Ungewisse Zukunft

  • Wann: Der Tag nach dem Feldzug
    Wo: Viribus Unitis
    Wer: jeder, der mag
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    Sylvana beobachtete vom Wehrgang der Lagerplisade aus, wie die Sonne langsam aufging. All jene die sie liebte lebten noch, doch sahen sie einer Zukunft entgegen die, mehr denn je, hinter einem schweren Schleier verborgen lag.
    Nachdenklich lehnte sie sich leicht nach vorn und spielte gedankenverloren an dem Ring der seit der letzten Nacht ihren Finger zierte. Röte stieg ihr ins Gesicht und sie seufzte. Noch immer fragte sie sich warum ihr inneres Feuer gerade in diesem Augenblick so umhergewirbelt war. Eigentlich hatte sie ganz andere Intentionen gehabt, als zu stottern und verlegen zu sein... Zustände die ihr gar nicht vertraut waren.


    Nach all den Monaten hatte sie ihm um den Hals fallen wollen und nach den Dingen die er ihr versucht hatte zu erklären, war ihre Gedankenwelt ein reißender Strom. Unaufhaltsam und mitreißend. Wäre sie nicht die, die sie eben war, dann wäre sie ihm spätestens in jener Nacht überall hin gefolgt...


    Erneut seufzte sie tief, verharkte die Finger ineinander und lehnte ihre Stirn gegen ihre gefalteten Hände. Bevor sie diesen schrecklichen Ort wieder verlassen würden, gab es noch einiges zu tun. Gespräche, Briefe... und anderes...
    doch an diesem Morgen war sie für diesen kurzen Augenblick darauf aus, nur einige wenige Herzschläge mit der Sonne... dem Sinnbild für Ignis... alleine zu sein.

    Nur indem wir unser eigenes Licht ohne Angst scheinen lassen geben wir anderen Menschen die Erlaubnis und den Mut, das Gleiche zu tun.

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  • Wenig später, im Lager Selfirans, Jaelle packt die letzten Sachen.


    "Ich hoffe nur, ich finde Gorathiel noch..."anschreiben"...unglaublich! Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich mir ein zwei schwer gepanzerte, fähige Söldner geholt, auf die Rechnung gesetzt und wäre direkt hingegangen."
    Sie nahm zum wiederholten Mal ein kleines Büchlein in die Hand und rechnete nach...
    "Hmmm, ob ich doch Zinsen... Schließlich kann ich Talim das Geld jetzt nicht mehr direkt geben. Und dem Ring wollte ich ja auch was... "anschreiben"!!!" Sie klappte das Buch zu und warf es in die Tasche.


    Jaelle murmelte weiter vor sich hin, während sie die Federn von ihrem verschmutzten Hut abnahm und säuberte. Den Hut würde sie wohl reinigen lassen müssen.

  • Die letzten Tage hatte viel Kraft gekostet. Ermattet verließ Tovak sein Zelt, in der Hoffnung, ein paar Augenblicke in Ruhe zu haben, und seine Gedanken noch mal zu ordnen, bevor es an den Abbau gehe.


    Einige Berichte hatte ihn in der Nacht erreicht zu dem, was am Weltennabel passiert. Jetzt war es an der Zeit, diese Informationen mit den in Einklang zu bringen, was schon in den Schriften stand. Es würde noch einige Zeit brauchen, bis er das Rätsel entschlüsselt hatte. Doch war ihm schon klar, das sie etwas entfesselt hatten, was sie nicht kontrollieren können.

    Eine Stimme, Eine Kraft, dein Licht wird mich leiten.....<br /><br />Ich bin nur verantwortlich, für das was ich schreibe. Nicht für das was andere daraus lesen.

  • Tarabas kniete vor dem Schrein Aquas, den er erschaffen hatte. Der Schrein, den der Avatar gesegnet hatte, die Tat, die mehr al alle Worte zeigte, dass er ihm verziehen hatte.
    Er dachte nach.
    Viel war geschehen und alles war im Umbruch.
    Er musste mit Ka'Shalle und Walays sprechen und mit Carl, dem neuen Archon der Dornen. Es würde nicht einfach, aber es gab keinen anderen Weg die Ratio zu besiegen. Er fragte sich, ob die Mehrheit der Siedler das verstehen würde, was gefordert war.


    Die ersten Sonnenstrahlen kitzelten seinen Nacken und er öffnete die Augen. Er seufzte, blickte sich um und erkannte die bekannte Gestalt auf der Pallisade.
    Landgsam stand er auf und lenkte seine Schritte zu Ihr, Ihr die Entscheidung überlassend, ob Sie sprechen wollte.

    Orga Quellar Xarann

    Charaktere:

    Tarabas Nightshadow, Waffenmeister Aquas

    Usst'Sargtlin Tal'Shar Xarann (Hausadel)

    Theodorik zu Wolfenau


    "Die Kleinigkeiten erzeugen Perfektion, aber Perfektion ist keine Kleinigkeit."

  • Sie hatte seine Anwesenheit bemerkt noch bevor sie ihn hatte sehen können. Manchmal wunderte sie sich selbst darüber, dass es zwischen ihnen eine Verknüpfung gab, die zum einen bis heute unausgesprochen geblieben war und zum anderen mehr Fragen aufzuwerfen vermochte als sie das sie Antworten versprach.


    Er näherte sich mit ruhigen Schritten und doch konnte sie ihm ansehen, dass sie schwer und gedankenumtrieben waren. Sie drehte leicht den Kopf und blickte ihn eine Weile an bevor sie ihm ein leichtes Lächeln schenkte.


    Vendui... Tarabas...

    Nur indem wir unser eigenes Licht ohne Angst scheinen lassen geben wir anderen Menschen die Erlaubnis und den Mut, das Gleiche zu tun.

  • "Vendui, wie geht es Dir?"
    Langsam schien er sich and die ungewohnte Anrede zu gewöhnen.
    "Worüber zerbrichst Du Dir den Kopf?"

    Orga Quellar Xarann

    Charaktere:

    Tarabas Nightshadow, Waffenmeister Aquas

    Usst'Sargtlin Tal'Shar Xarann (Hausadel)

    Theodorik zu Wolfenau


    "Die Kleinigkeiten erzeugen Perfektion, aber Perfektion ist keine Kleinigkeit."

  • Ich bin mir nicht sicher ob ich dir diese Frage wirklich beantworten kann. Auf der einen Seite geht es mir gut, auf der anderen Seite überaschattet meine Sorge um diese Welt und jene die darin leben den Rest.


    Sie wandte sich ihm zu und strich sich die flammende Robe an den Hüften glatt. Nur die kleine Scherpe mit den D'eshineth Runen erinnerte daran, dass sie mit Leib und Seele Kriegerin war.


    Die Dinge die hier geschehen sind wirken undurchsichtig... Und ich bin mir nicht sicher ob die Welt die wir kennen gelernt haben hinter dem Tor auf uns wartet oder wir nichts anderes vorfinden werden als noch mehr Unheil.


    Ihr Blick wurde nachdenklich.


    Und du? wie geht es dir? Wir haben uns auf diesem Feldzug noch seltener gesehen als sonst...

    Nur indem wir unser eigenes Licht ohne Angst scheinen lassen geben wir anderen Menschen die Erlaubnis und den Mut, das Gleiche zu tun.

  • Ein weiterer Drow gesellte sich dazu. Vorn hatte die Nacht in der nähe des letzten Siegels verbracht, zum einen hatte er sich von einem Freund verabschiedet ...was ein sehr seltsames Gefühl hinterließ..dann hatte die Ereignisse nochmal an sich vorbeiziehen lassen die auf die Öffnung des Siegels gefolgt waren. War er bereit diese Welt die er gerade als seine akzeptiert hatte zu verlassen um an einem Ort zu streiten, dessen Regel und Gesetzte wieder grundlegend anders sein würden?
    Er hatte seine Entscheidung getroffen....
    Sein Blick ging zu Sylvana und dan zu Tarabas: "Sylvana..Jabukk."

  • Vorn... sie nickte ihm zu und es brauchte keine Verbindung oder andere Dinge um zu erkennen, dass die Neches Re und der Thul Heen von ähnlichen Gedanken umtrieben waren.

    Nur indem wir unser eigenes Licht ohne Angst scheinen lassen geben wir anderen Menschen die Erlaubnis und den Mut, das Gleiche zu tun.

  • Tovak näherte sich der Gruppe. Er ärgerte sich, das er am letzten Abend nicht an der Weltenschmiede war, doch liessen es seine Füsse einfach nicht zu. Jetzt suchte er jemanden, der ihm davon berichten konnten.


    "Guten Morgen" warf er in die Runde.

    Eine Stimme, Eine Kraft, dein Licht wird mich leiten.....<br /><br />Ich bin nur verantwortlich, für das was ich schreibe. Nicht für das was andere daraus lesen.

  • "Vendui" begrüsste er Vorn und Tovak. Dann wandte er sich wieder Sylvana zu.
    "Nun, ist es nicht egal wie es dort drüben aussieht? Dort lauert die Ratio, die wir vernichten müssen. mehr muss ich nicht wissen um zu gehen. Mehr Unheil, weniger Unheil... es liegt wohl im Auge des Betrachters.
    Meine Sorge geht eher in eine andere Richtung. Glaubt ihr, dass wir uns mit den Elementen der zweiten Schöpfung verbünden sollten? Der, ich nenne ihn einmal freie Untod unter Maite, dem schwarzen Eis, dem Teil der Leere und Pestilenz, die nicht unterjocht wird? Ich glaube, dass wir nicht umhin kommen uns mit dieser Frage zu beschäftigen. Die Leere ist die Nemesis der Ratio, wir werden Sie am Ende für die Vernichtung brauchen.
    Ich fürchte, dass die Sturheit der Eisernen das Verständnis der Situation überlagern wird."

    Orga Quellar Xarann

    Charaktere:

    Tarabas Nightshadow, Waffenmeister Aquas

    Usst'Sargtlin Tal'Shar Xarann (Hausadel)

    Theodorik zu Wolfenau


    "Die Kleinigkeiten erzeugen Perfektion, aber Perfektion ist keine Kleinigkeit."

  • Tovak schüttelte bei den Worten nur leicht den Kopf, sagte aber kein Wort dazu. Er wollte das Gespräch nicht unterbrechen.

    Eine Stimme, Eine Kraft, dein Licht wird mich leiten.....<br /><br />Ich bin nur verantwortlich, für das was ich schreibe. Nicht für das was andere daraus lesen.

  • Vorn hörte Tarabas zu und schwieg, auch wenn er zum Teil seiner Meinung war, gab es Dinge die ihre Zeit brauchten. Sollte es eine solche Annäherung geben dann nur indem man bestehende Verbündete dadurch nicht vergraulte.
    Er schaute zu Sylvana: "Es gibt einen Auftrag der Elemente an uns...Terra selbst ebnet uns den Weg. wie wir diesen Auftrag erfüllen steht zunächst einmal offen..aber es gibt einige die diesen Weg nicht einschlagen werden..das ist sicher. Wir sollen einen Vernichtungsfeldzug in das Land des Feindes tragen...das macht insofern Sinn da wir damit diese Länder schützen. Was uns erwartet ...eine Kostprobe davon haben wir gesehen."

  • Ein prekäres Thema welches du da anschneidest Tarabas, aber keines von dem wir nicht schon lange vermutet haben, dass wir uns eines Tages damit würden befassen müssen...


    Dann sah sie wieder zu Vorn und dachte über seine Worte nach.


    Woher weißt du das? Hat Terra zu dir gesprochen? Nicht, dass ich daran zweifle, dass es diesen Vernichtungsfeldzug wird geben müssen, ich frage aus reinem Interesse nach.

    Nur indem wir unser eigenes Licht ohne Angst scheinen lassen geben wir anderen Menschen die Erlaubnis und den Mut, das Gleiche zu tun.

  • Vorn schaute sie verwundert an, dann fiel ihm ein das Sylvana nicht anwesend gewesen war. "Nein Ignis selbst hat uns den Auftrag erteilt, diese Welt und ihre Völker dem Feuer anheim fallen zu lassen. Hast du ihre Wut nicht gespürt? Ain war fast Wahnsinnig und zu keinem klaren Gedanken fähig...Terra...war auch wütend ich hatte das Gefühl die Erde bebt als sie mit der Gesandten der Ratio sprach dann ist ihr Avatar fort gestürmt."

  • Das erklärt einiges... raunte sie mit Daumen und Zeigefinger an der nasenwurzel. Sachte nickte sie.


    Ich stehe an deiner Seite, wo auch immer unser Weg uns hin führen wird.

    Nur indem wir unser eigenes Licht ohne Angst scheinen lassen geben wir anderen Menschen die Erlaubnis und den Mut, das Gleiche zu tun.

  • "Ich hoffe das neben dir sich noch andere finden die auf diesen Feldzug mitgehen...nicht das ich volles Vertrauen in deine Fähigkeiten habe..aber wir würden allein einen schweren Stand haben." Er schmunzelte: "Wir werden auch hier stärken udn Schwächen der Ratio kennen lernen und uns den Kampf stellen." Vorn machte eine kurze Pause und schaute zu Tarabas: "Was ist die Leere? Das höre ich zum ersten mal, aber es würde erklären warum die Ratio sich ihrer so schnell entledigt hat. Firin Krähensang hat ihr ein Bündnis angeboten und starb...das sagen jedenfalls einige Träume."

  • Soweit mir bekannt hat er eher versucht sie zu erpressen und sich im Zeifelsfall den Siedlern anzuschließen... Und niemand weiß genau ob Firin tot ist...

    Nur indem wir unser eigenes Licht ohne Angst scheinen lassen geben wir anderen Menschen die Erlaubnis und den Mut, das Gleiche zu tun.

  • Es gab Träume, das die Leere anders, subtiler, ist, als wir sie bisher kannten. Eine Leere, wie sie war, bevor Ar'Nathan die Ewigen rief und ein ganzes Volk vernichtete warf Tovak ein.

    Eine Stimme, Eine Kraft, dein Licht wird mich leiten.....<br /><br />Ich bin nur verantwortlich, für das was ich schreibe. Nicht für das was andere daraus lesen.

  • Die Münzen auf ihren Sandalen schepperten leise, als sich Jaelle der Gruppe näherte.


    "Ich hätte gedacht, dass du auch zur Weltenschmiede gehst, Tovak! Carl Weber ist Archon im Reich der Dornen, wohl der Mitte. Ich hörte, Estaer hat ihn gleich mal dazu gebracht, vor ihr zu knien. Scheint also recht stachelig zu sein in der Mitte. Ain Schwefelnies ist sowas wie ein Truchsess. Sie wird nie Archon werden, aber bis ein Nachfolger für Thorus gefunden ist, soll sie die Aufgaben eines Archon übernehmen. Dafür, dass Ignis selbst weiblich ist...nun ja, muss ich nicht verstehen."


    Sie grinste leicht und machte eine Geste, als wolle sie mit der Hand an einen Hut tippen, nickte den anderen dann aber nur zu.


    "Neches-Re; ich lief neben Euch." sagte sie zu dem Drow. "Als wir die Nyame vom Feld trugen und auch vorher und nachher. Ignis will in den Krieg, Terra will sich darauf ein Jahr vorbereiten. Was die Ratio gesagt hat, habe ich nicht verstanden, ich kannte diese Sprache nicht, klang aber nicht nett. Ach ja. Jaelle." Sie streckte die rechte Hand aus und lächelte offen.


    "Ich habe gehört, dass einige Viinshar überlebt haben und auch, dass sich die Leere getarnt hat. Hätte ich wohl auch so gemacht. Gregor hat sich beschwert, im Wasserlager hätte man seine Zähne und Augen kontrolliert."