Das beste Brot der Welt

  • wann: Nach der Rückkehr der kaiserlichen Schiffe
    wer: jeder, der mag
    wo: in der Werft


    "... das einzige ist, er stammt nicht aus Budweis!" selbst dem flüchtigen Zuhörer dürfte aufgefallen sein, dass die Enttäuschung in Karl Brunczyks Stimme gespielt war.
    Karl, Schiffszimmermann und zwischenzeitlich zum 2. Offizier der BEREMON befördert, half bei jeder sich bietenden Gelegenheit auf der Werft aus. Seine Kenntnisse von Schiffbau und Belastung des materials auf See waren zuweilen eine echte Hilfe, vor allem aber waren es die Geschichten, die der Zwerg erzählte, die die anderen Werftarbeiter in ihren Bann schlugen. Heute hatte er das Thema Backkunst und Brot auserkoren, selbstverständlich nicht, ohne das Brot Exilias, das sich zu Recht das beste der Welt nennt, denn in ganz Mythodea bekommt man nichts vergleichbares, gehörig zu loben. Selbstverständlich ist der Bäckermeister ein Zwerg, wie könne es auch anders sein.
    Dann erzählte er von seiner Heimat Böhmen und der Stadt Budweis, die für ihre (natürlich zwergischen) Braumeister und deren hervorragendes Bier, aber auch für ihre (selbstverständlich auch zwergischen) Bäcker und deren Brot berühmt war. Dabei ass er immer wieder ein Stück des hervorragenden Exilischen Brotes und strich beim Erzählen die Krümel aus dem Bart.

  • "Ich weiss auch nicht, wiso wir Zwerge immer auf die Schmiedekunst reduziert werden, dabei sind Bier brauen und Brot backen die höchsten Künste der Zwerge. Hätten wir den Menschen nicht Bier und Grot gebracht, die würden heute noch in Höhlen hausen, sich in Felle hüllen und den lieben langen Tag mit Fressen, fi**en und schlafen verbringen... Die Schmiedekunst, zweifellos ist sie eine Kunst, ist dagegen eine recht blasse Angelegenheit..." (Wer Zwerge kennt, weiss dass alles bei ihnen eine Kunst ist und endsprechend kunstvoll ausfällt) Karl verlor sich zuweilen in solchen Selbstbeweihräucherungen...