Wann: unmittelbar nach dem Sommerfeldzug
Wer: Resea Lindblum
Das kleine Schiff war schnell, es erschien nahezu unvermittelt und kaum ward es gesehen, legte es auch schon im Hafen an. Trotz seiner geringen Grösse, es hatte nur einen Mast mit einem grossen Gaffelsegel, deutete das Deckshaus darauf hin dass dieses Fahrzeug voll Hochsetüchtig war. Am Mast flatterten zwei Flaggen: die goldgelbe kaiserliche mit dem schwarzen Doppeladler und die rot-weisse mit der goldenen Krone der Botenzunft.
Kaum hatte das Schiff angelegt verliesen es zwei Personen, von denen eine sich zum Hafenbeister begab, um die Anlegegebühr zu bezahlen, die andere begab sich ohne Verzögerung zum Amtshaus und gab dort einen kleinen, aber wichtig aussehenden Brief ab. Als Empfänger war Resea Lindblum vermerkt, das Siegel verriet Ser Rodebert vom Tepelherrenorden als Absender.
Kaum war der Brief abgegeben, marschierte der Bote zurück zum Schiff und ging an Bord. Der Seemann, der die Hafengebühr bezahlt hatte, war bereits wieder an Bord. wenige Augenblicke später legte das Fahrzeug ab und war bald hinter dem Horizont verschwunden.