Am Vorabend der Schlacht [04.12-10.12]

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    Wann: Ende Spielzug 1, IT-Zeitraum [04.12-10.12]
    Wer: Alle Charaktere bei Isenfels' Rache
    Wo: Leicht erhöhtes Feldlager in der Nähe des gefallenen Isenfels' Rache
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    Die Sonne verglühte am Firmament. "Vielleicht letztes Mal...", verabschiedete sich Kop-Tar von sein Gott, Papa Gaia. Es war kühl am Rand des Eichenhains, den die Truppen bereits so gut wie abgeholzt hatten. Der Abendwind zog über das Land und trocknete die nassgeschwitzte Kleidung des Ulu-Mulus. Sein Blick wandert über die weiten Ebenen, südlich des ehemaligen Isenfels. Fünf Jahre war es her, dass er das letzte mal hier war und mit Protektor Asdaert Rothenbrunn bei einem Festmahl über die zukünftigen Nosgorioth-Lieferungen verhandelt hatten. Wie dumm sie damals waren. Friedlich schien dieses Land heute abend, doch würde am Morgen Blut diesen Boden tränken und am Abend würden viele nicht mehr sein.

  • Schweren Schrittes stapfte Berack den leichten Hügel hinauf, die Erde wich unter jedem seiner Schritte ein klein wenig zurück. Sein, durch die Kälte sichtbarer Atem zeigte seine tiefen Atemzüge. In seinen Händen hielt er Mave, seine Kriegshelebarde. "Alles Bereit Kop" Berack drehte sich um, stellte Mave ab und ließ seinen Blick über das Heerlager und die Truppen schweifen. "Späher sind entsandt das beste Schlachtfeld zu finden - Wir werden ihnen zeigen wessen Land das hier ist" Der Hauptmann schob unter leichtem metallischen klappern seine Vollplatte an die bequemste Stelle. Sein Blick schweifte erneut über das Land.

  • Ohne Berack direkt anzublicken fragte der Ulu-Mulu: "Wieviele wir sein?"
    Kop-Tar war nicht entgangen, dass einige der erwarteten Banner fehlten. Er war es gewohnt, dass die Dinge sich immer so entwickelten wir er es plant und in den zehn Jahren auf diesem Kontinent war er selten überrascht worden. Dass nun manche seiner Verbündeten noch nicht am Schlachtfeld erschienen waren verwunderte ihn. Vielleicht waren sie im Hinterland von kleineren Feindverbänden aufgehalten worden...oder haben sich einfach besoffen verlaufen. Unweigerlich musste er an die Truppen von Supul Pascha denken und ein verschmitztes Lächeln huschte über sein bärtiges Gesicht.

  • Berack atmete tief und schwer aus "Es sind weniger als erhofft, aber mehr als erwartet" Er ließ seinen Blick über die Lager schweifen "Raetien und NeuWestBarmenien..." Er machte eine kurze Pause "Ulfheadnarsheim noch... Der Rest lässt auf sich warten. Doch haben wir keine Zeit zum warten..." Beracks Blick starrte wieder in die Ferne in der er den Feind vermutete "Dennoch sind wir über 2000 - 2000 Krieger die für ihr Land und Ihr Recht einstehen und das wird das Eis morgen spüren"

  • "Ulu-Mulu!", nickte Kop-Tar den beiden wohlwollend zu. Ein zufriedenerer Gesichtsausdruck machte sich auf seinem Gesicht breit.
    "Ihr haben Anweisungen an Truppführer rausgegeben, was gehen an Strategie, Formation und Verhalten, wenn Treffen auf Oberhoschis von Schwarze Eis?"

  • "Alle Kommandanten sind unterrichtet viele von ihnen Schwarzes Eis erfahren - Das meiste wird sich ergeben wenn wir das Schlachtfeld kennen" Beracks Blick wendet sich in Richtung Koptars "Wo hast du vor in der Schlacht zu sein?"

  • Bei der Frage musste Kop-Tar unweigerlich lächeln. "Zentrum, in zweites Reihe um geben Befehle und motivieren Soldaten. Wenn auftauchen Sharune oder anderes Oberhoschis, Kop-Tar sich drauf stürzen mit kleines Gruppe schwer gepanzert."
    Das Lächeln verschwand. "Auf Manöver wir es haben schon trainiert. Sobald Kapuzenträger Eis werden gesichtet werden durchlöchert von Speere und Pfeile und Bolzen. Kop-Tar wollen nix Überraschung." Hätte er nur mehr von den Nosgorioth-Schlacke-Eiern aufs Schlachtfeld gebracht...aber ihr Einsatz war immer so unvorhersehbar.

  • "Ich gebe dir eine besondere Einheit die auf dich aufpasst" Berack nimmt einen Schluck aus dem Wasserschlauch an seinem Gürtel und verfolgt das Gespräch zwischen Glabius und Koptar.


    "Wir werden keine Reserve benötigen denn sollte diese Armee scheitern sind unsere nächsten Rückzugsorte Bauernhöfe und Mühlen - Es gibt keine Alternative - Wir werden das Eis dort treffen wo es sogar ihm weh tut - Mit einem Angriff rechnen sie aktuell nicht wir müssen nutzen das sie denken das sie uns eingeschüchtert haben"

  • Er wog seinen Kopf hin und her.


    " Bist du dir sicher alles auf eine Karte zu setzen. Versteh mich nicht falsch ich sehe die Situation kaum anders. Wir sollten den Feind in einen Hinterhalt locken um unsere wahrscheinliche Zahlenmäßige Unterlegenheit auszugleichen. Darum fragte ich nach Reserven."

  • Berack musste bei den Worten von Glabius leicht schmunzeln "So war es auch nicht gemeint. Carnis steht mit 300 Mann in Dakara, in Neu West Barmenien stehen noch 100 Mann zudem ist Ildebekkoiee noch mit 300-400 auf dem Weg nach Neu West Barmenien - Aber das vor uns sind 2000 Mann alles danach wird nur noch Geplänkel" Berack zieht eine Karte aus der Tasche und reicht sie Glabius "Hier sind genau diese Rückhalte eingezeichnet und das Lazarett in Birkenhain"

  • "Wir sind hier das heißt wir käpfen hier" Er blickte Glabius direkt in die Augen "ich will euch hinter den Reihen mit euern Männern sucht euch ein Pferd und behaltet den Feind im Auge. solltet ihr etwas sehen oder jemanden sehen der euch ungewöhnlich vorkommt tötet ihn"