In der Kammer von Nathae

  • "Wenn ich sage Ihr sollt mir folgen, meine ich nicht damit euch an mir vorbei zu drängeln" , sagte der Sargtlin, als er an ihr vorbei in den Raum ging und den Raum abging. "Aber ich verzeihe Euch, da Ihr mich so freundlich hereingebeten habt um auf Eure Herrin hier warten zu dürfen.


    Damit nahm er auf einem der Stuhle platz und schloss die Tür.

    Ssznozz Teken´afin

    - Waffenmeisterschmiedlehrling

    Der Tod lächelt uns alle an, das einzige was man machen kann ist zurücklächeln!

    Heldenhaftigkeit ist eine Todesart, keine Lebensart.

  • Er konnte deutlich sehen wie sie seufzte. Eigentlich hatte sie sich gerade gefreut ein wenig zeit für sich zu haben.
    mit einer verbeugung und einem blick auf ihr lager wandte sie sich an ihn. 'Darf ich euch etwas bringen während ihr wartet? Es könnte länger dauern.' Ihre hände waren nun deutlich ruhiger.

    Pass auf, was du tust, um zu kriegen, was du willst. (Capote)


    Orga des Hauses Amfei'n

  • Ssznozz war nicht entgangen , wie sich die Sklavin entspannte, weil der Raum leer war. Es war klar wer hinter dem Brief nur stecken konnte, und alle notwendigen vorkehrungen hatte er bereits nach dem Abend im Badehaus getroffen.


    "Beruhigt Euch, nicht ich bin derjenige, der Euch leiden lässt.... und danke, ich habe mein Trinken immer bei mir." Damit Griffer zu seinem Trinkschlauch am Gürtel und trank daraus einen Schluck.


    "Spielt ihr eigentlich Sava?"

    Ssznozz Teken´afin

    - Waffenmeisterschmiedlehrling

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    Heldenhaftigkeit ist eine Todesart, keine Lebensart.

  • Sie sah ihn nun das erste mal an und hob fragend eine braue. Er benahm sich ganz anders. Er verwendete das höfliche Euch und Ihr, anstelle des banalen Du. Mit einem lächeln nickte sie. Sava hatte sie schon lange nicht mehr gespielt, sehr lange, aber sie hatte es nicht vergessen und damals immer genossen.

    Pass auf, was du tust, um zu kriegen, was du willst. (Capote)


    Orga des Hauses Amfei'n

  • Es dauerte eine kleine gefühlte Ewigkeit, draußen war es schon still geworden, obwohl Ssznozz das Gefühl hatte das die kleine Kammer eh schon ruhiger war als viele andere Räume, dann wurde die Klinke der Tür aufgedrückt. Herein kam eine weit von Stolz und Würde entfernte Nathae. Ihr Zopf war zerzaust, die Kleidung zerknittert. Sie wischte sich über das nasse Gesicht und schob sich leicht gebückt in ihre Kammer. Dann erblickte sie Ssznozz.

    „Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“

  • Noch bevor die Klinke niedergedrückt wurde, hatte er die Schritte vor der Tür vernommen. Da es sonst schon ruhig in diesem Teil der Unterkunftsgewölbe war, konnte er auch sagen, das es eine einzelne Person war. Zudem war die Person entweder schwer beladen oder sehr erschöpft, was man daran erkannte, wie der Fuss aufgesetzt wurde. Es musste wohl Nathae selbst sein, die nach ihren "ausgiebigen Studien" wieder Heim kam. Es wurde auch Zeit, lange hätte er das Savaspiel nicht hinauszögern können, ohne das er gänzlich sinnlose Züge hätte machen müssen, denn bereits seit 8 Zügen hätte er das Spiel beenden können.


    "Vendui, Mala Nathae" sagte er ohne sich zur Tür zu wenden "eure Sklavin schien so sehr besorgt, als sie mich aufsuchte, dass ich sicher sein wollte das es euch gut geht, da sie mir leider nicht mehr sagen konnte, und der Brief auch keinen Aufschluss gab."

    Ssznozz Teken´afin

    - Waffenmeisterschmiedlehrling

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  • Illiam'e war sehr in das spiel vertieft gewesen. Zu sehr. Es war berauschend gewesen nach so vielen jahren... als nathae herienkam und ssznozz sprach zuckte sie heftig zusammen. Erschrocken fuhr sie auf,nur um im nächsten augenblich in die knie zu gehen.mit gesenktem Kopf wartete sie ab.

    Pass auf, was du tust, um zu kriegen, was du willst. (Capote)


    Orga des Hauses Amfei'n

  • Das Gesicht der Magierin schien zu Stein zu erstarren. Wenige Wimpernschläge lang geschah Garnichts. Dann begann die Luft an zu knistern. Flammen leckten um ihre Fingerspitzen und Nathae erhob ihre Stimme zu einem Zauber. Bevor Ssznozz nur in der Lage war etwas zu tun, brachen die Worte die Faern ab und sie fiel keuchend nach hinten mit dem Rücken an die Tür. Ihr Gesicht war verzerrt in Hass, Scham und Schmerz.
    „Raus hier!“, brüllte sie dann Ssznozz entgegen.

    „Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“

  • "Wie ihr wünscht, jetzt wo ich sehe das es Euch blendent geht und ihr unversehrt seid kann ich beruhigt gehen" er verbeugte sich, vor der Fearn, liess das Spiel auf dem Tisch so stehen, er wäre am Zug gewesen. "Da ich den Absender, nur ihr und eure Sklavin kennen, Richtet dem Absender bitte aus, das ich morgen leider schon anderweitig verabredet bin. Für Namenlose kann ich leider hochrangige Mitglieder des Hauses nicht versetzten."


    Damit ging er zur Tür hinaus, welche er hinter sich schloss. Der Weg führte ihn aber nicht in seine Kammer, sondern in die kleine Höhle die Ihr zu Ehren als Kapelle diente. Neben der Arena, war dies ein Ort der Ruhe, da ansonsten meist nur Lloth oder Selvatarm Gläubige hier Dienten, oder Glaubendlose...

    Ssznozz Teken´afin

    - Waffenmeisterschmiedlehrling

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  • Nichts hielt die Faern nun noch auf den Beinen. Sie rutschte an der Tür herunter und saß dort zitternd auf dem Boden. Illiame hatte sie seid Kalax´Xun hier war öfters weinen gesehen, sie selbst hatte geweint, was Nathae fast am meisten geschockt hatte. Was sollte sie nur tun? Jeder Art der Rebellion wurde hinweggefegt und wenn es nur der Gedanke war. Verzweifelt schlug sie ihre Hände vor ihr Gesicht.

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  • Nachdem sie alleine waren erhob sich die Sklavin und ging auf nathae zu. Sie streckte ihr nach einigrm zögern dir hand hin,um ihr auf zu helfen. Alles in Illiam'e wehrte sich dagegen Nathae auf diese frendliche Art zu begegnen,immerhin war sie der grund warum kala'xun hier war.. aber die andere war gleichzeitig auch die einzige die sich manchesmal schützend vor sie stellte.... und dafür sorgte das das Kind überlebte.
    wie lange würdr sie selbst wohl nach der geburt noch leben? Würde sie leben dürfrn wenn sie sich um das kind kümmerte? Oder gab es dafür schon andere?das gefühl von ohnmacht keimte in ihr auf bei dem gedanken. Nein. Sie würde dieses kind erziehen. Es würde ein llothgefälliges mädchen werden. Sie würde durch dieses kind selbst aufsteigen in der gunst der göttin.... oder zumindest sich wieder einen weg bereiten... das mädchen würde in dieser welt heranwachsen, mit dem wissen um due göttin, mit der furcht vor der göttin und dem verlangen nach ihrer herrschafft.... dafür würde sie sorgen. Sie würde ein kind grossziehen, das die schwachstellen dieser welt besser erkannte als alle anderen und die es ala gnadenlose waffe nutzen würde. Und selbst wenn sie , illiam'e , nicht mehr war, würde ihre tochter ihr werk beenden.....

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    Orga des Hauses Amfei'n

  • Nathae schlug Illiame, wenn auch sanft die Hand weg. In ihrem Kopf waren noch Erinnerungen, die lebendiger waren, als die Realität selbst. Ekel, Scham und Selbsthass beherrschten sie momentan, Kalax´Xun war ein Meister der Grausamkeit, wenn er etwas haben oder wissen wollte und dann auch noch dies … eine verwirrte Träne rann ihre Wange hinab. Zittrig kämpfte sie sich auf die Beine und schwankte zu ihrem Bett. Die Wogen der Übelkeit unterdrückte sie, heute war sie schon genug gedemütigt worden. Nathae ließ sich einfach auf die Seite fallen. Ssznozz hatte Kalax´Xuns Aufmerksamkeit bekommen und sie würde dafür leiden müssen.

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  • Illiam'e lies sie, setzte sich langsam wieder auf ihren platz, auf ihre decken hinter dem Bett. Sie holte tief luft und versuchte sich abermals zu entspannen. Ihr kopf schwirrte noch immer.

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    Orga des Hauses Amfei'n

  • Es dauerte etwas bevor sie sprach, ihre Stimme war heißer und brüchig.
    „Er meint das er die letzte Behandlung in Arach Suliss durchführen muss … ich soll mit Urlaub nehmen und wir werden dann in die alte Heimat reisen … ich soll dich mitnehmen!“

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  • Mit weit aufgerissenen Augen sah sie Nathae an. Alles blut drohte aus ihr zu weichen. Sie schüttelte wehemend den kopf. Hastig stand sie auf und kniete sich vor Nathae. Diese konnte die Angst sehen. Ja, sie wollte nach hause, aber nicht mit ihm. Er würde sie sicherlich zu IHM bringen. Würde ihre Alpträume wahr werden lassen.

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  • Müde drehte sie ihren Kopf zur Seite und betrachtete Illiame.
    „Ich werde es nicht verhindern können Illiame …das weiß ich und das weißt du … ich will Amal´kah auch nicht kennenlernen!“
    Ihre Stimme war am Schluss sehr sehr leise geworden.

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  • Illiam' schluckte hart. Ja, das stimmte. Nathae hatte nicht die Macht dazu. Nun war die Frage eher: sollte sie sich kalaxxun noch mehr unterwerfen und hoffen das er sie dann amal'kah vorenthielt? Oder sollte sie versuchen aufmüpfig zu werden und ihn dazu bringen sie hier zu lassen....?

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    Orga des Hauses Amfei'n

  • Es ging nun schneller als Nathae gehofft hatte. Innerhalb der nächsten Wochen war alles von Kalax´Xun abgeklärt worden und Nathae packte ihr wenige Hab und Gut zusammen. Sie war zumindest zu einem Teil erleichtert, das Illiame sie nicht begleiten konnte, denn diese war hochschwanger. Lästig emotional versprach sie der jungen Sklavin bald wieder zurück zu kehren. Sie würden ein anderes Mal nach Arach Suliss reisen müssen. Der Faern graute es davor Illiames ehemaligen Herrn bald sehr wahrscheinlich direkt begegnen zu müssen.

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