Wenn man erst einmal begonnen hat...

  • (Zeit: Sonntagmorgen nach dem Yunalesc
    Teilnehmer: Mahrukkaa)


    Es war hell und dennoch unerwartet ruhig. Kimberley hatte sich aus dem Haus hinaus begeben, dass sie mit den Ordensmitgliedern und ein paar Gästen bewohnte.
    Kurz war sie oben im ersten Stock auf dem Gang stehen geblieben, hatte in die Stille gelauscht, um dann doch den Kopf zu schütteln und leise hinab zu gehen. Sie mochte die Ruhe, die Yunalesc so manches Mal ausstrahlte. So anders als Paolos Trutz und der Palast. So manches ging ihr noch durch den Kopf vom letzten Tag. Sie spürte den zierlichen Armreif an ihrem Handgelenk, den sie nicht abgelegt hatte. Ihr Weg führte sie erst zu dem Tempel, in dem sie leise für sich ihr Gebet, ihren Dank an die Sechs und ihre Schöpfung hier auf Mythodea dankte. Dann lief sie weiter ohne direktes Ziel, einfach ihren Gedanken nachgehend. Zu viele Gedanken... zu viele Ereignisse.... sie wusste, das eine schwere Zeit auf sie zu kam, doch unglücklich war sie darüber nicht. Als sie bereits wieder auf dem Rückweg war, fand sie sich schließlich vor dem Haus wieder, nachdenklich gegen den Tisch davor gelehnt, das Mahrukaa beherbergte.

    Mögen wir auf dem Pfad der Elemente <br />im Angesicht von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft <br />unserem Schicksal und Herzen treu sein...<br /><br />Den Tod muss man sich erst verdienen.

  • Leise knarrte hinter dem Rücken Kimberleys die Tür.


    Eine schnoberne Schnauze steckte ihre Nüstern in den frühen Morgen, standen rötliche Haare widerspenstig vom Kopf ab und die Grünen Augen schauten noch etwas verschlafen in die Welt.


    Die Uruk trug diesmal nicht den auffallenden Mantel der Vortage, sondern einen braunen Überwurf.
    In den Lederschienen der Beine steckten Dolche, während ihre Klauen einen Becher hielten aus dem es Dampfte.


    Kurz stutzte sie, als ein bekannter Geruch ihre Nüstern streifte und sie hob den Blick.


    Als sie Kimberley erblickte, schlich sich ein feines Lächeln um die Hauer:
    "Kimberley" grollte sie und überbrückte die wenigen Schritte zu dem Tisch hinüber.

  • Sie schmunzelte
    Mahrukkaa... auch schon hoch? War die Nacht nicht lang genug?

    Mögen wir auf dem Pfad der Elemente <br />im Angesicht von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft <br />unserem Schicksal und Herzen treu sein...<br /><br />Den Tod muss man sich erst verdienen.

  • Kurz legte die Uruk den Kopf schief, aufgrund der Formulierung die ihr unbekannt war.
    Doch dann verstand sie.Nickte und schüttelte irgendwie gleichzeitig den Kopf.


    "Vai war recht früh auf den Fellen...seltsamerweise waren die bisherigen Tage hier sehr anstrengend und das obwhl keine Waffen zum Einsatz kamen!" gab sie zurück und musterte Kimberley prüfend.


    "Und selber?"

  • Hmm ich war noch eine Weile hoch... ich schätze es dürfte etwa die dritte stunde gewesen sein, als ich mich zur Ruhe begeben habe. ich gebe mir selten die gelegenheit, eine taverne zu besuchen ohne mir zu viele sorgen zu machen für den moment, auch wenn es gründe dafür geben sollte...
    sie lächelte.
    Der Jungritter war nicht wirklich ausgeschlafen, doch anscheinend störte sie es nicht weiter. wahrscheinlich hatte die Kälte des Morgns schond afür gesorgt, dass sie wach geworden war.

    Mögen wir auf dem Pfad der Elemente <br />im Angesicht von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft <br />unserem Schicksal und Herzen treu sein...<br /><br />Den Tod muss man sich erst verdienen.

  • " Dann muß es eine gute Feier gewesen sein, wenn na sich diesmal keine Sorgen gemacht hat...Vai sah na mit diversen Männchen dieser Tage"da war so ein freches feststellendes Funkeln in Mahrukkaas Augen bei diesen Worten.


    Langsam ließ sie sich am Tisch nieder mit dem Becher in dem offenbar Tee war, den sie anbietend Kimberley hinhielt.


    "Wie ist es na ergangen in den letzten Tagen? Leider gab es irgendwie keine Gelegenheit zu sprechen...auch wenn vai das gern getan hätte."Mahrukkaa ließ kurz die Schultern hängen.

  • Sie hob skeptisch eine Augenbraue
    Das Funkeln in deinen Augen und die Aussage "diverse" passen irgendwie nicht zusammen. Da würde ich ja glatt neugierig werden, wen du zusammen aufführst bei einem solchen Blick. Sie beobachtete die Uruk


    Ergangen... gemischt. Einige Ereignisse waren Kräftezehrend, wie die Gerichtsverhandlung. Das hätte ich nicht erwartet. Anderes war jedoch..... sie stockte, suchte kurz die richtigen Worte, als ihr mehrere Gespräche und Umstände in den Kopf kamen aufbauend, motivierend und.... es war ein schönes Fest des Lichtes.

    Mögen wir auf dem Pfad der Elemente <br />im Angesicht von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft <br />unserem Schicksal und Herzen treu sein...<br /><br />Den Tod muss man sich erst verdienen.

  • "Wer war der Najorim mit dem Bart im Gesicht und dem schief sitzenden Hut? Der immer so um dich rumgeschlichen ist? Und dich so..ansah...ein bisschen wie eine Beute..." platzte die Uruk sprichwörtlich mit der Tür in die Hütte.


    Dann legte sie den Kopf etwas schräg, schien hinter den Augen die unterschiedlichen Erlebnisse zu erahnen.
    "Vai hat die Prozession mit dem Sha´urr gesehen, war jedoch in einem Gespräch. Vai erging es ähnlich...anstrengende Dinge, angenehme Dinge..möchet na erzählen?""

  • Was ist ist bei euch... ein Sha'urr? Kimberley hatte eine Vermutung, doch wollte sie gewissheit haben.
    Die Antwort auf den ersten Punkt ließ sie vorerst aus. Es verwirrte sie, dass Mahrukkaa erst in der Mehrzahl und dann in der Einzahl sprach. Außerdem... ja... warten wir's ab...

    Mögen wir auf dem Pfad der Elemente <br />im Angesicht von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft <br />unserem Schicksal und Herzen treu sein...<br /><br />Den Tod muss man sich erst verdienen.

  • Das Knurren?.... ich weiß nicht genau wo es her kommt. Oder warum. Ich habe es in letzter Zeit bei dir gehört und einem Kleriker außerhalb Mythodeas auf meiner Reise nach dem Feldzug. Aber warum es mir aus der Kehle dringt.. zumindest so oft sie zuckte mit den Schultern
    Ich will lernen Mahrukkaa. Ich kann im Gespräch mit dir oft erahnen, was die Worte grob bedeuten, ob es um Anführer geht, um Menschen,... aber eben fiel es mir schwerer, daher frage ich. Ich denke es ist nicht nur wichtig unser Innerstes und unsere Art zu verstehen sondern auch das, was wir ausdrücken wollen


    Kimberley hatte ihre linke um ihr rechtes Handgelenk mit dem Armreif gelegt, der sich in der frischen Luft leicht abgekühlt hatte. So kurz sie ihn auch erst trug, es fühlte sich gut an. Und in ihrem Kopf bildeten sich ein paar Worte aus Aquas Klang. Nein... es war noch nicht der richtige Abend gewesen... mahrukkaas Frage drang wieder zu ihr durch.
    Wer?... du müstest ihn eigentlich kennen oder nicht?

    Mögen wir auf dem Pfad der Elemente <br />im Angesicht von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft <br />unserem Schicksal und Herzen treu sein...<br /><br />Den Tod muss man sich erst verdienen.

  • "Wenn vai es so betrachtet ist die Art der Uruks aus Gefühlen heraus, Instinkte die Tieren entsprechen, Körperlichkeiten - wo ihr Najorim unendliche Worte benutzt, sind es bei uns die Zeichen der Körpersprache, die Dinge verraten oder auslösen, die uns handeln lassen oder nicht."


    Sie überlegte kurz:
    "Vielleicht macht Kimberley diese Dinge unbewußt nach..oder probiert aus...vielleicht fühlt es sich ..gut an?"endete die Ausführung in einem leicht fragendem Ton.


    Warum sollten Menschen nicht auch knurren? Hatte Da´rur nicht selber erzählt das in der Welt der At´saror es die Menschen waren die abhängig von den Uruks waren und weder Feuer noch andere Dinge gekannt hatten? Die weit von der Art Menschen entfernt waren, mit der man es hier zu tun hatte.


    "Dann sollte Kimberley fragen, wenn vai Worte benutzt die sie nicht versteht. Vai bemerkt das manchmal nicht oder aber es gibt kein WOrt in der Najorimsprache das dazu passt, was vai sagen möchte"


    Dann schwenkte sie leicht um, auf die Fragen von vorher:
    "Vai hat dieses GEsicht schon ein mal gesehen, der Geruch ist nicht ganz unbekannt..aber ..vai erinnert sich nicht mehr wo..oder wie er heißt...ob vai überhaupt einen Namen hat zu diesem Gesicht"
    Den neuen Armschmuck hatte sie mit einem kurzen Blick erfaßt.

  • Deswegen frage ich ja lachte sie leise. Kimberley wirkte an diesem Morgen gelöst, entspannt. Ein kurzer Moment, der sehr selten und kostbar für sie war.


    Ich habe euch beide zur selben Zeit getroffen... bei der selben Mission und beide von euch nur sehr flüchtig ein Lächeln umspielte kurz ihre Züge. Daher habe ich wohl unbewusst die Verbindung gezogen, dass du Elion kennen könntest. Tut mir Leid, ich habe nicht weit genug gedacht, dass es viel zu viele Wesen immer wieder von Neuem sind, denen wir alle dann auch nur flüchtig begegnen.

    Mögen wir auf dem Pfad der Elemente <br />im Angesicht von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft <br />unserem Schicksal und Herzen treu sein...<br /><br />Den Tod muss man sich erst verdienen.

  • " Beide zur selben Zeit?...also am Makurathon damals?"sie überlegte, ging Bilder und Gedanken durch, Gefühle.
    Der Geruch und das Gesicht...aber nur flüchtig.
    Sie zuckte leicht die Schultern.


    "Vai weiß es nicht mehr wirklich...da passierten so viele Dinge auf ein mal, so viele Kämpfe, so viele Verletzte..."
    Kurz schweifte ihr Blick ab, zur Seite.


    Dann hob sie den Kopf wieder.
    "Offenbar scheint Kimberley sich mit diesem Elion zu verstehen"
    dabei blähten sich ihre Nüstern schnuppernd in Richtung Kimberley auf....ebenso zuckten leicht die Ohren.
    So als könnte sie riechen und hören, ob der Körper vor ihr Zeichen aussenden würde.

  • Kimberley Wangen röteten sich leicht und dann nickte sie. Fühlte sie sich ertappt? Es schien so.
    Mehr als zu verstehen...
    Es war für sie ungewohnt. Sie hatte das Gefühl es ihr sagen zu wollen und doch war da die Zurückhaltung, die man ihr zum Thema Gefühle anerzogen hatte. Ein innerer Kampf zwischen zwei Welten.

    Mögen wir auf dem Pfad der Elemente <br />im Angesicht von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft <br />unserem Schicksal und Herzen treu sein...<br /><br />Den Tod muss man sich erst verdienen.

  • Kurz zuckte die rechte Augenbraue Mahrukkaa´s in die Höhe.
    Die Zeichen waren untrüglich - dazu offenbar noch Werbungsgeschenke.


    "Ah...will Kimberley jetzt doch einen Gefährten , um Welpen zu haben?"fragte sie direkt nach.
    Natürlich wußte sie das Najorim sowas wie lange Gefährtenschaft hatten und es "Ehe" nannten..etwas das sie nicht ganz verstand.
    Aber vorrangig...ging es doch häufig auch meistens um Welpen, das hatte ihr die direkte Art von Yeira ebenfalls vor Augen geführt.


    Unverfangen sah sie Kimberley an.

  • Kimberley räusperte sich. Mahrukaa war wirklich mehr als direkt und dachte an Dinge, woran sie bei Weitem noch nicht dachte.
    Erst einmal habe ich meine Pflicht meinem Orden und meinem Archon gegenüber Mahrukkaa. Da würden Kinder im Moment nicht rein passen


    Das hatte sie von Gefühlen und persönlichen Bindungen vor kurzem irgendwie auch noch gesagt. Falkeninseln... es war vorher alles so viel einfacher gewesen...
    Dankbar griff Kimberley nun doch nach dem Becher und nahm einen Schluck um ihre Gedanken wieder zu sortieren.


    Mahrukkaas Wortwahl überdachte sie kurz und griff diese dann auf
    Einen Gefährten... ja. Es ist für mich schwer es in richtige Worte zu fassen, da viele Kulturen, selbst bei den Najorim, verschiedene Begriffe nutzen. Oft aber das selbe oder ähnliches meinen. Wir nennen es die Zeit der Probe. Ich glaube aber, dass es einen gebäuchlicheren Begriff dafür gibt...

    Mögen wir auf dem Pfad der Elemente <br />im Angesicht von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft <br />unserem Schicksal und Herzen treu sein...<br /><br />Den Tod muss man sich erst verdienen.

  • Da war wieder dieses glitzern in den Augen der Uruk, die in diesem Moment zuseätzlich noch älter wirkten, wie die eines Wesens das Erfahrungen gemacht hatte..und anfing anders zu denken.


    "So hat vai vor über einem Jahr auch noch gedacht....das ein Welpe sowie so nicht möglich wäre, das er meine Aufgabe behindern würde. Und doch ist Vai heute Saaba!! Zugegeben, der Welpe ist nicht hier..aber er wird in einer Gemeinschaft großgezogen, mit anderen seiner Art. Warum sollte dies also nicht auch bei einer Gemeinschaft der Seraphim gehen?"fragte sie ernsthaft.


    Ihre feinen Nüstern verrieten ihr , was ihre eigentlich völlig normale Frage - in den Augen einer Uruk - auslöste.


    "Welche Art von Gefährte will Kimberley denn? Ihre Worte hören sich nach vielerlei Gefährten an....Gefährte im Kampf, Gefährte für Gespräche, Gefährte für die Nacht...oder ebend ein Gefährte der stark ist und einen starken Welpen hervorbringen wird."


    Sie dachte auch noch ein mal nach und grinste dann wieder:
    "Kimberley scheint so etwas wie die Zeit der Balz und Gunst der Uruks zu erleben!"sie schien sehr zu frieden mit ihrer Feststellung.
    Langsam entschwand dann aber das Grinsen und in normalem Ton hakte sie nach:
    "Ist er es denn wert?"

  • Kinder sind durchaus in unserem Orden möglich. Meine Eltern sind beides Ordensmitglieder, wenn auch nicht in einem so gefährlichen Gebiet wie Mythodea. Es.... es kommt immer auf die Ansicht an, die die Eltern vertreten, wie sie ihren Nachwuchs aufziehen und... ich glaube nicht, dass ich mich Tag und Nacht nur noch um diese Aufgabe kümmern könnte. Zumindest noch nicht. Die Erfahrung zeigt, auch ich ändere mich. Vor einigen Monaten sagte ich noch, dass eine Bindung für einen Menschen wie mich wohl nie in Frage käme und immer nur ein Traum bleiben würde
    Wehmütig dachte sie an das Gespräch mit Murdo, der einer der Personen der sterblichen Ebene gewesen war, der an ihrer harten Schale versucht hatte zu kratzen.


    Welche Art von Gefährten?...... Mahrukkaa hielt sie den Becher wieder hin
    Das ist nicht mit Gebieten zu erklären. Ich..... ich brauche den, der mir das Gefühl gibt angekommen zu sein. Der mir das Gefühl gibt, dass ich zu Hause bin und bei dem ich einfach ich sein kann.


    und bei dem ich hoffen kann, dass er mich nicht wegen Titeln oder Aufgaben liebt.... doch ich habe hier nichts in der Art auf diesem Kontinent. Meine Ränge sind hier gleichgültig....... also... was mache ich mir da Sorgen.... ging es ihr durch den Kopf. Sie hatte wohl in zu kurzer Zeit zu tief in das Meer der politischen Spiele geblickt.
    Was ist die Balz und Gunst der Uruks genau?... wenn ich das fragen darf
    Sie fand es faszinierend, das gerade ein Uruk sie solches fragte. Was sie suchte, auf dieser Ebene hatte sie noch keiner gefragt. Und doch wusste sie es mit einem Mal. Und sie merkte, dass es das war, was sie versucht hatte in den Elementen zu finden. Vielleicht war es das gewesen.


    Ist er es denn wert?
    Mein Inneres sagt ja....... antwortete sie und ihre Züge umspielte ein warmes Lächeln.
    Jetzt muss die Zeit der Sechs zeigen, ob es wirklich so ist...

    Mögen wir auf dem Pfad der Elemente <br />im Angesicht von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft <br />unserem Schicksal und Herzen treu sein...<br /><br />Den Tod muss man sich erst verdienen.

  • "Wer sagt das na sich tag und Nacht um den Welpen kümmern muß? Das versteht Mahrukkaa nicht."es verwirrte sie.
    Die Najorim waren in Bezug auf ihre Welpen manchmal wirklich seltsam.
    einerseits hockten sie wie diese Hühner, Glucken auf den Welpen...anderseits....
    Auf jedem Feldzug sah sie unbeaufsichtigte Welpen die in Dauerhafter Gefahr waren, weil niemand da war, der sie vor den Verfemten schützte. Die sich sogar noch selber in Gefahr brachten und es hatte nicht mal Konsequenzen.


    "Einfach vai sein..."
    Mahrukkaa drehte den Gedanken spielerisch im Geiste herum.
    Ja, das war etwas was sie bejahen konte - sie war Vai, so wie sie sein sollte und es gab durchaus Männchen, die das so hinnahmen und förderten..aber deswegen diese gleich zu Gefährten zu machen? Zu DEM Gefährten? nein..da gab es nur einen und dessen Platz war unbesetzt und würde es immer sein.
    Kurz zuckte ihre Augenbraue , dann hatte sie sich wieder gefaßt.


    "Ah...Balz und Gunst...es ist eigentlich ganz einfach - die Uruks , vor allem die Männchen werben um die Weibchen. Mehr noch als sonst. Sie versuchen sich besonders bei Rituellen Kämpfen oder Jagden hervorzutun, besonders prächtige Beute zu bringen oder schwer zu findende Dinge wie Beeren oder Wildhonig. Es ist wie ein Spiel in der Zeit des Letzten Neumondes der Zeit der Asche..das was ihr Winter nennen würdet. Man bemerkt das sich diese Zeit nähert, wenn alle anfangen sich anders zu benehmen.Vor allem junge Weibchen die noch nicht in die inneren Kreise gelangt sind betrifft dies. Es geht auch darum, dass nur ausgewählte Männchen gute Welpen zeugen - nicht jedes Männchen erhält diese Möglichkeit. Und als weiteres ist es so, dass die meist arg leeren Vorratshöhlen durch die vermehrte Jagd wieder aufgefüllt werden"erklärte Mahrukkaa.


    Dann runzelte sie wieder die Stirn leicht:
    "Warum muß die Zeit das zeigen? Entweder er ist das Männchen, das Kim will oder nicht? Denn wenn na erst viel schauen muß..wer weiß, nicht das ein anderes tauglicheres Männchen ungesehen bleibt, weil na Blind ist?!