• Die Ergänzungsschrift zum GGuSK trat im Zuge der Reformation Exilias am 31. III. anno IX p.rd.M. in Kraft.


    Apokrypha Exiliae


    §1 - Gültigkeit und Durchsetzung
    (1) Die Apokrypha Exiliae sind gültig für jene, die sich auf dem Gebiet des Protektorats Exilias aufhalten oder eingetragener Siedler Exilias sind.
    (2) Die Gerichtsbarkeit bzgl. des GGuSK unterliegt für alle in (1) genannten Personen dem Protektor Exilias, sofern keine höhere Vertretung der Reichsjuristriktion anwesend ist.
    (3) Die Gerichtsbarkeit bzgl. der Apokrypha Exiliae unterliegt für alle in (1) genannten Personen dem Protektor Exilias.
    (4) Der Protektor ist bemächtigt Vertreter zu benennen, die seine in (2) und (3) beschriebenen Rechte nach eigenem Ermessen wahrnehmen, solange keine protektorale Weisung vorliegt.


    §2 - Güter und Handel
    (1) Von der Gemeinschaft erwirtschaftete Produkte und Erzeugnisse Exilias gelten als gemeinnütziges Eigentum.
    (2) Das Land, sowie die darauf errichteten Gebäude unterliegen der Verwaltung Exilias und können nicht als Eigentum erworben werden.
    (3) Nahrungsmittel sowie Mittel der medizinischen Versorgung und Wohn- bzw. Arbeitsräume gelten als Güter der Grundversorgung.
    (4) Jedweder Handel mit den unter den in (1) genannten Gütern unterliegt der Kontrolle durch die Führung Exilias.
    (5) Durch §3(2) erhaltene aber nicht verwendete Güter sind dem Protektorat zu übergeben. Der Handel oder die private Lagerung dieser in (3) genannten Güter steht nach §16 des GGuSK unter Strafe.
    (6) Das in (4) und (5) festgeschriebene allgemeine Handelsverbot wird durch protektorale Sondergenehmigungen ausgesetzt.


    §3 - Rechte und Pflichten der Exilanten
    (1) Ein jeder Siedler bringe sich nach Kräften, abhängig von seinen Fähigkeiten, in die Gemeinschaft ein.
    (2) Jeder Siedler Exilias erhält abhängig von seinen Bedürfnissen ausreichend der unter §2(3) benannten Güter.
    (3) Die Siedler Exilias sind berechtigt die allgemeine Wehrpflicht nach §39 des GGuSK als Trossler zu erfüllen. Sie sind zudem unabhängig von ihrem Alter angehalten, das Protektorat in seiner Arbeit für das nördliche Reich zu unterstützen.
    (4) Jeder Siedler Exilias ist berechtigt eine Audienz des Protektors zu erbitten.


    §4 - Aufnahme in die Gemeinschaft Exilias
    (1) Ein Jeder, gleich welcher Rasse und Herkunft ist berechtigt, die Aufnahme in Exilia und den Schutz der Gemeinschaft zu erbitten.
    (2) Der Bittsteller weise glaubhaft nach, dass er in keinem Teil Mitrasperas ob eines Vergehens gesucht werde, das nach dem GGuSK unter Strafe steht. Andernfalls ist die Bitte zurückzuweisen.
    (3) Kann der Bittsteller glaubhaft versichern, in einem anderen Reich ob eines Vergehens gleich welcher Art, dass nicht unter (2) fällt, Verfolgung zu erfahren, so ist ihm die Bitte zu gewähren.
    (4) Sofern unklar ist, ob der Bittsteller befähigt ist, einen Beitrag zum Wohle Exilias zu leisten, so ist die Bitte zurückzuweisen, sofern er nicht in der Lage oder nicht willens ist einen angemessenen finanziellen Ausgleich zu zahlen.
    (5) Ist die Bitte aufgrund von (4) zurückzuweisen, so kann der Bittsteller zeitweise den Schutz Exilias erhalten, solange die in (3) genannten Bedingungen zutreffen, ohne dadurch Siedler Exilias zu werden.


    §5 - Würdenträger Exilias
    (1) Der Protektor ist Souverän des ihm anvertrauten Landes. Er sei in seinen Handlungen weise und erstrebe das Beste für die Gemeinschaft der Siedler Exilias.
    (2) Patron ist der höchste an einen Siedler zu verleihende Ehrentitel. Er setze sich mit seinem Leben für den Schutz und Fortbestand der Gemeinschaft ein. Alle Siedler des Protektorats sind ihm gegenüber zu besonderem Respekt verpflichtet. Patroni sind berechtigt eine blaue Larkfeder am Revers zu tragen. Der Senator Exilias ist, sofern er nicht der Protektor ist, in den Rang eines Patrons zu erheben.
    (3) Cubitor ist der zweithöchste an einen Siedler zu verleihende Ehrentitel. Er diene der Gemeinschaft als Vorbild in seinem Einsatz für Exilia. Die Siedler des Protektorats sind ihm gegenüber zu besonderem Respekt verpflichtet. Cubitoren sind berechtigt eine gebleichte Larkfeder am Revers zu tragen. Der höchste Vertreter der Streitkräfte Exilias, sowie Inhaber politischer Ämter sind in den Rang eines Cubitors zu erheben.
    (4) Die Würdenträger sind berechtigt den ihnen nach (2) bzw. (3) gebührenden Respekt einzufordern. Verweigerter Respekt wird gemäß §35 des GGuSK geahndet.
    (5) Die Ehrentitel Patron bzw. Cubitor werden durch den Protektor nach freiem Ermessen an Siedler Exilias vergeben und spiegeln deren Verdienste für das Protektorat wieder. Sie sind nicht vererblich.


    §6 - Besonders geahndete Vergehen
    (1) Exilia beherbergt keine Verbrecher. Ein Versuch der Täuschung bzgl. §4(2) wird unabhängig von der bereits verübten Tat nach §33 des GGuSK mit dem Tode bestraft.
    (2) Exilia ist ein Protektorat vieler Rassen. In Fremdenhass begründete Äußerungen und Handlungen werden nach §35 des GGuSK bestraft.


    §7 - Feiertage
    (1) Zusätzlich zu den in §40 GGuSK Benannten werden die Jährungen der folgenden Tage als Feiertage Exilias festgeschrieben:
    I. 02. VIII. anno VI p.rd.M. - Gedenktag der Gründung Exilias
    II. 31. III. anno IX p.rd.M. - Feiertag der Reformation Exilias
    III. 06. I anno X p.rd.M. - Valentinstag