Die Hochzeit des Handwerkers

  • Wo: Paolos Trutz
    Wann: zwei Tage vor Samhain
    Wer: Pepin und jeder der möchte
    Status: offen
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    Zufrieden saß Pepin vor dem Kamin seiner Arbeitsstube und überprüfte die Liste … bereits zum dritten Mal. Er fühlte sich angekommen, geborgen und nun war es Zeit den nächsten Schritt zu gehen. Der unterschriebene Kaufvertrag für sein Anwesen hier in Paolos Trutz würde ein prächtiges Geschenk abgeben. Wer hätte gedacht, dass er ausgerechnet hier in diesem feindlich wirkenden Land sein Herz verlieren würde. Die nun kommende Hochzeit würde zudem seinen Stand in der Handwerkergemeinde sichern und ihn näher an den Sitz einer eigenen Zunft in der Stadt bringen. Es gab so gesehen nur Gewinner.


    Eine große Feier würde es werden, die Barden waren für einen kleinen Ball bestellt und alleine die drei besten Köche der Stadt würden für die Hochzeitsgesellschaft ein würdiges Essen bereiten. Der Handwerker wischte den Gedanken zur Seite, ging noch einmal die Liste der Hochzeitsgäste durch auf der unter anderem Sylvana, Alexej aber auch auf Anraten seiner Gattin Hofmagus Menotos stand.

  • Die Einladung hatte den Gelehrten auf seiner Reise zur Quelle Aquas erreicht. Nachdem er seine Verpflichtungen geprüft hatte, stellte er fest, das er der Einladung folgen könnte. So machte er sich auf den Weg in den Norden um der Hochzeit beizuwohnen.

    Eine Stimme, Eine Kraft, dein Licht wird mich leiten.....<br /><br />Ich bin nur verantwortlich, für das was ich schreibe. Nicht für das was andere daraus lesen.

  • Die Reise war lang gewesen. Der Norden war deutlich schwerer durch das Nan´Urr getroffen als der Süden. Bertram erreichte Paolos Trutz dennoch einen Tag früher als erwartet. Gut für ihn, so konnte er in einer der Tavernen noch einen ruhigen Abend verbringen und sich zumindest Waschen bevor er die Nachricht des Thul´Heen des Südens überbrachte.
    Am folgenden Tag legte Bertram sein "gutes" Wams an und machte sich auf den Weg zu dieser Hochzeitsfeier. Der Südbote hatte sich durchgefragt um zu erfahren wo genau dieser Feier stattfinden würde oder besser gesagt wo er diesen Ort finden würde.


    Der Südler marschierte durch die Straßen der Hauptstadt des Nordens und lies sie auf sich wirken. Am Gürtel trug er neben allerlei Taschen noch ein Kurzschwert und einen Wimpel mit dem Zeichen des Südens darauf. Er musste gleich da sein...

    &quot;Ich bin nicht so gut mit Worten...ich sehe mich eher als ausführenden Arm der goldenen Herrin&quot;

  • Er hatte von der Hochzeit des Handwerkers gehört und hatte sich kurzentschlossen auf den Weg gemacht, um ein kleines Präsent dem Brautpaar zu übergeben.
    Argol war sich nicht sicher, ob er noch rechtzeitig zu der Feierlichkeit in Paolos Trutz eintreffen würde. Aber er konnte sich einer Karawane anschließen.
    Mit leicht mulmigem Gefühl kam er in der Hauptstadt an. Er suchte sich eine einfache Herberge und machte sich bereit das Fest zu besuchen.

  • Am Tag der Feierlichkeit erreichte ein einfacher Botenreiter Paolo´s Trutz.
    Gekleidet in dem Wetter angemessene Kleidung und mit einem guten Pferd unter dem Sattel hatte er seinen Weg von Arisent im Norden des westlichen Siegels aus gemacht.
    In einer der Satteltaschen hatte er eine Nachricht und ein in dickes, wasserfestes Leder geschlagenes Präsent für Pepin dabei.


    Nun hatte er sich seinen Weg gesucht durch die Stadt und hielt vor dem Anwesen sein Tier an.
    Der Tag war noch jung, er hoffte also nicht ungelegen zu kommen um zu überbringen , wofür er geschickt worden war.


    Aufmerksam blickten sich graue Augen am Anwesen um, ob er Personal oder Wachen entdecken könnte.

  • Über Wochen trafen in der Hauptstadt Händler ein, welche die Bestellungen für Pepin lieferten. Beinahe schien es so als hätte sich der kleine Handwerksmeister zum Ziele gesetzt den Norden leer zu kaufen, oder gar dem Hofstaat ihrer Exzellenz mit einem rauschenden Feste selbst Konkurrenz zu machen. In ausgesuchten Herbergen waren Betten für die Gäste reserviert, eine Unzahl von Bediensteten engagiert. Einladungen waren in alle Teile Mythodeas versandt worden, ebenso in nahezu jeden Handwerkerhaushalt von Paolos Trutz. Jetzt nur wenige Tage vor dem eigentlichen Fest fieberte die Stadt in ansteigender Erwartung.


    Alle Aktivitäten des Festes wurden von einem dafür eingestellten Verwalter namens Williams Grends aufs gewissenhafteste überprüft. Täglich sah man ihn auf den Straßen der Hauptstadt die einzelnen Läden besuchen, Waren prüfen oder den Stand der Schmückung des Festplatzes überprüfen.

  • Liandra war schon lange Zeit nicht mehr in der Stadt gewesen und nach den Geschehnissen der jüngsten Zeit hatte die Stadt sich ebenfalls verändert. Vermutlich lag es an den Menschen die den unnatürlichen Wintereinbruch und den Angriff der Winterbringerin überlebt hatten.
    Das Fest passte gerade recht.

    I am not judgemental

    A sinner nor a saint

    Cause either you're my best friend or you ain't

  • Ein Reiter wartete ebenfalls vor dem Anwesen und es herrschte reges treiben auf der Straße.
    Bertram wandte sich an den Reiter und wollte sich noch einmal absichern "Entschuldigt bitte...bin ich hier richtig...Meister Peppins Hochzeitsfeier, findet die hier statt."

    &quot;Ich bin nicht so gut mit Worten...ich sehe mich eher als ausführenden Arm der goldenen Herrin&quot;

  • Der Mann musterte den Neuankömmling und nickte ganz heftig. "Ja ja da seid ihr vollkommen richtig. Noch ein paar Tage und dann steigt die Sause. Der Pepin hat ja nahezu die ganze Stadt eingeladen sodass es bestimmt genügend zu Essen und zu Trinken geben wird. Soll ja nicht so arm sein dieser Miriquidi erzählt man sich."

  • "Oh" stellte Bertram fest "Dann bin ich also zu früh...verdammt." das letzte Wort flüsterte er vielmehr "Wann ist es denn soweit?" fragte Bertram nach "Dieser Meister muss in der Tat sehr reich sein wenn er die halbe Stadt einladen kann..."

    &quot;Ich bin nicht so gut mit Worten...ich sehe mich eher als ausführenden Arm der goldenen Herrin&quot;

  • Der Mann packte ein Stück Trockenfleisch aus und biss ein kräftiges Stück ab ehe er ein weiteres dem Fremden anbot "Nun in gut fünf Tagen soll hier das Fest steigen ... und Reich naja man sieht es ihm nicht an, aber es heißt die Nyame selbst würde für seine Wasserleitung zahlen und die währe quasi Gold wert. Da schadet es nichts wenn er mal ein bisschen Großzügig ist."

  • Bertram nahm das Stück dankend an und Biss davon herunter "Vielen dank...sehr lecker...in fünf Tagen erst...oh, da bin ich in der Tat deutlich zu früh...nun gut dann werde ich mich wohl zurück zu meiner Unterkunft begeben und mir ein wenig die Stadt ansehen, gibt es etwas das ihr empfehlen könnt?" fragte er

    &quot;Ich bin nicht so gut mit Worten...ich sehe mich eher als ausführenden Arm der goldenen Herrin&quot;

  • Auch der sich umschauende Mann hatte die beiden sich unterhaltenden Männer entdeckt und bewegte sich dann auf die beiden zu.


    "Die Elemente zum Gruße, ich habe unbeabsichtigt etwas zu gehört. Ich suche jemanden, der mir sagt ob Herr Pepin im Hause ist und ich ihm eine Nachricht überbringen kann? Ihr" er schaute den Menschen an, der dem anderen Boten etwas angeboten hatte , "scheint hier gut Bescheid zu wissen." forschte er höflich nach.

  • Der Mann registriete den Neuankömmling mit einem Nicken und antwortete dann: "Nun zu aller erst solltet ihr euch wohl bei dem alten Williams Grends melden. Der verwaltet hier die ganze Feier und wer weiß vielleicht ist ja ein Happen, eine Unterkunft oder ein Willkommensgeschenk für euch schon bereit gelegt und ihr wisst es nur nicht." sagte er mit einem Augenzwinkern. "Ansonsten würde ich mir auf jeden Fall die Magica Kathedrale anschaun, das ist schon ein imposantes Gebäude ... natürlich nach der Wasserleitung" fügte er schelmisch hinzu. "Nun entschuldigt mich aber bitte, denn die Fässer liefern sich leider nicht von selber aus". So verabschiedete er sich und griff wieder zu seinem Handkarren.

  • Der Priester hatte die Einladung des Handwerkers mit einem gewissen Erstaunen erhalten. Eine Anreise war für ihn nicht notwendig, so dass er sich den Termin freigehalten hatte. Auch war er neugierig, welche Dame von Pepins Werbungen überzeugt wurde.

    Einigkeit! Stärke! Zusammenhalt!


    Kings and Queens alter the Laws of Men as they please. What makes you think the Laws of Nature are any different to me?

  • Mit einem "Habt Dank" hatte der Reiter sich von dem Händler fortgedreht, dem anderen offensichtlichen Boten zugenickt und das Treiben auf dem Anwesen kurz noch einmal in Auge gefaßt.
    Dann schritt er , sein Pferd am Zügel führend, weiter vorwärts und suchte nach einer Person die augenscheinlich dieser Verwalter Grends sein mußte ... oder jemanden , dem man ansah das er mehr zu sagen hatte als Knechte und Mägde.


    Als er jemanden entdeckte , der zweckdienlich aussah, trat er zu diesem und sprach:
    "Den Elementen zum Gruße, ich suche den Verwalter Grends. Man verwies mich an jenen, wenn es darum geht Nachrichten für den Herren Pepin abzuliefern."

  • "Ah"...das Gesicht des Boten erhellte sie umgehend zu einem Lächeln.
    "Nun, mich führt ein Auftrag hier her in eure schöne Stadt. Ich soll ein Paket und eine Nachricht an den Herrn Pepin überbringen.
    Ich reite im Auftrag von Mahrukkaa."
    führte der Mann aus und wartet dann auf die Antwort seines Gegenübers.

  • Der Herr nickte bedächtig und zog ein kleines Buch heraus, in welchem er eine Weile herumblätterte. Dann erwiderte er „Ja die Dame Mahrukka … hier haben wir sie ja. Einladung ist herausgegangen und ein Zimmer im tanzenden Bieber reserviert worden. Nun das scheint sich ja jetzt erledigt zu haben.“ Er blickte den Boten an „Ihr sollt das Päckchen bei der Hochzeit übergeben oder mir aushändigen damit ich es auf den Tisch der Gaben plaziere?