mal was Neues im Hafen

  • Eines schönen Tages legten zwei recht kleine Schiffe im Hafen an der Hansepier an. Es handelte sich um zwei kleine einmastige Segler, die zwar durchaus seetauglich waren, aber unmöglich aus der Alten Welt gekommen sein konnten. Sie waren dunkelblau angestrichen, wie kaiserliche Schiffe, führten aber eine rot-weiss geschachte Flagge. Von einem der Schiffe gingen nur zwei Personen von Bord und begaben sich auf direktem Weg zur Hafenmeisterei, nur um kurz darauf zunächst der Hanse und dann dem Gildekontor einen Besuch abzustatten und danach recht zügig wieder an Bord zu gehen. Beide Schiffe legten unmittelbar darauf wieder ab.


    Dem aufmerksamen Beobachter dürfte allerdings aufgefallen sein, dass die Tasche des einen Seemanns von Besuch zu Besuch dünner und leichter wurde.


    Etwa gleichzeitig mit dem Ablegen begaben sich zwei Boten in Richtung Stadt, der eine von der Hafenmeisterei zur Grossen Halle, der andere vom Gildekontor zur kaiserlichen Botschaft.

  • Es verging einige Zeit, dann verließ ein Bote die Große Halle. Zunächst ging er zur Botschaft der Kaiserländer und übergab dort einen Brief, anschließend machte er sich an den Abstieg hinab zum Hafen und zum Kontor der Kaiserlichen Gilde. Auch dort hatte er einen Brief abzuliefern.

    „Wenn Ihr es genau nehmen wollt: Man spricht es [ˈgal.vɪn]. Das e am Ende ist stumm.“

  • Es dauerte ungefähr einen Monat, dann waren beide kleinen Schiffe wieder im Hafen. auch diesmal war die Verweildauer gering, jedoch länger als beim ersten Besuch. Nun waren auch die Namen der Schiffe erkennbar, es waren die SEEPFERD und die DELPHIN. Der aufmerksame Beobachter dürfte auch festgestellt haben, dass die Schiffe zwar keine Ladung löschten oder aufnahmen, wohl aber Taschen, die aussahen als würden sie Papiere enthalten.