Gerüchte rund um Êrengard

  • Einige Tage nach dem Convent der Freyen hört man in Êrengard folgendes munkeln.
    Der Herr Alexij sowie seine Begleitung die Schildmaid Gjesken seien völlig ramponiert aus der Pforte Terra´s zurückgekehrt.
    Das Kettenhemd der jungen Frau soll zerfetzt und zerrissen gewesen sein und das an mehreren Stellen. Die Plattenrüstung des Herrn Ritter glich einem einzigen Trümmerhaufen, sie war von unzählige Dellen, Beulen, Schrammen und Einschusslöcher übersäht. Die Kleidung der beiden soll auch nicht besser ausgesehen haben...verdreckt und zerrissen soll sie gewesen sein.
    Beide sollen erschöpft gewesen sein und von den Kämpfen und Strapazen gezeichnet gewesen sein. Dennoch kamen sie nicht mit leeren Händen zurück, ein kleines Kästchen sowie einige Dokumente sollen sie dabei gehabt haben. Man hatte beide sehr schnell in die Êrenfeste gebracht damit sie versorgt werden konnten und sie etwas zur ruhe kommen konnten.
    Was mochte in der Freyenmark nur geschehen sein...

    "Ich bin nicht so gut mit Worten...ich sehe mich eher als ausführenden Arm der goldenen Herrin"

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  • Es ging etwas Merkwürdiges in Êrengard vor. Seit Tagen verschwanden freilaufende Hunde von den Straßen. Flüchteten sie vor den Monstern, vor dem Eis? Doch woher sollten die Hunde von dieser Bedrohung wissen? Oder wurden sie gar von den Straßen gefangen?
    In der Taverne hörte man munkeln, dass es in einem der Häuser lauter war als sonst. Des Öfteren drang Gebell und ab und an ein Jaulen gefolgt von einem "Nein!" oder "Aus!" durch die Fenster des Hauses.
    Gerüchte über Experimente mit den Tieren machten die Runde. Lediglich drang weiter nach außen, dass derjenige feststellen wollte, ob die Hunde in der Lage seien eine Assimilation durch das Schwarze Eis zu wittern oder wahrzunehmen und dies anzuzeigen.
    Verzweifelte Ideen zu verzweifelten Zeiten...doch würde es vielleicht gelingen?

  • Getuschel und Gerüchte machten sich abermals in Êrengard breit. In den Gassen und Ecken wurde gemunkelt, es wäre neues Leben in eines der Häuser eingekehrt. Und das trotz der misslichen Lage...oder vielleicht gerade deswegen? Unweit der Taverne waren über Nacht Fenster des Hauses mit Lichtern ausgeschmückt worden. Über Tag brannten sie nicht, so stand das Häuschen unscheinbar weiter an seinem Platz, nur jene die es schon besucht hatten, wussten von dessen Innenleben. Wenn die Nacht eingebrochen war, wurden die Kerzen in ihren Laternen aus roten Scheiben angezündet und hüllten das Haus und eine kleine Fläche davor in rotes, fast wärmendes, einladendes Licht. Wer sich hinein verirren zu schien, wurde die nächsten Stunden nicht mehr gesehen. Heraus kamen die Besuchenden mit einem manchmal breiten, manchmal auch kaum merklichen Grinsen und dem Ausdruck der Entspannung im Gesicht.
    Besucher wie Besucherinnen schien das Haus immer gern willkommen zu heißen...doch was sich hinter seiner Tür verbarg würde nur herausfinden, wer durch sie hindurch schritt.

  • Man hörte seltsames in den Straßen von Êrengard. Es wurde gemunkelt das jemand gehört hätte wie jemand der gehört haben soll, das jemand gesagt hätte, er hätte gehört wie jemand sagte das Êrengard nun ein Protektorat sei. Die Bewohner der kleinen Stadt amüsierten sich köstlich darüber und schienen gleichzeitig verwirrt oder verwundert über diese Aussage zu sein. Was war dran an der Behauptung, stimmte es etwa, war es nur ein Irrtum, ein schlechter Scherz, warum hatte der Stadtrat nichts bekannt gegeben? Doch woher kam das Gerücht, angeblich soll es sogar von hoher Stelle außerhalb der Stadt kommen, war vielleicht doch mehr daran? Doch wer war dann der Protektor oder die Protektorin...jemand vom Stadtrat...
    Die meisten Êrengarder schmunzelten einfach nur, wussten sie vielleicht mehr?

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  • Ein paar Tage nachdem der Barde in der Taverne aufgetaucht war gab es erneut Gerüchte welche sich in den Gassen und Straßen erzählt wurden. Angeblich wurden im Gebirge oberhalb Êrengard´s zwei Drow gefunden. Zwei Jäger hatten die beiden gefunden, mehr tot als lebendig. Die Dunkelelfen sollen wirklich nicht gut ausgesehen haben, Erfrierungen hatten sie ebenfalls.
    Sie bestanden darauf ins Rathaus gebracht zu werden, dort brachten die Jäger sie auch hin...
    Wer waren die Drow, wo kamen sie her...und was hatten sie im Rathaus zu schaffen?
    Erst nachdem sie im Rathaus vorgesprochen hatten ließen sie sich ins Lazarett bringen wo sie behandelt wurden, man sich um sie kümmerte und versorgte...

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  • Vor einigen Tagen hatten die Stadträte Amelie und Alexij Êrengard durch die Pforte verlassen, ihr Ziel war der Süden Mythodea´s. Begleitet wurden die beiden von der Schildmaid Gjesken. Wenige Tage später sollten sie zurück kehren und sie sollten nicht alleine sein. Eine bildhübsche Hochelfen Kriegerin soll mit den drei Êrengardern als erste die Pforte verlassen haben. Es wird gemunkelt das einer der Wachen ein Banner übergeben wurde und ihr befohlen wurde dieses zu hissen. Dem Befehl wurde folge geleistet und das große Magica Banner wurde auf einem der Türme, welcher unmittelbar in der nähe der Pforte stand gehisst und war somit von der Siedlung durchaus sichtbar. Der Magicastern umgeben von den vier Element Symbolen tanzte leicht im Wind...ein Zeichen, ein Symbol für das was nun folgen sollte...


    Kurz darauf war dröhnen aus dem Tunnel Terra´s zu hören, es klang nach vielen marschierenden Fußpaaren. Ein ganze Hundertschaft an gerüsteten und bewaffneten Kriegerinnen aus dem Süden, alles Einheiten des Goldenen Sturms, verlies nun den Tunnel. Doch nicht nur Kriegerinnen waren unter ihnen, auch Heilerinnen und Magierinnen. Die Nyame des Südens selbst, soll diese Truppen bereit gestellt haben damit sie die Êrengarder auf ihren Rückweg begleiten sollten.
    Dachte man Anfangs vielleicht noch das die Kriegerinnen aus dem Süden Êrengard wieder verlassen würden. So wurde man bald eines besseren belehrt. Die Einheiten des Goldenen Sturmes blieben.
    Sie bezogen ebenfalls Stellung im Heerlager und vergrößerten somit die Kampfkraft der Verteidiger Êrengard´s. Gerüchte gingen durch die Stadt das es sich dabei nicht um die einzigen Truppen handeln sollte und das weitere drei Hundertschaften im Süden an der Calad Mathair Pforte in Bereitschaft standen...
    Auf den Mauern der Êrenfeste wurde nun ein weiteres Banner gehisst, neben den Banner der Nordkontingente welche bereits vor Ort waren wehte nun auch das Banner des Goldenen Sturmes im Wind...

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  • Ende April rum


    Auch wenn die Tage sehr düster waren in Êrengard so gab es dennoch immer etwas klatsch und tratsch...egal wie düster die Zeiten waren Gerüchte schien es wohl immer zu geben.


    Angeblich könnte es möglich sein, dass die dringend benötigten Runen zukünftig ohne Kraftkugeln der Elemente herzustellen seien.


    Die Siegel streiten Seite an Seite, doch weitere Kunde kursiert momentan in Êrengard. Angeblich soll der Westen mit dem Norden unter einem Tisch gefüßelt haben...möglicherweise war es auch andersrum...was es genau mit dieser Aussage auf sich hat schien aber niemand wirklich zu wissen


    Hatte die Stadtherrin Amelie einen heimlichen Verehrer? Zumindest wurde gemunkelt das man sie mit einer Rose in Händen gesehen haben soll...über die Farbe wurde wild spekuliert...am häufigsten wurden die Farben Weiß, Rot, Gelb und Blau, niemand wusste so richtig wieso blau, doch es schien sich ebenfalls durchzusetzen...konnte dies wirklich sein, in diesen schweren Zeiten?


    Anscheinend schienen sich manche Wesen auf Mythodea nicht vorstellen zu können wie es sein könne das Alexij mit drei Damen in einem Zimmer schlafen könne ohne das da etwas geschehen würde...Die schlüssige Erklärung musste also auf der Hand liegen, der Streiter Magica´s musste ein Eunuch sein...oder er hatte sich so sehr Magica verschrieben das er für derlei Dinge einfach keine Zeit mehr hatte da sie ihn unausgeglichen machen würden...so muss es sein, zumindest wenn es nach einigen Personen geht..
    und was hatte das ganze mit Angeln und Fischen zu tun, es war dubios
    Andere Stimmen sagen wiederum das diese ganze Thematik großer Schwachsinn sei und das es wichtigeres im Moment gab als sich über derlei Unsinn Gedanken zu machen....


    Doch nicht alle Gerüchte die zu dieser Zeit in Êrengard kursierten waren erheiternd, manche waren alles andere als für die Moral förderlich. Häufig wenn Truppen aus der Wolfsmark anwesend waren wurden die Êrengarder verdächtig ruhig. Es würde sich nicht vermeiden lassen das die Wolfsmärker früher oder später auch den Grund dafür erfahren würden.
    Die Überlegung stand wohl im Raume das die Wolfsmärkische Garde Êrengard verlassen würde um die eigenen Ländereien zu verteidigen.
    Von einer potenziellen Anklage gegen die Neches´Re Sylvana sowie den Ritter Alexij war immer wieder die Rede, weil sie sich angeblich gegen die Befehlskette gestellt hätten. Von vermeintlicher Unfähigkeit wurde gesprochen, das Alexij die reinste Katastrophe sei....und immer wieder hörte man einen Namen im Zusammenhang dieser ganzen Dinge, Adam von Winterfeld...
    Was war dran an dieses Gerüchten? War es die Wahrheit, ein großes Missverständnis, Dinge die aus Frust und Unzufriedenheit gesagt wurden, vielleicht gar ein Angriff seitens der Verfemten um die Streiter zu entzweien oder doch nur ein unnötiges Machtspielchen? Hoffentlich würde sich die Sache so schnell wie möglich aufklären...

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  • Kurz nachdem die Gruppe um Alexij durch die Pforte wieder in Erengard eingetroffen waren, hörte man merkwürdige Gerüchte. Angeblich sollen auf dem Bett der Stadträtin Amelie öfter Blumen gelegen haben. Waren es am Anfang nur Rosen, so sollen später sogar noch andere Blumen mit eingebunden gewesen sein. Man spricht von rosa Staticen und weißen Santini, die gelegentlich mit in dem Bund zu finden gewesen sein sollen. Doch woher sollten während der Bedrohung durch das Schwarze Eis Blumen herkommen? Vermutlich waren es nur Gerüchte, um von der tristen Lage abzulenken.


    Die letzten Wochen waren voller Entbehrungen für die Siedler Êrengard´s gewesen. Die meisten wurden in den Süden evakuiert, doch ihre Häuser, ihre Existenz blieb zurück. Wochenlang tobte der Kampf in den Straßen der Siedlung und die Möbel welche als Barrikaden genutzt wurden, waren großteils zerstört. Selbst wenn die Siedler zurückkehren würden und könnten, ihre Existenz, ihre Habseligkeiten waren zerstört...
    Man munkelte allerdings davon das sich die Dame Vianne um finanzielle Unterstützung bemühte um den Siedlern Entschädigungen zahlen zu können Damit sich diese eine neue Existenz aufbauen könnten...weiterhin wurde gemunkelt das sich ein sehr freundlicher Gönner aus der Freyenmark lang und ausführlich mit der Dame Vianne unterhalten hatte und bereits einen großen Betrag gespendet haben soll...


    Auf dem Konvent wurde der Herr Alexij viel in der nähe von Kjeldor, einem Anwärter für das Archonat des Südens gesehen...Es gab die unterschiedlichsten Spekulationen, diese reichten über das der Herr Alexij einem Freund zur Seite stand, das sich der Ritter in die Politik fremder Reiche einmischte bis hin das er der Thul Heen Anwärter bei Kjeldor war.
    Doch was es wirklich damit auf sich hatte konnte scheinbar niemand mit Gewissheit sagen, außer man würde den Ritter oder seinen engen Kreis persönlichen Fragen


    In den Straßen hörte man das ein gewisser „Süßer Hainrich“ scheinbar sehr beliebt war bei den Êrengarder Damen. Doch wer war dieser Hainrich und was genau hatte es damit auf sich?


    Wenden sich die Êrengarder wirklich von Magica ab?
    Auf dem Konvent der Elemente sei einiges passiert im Hinblick auf die Kinder des goldenen Traums...es soll viel Veränderung gegeben haben. Doch Verwirrung machte sich breit, die Êrengarder, bekannt für ihre Magica Affinität, sollen sich nicht an den Diskussionen über den „Neuen Weg“ Magica´s beteiligt haben. Die Dame Vianne soll sogar vor versammelter Mannschaft kund getan haben „Das dies nicht unser weg ist“.
    Wandten sich die Êrengarder, welche das Konvent der Element besucht haben tatsächlich von Magica ab...konnte dies wirklich sein? Oder hatten sie vielmehr einen eigenen Weg gefunden?
    Eines war jedoch sicher, niemand der Êrengarder vor Ort legte in irgend einer weise die Symbole Magica´s ab, ganz im Gegenteil...


    Schildmaid Êrengard´s in festen Händen?
    Man hörte munkeln das die Schildmaid Gjesken wohl einen Gatten haben soll. Man hörte auf dem Konvent mehrfach die Frage wo dieser denn sei? Doch die viel wichtigere Frage um wen soll es sich dabei handeln?


    Folgenschwere Entscheidungen sollen auf dem Konvent getroffen worden sein seitens der Anwesenden Êrengardern, doch um was es sich dabei handelte war nicht klar...dementsprechend fielen die unterschiedlichsten Spekulationen natürlich aus.

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