Ein gemeinsamer Ausritt

  • Karon salutiert vor seinem Hauptmann, dreht sich dann um und eilt zu den Baracken.

    Dort schnapt er sich seinen Umhang, eine Umhängetasche mit Feldflasche.

    Auf dem Weg zu den Stallungen macht er noch einen kurzen Umweg über die Kantine und besorgt ein paar Birnen, ein Leib Brot mit etwas Käse "Für den Hauptmann und mich" und geht dann in die Stallungen.

    Dort lässt er wie angeordnet, Aidens Pferd fertig machen und und eines für sich.

    Als die Pferde fertig sind, führt er sie zum Tor, wo Milan, Kaithliar und Aiden auf ihn warten.

  • Der Hauptmann nickt Karon zu, und steigt auf sein Pferd. „Na dann wollen wir mal“ Er reitet aus der Garnison und wendet sein Tier in Richtung eines der Stadttore. Auf dem Weg herrscht reges Treiben. Läden sind geöffnet, allerlei Volk ist auf den Straßen unterwegs. Der ein oder andere Grüßt die Gruppe wen sie an ihnen vorbeikommen. Die Gardisten am Tor Salutieren als sie durch das Tor reiten. Hinter dem Tor warten 4 Gardisten zu Pferd, und schließen sich der Gruppe an.

    "Ich bin ihr Götter seid mein Zeug, blutend aber Ungebeugt"


    "Nur die Toten haben das Ende des Krieges gesehen."

  • Als sich die vier Gardisten der kleinen Gruppe anschloßen, musste Milan grinsen.

    "Ob mir in Zukunft auch jedes Mal Gardisten zur Seiten gestellt werden, wenn ich einen Ausritten machen möchte?" Sie sah zu Aiden und blickte dann zur Kaithlair und Karon.

    "Wir werden nun einige Zeit unterwegs sein. Karon warst du schon einmal so lange zu Pferd unterwegs?"


    Einige Zeit lang ging es über die Handelsstraße, bis Milan die Stute nach etwas einer guten Stunde auf einer weiten Grasfläche halten ließ.


    "Ich weiß die Frage ist etwas unnötig, aber hier können wir deine Pferde mal richtig laufen lassen. Ein kleines Wettrennen bis zum Waldrand?" Sie sah zu Kaithlair und lachte, wobei Ihr blick zu Aiden und Karon ging.

    Die Magie und die Medizin haben so manches gemeinsam, wenn man Sie nicht richtig beherrscht geht es schief.

  • "Ein Wettrennen? Gerne. Meine beiden Hübschen konnten in letzter Zeit leider nur selten zeigen, was in ihnen steckt."

    Kaithliar lenkte Gideon neben Milan und Mira.

    "Bereit?

    Dann los."

    Eine kleine Gewichtsverlagerung und leichter Schenkeldruck ließen Gideon starten, wie von der Sehne geschnellt. Mit einem schnellen Seitenblick sah Kaithliar, dass auch Mira einen solchen Start hingelegt hatte.

    Ein übermütige Lachen entwich ihrer Kehle. Der Wind zerrte an ihren Haaren, die geschmeidigen Bewegungen des Pferdes unter ihr, das war schon immer der Inbegriff von Freiheit für sie gewesen.

    Kaithliar schaute zur Seite und sah, dass Milan direkt neben ihr war. Sie machte eine sehr gute Figur auf der kleinen Stute.

    Mit einem Grinsen lehnte Kaith sich noch ein wenig vor und ließ Gideon mehr an Tempo gewinnen. Er war zwar ein wenig schneller als Mira, dafür war die Stute um einiges wendiger.

    Am Wald parierte sie durch, wartete auf Milan und strahlte diese an.

    "Das sollten wir öfter machen."


  • "naja, was heißt lang? Einen Tag im Sattel werde ich schon aushalten" antwortet Karon zuversichtlich.

    Seine vier Kameraden grüßt er und lässt sich nach einiger Zeit zu ihnen zurück Fallen um sich zu unterhalten. Ab und an deutet er fragend auf Sachen in der Umgebung und lässt es sich erklären.

    Als sie an der Wiese halten lenkt er das Pferd neben seinen Hauptmann.

    "Sind wir schon da?"

  • Der Weidener schaute Dehn beide Frauen nach. Eins musste er seiner Schwester lassen, reiten konnte sie. Aber auch Milan machte eine gute Figur auf dem Pferd. Als Karon ihn anspricht schaut er ihn an. „Nein wir brauchen noch eine Weile bis wir da sind. Hast du bisher irgendwelche Fragen“

    "Ich bin ihr Götter seid mein Zeug, blutend aber Ungebeugt"


    "Nur die Toten haben das Ende des Krieges gesehen."

  • Fast zeitgleich wie Kaithlair und Giedon startete Sie mit Mira.

    Die kleine zierliche Stute wollte sich nicht abhängen lassen. Milan hätte nicht gedacht das Mira so schnell ist, aber es war ein tolles Gefühl. Es war schon lange her das Sie so über die Wiesen gallopiert ist. Ihr Stute hatte den Sommerwinter nicht überlebt und der Walach war treu aber nicht so flink.


    Ein Blick zur Seite, sie war gleich auf mit Kaithlair. Milan lachte zu Ihr rüber, aber da wurde Gideon noch etwas schneller und zog vorbei.

    Als Milan und Mira gut zwei längen hinter Kaithlair und Gideon am Waldrand ankam sah man Ihr an, wie viel Spaß es ihr gemacht hat aber etwas wehmut lag in Ihrem Blick.


    "Deine kleine ist super. Dieses Gefühl hatte ich schon lange nicht mehr..." meinte sie mit einem lächeln und drehte sich zu Aiden, Karon und den anderen Gardisten um.


    Erst kamen Sie nur im gemütlichen Schritt auf beide zu. Dann setzten alle zeitgleich zu einen leichten Gallop an. In einer Linie kamen die sechs auf Sie zu, die Hufe der schwereren Pferde brachten den Boden, je näher Sie kamen, leicht zum beben. Im gegenzug zu Mira und Gideon waren Ihre Pferde mehr für den Dienst als Gardepferde gedacht. Sie waren langemer aber auch ausdauerder.

    Die Magie und die Medizin haben so manches gemeinsam, wenn man Sie nicht richtig beherrscht geht es schief.

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  • Irgendwann hörte man am Waldrand das leise Knacken von Zweigen, das Rascheln von Laub und kurz darauf kam aus einer kleinen mit Büschen bewachsenen Böschung ein Feldhase gewetzt. Etwa hundert Fuß von dem Standort der Reiter entfernt. In weiten, hakenschlagenden Sprüngen scheint das kleine Braunweiße Tier zu flüchten. Vor was? Vor was, zeigte sich knapp einen Wimpernschlag später. Ein Tier, was man hier vielleicht nicht so oft, oder vielleicht sogar gar nicht sieht, sprang hinter dem Hasen her. Es war gefleckt.. grau, weiß, beige, wirkte sehr sehr fellig und plüschig mit dem dichten Pelz. Eine sehr lange Rute, die fast schon zu lang für den Körper wirkte. Eine Katze. Definitiv eine jagende Katze. Etwas größer als Kniehoch. Vielleicht grade Sechzig Zentimeter, wenn überhaupt. Die Reiter hatte die Katze noch gar nicht bemerkt, sie fixierte nur die Beute und es war doch rasant zuzusehen, wie sich das Raubtier an die Haken des Hasen anpasste und aufholte.. Sie hatten das Wiesenende fast erreicht, da prankte die Katze nach den Hinterläufen und die Beute hatte verloren..


    Nur eine in der Gruppe hatte ein irgendwie.. bekanntes Gefühl. Sie kannte das Tier.. Eine Verbindung? Aber woher?

  • "Es freut mich, dass es dir auch so viel Freude bereitet über die Wiesen zu galoppieren.

    Sei nicht traurig, bald hast du wieder ein flinkes Stütchen. Mein Hochzeitsgeschenk für Dich und Aiden steht brav im Stall und wartet auf euch. Sie sind zwar beide noch recht jung, aber sehr vielversprechend."


    Kaithliar beobachtete das Schauspiel der näher kommenden Garde-Rösser.

    "Ein beeindruckendes Schauspiel."


    Sie lächelte und dachte daran, wie sie und ihr Bruder sich als Kinder des Öfteren auf die Weide geschlichen hatten, um unerlaubter Weise auf den Pferden ihres Vaters zu reiten. Oft hatten sie es sogar geschafft, dass niemand etwas davon mitbekam.

    Damals war die Welt noch in Ordnung gewesen und das Schlimmste, das ihnen zustoßen konnte, war eine Tracht Prügel vom Vater.

    Seufzend schaute sie zu Aiden.

    Sie sollte wohl bald mit ihm reden und sich überlegen, was sie sich für ihre Zukunft wünschte. "Nach Hause" wollte sie nicht mehr zurück kehren. Dort hielt sie nichts mehr.


    Um sich von den trüben Gedanken abzulenken wandte sie sich wieder Milan zu.

    "Wie weit ist es noch zum Hain?"


  • "Ja sehr beeindruckent. In Formation zu reiten gehört ja zur Ausbildung dazu." Milan blickte zum Waldrand.

    "Der Hain ist noch ein ganzes Stück weit weg. Ich dachte mir nur hier ist eine gute stelle um die Pferde laufen zu lassen. " sie lachte "Wir sollten uns diese Lichtungen für die nächsten Ausritte merken."


    Plötzlich schoß ein Feldhase etwas von der Gruppe entfernt auf die Lichtung. Ein rascheln in den Büschen und ein weiteres Tier schoß auf die Lichtung.

    Nicht sehr groß, aber größer als eine Hauskatze, puschiger langer Schwanz, sehr elegant und schon hatte es den Feldhasen gerissen.


    Als Sie diese Katze so beobachtete überkam Milan das gefühl Sie zu kennen. Das Gefühl jemand vertrautes vor sich zu haben. Mal sehen ob Sie es wirklich ist.


    Sie dreht sich in die Richtung der Katze und rief "HALLO LYNN."


    Die Magie und die Medizin haben so manches gemeinsam, wenn man Sie nicht richtig beherrscht geht es schief.

  • Als der Hase und die Wildkatze aus dem Walt springt, schlägt das ein oder andere Pferd mit dem Kopf. Die Berittenen schauen den Tieren hinterher scheinen aber nicht sehr Interessiert daran zu sein. Auf Milans Ausruf hebt der Weidener neugierig den Kopf.

    "Ich bin ihr Götter seid mein Zeug, blutend aber Ungebeugt"


    "Nur die Toten haben das Ende des Krieges gesehen."

  • Die Schneeleopardin war grade über der geschlagenen Beute im hohen Grad verschwunden.. Als Milans Ruf heran hallte, zuckten die Ohren und sofort ruckte der zierliche Kopf wieder hoch und sie starrte aus eisblauen Augen in die Richtung der Reiter.. Natürlich hatte sie Milans Stimme erkannt, die kleinen runden Ohren waren gespitzt, die Schnurrhaare bebten, dann aber wandelte die grau gefleckte Raubkatze in einer fließenden Bewegung in eine Frau. An Kleidung trug sie eine dunkle Leinenhose, ein braunbeiges Hemd und darüber einen dunkelgrauen Umhang. Die linke Hand war keine Hand, sondern eine Pranke und der lange Schweif weiterhin vorhanden, aber unter dem Umhang verborgen. Milan kannte die Gestalt sehr genau.. Kurz bückte sich die Frau und sammelte den toten Hasen auf. Verkommen lassen würde sie ihr Abendessen gewiss nicht*


    "Heeey! Hallo Milan!"


    Rief sie dann zu den Reitern zurück und stapfte durch das Hohe Gras langsam auf sie zu.

  • "Eine hübsche Ka...., ähm Frau kennst Du da Milan." Während sie sprach vollzog die Katze eine erstaunlich elegante Wandlung.

    "Der letzte Gestaltwandler, dem ich begegnet bin, war ziemlich mürrisch... Ich hoffe, sie hat ein angenehmeres Gemüt."

    Neugierig schaute Kaithliar der sich nähernden Frau entgegen.

  • Wärend Kaithlair zu ihr sprach stieg Milan von Mira ab. "Mach dir da mal keine Sorgen. Sie ist eine sehr sehr gute Freundin und meine Heilerschwester."

    Mit diesen Worten gibt Sie ihr die Zügel in die Hand und geht auf Lynn zu. Mit einem leichten grinsten im Gesicht geht Sie an den entspannten Gardisten und Aiden vorbei.


    Karons Reaktion ist ihr dabei nicht entgangen.


    "Schön dich hier zu treffen." Bei Lynn angekommen schließt Milan ihre Freundin in die Arme. "Manchmal ist der Zufall doch ein angenehmer Begleiter." zusammen mit Ihr geht Sie auf die Gruppe zu um Lynn vorzustellen, auch um zu zeigen das von Ihr keine 'Gefahr' ausgeht.


    "Ich möchte euch, für die die Sie noch nicht kennen, Lynn vorstellen. Meine gute Freundin und Heilerschwester vom Wolfsrudel."

    Die Magie und die Medizin haben so manches gemeinsam, wenn man Sie nicht richtig beherrscht geht es schief.

  • Während Lynn sich verwandelt wird einer der Gardisten nervös, er kannte sie zwar hatte sie aber noch nie in ihrer Tiergestallt gesehen. Als Milan vom Pferd steigt, bleibt Aiden entspannt im Sattel sitzen. Er schaut zu Karon als dieser die Waffe ziehen will, seine Kameraden waren aber schneller und beruhigten ihn. Der Arme Junge musste noch viel lernen, und es würde für ihn nicht leicht werden. Und bei den Göttern auch dem Hauptmann war es am Anfang schwer gefallen. Aber das Rudel waren verbündete und man konnte sich auf sie verlasse.

    "Ich bin ihr Götter seid mein Zeug, blutend aber Ungebeugt"


    "Nur die Toten haben das Ende des Krieges gesehen."