Planungen hinter verschlossenen Türen

  • Wann: Einige Tage nach der Rückkehr aus Kelriothar
    Wo: zu Hause bei Aaliyah
    Wer: Reana, Aaliyah, andere bitte eine Anfrage vorher


    Es waren schon einige Tage vergangen seit ihre Freunde aus Kelriothar wieder angereist waren. Aaliyah war froh sie alle wohlbehalten wieder hatte begrüßen zu können.
    Heute war sie gerade daran die Sitzecke ihres Heimes etwas gemütlicher herzurichten. Sie erwartete Besuch.
    Kleine Tassen, eine Karaffe, kleinere Teller, Tee und Süßigkeiten standen auf dem Tisch. Um den niedrigen Tisch standen Sessel, welche zum darauf Platz nehmen einluden.
    Ihr Blick schweifte über den gedeckten Tisch, sie war zufrieden mit dem was sie zurecht gestellt hatte. Die junge Frau ließ sich auf einem der Sessel nieder und schenkte sie eine Tasse Tee ein. Dann fiel ihr Blick auf die Tür und die Fenster in Erwartung ihres Besuches, dieser bald bei ihr eintreffen müsste.

    Aaliyah von Ateş<br />Stadträtin Êrengards<br />zuständig für innere Angelegenheiten und Recht

  • Reana strich ihr Kleid glatt während sie durch die Straßen lief auf dem Weg zu Aaliyah. Sie trug ein blaues Leinenkleid und darunter ein weißes Untergewand. Das Kleid, welches sie in der anderen Welt getragen hatte mochte sie noch nicht wieder anziehen obwohl es mittlerweile gründlich gereinigt worden war. Aber für sie klebte daran immer noch der Staub und Dreck der Welt und das Blut der verwundeten und gefallenen Krieger. Sie hatte sich mittlerweile von den Strapazen der Reise erholt doch die Bilder die sie gesehen hatte waren noch immer in ihrem Kopf. Sie freute sich auf den Nachmittag bei Aaliyah um auf andere Gedanken zu kommen.
    Sie klopfte zaghaft an die Tür der jungen Frau, sie hatte das kleine Haus mittlerweile erreicht in dem sich Aaliyah eingerichtet hatte.

    Reana Riavelli<br />Stadträtin Êrengards <br />Kuratorin für äußere Angelegenheiten

  • Kurz nachdem Aaliyah zur Tür geblickt hatte, klopfte es. Die junge Frau lächelte und erhob sich. Das muss sie sein., fuhr ihr der Gedanke durch den Kopf. Kurz strich sie über ihr Kleid und ging zur Tür um sie zu öffnen.
    Als sie Reana vor der Tür erblickte wurde ihr Lächeln noch etwas breiter. Sie umarmte die Freundin zur Begrüßung und sprach an sie gewandt"Reana schön, dass du da bist. Komm doch herein.", dabei machte sie eine leichte Handbewegung ins Innere des kleinen Hauses.
    "Setz dich erst einmal und mach es dir gemütlich." Mit diesen Worten schritt sie voran. Noch bevor sie sich selbst setzte, deutete sie auf den anderen Sessel, welcher ihrem halb gegenüber, halb nebenan stand. "Möchtest du auch etwas trinken?, fragte sie Reana und wartete auf ihre Antwort.

    Aaliyah von Ateş<br />Stadträtin Êrengards<br />zuständig für innere Angelegenheiten und Recht

  • "Ein Schluck Tee wäre großartig", sagte Reana während sie sich auf dem ihr zugewiesenen Sessel nieder lies. "Es ist schön dich zu sehen. Ich hoffe ich halte dich mit meinem Besuch nicht von wichtigen Aufgaben ab?"


    Reana selbst hatte den ganzen Vormittag damit verbracht Briefe an verschiedene Personen zu verfassen und ihre Erfahrungen aus Kelriothar nieder zu schreiben. Sie hätte noch dort damit anfangen sollen um sich an alles zu erinnern aber es war ihr nicht geglückt, so musste sie das in diesen Tagen nachholen. Sie war jedoch dankbar für diese Unterbrechung um mit ihrer Freundin zu plaudern.

    Reana Riavelli<br />Stadträtin Êrengards <br />Kuratorin für äußere Angelegenheiten

  • Aaliyah lächelte und goss Tee von der Kanne in die Tasse welche vor Reana stand.
    "Es freut mich auch dich zu sehen." gab sie an Reana zurück. "Nein ganz im Gegenteil. Während ihr alle fort wart, hatte ich einige skurile Begegnungen und ich bin froh diese jetzt erst einmal beiseite schieben zu können." Sie nahm einen Schluck aus ihrer Tasse und fügte noch hinzu: "Ich hoffe, ich halte dich nicht von wichtigen Aufgaben ab. Es ist bestimmt viel zu tun, jetzt nachdem du wieder da bist. Es wird einiges liegen geblieben und an Arbeit dazu gekommen sein."

    Aaliyah von Ateş<br />Stadträtin Êrengards<br />zuständig für innere Angelegenheiten und Recht

  • "Ja, das ist richtig. Es gibt einiges zu tun, einiges aufzuarbeiten, aber ich bin froh um die kleine Pause."
    Reana nahm vorsichtig einen Schluck aus ihrer Tasse, der Tee war noch sehr heiß.
    "Du hattest einige skurile Begegnungen in den letzten Tagen während unserer Abwesenheit? Erzähl mir davon, ich würde es gerne hören. Wenn du natürlich lieber nicht darüber sprechen möchtest kann ich das auch akzeptieren." sagte die junge Frau und lächelte die Freundin aufmunternd an.

    Reana Riavelli<br />Stadträtin Êrengards <br />Kuratorin für äußere Angelegenheiten

  • Aaliyah nickte bestätigend als Reana von der kleinen Pause sprach.
    Als sie sich an ihre Begegnungen erinnerte, zog sich ihr rechter Mundwinkel zu einem schiefen Grinsen hoch. "Nun ja. Ich würde sagen dass unser Tavernenwirt und Horst der Holzfäller, nicht unbedingt Personen sind mit denen ich jeden Tag am Tisch sitze. Besonders Horst hat mich einiges an Nerven und Beherrschung gekostet", erzählte sie kurz, beließ es aber vorerst dabei.
    Sie nahm einen Schluck aus ihrer Tasse und sah dann zu Reana, ein Lächeln hatte sich nun auf ihrem Gesicht ausgebreitet.
    "Wollen wir zu vergnüglicheren Themen kommen?", fragte sie an die Freundin gewandt und fragte sich, ob Reana wusste wovon sie sprach.

    Aaliyah von Ateş<br />Stadträtin Êrengards<br />zuständig für innere Angelegenheiten und Recht

  • Reana hatte zwar schon einige kürzere Begegnungen mit dem Tavernenwirt gehabt, den Holzfäller hatte sie bisher aber nur aus der Entfernung gesehen, worüber sie äußert froh war. Als Aaliyah von vergnüglicheren Themen sprach wunderte sich Reana kurz auf was ihre Freundin anspielte. Daher fragte sie: "Auf welches vergnügliche Thema spielst du an? Für vergnügliche Themen bin ich jederzeit zu haben."
    In der anderen Welt hatte die junge Frau viel von ihrer sonstigen lebensfrohen Art eingebüßt aber so langsam kehrte diese wieder zurück. Die Unbeschwertheit auf den Straßen und das Lachen der Menschen die sie umgaben steckte sie an, auch wenn die vergangenen Erfahrungen immer noch nachklangen.

    Reana Riavelli<br />Stadträtin Êrengards <br />Kuratorin für äußere Angelegenheiten

  • Aaliyah wurde wieder etwas ernster."Nun ja, mir ist aufgefallen dass Alexij meistens so mürrisch drein schaut. Ihn scheint einiges zu beschäftigen. Ich würde mir gerne mit dir etwas überlegen um ihn ein wenig von seinen schlechten Gedanken abzulenken. Quasi ein verspätetes Geburtstagsgeschenk oder sowas in der Art. Was hälst du davon?"
    Aaliyah war froh zu sehen, dass Reana offen für einen Themenwechsel war. Die Reise hatte wohl alle sehr mitgenommen. Ein wenig normales Leben, würde allen wieder gut tun.

    Aaliyah von Ateş<br />Stadträtin Êrengards<br />zuständig für innere Angelegenheiten und Recht

  • Reana musste lachen. "Du hättest Alexijs Gesichtsausdruck erst einmal auf dem Feldzug sehen müssen. Jetzt wo wir wieder zurück sind schaut er ja fast wie die Freundlichkeit in Person. Während des Feldzugs hatte ich manchmal schon Sorge ihn überhaupt anzusprechen. Ich gebe dir Recht, er könnte sicherlich eine Aufmunterung vertragen und wir auch. Die Frage ist, was sich da anbieten würde. Auf keinen Fall etwas, das ihn irgendwie an den Krieg erinnern könnte. Er sollte sich mal ein wenig entspannen. Mir fällt eigentlich nur eine Art ein, wie sich Männer am besten entspannen können aber ob das auch auf Alexij zutrifft?"
    Die Augen der jungen Frau hatten einen schelmischen Ausdruck angenommen. Sie erinnerte sich daran, wie auf einem vergangenen Konvent eine junge Frau um Alexijs Gunst geworben hatte und er durch seine Unfähigkeit im Umgang mit Frauen sich beinah verlobt hätte. Auch wenn die Umstände zu der Zeit damals alles andere als erfreulich waren, so entlockte die Erinnerung Reana doch ein Lächeln.

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  • " Das glaube ich dir gern. Manchmal habe ich den Eindruck es gibt nur den schlecht gelaunten und den schlechter gelaunten Alexij.", sagte Aaliyah und stimmte in das Lachen mit ein.
    Aaliyah nickte bei Reanas Worten, es sollte auf jeden Fall nichts sein, was ihn an den Krieg erinnerte, das würde nicht den Zweck erfüllen."Ja ich stimme dir zu, mir fällt auch nur eine Art dieser Entspannung ein." antwortete Aaliyah. Als sie Reana Lächeln sah, blickte sie interessiert zu ihr. "An was denkst du gerade?"

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  • "Ich dachte daran wie begnadet Alexij doch im Umgang mit Frauen ist" erwiederte die junge Frau und lachte dabei laut auf. Dann fuhr sie fort: "Und natürlich dachte ich daran, dass diese Entspannung nur durch ein heißes Bad mit duftenden Badezusätzen ausgelöst werden kann."


    Als sie die Worte aussprach musste sie so lauf auflachen, dass sie dabei versehentlich etwas von dem Tee verschüttete und jedem der ihr zugehört hätte wäre klar geworden, dass sie eigentlich etwas anderes damit meinte.

    Reana Riavelli<br />Stadträtin Êrengards <br />Kuratorin für äußere Angelegenheiten

  • Aaliyah stimmte in das Lachen mit ein. Sie selbst wusste wie Alexij Frauen gegenüber trat. Zum einen wäre da manchmal ein Wildschwein sensibler und zum anderen eine verwilderte Katze anschmiegsamer und zutraulicher.
    "Ich merke schon, wir haben beide das selbe im Kopf", sagte sie und ein leises Kichern war von ihr zu hören. "Dann sollten wir uns in den kommenden Tagen mal nach ein paar wohlriechenden Badezusätzen umsehen, oder was hältst du heute noch von einem Ausflug?" fragte Aaliyah an Reana gewandt und ihr Lächeln verriet, dass sie die selben Badezusätze wie Reana meinte.
    Zu dem verschütteten Tee sagte sie nicht viel, bis ihr auffiel, das niemand anders kommen würde um ihn weg zu wischen. Sie kicherte immer noch als sie Reana lächelnd ansah und fragte: "Brauchst du vielleicht eine Serviette?"

    Aaliyah von Ateş<br />Stadträtin Êrengards<br />zuständig für innere Angelegenheiten und Recht

  • Reana blickte auf ihre tropfenden Finger und die tropfende Tasse. "Ja eine Serviette wäre sicherlich nicht verkehrt."
    Aaliyah reichte ihr ein Stück Stoff und Reana konnte die kleine Pfütze beseitigen und ihre Hände trocknen.
    "Ich habe mir den Nachmittag frei gehalten für dich, wir können uns also gleich auf den Weg machen und etwas passendes auswählen." sagte sie mit einem verschmitzten Lächeln in den Augen.


    Nachdem Reana ihrer Freundin geholfen hatte die Tassen und die Kanne beseite zu räumen verließen sie gemeinsam das kleine Haus.

    Reana Riavelli<br />Stadträtin Êrengards <br />Kuratorin für äußere Angelegenheiten