Eisiges Flüstern - Ein Alptraum beginnt

  • Zeitraum: 06.11.
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    Es war Anfang des 11. Monats, wenige Tage vor dem lang ersehnten Lichterfest. Bis spät in die Nacht haben die Bewohner des Protektorates Yunalesc sich darum bemüht alles für eines der wichtigsten Feste des Kalenders vorzubereiten. Das noch immer ein schwerer Schatten über jenem Datum liegt ist zwar noch präsent, doch hat sich der Zweifel mit der Zeit zerschlagen. Der Zwist war fort und man folgte den Grundsätzen die innerhalb dieser Mauern wichtige Gebote waren. Engelsweg lag noch in der seligen Umarmung eines friedlichen Schlafes, eingerahmt durch einen milden Winteranfang, als schnelle Schritte die Stille des anbrechenden Morgens durchbrachen. Hastig und inzwischen, durch die anhaltende Eile und die Furcht im Inneren, ungelenk stolpert der erblasste Bote dem Tor entgegen. Sein Pferd hatte er vor wenigen Stunden zurücklassen müssen.


    Den wachsamen Augen der diensthabenden Wachleute entging die Bewegung nicht, die in der Ferne den Frieden der Morgendämmerung störte.


    Alarm! Alarm... schlagt Alarm in Engelsweg! völlig außer Atem fiel der Mann unsanft zu Boden, stolperte vorwärts und geriet in eine anständige Hörweite.


    Man kniff die Augen zusammen und spitzte die Ohren.


    Alarm! Isenfels' Rache wurde überrannt!


    Die Männer spannten sich an, einer lief dem Herangestolperten entgegen.


    *keuch* Schlagt Alarm... *keuch*... Das Schwarze Eis...*keuch* Isenfels Rache ist gefallen!


    und der Alptraum hatte erst begonnen...

    Nur indem wir unser eigenes Licht ohne Angst scheinen lassen geben wir anderen Menschen die Erlaubnis und den Mut, das Gleiche zu tun.

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  • Eilmeldung!
    Mobilmachung der Truppen in Engelswacht


    An den Protektor Murdo Kilian, Engelsweg
    Die Truppen unter Archon Walays von Rabenschrey ziehen aus gen Isenfels' Rache. Engelsweg soll sich auf die Versorgung von Verletzten vorbereiten.


    Die Elemente mit euch,
    Im Auftrag von Walays von Rabenschrey
    Savo Darian, Schreiber von N.O.R.D

    Nur indem wir unser eigenes Licht ohne Angst scheinen lassen geben wir anderen Menschen die Erlaubnis und den Mut, das Gleiche zu tun.

  • Die Nachricht hatte Engelsweg in Aufruhr versetzt. Spätestens als sie, nur wenige Stunden nach den ersten Gerüchten über Verfemte im Land, das Heer des Nördlichen Archons an Engelsweg vorüberziehen sahen schlug das Herz von Engelsweg und wurde zu einem Rauschen in den Ohren des Nordens. Ein jeder der länger als einen Zyklus dieses Land bewohnte, war sich sicher, dass die Verluste bei einem Überraschungsangriff des Schwarzen Eises hoch sein würden. Und die bald darauf folgenden Nachrichten konnten diese Vermutung nicht Lüge strafen.


    Es war Walays und seinem Heer gelungen knapp 600 Mann der einstmals 1500 Stationierten zu befreien. Dank tatkräftiger Unterstützung einer Gesandtschaft der Heiler aus Selfiran konnte Engelsweg sich im Rücken des Heeres auf Schlimmeres einstellen.
    Desweiteren musste festgestellt werden, dass jegliche Kommunikationsweg ins Protektorat hinein und hinaus zum Scheitern verurteilt war. Boten verschwanden oder kehrten mit lehren Händen zurück, Vögel und Echsen blieben verschwunden oder wurden tot geborgen. In ihren Leibern waren tiefe Wunden verewigt, jedoch wurde nicht ein einziger Bolzen gefunden.

    Nur indem wir unser eigenes Licht ohne Angst scheinen lassen geben wir anderen Menschen die Erlaubnis und den Mut, das Gleiche zu tun.

  • Zeitraum: 10.11. und 11.11.
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    Eilmeldung!


    Dem Archon und seinen Mannen gelang es gut 1000 Mann aus Ardors Wacht zu befreien.
    Wir vermelden rund 500 Verluste.


    Das Heer des Archons und die Flüchtlinge ziehen sich gen Engelsweg zurück.

    Nur indem wir unser eigenes Licht ohne Angst scheinen lassen geben wir anderen Menschen die Erlaubnis und den Mut, das Gleiche zu tun.

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  • Zeitraum: 16.11. bis 20.11.
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    Tiefe Wunden wurden geschlagen und dennoch mischt sich unter die Sorge um einen Krieg im Winter vor allem das seltsame Gefühl, das etwas an dem sich darbeitenden Bild nicht stimmt. Jahre der Kriegsführung gegen diese verfemte Fraktion hat klar herausgestellt, dass sie viel mehr könnten, wenn sie denn wollten. Späher berichteten von vereinzelten Fäusten ind en Grenzgebieten des Protektorates, doch nichts davon fügte den Siedlungen erheblichen Schaden zu. Die Angriffe waren heftig, doch auch ebenso rasch wieder vorüber wie sie denn gekommen waren. Sie ließen den Menschen dort sogar die Zeit sich sprichwörtlich "die Wunden zu lecken". Doch warum taten sie das? Warum hatten sie nicht schon zu Beginn die Gelegenheit ergriffen und das Überraschungsmoment genutzt? Und was geschah außerhalb der Mauern von Yunalesc? Keine nachrichten aus Paolos Trutz, keine aus Aldarias Wacht, dem direkten Nachbarn... Es war zermürbend... ja zermürbend...


    Die Heiler Selfirans unterstützten die Verbündeten mit allen Kräften, doch die Situation und die Gerüchte die die Runde machten hatten eine bedrückte Stimmung heraufbeschworen.


    Nach dem das gesamte Protektorat in Aufruhr versetzt war und die Menschen sich gegen das wappneten was da kommen möge, geschah das worauf auf bedrückende Art und Weise ein jeder der das Schwarze Eis zu kennen glaubte, erwartet hatte.


    Die Angriffe wurden größer, schlimmer... nachhaltiger... Und kaum jemandem gelang es des Nachts Ruhe zu finden. Der Boden vibrierte unter dem kollektiven Marsch gen Engelsweg.

    Nur indem wir unser eigenes Licht ohne Angst scheinen lassen geben wir anderen Menschen die Erlaubnis und den Mut, das Gleiche zu tun.

  • Zeitraum: 29.11. und 30.11
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    Eilmeldung!
    Trotz erbitterter Kämpfe ist es dem Schwarzen Eis gelungen die Mauer bis auf Höhe Ardors Wacht einzunehmen. Die Lage ist bedrohlich. Die Verfemten machen weiteren Boden gut!


    Benötigen dringend Unterstützung!

    Nur indem wir unser eigenes Licht ohne Angst scheinen lassen geben wir anderen Menschen die Erlaubnis und den Mut, das Gleiche zu tun.

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  • Zeitraum: 01.12.
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    Nachricht von der Hauptstreitmacht des Nordheeres bei Engelsweg
    Unter dem Kommando von Archon Walays von Rabenschrey


    Nach dem Fall von Isenfels Rache, fiel vor einigen Tagen auch Ardors Wacht.
    Die geretteten Truppen ziehen nun gemeinsam mit der Hauptstreitmacht gegen den Feind.


    Es sei jedoch kundgetan, dass sich ein Entsatzheer unter Führung des Archons Walays von Rabenschreys gen Garnison Ostfurth aufgemacht hat, um Protektor Darius Tisda in Ostfurth dem erwarteten Ansturm des Schwarzen Eises beizustehen.


    Unterdessen ist das Kommando der restlichen Truppen des Nordheeres in Yunalesc an Protektor Murdo Kilian weitergegeben.
    Ebenso stürmen große Truppenteile des Schwarzen Eises von der Südgrenze Yunalescs gen Engelsweg!


    Im Auftrag von Walays von Rabenschrey
    Savo Darian, Schreiber von N.O.R.D
    aus Engelsweg

    Nur indem wir unser eigenes Licht ohne Angst scheinen lassen geben wir anderen Menschen die Erlaubnis und den Mut, das Gleiche zu tun.

  • Zeitraum: 02.12. bis 04.12
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    Eilmeldung!


    Belagerung der Garnison Ostfurth!
    Söldnertruppen der ehemaligen Nyame Tiara Lea aus dem Hause Storn haben zum Heer des Nördlichen Archons aufgeschlossen.


    Es erfolgte ein Angriff auf die durch das Schwarze Eis besetzte Garnison. Es gelang unter großen Mühen eine Schneise bis zum Tor zu schlagen, welches den Norden vom Osten trennt.


    Das Hindurchschleusen von Hilfsgütern scheint erfolgreich!

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  • Wie froh waren sie doch gewesen als es gelungen war dem Schwarzen Eis nach all diesen Kräfte zehrenden Tagen einen Schlag zu versetzen. Und auch wenn diese Wunde nicht blutete, so war es doch ein Erfolg, der die Reihen der tapferen Männer und Frauen beflügelte nicht zu weichen und dem Feind weiterhin zu trotzen.


    Aber wie kurz war die Freude über diesen vermeintlichen Erfolg und wie schmal das Band der Hoffnung gewebt. Der Winter hielt Einzug in die Gefilde des Nordens und die Nächte waren lang, hart und kalt. Nur ein unbedachter Augenblick, nur ein Herzschlag zu viel und das Kollektiv erschien mit neuer Kraft. Beinahe so als wären sie erst frisch in ihre Rüstungen gestiegen. Die Menschlichkeit, die den Soldaten Schwäche und Stärke zugleich war mochte es sein, die den verfemten den verhehrenden Vorteil brachte. Sie froren nicht, sie hungerten nicht, wurden nicht üde und mussten nicht rasten... Und die Essenz war ein nicht zu ermessender Brunnen aus Soldaten die da vielleicht noch kommen würden.


    So war das Echo des Eises nicht unerwartet und dennoch schmerzlich als der eikalte Hauch des Winters sich mit dem geeinten Gedanken des Kollektivs verband und sich wie eine Mauer aus tobringendem Eis den Heeren von Darius Tisda und Archon Walays stellte. Müde, frierend und verzweifelt gingen Blicke lebender Seelen in die reglosen Gesichter des Feindes, doch ein Hadern würde es dennoch nicht geben.


    Dies war Krieg und auch wenn sie nur Menschen waren, so würden sie den Verfemten die Stirn bieten... Nur Menschen, aber Menschen mit Hoffnungen, Gedanken, Träumen und einem Willen den das Schwarze eis niemals begreifen würde...


    Der schwer gepanzerte Anführer des verfemten Heeres, auch nur ein Gesicht von vielen welches aussah wie jedes andere, hob seinen schweren Hammer auf schier unmenschlich leichte Weise in die Höhe. Niemand glaubte, dass diese geste nötig war, denn im Grunde brauchte man für einen Befehl nicht mehr als einen gedanken... doch sie hatten sich über die Jahre viel von ihren Feinden, den Siedlern abgeschaut. Eine Geste, die zum Angriff aufrief... wenn man zynisch sein wollte, konnte man meinen, dass dies nur geschah, damit die Menschen Zeit haben würden sich für das was kommen würde zu wappnen...


    Wenn man zynisch war... das Schwarze Eis war nicht zynisch... es war logisch... es ahmte nach... oder?

    Nur indem wir unser eigenes Licht ohne Angst scheinen lassen geben wir anderen Menschen die Erlaubnis und den Mut, das Gleiche zu tun.

  • Eilmeldung!


    Die Heere des Archons sowie die Heere unter der Führung von Darius Tisda wurden nach Ostfurth zurückgedrängt und dort festgesetzt.


    Mögen die Mächte sie vor dem Schlimmsten bewahren! Was sollen wir tun?




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    Eilmeldung!


    Späher in der Nähe von Isenfels und dem zerstörten Isenfels Rache berichten von einem Heer des Schwarzen Eises weiter südlich. Es besteht die Gefahr, dass es auf Isenfels zumarschieren könnte!


    Haltet die Augen offen! Mögen die Elemente über euch wachen!

    Nur indem wir unser eigenes Licht ohne Angst scheinen lassen geben wir anderen Menschen die Erlaubnis und den Mut, das Gleiche zu tun.

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