Die Schiffe des Handelshauses

  • Es ist fast eine Monat vergangen, das alle vom großen Feldzug zurückgekehrt sind in Ihre Heimat.
    Auch wenn Don Silvio de Goa in den letzten Stunden des Feldzuges gehört hat das Bruder Valentin nicht mehr unteruns weilt will er doch die auf dem Feldzug mit seinem Abgesanten besprochenen Handelskontrakte erfüllen.


    Und so sehen die Hafenbewohner von Exilia heute am 28. Tag des 8 Monats die drei Schiffe des Handelhauses de Goa in Ihrem Hafen einfahren.

  • Die Schiffe des Handelshauses werfen vor dem Hafen Exilias ihre Anker, Don Silvio wartet auf dem Heck der Zornriff darauf das eine Kontaktperson zu den Schiffen kommt und man mit den Verhandlungen beginnen kann.


    Oder hat er die Erze warhaftig umsonst hierher gebracht ?
    Naja die Waren wede ich ansonsten in ganz Mythodea los guter Waffenstahl wird im Krieg immer gebraucht.

  • von der im Hafen liegenden Korvette BEREMON aus wird ein Flaggengruss gegeben. Kurz darauf ruft ein Zwerg von der BEREMON zur ZORNROFF hinüber: "Die Hafenmeisterin ist sehr beschäftigt, Ihr solltet Geduld mitgebracht haben!"

  • Nammu Mannanan hatte den Weg zwischen der BEREMON und ihren Amtsräumen noch nicht zur Hälfte zurückgelegt, als ihr klar wurde, dass sie den Hafen Exilias noch nie so gefüllt gesehen hatte. Sie stutzte ein wenig. Zwar hatte man ihr am Morgen die bevorstehende Ankunft der drei Schiffe gemeldet und sie hatte den Lotsen Anweisungen erteilt, wie sie vorzugehen hätten, um alle drei zusätzlich zur bereits am Kai vertäuten BEREMON in dem Hafenbecken unterzubringen. Schnell hatte sie gewusst, dass die Kais nicht ausreichten, um jedem Schiff einen eigenen Liegeplatz einzuräumen, besonders da sie einen Teil des Kais vor dem zukünftigen Handelskontor der Mitrasperanischen Hanse für die Umbauarbeiten freihalten musste. Es war an sich keine ungewöhnliche Maßnahme, aber in Exilia war sie bisher bei solch großen Schiffen kaum eingesetzt worden, daher hatte sie sich die Zeit genommen, den Lotsen zu erklären, dass eines der kleineren Schiffe des Handelshauses statt an der festen Ufermauer längs an der Seite der ZORNRIFF vertäut werden sollte, nachdem diese angelegt hatte. Doch sie hatte nicht damit gerechnet, dass man ihre Befehle so schnell und effeiktiv umsetzen würde. Vor und über ihr erstreckte sich nun ein kleiner Wald aus Mastbäumen und Takelage, die Spitzen der höchsten Masten kamen der Höhlendecke bereits recht nahe und das Wasser gluckste zwischen den mächtigen Bäuchen der Schiffe. Überall herrschte eifrige Betriebsamkeit und die Luft erfüllten Befehle, die von den steinernen Wänden um sie herum wiederhallten. Sie spürte, wie ihre Brust vor Stolz und Zufriedenheit schwoll. Dies war für sie bei weitem der beste Morgen seit vielen Tagen und für einen Moment vergaß sie den traurigen Anlass, der die Exilanten oben in der Stadt dazu bewogen hatte, schwarze Stofffetzen über ihre Türen zu nageln.


    Sie näherte sich der ZORNRIFF und rief mit lauter Stimme in Richtung des Hecks, wo sie den Kapitän vermutete: "Seid gegrüßt, Männer und Frauen der ZORNRIFF! Ich bin Nammu Mannanan, Hafenmeisterin Exilias und heiße euch in meinem Hafen willkommen. Welche Kunde bringt ihr in die Stadt? Was habt ihr geladen und was ist euer Begehr?"

    „Wenn Ihr es genau nehmen wollt: Man spricht es [ˈgal.vɪn]. Das e am Ende ist stumm.“ :exilia:

  • Seit mir gegrüßt, ich bin Don Silvio de Goa, Kommodore des Handelshauses de Goa ich habe auf dem Feldzug mit einem Abgesanten des Protektors zu Exilia gesprochen der mir sagte das hier Erze und noch andere Waren gebraucht werden, und da das Handelshaus und die Seehandelsgilde die Siegel mit allem beliefern wollen was Ihr braucht sind wir hier.


    Zum jetzigen Zeitpunkt hätte ich 2 Raummeter Roheisen und 40 kg Zwergenstahl im Angebot, Bestellungen kann ich aufnehmen und nächsten Monat könnten wir mehr liefern.


    Don Silvio veranlasst das eine Strickleiter an der Seite heruntergelassen wird denn ohne diese wird es schwer auf das Hauptdeck einer Schivone zu kommen.

  • Die Schiffsbäuche waren voller Eisen? Sie warf einen weiteren Blick hoch zu den Mastspitzen, die knapp unter der Höhlendecke sanft hin und her schwankten. Was würde geschehen, wenn der BAllast vollständig entladen würde, ohne ihn zu ersetzen? Sie wusste nichts von einem abgeschlossenen Kontrakt und das wunderte sie, weil sie für gewöhnlich über alle geplanten größeren Warenbewegungen in ihrem Hafen im Vorherein informiert wurde.
    In diesem Moment erschien neben ihr eine hochgewachsene Frau, über deren strengen Blick zwei Hörner ihrer Stirn entsprangen. Heute wirkte sie, wenn auch ein wenig außer Atem, gelöster als gewöhnlich. "Gute Nachrichten, Nammu", sagte sie grußlos. "Gerade wurde ein Handelspakt mit Raetien geschlossen: in den nächsten Wochen bekommen wir eine große Eisenlieferung von Kop-Tar.
    Nun, dann wollen wir doch mal sehen, was wir für den guten Don Silvio tun können."

    Vor Nammu erklomm sie die Strickleiter und sagte, als sie schließlich vor Don Silvio stand, mit fast so etwas wie einem Lächeln: "Seid gegrüßt Don Silvio de Goa! Ich bin Av'Sha, die rechte Hand des Verwalters Exilias. Ich hoffe, ihr hattet eine ruhige Fahrt und entschuldigt die Verzögerung- der Weg von der Stadt hierher ist recht lang. Was führt euch hierher?"

    „Wenn Ihr es genau nehmen wollt: Man spricht es [ˈgal.vɪn]. Das e am Ende ist stumm.“ :exilia: