Ein längst überfälliger Besuch

  • Auf dem Weg zurück von den Schlachtfeldern um die Weltenschmiede, Ihre eigenen Worte um Gemeinschaft und Zusammenhalt noch in den Ohren, tritt Nandala an Aiden und Milan heran.

    "Wir müssen im Druidenheim nach dem rechten sehen. Turiya unsere Aufwartung machen. Viel zu lange schon haben wir das versäumt." Leise setzt sie hinzu "Wir sind doch ein Rudel."

    Mache jeden Tag eine neue Erfahrung, sei ewiger Student, der Tag dein Lehrmeister.

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  • Als Nandala ihn anspricht schreckt Aiden aus seinen Gedanken auf. Im ersten Moment scheint es so dass er Ihre Worte nicht gehört hat. Nach einem Moment setzt er aber zum Sprechen an.

    „Du hast Recht, viel zu lange schieben wir das schon vor uns her.“

    In Gedanken geht er die Ereignisse von damals noch einmal durch, und fügt leise hinzu.

    „Alleine Stark, gemeinsam Unbesiegbar“

    "Ich bin ihr Götter seid mein Zeug, blutend aber Ungebeugt"


    "Nur die Toten haben das Ende des Krieges gesehen."

  • Milan schaut beide an "Ihr habt Recht. Es ist viel passiert im letzten Jahr. Viel was wir Ihr zu erzählen haben."


    Ihre Gedanke schweifen zu den Geschichten ab, welche Turiya ihr erzählte. Von ihrer Kultur, den Bäumen und den Druiden.


    "Sie wird sich bestimmt freuen wenn wir Sie besuchen."


    Milan lächelt kurz "Als Rudel gemeinsam..."


    "Wir können gerne die Berichte zusammen verfassen.

    Bis Yunalesc ist es nicht mehr lange und Adam wird alles vom Feldzug wissen wollen."

    Die Magie und die Medizin haben so manches gemeinsam, wenn man Sie nicht richtig beherrscht geht es schief.

  • " Es wird gut sein, die Berichte gemeinsam zu Ordnen. VIel zu viel ist passiert. Erstaunlicherweise waren unter unseren Leuten nicht so viele Verletzungen zu beklagen. Sehen wir von Glabius ab - was die Katze ja sehr gut in der Hand hatte, waren wir, im Rückblick auf den Feldzug letztes Jahr, was unsere Leute betrifft, fast Arbeitslos."


    "Abgesehen von den fast tödlichen Verletzungen des Tribuns " setzt sie schmunzelnd dazu.

  • Einige Tage nach Rückkehr aus dem Feldzug sieht man drei Reiter die Stadt verlassen. Es ist noch früh am Morgen, und Nebel krallt sich hartnäckig ans Land. Als die Wachen am Tor genauer hinsehen, erkennen sie die Geweihte Nandala, die Ärztin Milan und den Hauptmann. Sie unterhalten sich leise miteinander, und scheinen etwas bedrückt zu sein. Nach einigen Stunden gelangen sie zum Druidenhain. Dort angekommen steigt Aiden ab, löst sein Schwert von der Hüfte und hängt dieses an den Sattelbaum. Er schaut zu den beiden Frauen auf. „Wollen wir meine Damen“

    "Ich bin ihr Götter seid mein Zeug, blutend aber Ungebeugt"


    "Nur die Toten haben das Ende des Krieges gesehen."

  • Milan ließ Ihr Pferd nehmen dem von Aiden halten und stieg ebenfalls aus dem Sattel.

    "Hier sind wir also. Der Nebel lässt das alles hier noch unwirklicher erscheinen."

    Sie blickte sich gedankenverloren um.

    Turiya´s Baum konnte man von weitem schon erkennen.


    "Ihr Baum... so groß, stark und anmutig...Genau wir Turiya es ist." andächtig schaut Milan in Richtung des Baumes.

    Nur noch wenige Schritte und Sie sind da.




    Die Magie und die Medizin haben so manches gemeinsam, wenn man Sie nicht richtig beherrscht geht es schief.

  • Nandala spricht ein kurzes Stoßgebet in Richtung Ihres Herren, leise, ungehört. Reiten ist einfach nicht ihr Ding.

    Dann schaut sie sich um.


    "Unwirklich, aber schön. Es passt zu ihr."


    Nandala steigt von Ihrem Pferd und holt aus Ihrer Satteltasche ihr großes Liber Liturgicum, ein vorbereitetes Räuchergefäß.

    Eng zieht sie den Umhang um die Schultern und schaut sich um.


    "Terra ist bei uns. Turiya hoffentlich auch. Ich kenne Ihre Geschichten nicht so gut, wie ich es gerne möchte.... Milan, du sagetst, sie lebt noch?"

  • Milan sah zu Ihr und Aiden "Turiya hat mir die Geschichten Ihrer Druiden erzählt. Die Bäume sind, so habe ich es verstanden, die höchste Form die Sie in ihrem Tun erreichen können."


    Sie dreht sich in Richtung Turiya

    "Die Bäume sind etwas besonderes, in Ihnen wohnen die Seelen. Sie sind keine Grabsteine auf denen nur ein Name steht....Turiya erzählte das immernoch leben in Ihnen ist. Das Druidinen welche ein Baum würden nicht von uns gegangen sind. Sie ruhen in anderer Form, und wenn Sie es möchten, nach einer Zeit der Ruhe wieder in ihrer frühere Gestalt zurück kommen können"


    Kurz schwieg sie und hielt inne.

    "Turiya kann, und ich glaube Sie wird, bald wieder bei uns sein."

    Die Magie und die Medizin haben so manches gemeinsam, wenn man Sie nicht richtig beherrscht geht es schief.

  • "Sie hat großes getan mit Ihrem Opfer. Das kann nicht Spurlos an Ihr vorrüber gegangen sein. Vielleicht muss Ihre Seele ausruhen und gesunden, bevor Sie zurück kehren kann."


    Sie wendet sich vom Pferd ab und dem großen, wunderschönen Baum zu. Zwischen den Wurzeln erkennt Sie einen Stein?

    "Es war wohl schon wer vor uns hier. Gut, das Sie nicht von allen vergessen ist."

    Sie schaut sich kurz um.

    "Ich bin gespannt, ob Thysske hier irgendwo ist. Er wollte doch einen Ignisschrein errichten. Terras größtes Zeugnis mag Turiyas Baum sein. Vielleicht sollten wir auch den anderen Elementen hier ein Heim geben."

  • Obwohl es eigentlich windstill war, raschelten plötzlich sanft die Blätter des großen Baumes. Doch weder war Wind zu spüren, noch bewegten sich andere Sträucher oder Pflanzen in der Nähe.

    Die Äste und Zweige bewegten sich fast unmerklich und man hörte etwas ... doch nur ganz ganz leise. War es etwa ... ein Seufzen? Oder waren es doch nur die Geräusche der raschelnden Blätter?

    Dieses... Geräusch ... schien jedoch direkt vom Baum zu kommen, ohne Zweifel...

    Plötzlich, es schien wie von geisterhand, wich der Nebel kreisförmig um den Baum herum... also würde er sanft hinfort geblasen.... Oder war das nur eine Laune der Natur?

  • Aiden hörte dem Gespräch der beiden Frauen aufmerksam zu. Als das gewisper in den Blättern ertönt, und der Nebel sich lichtet muss er lächeln.

    Sie hat uns also bemerkt. Er kniet sich hin, zieht den Handschuh aus, und legt die Hand auf den Boden. Nirgendwo anders in der Mark konnte er die Krafft Terras deutlicher spüren wie hier. Auffordernd streckt er Nandala seine andere Hand entgegen.

    „Nimm meine Hand und spüre was ich spüre. Turia lebt.“

    "Ich bin ihr Götter seid mein Zeug, blutend aber Ungebeugt"


    "Nur die Toten haben das Ende des Krieges gesehen."

  • Auch Nandala sah was um den Baum herum passierte. Lächelnd greift sie nach Aidens Hand. Terras unbeugsame Macht floss daraus in Ihre, und mit der Macht ein Hauch von Wärme, der Hauch einer Gegenwart, eines Gedanken - Turiya. Nandala seufzt. "Wir sind hier willkommen."


    Sie blickt auf die hohen Äste des Baumes und stellt sich vor, wie durch Aidens Hand ein Gedanke durch Terra zu Turiya gelangt. Ich vermisse dich!


    Dann lässt sie die Hand des Weideners los, greift ihre Utensilien fester und geht auf den Baum zu.


    Nandus, welch wundersame Wege du mich doch führst. Schau, was ich hier heute neues lernen darf. Ein Baum. Trotzdem eine Freundin.

  • Milan schaut den beiden lächelnd zu.

    Auch wenn ich Terra nicht so spüren kann, weiß ich das du hier bist.


    "Und?... Könnt Ihr Turiya spüren?" Sie lächelt und tritt ebenfalls an den Baum heran.

    Die Hand an die Rinde legend schaute auch Milan hoch in die Krone


    "Es ist ein gutes Gefühl zu spüren das du da bist. Du und Thysske fehlen uns. Alle schätzen es was du für uns gegeben hast, wir vermissen euch. "


    Milan schaut noch einmal am Waldrand entlang...

    Thysske wenn du hier bist, hoffe ich das es dich genau so freut uns zu sehen wie Turiya es tut.

    Die Magie und die Medizin haben so manches gemeinsam, wenn man Sie nicht richtig beherrscht geht es schief.

  • Jetzt, da sie alle näher standen, konnten sie es hören. Es war nicht einfach das Geraschel der Blätter... es war in der Tat ein leises, beinahe menschliches Seufzen.

    Während Aiden die Kraft Terras spürte, spürte er noch etwas anderes ... er musste sich einen Moment drauf konzentrieren. Es war ein Gefühl was plötzlich durch ihn strömte. [siehe PM bzw. Konversation]


    Milan, die ihre Hand an die Rinde des Baumes gelegt hatte, wirkte zunächst irritiert. Unwillkürlich schloss sie die Augen.... [siehe PM bzw. Konversation]

  • Seltsam, diese Empfindungen, konnte es sein das Turiya ihnen etwas mitzuteilen versuchte? Er erhebt sich und tritt nahe an den Baum heran. Dort legt er die Hände an den Stamm, nahe der wurzeln. Für einen Moment nimmt er nichts in seiner Umgebung war sondern konzentriert sich voll auf das was kommen mag.

    "Ich bin ihr Götter seid mein Zeug, blutend aber Ungebeugt"


    "Nur die Toten haben das Ende des Krieges gesehen."

  • Dies pulsieren...ein Herzschlag!

    Diese tiefe Trauer...

    Milan hielt ihre Augen geschlossen und versuchte die Tränen zurück zu halten. Es übermannt sie regelrecht.


    Aber da ist doch noch etwas?


    Sie schaute zu Aiden, er kniete nun an den Wurzeln und hatte die Hand am Boden. Merkt er es auch?


    Hoffnung! Es war Hoffnung und auch Freude.


    "Aiden spürst du es auch?" Ein leichtes Lächeln huscht über ihr Gesicht.

    Die Magie und die Medizin haben so manches gemeinsam, wenn man Sie nicht richtig beherrscht geht es schief.

  • Ihren Gefährten folgend, tritt Nandala an den Baum heran. Auf dem Stein stellt sie ihr Räuchergefäß ab, spricht ein kurzes Stoßgebet an Ihren Herren und entzündet, passend für den Ort, den mit Terra assoziierten Weihrauch. Dann atmet sie einmal tief durch und legt die Hand an einen der tief hängenden Äste.


    Ich bin da.

  • Nandala wird still. Wie sie es in der Akademie vor vielen Jahren gelernt hat, konzentriert sie sich auf den Kern ihres Seins und knüpft eine Verbindung zu dem Herzschlag im Baum.


    Ich bin bei dir, ich werde etwas von mir bei dir lassen. Du wirst nie wieder alleine sein. Bis du vielleicht bereit bist zurück zu kehren?


    "Nandus, mein Herr, lass diesen Gedanken, der ein Teil meiner Seele ist, zu Turiya gehen. Lass ihn sie schützen, sie trösten, ihr Gesellschaft schenken, wenn die Schlachten uns rufen."

    flüstert Sie. Dann lächelt sie, als sie merkt, wie sich der Gedanke von ihr löst und zum Herzen des Baumes zieht.