Besuch bei Amelie

  • Wann: Anfang März nach dem ZfE
    Wo: im Anwesen
    Wer: Amelie, Aaliyah, Alexij



    Als Aaliyah nach ihrer ersten Reise aus der Stadt wieder in Paolos Trutz angekommen war, brauchte sie ein paar Tage um sich wieder an ihr Zimmer zu gewöhnen. So viele fremde Namen hatte sie gehört, neue Dinge gelernt und andere Menschen zu Gesicht bekommen und vor allem, hatte sie das erste Mal in ihrem Leben eine Waffe getragen, sogar tragen dürfen.
    Doch nun, da ihr das Zimmer in welchem sie zur Zeit wohnte, zu eng wurde, hatte sie beschlossen Amelie besuchen zu gehen und war schon auf dem Weg zu ihrer Freundin. Doch sie wollte nicht nur mit Amelie reden. Unter ihrem Mantel, trug sie noch sehr ungeschickt Amelies Geschenke. Ob er überhaupt da ist?, fragte sich die junge Frau selbst und hoffte auf seine An- und Abwesenheit zugleich. Doch sie hielt nicht weiter an dem Gedanken fest, denn bald schon sollte sie das Anwesen erreicht haben.

    Aaliyah von Ateş<br />Stadträtin Êrengards<br />zuständig für innere Angelegenheiten und Recht

  • Amelie hatte mittlerweile ihr Kiste von der Reise ausgepackt und alles wieder an Ort und Stelle geräumt.
    Nun war die junge Frau auf den Weg nach unten, um nach der Katze zu schauen und ihr gegeben Falls was zu Essen hin zustellen.


    Unten angekommen fand Amelie die Katze nicht, doch das Schälchen mit Wasser war leer.
    Sie ging Richtung Küche mit dem Schälchen in der Hand, um es wieder aufzufüllen

  • Die Katze saß im Hof auf dem Tisch und schaute Alexij bei seinem treiben zu.
    Der Ritter wuchtete die Große Keule auf die rechte Schulter und lies den Streitkolben in die Übungspuppe donnern. Ein dumpfes Scheppern, die Strohpuppe wackelte bedrohlich und der bereits schon zerdellte Brustpanzer bekam eine weitere hässliche Delle.


    Edelgunde schien sich an dem Lärm nicht zu stören und leckte sich das Fell.
    Alexij schüttelte den Kopf, und knallte den Streitkolben ein letztes mal in die Strohpuppe. Zu Kopflastig...dachte sich der Ritter und schüttelte wieder den Kopf.

    &quot;Ich bin nicht so gut mit Worten...ich sehe mich eher als ausführenden Arm der goldenen Herrin&quot;

  • Aaliyah blieb stehen. Sie Stand vor der Eingangstür des Anwesens. Ihre Schritte hatten sie schnell zu ihrem Ziel getragen, vielleicht ein bisschen schneller als ihr lieb war. Langsam zog sie eine Hand unter ihrem Mantel hervor und wollte zum Klopfen ansetzen, doch noch bevor ihre Knöchel das Holz erreichten, stoppte sie. Von drinnen waren dumpfe Schläge zu hören, als würde jemand mit großer Wucht auf etwas Metallernes einschlagen. Aaliyah zögerte. Ob er das ist? Es würde mich nicht überraschen., dachte sie bei sich und lauschte erneut. Dann schüttelte sie ihren Kopf und ermahnte sich in Gedanken selbst Lauschen gehört sich nicht! Als sie erneut zum Klopfen ansetzte und es dieses Mal auch tat, hoffte sie inständig, dass Amelie ihr die Tür öffnen würde. Von drinnen ertönte, das schon vertraute Bellen der beiden Hunde. Mit leichter Aufregung im Blick wartete sie darauf, dass sich die Tür öffnete und vor allem, von wem sie geöffnet wurde.

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  • In der Küche spülte Amelie die Schüssel kurz aus und füllte sie mit frischem Wasser.
    Als Amelie die Wasserschale an ihrem Platz wieder abgestellt hat. Hört sie ein dumpfes Geräusch, dass ihr bekannt vorkommt.
    Sie wollte sich gerade auf dem Weg machen, von dem sie das Geräusch gehört hat, als es an der Tür klopfte und die Hunde anfingen zu bellen.
    So ging die junge Frau zur Tür, um diese zu öffnen. Bis vor sie öffnete gab sie den Hunden noch die Anweisung ruhig zu sein, die sie mehr oder weniger befolgten.


    Amelie öffnete die Tür und ein strahlen macht sich auf ihren Geschichte breit.
    Sie erkannte die junge Frau die vor ihr stand. : „ Aaliyah, wie schön, dass du da bist…“ begrüßte Amelie ihre Freundin und umarmte sie. „ komm doch rein…“ dabei trat Amelie ein Schritt zur Seite so dass Aaliyah eintreten konnte. „ Wie geht es dir?“

  • Die Tür öffnete sich und Erleichterung machte sich auf Aaliyahs Gesicht bemerkbar, als Amelies Gesicht zum Vorschein kam.
    Sie erwiderte die Umarmung ihrer Freundin und trat in das Anwesen. "Mir geht es soweit gut Amelie, danke. Ich bin noch nicht so richtig wieder angekommen, aber ich denke das wird sich noch geben.", sagte die junge Frau und lächelte. An Amelie gewandt fuhr sie fort: "Und wie geht es dir? Konntest du dich ein wenig von den Geschehnissen erholen?", fragte Aaliyah etwas besorgt und dachte an den Moment, als Amelie von der etwas ungeplanten Heilung einer der Anwesenden völlig entkräftet von Vianne gestützt durch den Gang zu ihren Freunden zurück kam.

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  • Das gibt sich bestimmt bald. „ bestätigt Amelie ihre Freundin in Bezug auf das wieder ankommen.
    „ Ja.. mir geht es wieder besser. Meine Reisekiste hab ich gerade ausgepackt. „
    „ Komm gib mir dein Mantel, hier ist es wärmer als draußen“ dabei streckte Amelie ihre Hand aus, um den Mantel entgegen zu nehmen. „Möchtest du was trinken...Wasser oder was warmes?“

  • Aaliyah freute sich, dass es Amelie wieder besser ging.
    "Etwas Warmes wäre sehr schön." antwortete Aaliyah im Bezug darauf, ob sie etwas trinken wolle. Dann zögerte sie kurz, bis ihr einfiel, dass Amelie sie ja um ihren Mantel gebeten hatte. "Oh...ja, einen Moment." sagte Aaliyah und tat sich ungeschickt darin, ihren Mantel auszuziehen. Das lag wohl an den Waffen, welche sie in Händen trug. Nach einem kurzen erfolglosen Gefummel am Verschluss des Mantels, zog sie das Rapier und den Dolch langsam und sachte hervor, als wären beide Gegenstände aus feinstem Glas. Sie schaute Amelie an "Wo kann ich die beiden hier ablegen?", fragte sie mit einem schüchternen Lächeln im Gesicht.

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  • Amelie nahm den Mantel entgegen und hängte ihn an den Hacken der dafür gedacht war.
    Die junge Frau grinste als sie die Waffen bei Aaliyah sah.
    Du bist bewaffnet“ sagte sie zu ihr mit einem Grinsen „ sehr gut. Ist es immer noch ungewohnt für dich Waffen zu tragen?“
    leg sie einfach neben dem Mantel auf der Kiste ab“ Antworte Amelie ihre Freundin auf die Frage was sie mit den Waffen tun sollte. Sie wartet bis die Waffen an ihrem Paltz lagen.
    Lass uns in die Küche gehen…dann kann ich uns einen Tee machen“
    Bei diesen Worten ging die junge Frau vor, in Richtung Küche.

  • Aaliyah konnte ein Lächeln nicht verbergen, als Amelie sie auf die Waffen ansprach. "Ja es ist immer noch sehr ungewohnt. Aber es ist kein schlechtes Gefühl sie bei mir zu haben. Jedoch befürchte ich, dass ich im Moment ebenso gut mit einem Zahnstocher herum wedeln könnte und es hätte den selben Effekt. Ich weiß einfach noch nicht wirklich wie ich mit ihnen umgehen soll..." antwortete Aaliyah und senkte ihren Blick etwas bedrückt auf die Waffen. Dann legte sie die beiden auf die Kiste, auf welche Amelie verwiesen hatte. Ob ich nach Alexij fragen soll? Ich weiß nicht..., dachte Aaliyah bei sich und folgte Amelie, noch in Gedanken, in die Küche.

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  • Vom Hof her konnte man ein furchtbares Geräusch vernehmen. Metall krachte auf Metall, dann Metall auf Stein, wie als würde ein blecherner Eimer über den Boden springen. Als wäre das noch nicht genug mischte sich unter diesen ganzen metallischen Lärmpegel auch noch wildes Geschimpfe. Nicht das man drinnen wirklich etwas verstehen konnte.
    Lediglich Wortfetzen verdammte Puppe....taugt nichts...so ein Mist. Man konnte daraus schon mutmaßen was geschehen war...

    &quot;Ich bin nicht so gut mit Worten...ich sehe mich eher als ausführenden Arm der goldenen Herrin&quot;

  • Aaliyah horchte auf, als sie den Lärm aus dem Hof des Anwesens vernahm. Er scheint also da zu sein. dachte sie bei sich.Wer sonst verursacht im Anwesen wohl solch einen Krach?, führte die junge Frau ihren Gedanken zu Ende. Immer noch hin und her gerissen, folgte sie Amelie. Er hat es mir doch angeboten. Naja zumindest hat er gesagt, dass ich auf ihn zurück kommen kann, wenn ich den Umgang mit den Waffen weiter lernen will, versuchte sich Aaliyah selbst zu ermutigen.Jetzt mach schon Aaliyah. Gib dir einen Ruck. Diese Welt ist eh so viel anders als die deine und zudem mindestens genauso gefährlich, wenn nicht gar viel gefährlicher. Tu was. Sprich Amelie an und frag sie. Sie dachte kurz an ihre Heimat, ihr altes zu Hause, erinnerte sich wie es war. Aaliyah, hier musst du dich nicht verkriechen. Hier musst du nicht alles hinnehmen oder dich verstecken. Hier musst du dich wehren können, hier darfst du dich wehren und niemand wird dich dafür strafen, wenn du eine Waffe führst. Nun hatte sie es geschafft sich selbst zu überzeugen. Nach langem Grübeln und Gewissensbissen in den letzten Tagen, hatte sie nun den Entschluss gefasst, es zu wagen, über ihren eigenen alten Schatten zu springen, der gerade von der Größe eines Berges auf die eines Kieselsteins geschrumpft war. Diesen Moment nutzte sie. Augenblicklich nahm sie Haltung an und sprach ihre Freundin forscher an, als sie es eigentlich vorgehabt hatte.
    "Amelie! Ist Alexij da? Ich würde ihn gerne sprechen und bitten...", sie zögerte kurz, fasste sich dann aber wieder "...ich würde ihn gerne bitten, mich weiter zu unterrichten." In ihrer Stimme klang die Aufregung klar hervor. Etwas stolz über sich selbst, schaute Aaliyah ihre Freundin mit glänzenden Augen an, gespannt auf ihre Antwort.

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  • Amelie macht sich neben her in Küche zu schaffen.
    Auf Aaliyahs ungewöhnliche Frage, ob Alexij da ist, schaute sie auf. „ Hörst du den Lärm? Ich nehme an, dass das Alexij ist. Er wird im Hof sein und selbst üben.
    Wenn du möchtest können wir raus zu ihm gehen…dann kannst du ihn fragen….deine Waffen hast du ja schon dabei“
    den Letzt Satz sagte die junge Frau mit einem Lächeln im Gesicht.

  • "Ja ich dachte mir schon, dass er das ist." antwortete Aaliyah und fügte noch hinzu: "Ich war mir aber nicht ganz sicher." Sie überlegte kurz und ja sie wollte hinaus gehen. Sie sah ihre Freundin an und erwiderte: "Ja dann lass uns raus gehen. Die Waffen nehme ich gleich mit raus." sie war schon fast auf dem Sprung, als sie Amelie ansah und sagte: "Aber wir können auch zuerst noch den Tee trinken"

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  • Den können wir auch später trinken, nach dem Waffentraining“ erwiderte Amelie in Bezug auf den Tee.
    „ Ja nimm die Waffen mit“ Sie gingen aus der Küche, zog ihren Mantel an und machte sich auf den Weg nach draußen zu Alexij.

  • Auf die Bemerkung mit dem Tee, nickte Aaliyah. Sie zog ihren Mantel über, nahm ihre Waffen und folgte Amelie eilig und immer noch mit einer gewissen Aufregung in den Hof.

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  • Als die zwei Frauen durch dir Tür in den Hof kamen. War der lärm vorbei. Man sah Alexij mit seinem Schwert hantieren, aber nicht mehr auf die Holzpuppe einschlagen.
    Auf dem Boden, entfernt von der Holzpuppe die als Gegner dient, lag ein Metalleimer, völlig zerbeult.
    Scheint als würden wir genau richtig kommen…. Zumindest haut e nicht mehr auf die Holzpuppe ein…. Lass uns zu ihm gehen und fragen…“

  • Aaliyah trat neben Amelie in den Hof. Der Anblick des Mannes, welcher dort stand, war einschüchternd. Für Aaliyah schien er so breit wie hoch zu sein. Die Erscheinung wurde noch zusätzlich von der Rüstung, welche er trug, unterstützt. Ob das so eine gute Idee war? fragte sie sich selbst, setzte jedoch in Gedanken hinzu Nein Aaliyah jetzt wird nicht gekniffen.
    "Ja Amelie, ich folge dir unauffällig." entgegnete Aaliyah ihrer Freundin. "Aber sag mal, warum steht er denn mit Rüstung im Hof? Hier ist doch weit und breit niemand der ihn verletzen könnte.", vielleicht war die Frage überflüssig, doch Aaliyah interessierte die Antwort auf die Frage wirklich.

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  • Nachdem Alexij der Puppe den Helm, wobei dieser Begriff nicht treffend ist, den Eimer runtergedroschen hatte und dieser durch den Hof kullerte, beschloss der Ritter nachdem er ausreichend über diese Strohpuppe geschimpft hatte, den Streitkolben wegzulegen und sich auf etwas anderes zu besinnen.


    Die Katze schien sich nicht sonderlich an dem Geschehen zu stören, sie lag auf dem Tisch und es schien ihr prächtig zu gehen.
    Der Ritter legte den Streitkolben ab ebenso wie den Helm, nahm einen Schluck Wasser dann, fast schon Andächtig, zog er das Großschwert aus der Schwertscheide. Anschließend zog er den Helm wieder auf und ging in die Mitte des Hofes.
    Alexij ging verschiedenste Hiebtechniken durch, von außen sah es möglicherweise auch so aus als kämpfe er gegen unsichtbare Gegner.
    Der junge Vodgode trug die leichte Rüstung, so würde er es zumindest bezeichnen, doch selbst diese leichte variante war relativ schwer gerüstet. Lediglich die schweren Schulterplatten, der Schuppenrock, sowie die Handschuhe und die Beintaschen am Harnisch fehlten den Rest der Rüstung trug der Ritter am Leib, das Erscheinungsbild wurde durch den Bordeaux-schwarzen Kampfrock abgerundet.


    Alexij stand mit dem Rücken zu den beiden Frauen und hatte noch nicht bemerkt das sie im Hof waren.
    Anders die Katze, neugierig musterte sie die beiden Damen, blieb aber noch liegen...

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  • Auf Aaliyahs Erwiderung, dass sie Amelie folgte, grinste die junge Frau sie an. Dann beantwortet sie ihre Frage:„ Damit er auch mit dem Gewicht übt. So wie bei einem richtigem Kampf…da trägt er ja auch Rüstung und zum Üben jetzt eher die leichte.
    Ahh da ist Edelgunde…
    Bist du bereit? Ich vermute mal er hat uns noch nicht bemerkt…“ gespannt schaute sei Aaliyah an.