sind, bettet Kaithliar sie bequem neben neben dem Karren.

    Sie geht zu Milan, welche sich gerade um Orm kümmert.

    "Milan, brauchst du noch Hilfe? Sonst würde ich mich gerne um die "Mädchen" im Anker kümmern.

    Als ich das Letzte mal hier war, waren zwei von ihnen krank."

  • Nachdem das Hinterzimmer gesichert war, wurde der Befehl gegeben den Rest des Gebäudes ebenfalls zu durchsuchen. Auf dem Weg nach draußen schaut sich der Weidener noch einmal um. Alle Unruhestifter waren festgenommen und saßen oder standen an den Wänden, sie warteten bewacht von den Gardisten auf ihren Abtransport. Vor der Tür schaffte er sich einen raschen Überblick. Einige verletzte wurden versorgt, zu seinem Unwillen auch 6 seiner Männer und eine Frau. „Milan ich benötige einen ausführlichen Bericht über die Verletzungen meiner Leute.“ Er sieht Orm vor der Kutsche sitzen, kümmert sich aber vorläufig nicht um ihn. Danach wendet er sich Landuin zu. „Berichte was vorgefallen ist.“

    "Ich bin ihr Götter seid mein Zeug, blutend aber Ungebeugt"


    "Nur die Toten haben das Ende des Krieges gesehen."

  • Landuin passierte die Theke und ließ im vorbeigehen zwei Kupfermünzen auf den Tresen fallen. Sie waren für den zerbrochenen Krug, schließlich wollte man dem Wirt nichts schuldig bleiben, auch wenn dieser mit dem Geld vorläufig erst einmal nichts anfangen konnte. Als der Albernier draußen vor der Taverne angekommen war, ließ er wie gewohnt den Blick schweifen. Wie immer kein schöner Anblick, auch wenn er das Gefühl hatte, dass es beim der letzten Razzia weniger Verletzte gab. Er rückte ein wenig seine Gugel zurecht und behielt diese vorläufig weiterhin etwas runter gezogen.


    "Ein paar der Hafenarbeiter fühlten sich durch die Anwesenheit deiner beiden Auszubildenden aus dem Wolfsrudel in ihrem Biergenuss 'belästig' und legten den beiden in einem sehr 'höflichen' Ton nahe, dass sie doch den Rostigen Anker verlassen sollten." Begann der Leutnant auf Bitten des Hauptmanns zu erzählen. "Die beiden versuchten den Arbeitern klar zu machen, dass sie einfach nur ein Bier trinken und mit den Marinesoldaten von Martinius würfeln wollten. Als die Hafenarbeiter aber den Schweif von Vanaja bemerkten und dadurch beide für 'Gestaltwandler' hielten, begann man gegenseitig die Waffen zu ziehen. Bis dahin war die Situation noch halbwegs unter 'Kontrolle' und hätten die beiden die Taverne verlassen bzw. hätten sich weiterhin ruhig verhalten, so wie sie es sagten, wäre sicherlich nichts weiter passiert, aber der Jungspund da drüben..." Der Ritter deute auf Orm. "...war der Auffassung, einem der Männer den Kiefer zu brechen und damit eine Schlägerei anzuzetteln. Den Rest hast Du ja dann selber gesehen." Fuhr er fort.

    Wir sind die Wölfe, hört unseren Ruf!


    Wo das Wort versagt, spricht das Schwert !


    Mors certa, hora incerta.


    Hast du das Glück Albernier zu sein, hast du tatsächlich Glück.

  • Ein leichtes Stöhnen war von Vanaja zu hören.

    Kurz darauf öffnete sie die Augen.

    Orrentierungslos schaute sie um sich, wie bin ich hier her gekommen und was ist passiert?, dachte sie.

    Sie wusste, dass sie von dem Kerl den sie K.O. geschlagen hatte, von den Füßen gerissen wurde, aber das wars auch schon.


    Wirklich bewegen wollte sie sich auch nicht, da ihr alle 'Gräten' weh taten und die ein oder andere Wunde doch nun mehr schmerzte, als sie es bei der Schlägerei noch taten.


    Verdammt! Was ist mit Orm? Geht es dem gut?


    Fiel ihr erschrocken ein, doch als sie versuchte hoch zu kommen, trugen ihre Arme sie einfach nicht und sie ließ sich wieder auf den Boden fallen und blieb erstmal liegen. In der leisen Hoffnung, dass es Orm gut ging und es wegen alle dem nicht noch ärger mit dem waibel oder dem Hauptmann gab. Denn schließlich müsste es ja schon nach der Sperrstunde sein, eventuell sogar schon Zapfenstreich.

    Der Gebildete treibt die Genauigkeit nicht weiter, als es der Natur der Sache entspricht.


    Aristoteles


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