Nach dem Lichterfest in gemütlicher Runde

  • Hier war es wie immer, nur voller. Gemütliche einfache Gasthauseinrichtung und es doch nach herrlichem Essen, wenn man die Tür auf machte.
    Dunkel war es hier drin nicht, denn überall standen Kerzen. Die mitgebrachten und die des Inventars.


    Phi stapfte vor und es tat gut aus dem Regen raus zu sein. Sie schob sich an den leersten Tisch und verschaffte sich so frech Platz und das nicht nur für sich.

    „Ich habe das Dingsbums in das Soundso verkeilt, aber ich glaube, ich hab dabei das Fragmichnichtwiesheißt kaputt gemacht.&WCF_AMPERSAND"<br /><br />&WCF_AMPERSAND"Ich weiß immer, was ich tue... Ich weiß nur nicht immer, was danach passiert.&WCF_AMPERSAND"

  • Davion wartete, bis Phi sich Platz verschafft hatte, gar nicht unzufrieden, einen Platz zu bekommen und blickte entschuldigend zu den Anderen am Tisch, bevor er sich setzte. Er bestellte Brotsuppe und Bier.

    Und ich schritt durch Rua`Funmey und der Wind sprach zu mir. Da wusste ich, es wahr der Anfang von etwas Neuem.

  • Die anderen Gäste an dem langen Tisch warfen Phi zwar den einen oder anderen irritierten Blick zu, als sie sich etwas ruppig Platz machte, rückten dann aber bereitwillig weiter zusammen. Auf Davions entschuldigende Blicke hin lächelten sie freundlich zurück und prosteten den beiden kurz zu. Offensichtlich war man bester Feiertagslaune und nicht gewillt, sich über irgendeine Kleinigkeit zu ärgern.


    In Erwartung des Lichterfestes und den damit einhergenden Gästen hatte man im Zwielicht Platz für zusätzliche Tische gemacht, und wesentlich mehr Kerzen als sonst tauchten den Schankraum in ein warmes, behagliches Licht. Auf einem Stuhl in der Nähe des Tresens saß ein junger Mann mit einer Laute und spielte eine leise, unaufdringliche Melodie. Auf einem stabilem Tisch neben ihm waren drei angezapfte Holzfässer aufgestapelt, und immer wieder gingen Gäste dorthin, um sich einen Krug zu füllen. Etwas versteckt neben den Fässern stand eine entkorkte, aber noch gänzlich unberührte Flasche.


    Um der großen Anzahl der Gäste Herr zu werden, halfen mehrere Angehörige des Trosses heute Abend im Gasthaus aus, einer von ihnen, ein kahlköpfiger Mann in den Vierzigern nahm Davions Bestellung auf, bevor er sich an Phi wandte: "Was darf ich Euch bringen?"

    Bei Sturmgewalt und Regen, lauf auf neuen Wegen. Kopf hoch – Neuer Wind kommt von vorn.<br /><br />Stemm dich fest dagegen. Wer nicht kämpft hat schon verloren. Neuer Wind kommt stets von vorn.

  • Emain beobachtete die Fae innerlich schmunzelnd. Diese Wesen mussten scheinbar überall auffallen, entweder durch ihr Äußeres oder durch ihr Tun, manche auf die eine und manche auf eine etwas andere Art.
    Als Davion Platz genommen hatte, setzte sich auch Emain dazu und wartete, bis der Wirt ihr Aufmerksamkeit schenkte.
    "Ein Ale und einen Eintopf ....bitte", bestellte sie und wandte sich wieder Davion und der Fae zu, die ihr noch nicht vorgestellt wurde.
    "Ich bin Emain O'Branaghain", erledigte die Kriegerin das kurz und knapp und verzichtete auf Rang und Titel

  • Phi schaute etwas nervös zu den Spielmann dann zu Davion, dann wieder zum Spielmann.
    'Scheiße! Ich kann doch jetzt keinen Aufstand proben...'
    "Ich nehm Schokolade, viel davon... Und Schokolade zum Trinken... Und ein ganzes Fass Bier oder Met oder was immer der Kerl mit dem Instrument da trinkt, für ihn, wenn er einfach nur still is, solang ich hier bin.", gab Phi hoffnungsvoll als Bestellung auf.
    "Mich nennt man Phi. Ich wohne etwas Außerhalb von Engelsweg. Spielzeugmacher von Beruf.", antwortete Phi sehr brav und vollständiger als jemals zuvor.

    „Ich habe das Dingsbums in das Soundso verkeilt, aber ich glaube, ich hab dabei das Fragmichnichtwiesheißt kaputt gemacht.&WCF_AMPERSAND"<br /><br />&WCF_AMPERSAND"Ich weiß immer, was ich tue... Ich weiß nur nicht immer, was danach passiert.&WCF_AMPERSAND"

  • Diese Fae war wohl eine der bizarren Sorte.
    Emain runzelte die Stirn.
    "Und warum bei Epona darf der Barde nicht singen?", fragte sie nach, als sie Phi's seltsame Bestellung vernahm.
    "Mögen Fae nicht für gewöhnlich Lieder und all solche Dinge?"

  • Phi sah Emain mit großen Augen an. Wusste sie es denn nicht? War ihr in der alten Welt keiner begegnet? Es stimmte schon, Nöcker waren selten.
    "Vertrag ich, also unsereins, nich so gut...", nuschelte Phi und blieb dabei recht Nahe an der Wahrheit.

    „Ich habe das Dingsbums in das Soundso verkeilt, aber ich glaube, ich hab dabei das Fragmichnichtwiesheißt kaputt gemacht.&WCF_AMPERSAND"<br /><br />&WCF_AMPERSAND"Ich weiß immer, was ich tue... Ich weiß nur nicht immer, was danach passiert.&WCF_AMPERSAND"

  • Nicht daran gedacht.
    Seufzend erhob sich Davion wieder und ging zu dem Barden. Zwischen den Liedern versuchte er ihn höflich dazu zu bringen, ein längeres Mahl ein zu nehmen. Schliesslich sollte es doch auch für ihn ein Feiertag sein und ein eher besinnliches Fest. Leise sprach er ein paar weitere Worte, die direkt für den Barden bestimmt wahren. Daraufhin ging er zu Tisch zurück und hoffte das Thema geklärt zu haben.


    "Wo wahren wir stehen geblieben?"

    Und ich schritt durch Rua`Funmey und der Wind sprach zu mir. Da wusste ich, es wahr der Anfang von etwas Neuem.

  • Emain zuckte innerlich die Schultern. Es gab also allem Anschein nach Fae, die keine Musik mochten, dann sollte es so sein.


    Sie nahm ihren Eintopf und das Ale entgegen und wartete, bis die beiden anderen ebenfalls etwas zu trinken hatten.
    "Slainte!", prostete sie
    "Auf dass uns immer ein Licht scheine, wenn wir es benötigen!"


    Dann begann die Keltin genüsslich ihren Eintopf zu verspeisen

  • Auch wenn Phis Bestellung und ihre Bitte, den Spielmann ruhig zu stellen, ziemliche Irritation hervorrief, stand bald ein Teller Plätzchen mit dickem Schokoladenguss vor ihr. Dazu kam dann noch ein Krug heisser Trinkschokolade.


    Als Davion sich mit dem Lautenspieler unterhielt, weiteten sich dessen Augen für einen kurzen Augenblick, begleitet von einem nervösen Blick in Richtung der Fae. Dann aber nickte er freundlich, legte seine Laute auf den Stuhl und gesellte sich zu einer geselligen Gruppe in Tresennähe, von der schon bald das Geräusch fröhlich klackernder Würfel zu vernehmen war.

    Bei Sturmgewalt und Regen, lauf auf neuen Wegen. Kopf hoch – Neuer Wind kommt von vorn.<br /><br />Stemm dich fest dagegen. Wer nicht kämpft hat schon verloren. Neuer Wind kommt stets von vorn.

  • Emain legte den Löffel kurz zur Seite.
    "Ich fand die Ansprache eurer Priesterin gut, man ehrte die gefallenen Krieger, Priester, Heiler und Soldaten. Es sind Bräuche, die wir Kelten auch begehen, nur nicht an einem Fest, wir gedenken der Toten an Samhain und bringen die Lichter in unserer Häuser an Imbolc.", antwortete sie Davion.
    "Doch eine Sache könntest Du mir erklären; wer in Eponas Namen ist dieser Blinde, der sein Gewand enger um sich zieht?"

  • Phi war zufrieden, sehr sogar. So widmete sie sich dem Teller mit Keksen, viele Kekse und dann noch mit Schokolade, großartig.
    Sie genoss es sichtlich, diese zu verspeisen. Die Frage, ob ihr von dem Berg süßem nicht schlecht werden würde, stellte zum Glück hier kaum jemand mehr.
    Sie lauschte still dem Gespräch zwischen Davion und Emain und machte sich ihre eigenen Gedanken.
    'Was passt zu dieser Keltin?' 'Mag sie Spielzeug überhaupt?'

    „Ich habe das Dingsbums in das Soundso verkeilt, aber ich glaube, ich hab dabei das Fragmichnichtwiesheißt kaputt gemacht.&WCF_AMPERSAND"<br /><br />&WCF_AMPERSAND"Ich weiß immer, was ich tue... Ich weiß nur nicht immer, was danach passiert.&WCF_AMPERSAND"

  • "Es geht hier um Balachiel, den gefallenen Seraphim. Er ist einer der Sieben Schöpfer und wollte der Erste unter Gleichen sein. Aufgrund seiner Taten wurde er verbannt, bis er von seinem Tun ablässt, aufrichtig bereut und wieder ein Teil des Ganzen werden möchte."


    Er löffelte weiter Suppe und genoss die Wärme.

    "Das wahr die sehr kurze Fassung. Möchtest du mehr hören?"


    Er blickte kurz zu Phi, um ihre Reaktion zu sehen, um sich dann wieder Emain zu widmen.

    Und ich schritt durch Rua`Funmey und der Wind sprach zu mir. Da wusste ich, es wahr der Anfang von etwas Neuem.

  • Emain hörte zu.
    Sieben Engel der Schöpfung gab es also bei den Seraphim.
    "Ist diesem Balachiel nicht aufgefallen, dass man nicht der erste unter Gleichen sein kann, sonst sind die sieben nicht mehr gleich?", fragte Emain nach.
    "Und was hat es mit dem Gewand um sich ziehen auf sich? Oder ist das nur eine Redensart für....was?"

    Sie beobachtete kurs die Fae, Phi, einen solchen Berg Kekse und Emain war sich sicher, ihr würde schlecht werden. Aber die Fae schien das nicht zu belasten oder zu stören.


    Dann sah sie Davion an.
    "Wie ging es Dir als Seraphim, als Du bemerkt hast, dass sich nicht einer Deiner Schöpfer an Dich wendet, sondern Aeris?"

  • Phi warf Davion einen langen Blick zu, nickte aber dann. Somit sollte er wissen, dass das gerade in Ordnung war. Die kürze passte.
    "Primus inter parem... scheint mir eine typische menschliche Schwäche. Ich mein, wer von euch will nicht irgendwo was besonderes sein. Vielleicht hätte der Kerl einfach nur verdammt menschliche Züge."
    Phi schmunzelte etwas.

    „Ich habe das Dingsbums in das Soundso verkeilt, aber ich glaube, ich hab dabei das Fragmichnichtwiesheißt kaputt gemacht.&WCF_AMPERSAND"<br /><br />&WCF_AMPERSAND"Ich weiß immer, was ich tue... Ich weiß nur nicht immer, was danach passiert.&WCF_AMPERSAND"

  • Emain zuckte die Schultern "Dann würde ich mich nicht Gleich nennen, wenn ich es weder sein mag noch bin! Oder diese Gründer haben jemanden zu ihrer Gruppe gezählt, den sie lieber nicht hätten dazu zählen sollen.", antwortete sie emotionslos.
    Sie wollte auch besonders sein, für sich, für andere, sicher, aber sie war weit davon entfernt, sie gleich zu betiteln.

  • Phi brummte leicht.
    "Das schon. Da hast du recht. Aber wenn meine Beobachtungen passen, versuchen Wesen, wenn sie in Gruppen sind, sich zu vereinheitlichen, so irgend möglich. Es wird krampfhaft nach einer Gemeinsamkeit gesucht und sich darüber definiert und der Gruppe zugehörig gemacht, aber man will gleichzeitig in der Masse nicht unter gehen."
    Phi seufzte.
    "Alle hier tun das. Schau dir die Seraphim an. Sie kleiden sich sogar ähnlich, damit sie gleicher werden. Aber dennoch wäre nahezu hier jeder angepisst, wenn man ihn mit einem seiner Geschwister über einen Kamm schert.
    Is bei uns Feen nicht anders, aber kein Wunder, denn wir werden aus den Wesen hier geboren."

    „Ich habe das Dingsbums in das Soundso verkeilt, aber ich glaube, ich hab dabei das Fragmichnichtwiesheißt kaputt gemacht.&WCF_AMPERSAND"<br /><br />&WCF_AMPERSAND"Ich weiß immer, was ich tue... Ich weiß nur nicht immer, was danach passiert.&WCF_AMPERSAND"

  • "Ich mache die Damen nur kurz darauf aufmerksam, das die Richtung des Themas theologisch-philosophische Züge annimmt. Wenn das genehm ist, können wir das Thema weiter vertiefen."

    Er stellte den Becher weg, Brot uns Suppe in Eiltempo verschlungen.

    "Klären wir ein paar Punkte nacheinander. Balachiel wahr der Erste und er nahm sein Mantel, verdeckte das Nichts, malte in ihn die Sterne und erschuf so den Nachthimmel. Ich gebe hier zu bedenken, das alles in menschliche Begriffe übersetzt wurde und diese nie den Taten der Engel gerecht werden können. Es sind immer Sinnbilder.
    Kommen wir zu gleich und doch Individuell. Die Seraphim sind Brüder und keiner herrschte über den Anderen, bis in Balachiel der Wunsch entstand. Nun sind die Seraphim die Schöpfung, ein jeder ein Teil des Ganzen; doch in seinem Aspekt einzigartig. Wenn also ein Aspekt überwiegt, kann die Schöpfung nicht im Gleichgewicht sein. Ich kann das noch weiter ausführen, aber ich würde dann empfehlen, erst unser Glaubensbuch zu lesen."


    Davion machte eine Pause, winkte eine Bedienung heran und bestellte ein kleinen Krug Whisky.

    "Sonst noch wer was?"


    Er wartete auf Antwort der anderen Beiden und sprach weiter.

    "Deine Frage zum Thema Aeris. Die Seraphim sind in der Schöpfung aufgegangen. So sind die Elemente nur ein Ausdruck ihres Seins. Es wahr nur seltsam, das hier die Urgewalten personifiziert sind. Aber wer bin ich, das ich die Wege der Engel vollständig verstehen kann. Für mich wahr es nicht schwer, doch anderen von uns geht es nicht so. Es ist eine Frage der Sichtweise."

    Und ich schritt durch Rua`Funmey und der Wind sprach zu mir. Da wusste ich, es wahr der Anfang von etwas Neuem.

  • Die Engelsgeschichte wurde Emain zu tief, zudem passte Sylvanas Rolle nicht ganz zu Davions Ausführungen.
    'Sie ist alles andere als 'gleich', zumindest behandeln sie Sylvana nicht wie jeden anderen'


    "Was meinst Du mit personifiziert, Davion? Wo ist ein Element eine Person?"