Ein gemeinsamer Ausritt

  • Wo: Auf dem Weg zum Druiden-Hain

    Wer: Milan, Kaithliar, wer Zeit und Lust hat

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    Es ist noch früh am Morgen als Kaithliar aus ihrer gemütlichen Dachkammer im Hospital steigt und sich auf den die Suche nach Milan macht.

    Im Erdgeschoß steuert sie zielstrebig auf Milan's Büro zu, klopft an und betritt den Raum.

    "Guten Morgen meine Sonne. Bereit zu einem kleinen Austritt?"

  • Es war noch früh am Morgen, aber im Hospital war schon reges treiben. Die Helfer und Helferinnen verzichteten ihr Tagwerk. Milan saß auf den kleinem Sofa in ihrem Büro und genoss den ersten Kaffee als es an der Tür klopfte und Kaithlair den Raum betrat.

    "Guten Morgen Kaithlair. Ein Ausritt? Sehr gerne dann zeige ich dir mal die Wolfsmark. "

    Sie stand auf und stellte den Kaffee auf ihrem Schreibtisch ab.

    " Dann machen wir mal die Pferde fertig. "

    Die Magie und die Medizin haben so manches gemeinsam, wenn man Sie nicht richtig beherrscht geht es schief.

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  • "Hast Du etwas dagegen Mira zu reiten?

    Dann nehme ich Gideon."

    Kaithliar freute sich schon auf den Ritt. Die letzte Nacht war wieder viel zu kurz gewesen und der Alkoholkonsum zu hoch. Unterwegs würde sie sicher wieder einen klaren Kopf bekommen.

    "Ich würde mir gerne der Druidenhain ansehen. Ich kann die Geschichte von der Frau, die zum Baum wurde nicht so recht glauben."

    Die beiden Frauen verlassen das Hospital und wenden sich den Stallungen zu.

  • "Sehr gerne. Ich finde es interessant auch mal andere Pferde zu reiten. Klar können wir dahin reiten. "

    Milan lächelte etwas als sie es sagte

    "Und auf dem Weg aus der Stadt zeige ich dir noch ein paar Gebäude hier. Ich kann verstehen das jemanden so eine Geschichte im ersten moment eher als Märchen vorkommen muss, aber hier ist es möglich. Wenn wir dort sind wirst du Turiya spüren und dann auch die Geschichte verstehen. "

    Die Magie und die Medizin haben so manches gemeinsam, wenn man Sie nicht richtig beherrscht geht es schief.

  • Beim Betreten der Stallungen atmet Kaithliar tief durch. Der vertraute Geruch nach Pferden lässt sie lächeln.

    Sie führt einen eleganten Rapphengst und eine zierliche Fuchsstute heraus. Die Stute übergibt sie an Milan.

    "Ich kann mir vorstellen, dass Turiya recht einsam ist. Oder bekommt sie das gar nicht mit?"

  • "Doch Sie bekommt schon mit das wir bei Ihr gewesen sind. Wie weit sie sich an das erinnern kann was vorgefallen ist weiß ich nicht genau. Einsam...ja das ist Sie wohl...wir konnten Ihre Gefühle spüren...Einsamkeit, Trauer und Angst..."


    Milan trat noch immer an Turiya denkend an die Stute heran, hielt ihre Hand an die Nüstern und ließ Mira ihren Geruch aufnehmen. "Du hast tolle Pferde. Am besten wir reiten noch etwas durch die Stadt, dann kann ich dir die wichtigen Orte hier zeigen. Die Garnison mit dem Trutz, den Tempel und zum schluß wenn wir nach dem Ausritt wieder hier sind auch den Fasskeller." meinte Sie und begann Mira zu putzen, die Hufe auszukratzen um ihr dann den Sattel aufzulegen.




    Die Magie und die Medizin haben so manches gemeinsam, wenn man Sie nicht richtig beherrscht geht es schief.

  • Nachdenklich kraulte Kaithliar Gideon hinter dem Ohr.

    "Das muß schlimm für sie sein. Vielleicht spendet unser Besuch ihr ein wenig Trost."

    Sie fing an ihren geliebten Hesngst gründlich zu putzen und danach zu satteln.

    "Eine kleine Rundführung wäre schön. Bisher habe ich noch nicht allzu viel von der Stadt gesehen.

    Den Faßkeller kenne ich aber schon."

    Lächelnd dachte sie an den gestrigen Abend. Oh ja, es war sehr spät geworden...

    Mit einer angedeuteten Verbeugung deutete sie zum Stalltor.

    "Nach dir, meine Sonne. Du kennst dich hier besser aus."

  • Der Andeutung folgend ging Milan mit Mira am Zügel Richtung Stalltor, betrat den kleinen Hof davor und stieg auf. Sie blickte zu Kaithliar und ihrem Hengst.

    "Dann wollen wir mal los." Nebeneinander ritten Sie die Straße entlang hin zum Marktplatz von Winterfeld.


    "Wilkommen am Marktplatz und Tempel, den Zentralen Punkt von Winterfeld. Hier ist Platz für die verschiedenen Glaubensrichtungen und Religionen welche wir hier haben. Wir haben die zwölfe Aventuriens, meine Göttin Savesia, die Götter des Kagiar Abitriums und der Glaubenskrieger, aber auch die Elemente haben hier Ihren Platz.

    An den jeweiligen Seiten befinden sich die Schreine von Terra, Aeris, Ignis und Aqua. Eingelassen in den Boden befindet sich das Symbol Magicas aus Messing."


    Milan sah Theobald, den Hüter des Tempels, dort stehen und Grüßte Ihn respektvoll. "Der alte Herr dort ist Theobald, er ist der Hüter des Tempels."


    Die Magie und die Medizin haben so manches gemeinsam, wenn man Sie nicht richtig beherrscht geht es schief.

  • "Ein beeindruckender Tempel. Die Zwölfe sind mir noch aus meiner Kindheit bekannt und über die Elemente habe ich auch schon einiges gehört."

    Respektvoll grüßte sie Theobald.

    "Es ist schön, dass hier Glaubensfreiheit herrscht. In Etraklin war es ja leider nicht immer so."

    Gideon und Mira wurden ein wenig ungeduldig. In den letzten Tagen hatten sie nicht allzu viel Bewegung bekommen.


  • "Da hast du wohl recht. Ich bin schon froh das es hier anders ist, dann lass uns weiter."


    Am Tempel entlang kamen Sie an der Garnison vorbei.

    Das Haupttor stand offen so das Milan beim vorbeireiten Aiden im Hof stehen sah. Er trainierte die Gardisten. Auch Karon war dort zu sehen. Allerdings schien er heute nicht ran zu müssen. Er stand neben Aiden und beobachtete alles neugierig.


    "Lass uns den beiden noch kurz Guten Morgen sagen bevor wir die Stadt Richtung Druidenhain verlasen."

    Milan schwenke also Richtung Garnisonstor. Die Wachen dort ließen beide ohne zögern hinein.


    "Guten Morgen Aiden...Guten Morgen Karon. Wie ich sehen seit ihr schon fleißig." sie lächelte beide freundlich an.

    Die Magie und die Medizin haben so manches gemeinsam, wenn man Sie nicht richtig beherrscht geht es schief.

  • Neugierig schaute Kaithliar sich im Hof der Garnison um.

    Die Männer trainierten unter den wachsamen Augen Aidens.


    Mit einem wehmütigen Lächeln dachte sie an die Zeit, in der Aiden ihr das Bogenschießen beigebracht hatte.

    "Du schießt wie ein Mädchen" war einer seiner Lieblingssprüche gewesen. Stets hatte sie geantwortet: "Ich bin ja auch ein Mädchen" und ihm die Zunge herausgestreckt.

    "Guten Morgen Bruder. Wie ich sehe drangsalierst du mal wieder alle Anderen."

    Mit einem breiten Grinsen stieg sie von Gideon und umarmte ihren Bruder kurz.

    "Guten Morgen Karon. Heute mal frei?"

  • "Einen wunderschönen guten Morgen, die Damen!" grüßt Karon fröhlich als die beiden durchs Tor kommen.

    Als Kaithliar erwähnt, dass der Hauptmann alle drangsaliert muss Karon sich auf zu Zunge beißen um nicht laut loszulachen, ein breites Grinsen kann er sich dennoch nicht verkneifen.

    "Ja ich habe heute keinen Dienst, aber bevor ich nichts tue, dachte ich mir, ich schaue mal den Kameraden von der Schweren zu, wie die in ihren Vollplatten trainieren"

  • Kaithliar war das Grinsen des jungen Gardisten nicht entgangen. Sie zwinkerte ihm zu.


    "Wenn er eines kann, dann seine Leute antreiben. Aber Spaß beiseite. Ich kenne einige junge Männer, die ohne Aidens Training nicht mehr am leben wären.

    Du tust gut daran, Deinen Kammeraden zuzuschauen."


    Nachdenklich schaute sie Aiden an. Im Krieg in Etraklin hätte sie sich keinen Besseren an Ihrer Seite wünschen können, als Ihren Bruder. Natürlich würde sie ihm das nicht auf die Nase binden.


    "Hast Du Lust Milan und Mich auf unserem Austritt zu begleiten? Natürlich nur wenn Du genug zugesehen hast."

  • „Guten Morgen ihr beiden“ Bei Kailhiar Kommentar lächelt er nur. „Wie kommt es das du so früh schon auf den Beinen bist, schon ausgenüchtert?“ Er streichelt bei diesen Worten den Hals von Milans Pferd. Das Grinsen von Karon entgeht ihm keines falls, er schaut ihn aber nur kurz an, und belässt es dabei.

    "Ich bin ihr Götter seid mein Zeug, blutend aber Ungebeugt"


    "Nur die Toten haben das Ende des Krieges gesehen."

  • "Wir wollten einen Ausritt zum Druidenhain machen, und auf dem Weg durch die Stadt sind wir am Tempel vorbei hierher gekommen. Ich habe euch durch das Tor gesehen und dachte wir sagen euch mal kurz hallo. "

    Milan lächelte freundlich.

    "Ihr könnt euch uns ja anschließen, natürlich nur wenn das die Ausbildung nicht stört."

    Die Magie und die Medizin haben so manches gemeinsam, wenn man Sie nicht richtig beherrscht geht es schief.

  • Der Hauptmann schaut Karon kurz an. „Wenn du die beiden begleiten möchtest, tu es, damit du einmal etwas mehr zu Gesicht bekommst als die Stadt, und ihre Unmittelbare Umgebung. Wenn du deinen Mantel holst sag in den Stallungen bescheid das sie mein Pferd satteln sollen, und auch eines für dich.“ Dann wendet er sich wieder an die beiden Frauen. „Ich werde euch ein Stück begleiten, ich wollte noch einmal beim Wolfsrudel vorbei schauen.“ Er schaut an sich herab. „Lasst mir aber kurz Zeit mich um zu ziehen.“

    "Ich bin ihr Götter seid mein Zeug, blutend aber Ungebeugt"


    "Nur die Toten haben das Ende des Krieges gesehen."