Aus dem Westen nichts Neues - oder?

  • Wann: Sonntag Morgen von der Siegesfeier
    Wer: primär Alexeij, Teroc, Sylvana, Fjalmir, Ronen, Rest nach Absprache
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    Eine schlaflose Nacht. Eine von vielen...


    Nachdem Sylvana lange Zeit in die Dunkelheit geblickt hatte, war es ihr ein Bedürfnis gewesen die Nähe der vielen schlagenden Herzen zu verlassen und die letzten Stunden der Nacht nun unter freiem Himmel zu spüren. Die Nacht der Nächte näherte sich und die Anspannung in ihrem Inneren wuchs. Früh hatte sie begonnen ihre Habseligkeiten zusammen zu suchen, zu verstauen und sich reisefertig zu machen. Gedankenschwer hatte sie sich, nachdem sie ihren mitreisenden Bescheid gegeben hatte vor den Hütten nieder gelassen und beobachtete still den schlafenden Ort. Die Sonne war noch gar nicht am Himmel und das Zwielicht hielt Einzug...


    Reglos blickte sie in die Ferne, hin zu einem Punkt den nur sie kannte. Nur der noch nicht verebbte Schmerz ihrer rechten Hand hielt sie im Hier und Jetzt...

    Nur indem wir unser eigenes Licht ohne Angst scheinen lassen geben wir anderen Menschen die Erlaubnis und den Mut, das Gleiche zu tun.

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  • Aus dem inneren der Hütte hörte man metallisches scheppern, man würde erkennen das Alexij sich bemühte leise zu sein es aber irgendwie nicht recht gelingen wollte.
    Es vergingen einige Momente dann öffnete sich die Tür des Hauses. Ein leise schimpfender Krieger verlies die Hütte. Er war voll bepackt, wie die vergangenen Tage trug er nur die schlichten Gewandung und seinen Gambeson, einziger Unterschied dieses mal, der Brust und Rückenpanzer. Arm- Beinschienen und die Schulterplatten feuerte der junge Krieger vor die Hütte auf den Boden wo sie laut scheppernd liegen blieben. Dann murmelte er irgendwas "Vonwegen im dunkeln...Leise sein..Rüstung alleine anziehen.." er schien mehr mit sich selber zu reden. Dann rüstete er sich mit den verbliebenen Rüstteilen, nachdem er fertig war blickte er sich um und erblickte Sylvana. Langsam und vorsichtig näherte er sich ihr.

    "Ich bin nicht so gut mit Worten...ich sehe mich eher als ausführenden Arm der goldenen Herrin"

  • Sylvana rührte sich nicht. Selbst wenn sie das Geschepper nicht aufmerksam gemacht hätte war es nicht schwer Alexij aus dieser Masse von Fremden heraus zu spüren. Schweigsam bewegte sie die Finger ihrer rechten Hand und wartete ab, was er wollte...

    Nur indem wir unser eigenes Licht ohne Angst scheinen lassen geben wir anderen Menschen die Erlaubnis und den Mut, das Gleiche zu tun.

  • Alexij war sich nicht ganz sicher ob er gerade "erwünscht" war oder nicht. Er blieb in gebührendem Abstand zu Sylvana stehen. "Ich wäre abreisefertig...Ffalmir schläft glaube ich noch, doch bei dem Krach den ich gemacht habe ist vermutlich sowieso die ganze Hütte aufgewacht." er lächelte gequält. Dann blickte er kurz auf die verletzte Hand Sylvana´s...

    "Ich bin nicht so gut mit Worten...ich sehe mich eher als ausführenden Arm der goldenen Herrin"

  • Sie nickte nach einer Weile.


    Wir warten noch auf Teroc und Fjalmir... dann sehen wir weiter.


    Ihr Blick löste sich von dem nicht sichtbaren Punkt und wanderte zu Alexij hinüber.


    Willst du dich setzen?


    Sylvana hatte zu Beginn der FEstlichkeiten viel gelächelt, sogar gelacht... doch im Laufe des gestrigen Nachmittags war all das wieder verschwunden... hing sie wieder oft Gedanken nach und schwieg... distanzierte sich erneut. Doch auch wenn dem so war änderte dies nichts daran, dass sie nach außen hin immer noch offen und freundlich wirkte. Nur wer sie besser kannte las in ihr, dass etwas nicht in Ordnung sein mochte.

    Nur indem wir unser eigenes Licht ohne Angst scheinen lassen geben wir anderen Menschen die Erlaubnis und den Mut, das Gleiche zu tun.

  • Alexij nickte stumm, führ einen Moment überlegte Alexij bevor er sich setzte "Weiß du ob schon jemand wach ist und es Frühstück gibt." dabei wanderte sein Blick von der Neches`Re in Richtung des großen Hauses. Dem jungen Krieger ist nicht entgangen das mit Sylvana nicht alles in Ordnung war, er hatte auch da eine Vermutung. Allerdings wollte Alexij nicht gleich wieder mit der Türe ins Haus fallen.

    "Ich bin nicht so gut mit Worten...ich sehe mich eher als ausführenden Arm der goldenen Herrin"

  • Nau, keine Ahnung. Ich esse selten in größerer Gesellschaft... und hungrig bin ich auch selten. Ich fürchte du wirst dich hin schaffen müssen um nach zu schauen...


    Sie schmunzelte matt.


    Allerdings muss ich sagen, die Sonne ist noch nicht mal aufgegangen und die letzten sind kurz vor Morgengrauen zu bett... ich bezweifle es also...

    Nur indem wir unser eigenes Licht ohne Angst scheinen lassen geben wir anderen Menschen die Erlaubnis und den Mut, das Gleiche zu tun.

  • Alexij verzog ein wenig das Gesicht, vermutlich hatte er Hunger. Er fixierte noch eine weile das große Haus, dann atmete er durch "Mhmm dabei wollte ich uns etwas holen...doch dann müssen wir uns wohl noch ein wenig gedulden." Als sich der gerüstete hinsetzte schepperte die Rüstung ein wenig. "Sonderlich lang hab ich auch nicht geschlafen...konntest du ein wenig schlaf finden Sylvana?" fragte Alexij

    "Ich bin nicht so gut mit Worten...ich sehe mich eher als ausführenden Arm der goldenen Herrin"

  • Nein.


    Sie schaute wieder auf das Feld hinaus.


    Aber das ist nichts Ungewöhnliches. Hast du Pläne für unsere Reise? Wünsche?

    Nur indem wir unser eigenes Licht ohne Angst scheinen lassen geben wir anderen Menschen die Erlaubnis und den Mut, das Gleiche zu tun.

  • Alexij schaute etwas besorgt drein, er wollte helfen doch wusste nicht wie. Das Sylvana sagte das dies nichts ungewöhnliches sei schien den jungen Magor nicht sonderlich zu überzeugen, doch lies er es für den Moment so im Raum stehen. Auf die Frage antwortend "Mhmm, ich würde gern einen kleinen Abstecher nach Paolos Trutz machen...ich würde Violante gerne sehen." dann schmunzelte der Krieger leicht "Und meine oder auch neue Gewandung wäre ganz gut." dann schien der Vodgode ein wenig "verlegen" "Ich weiß nicht genau wie ich die Frage stellen soll...ähm..ich bin ja nun dein Schüler, Knappe..." er druckste wirklich ein wenig herum "Ich frag jetz grade heraus, hab ich dich nun anders anzusprechen?" Er war sich sicher das Sylvana wusste was er meinte.

    "Ich bin nicht so gut mit Worten...ich sehe mich eher als ausführenden Arm der goldenen Herrin"

  • Sie nickte leicht.


    Paolos Trutz liegt auf dem Weg... das wird sich einrichten lassen.


    Dann strich sie sich eine Haarsträhne aus der Stirn und dachte über seine Frage einen längeren Augenblick nach.

    Nun... hat sich denn seit gestern etwas in dem wie du mich siehst verändert? In dem Respekt den wir füreinander empfinden und der ... durchaus besonderen Freundschaft? Empfindest du das hier...
    sie wies auf ihn und sich... anders als zuvor?

    Nur indem wir unser eigenes Licht ohne Angst scheinen lassen geben wir anderen Menschen die Erlaubnis und den Mut, das Gleiche zu tun.

  • "Das ist gut." sagte Alexij bezüglich Paolos Trutz "Ich glaube es ist wichtig das ich mit Violante spreche und auch notwendig." er musste an das denken was er bezüglich der Taverne hörte. Sylvana schwieg einen Moment, sie schien nachzudenken. Nachdem sie Alexij antwortete schwieg dieser ebenfalls einige Augenblicke. "Das ist gar nicht so leicht zu beantworten Sylvana...versteh mich nicht falsch. Ich seh in dir das selbe wie zuvor, ich habe großen Respekt vor dir und unsere Freundschaft bedeutet mir viel und ist mir auch wichtig, in dieser Hinsicht hat sich nichts verändert." Alexij machte eine kurze Pause, er schiend bemüht zu sein richtige Worte dafür zu finden "Doch da ich nun von dir lernen soll und du dadurch meine Ausbilderin bist damit ich Ritter werden kann, hat sich doch etwas verändert...doch vielmehr kommt etwas neues hinzu. Eine neue Bindung, Verhältnis, nenn es wie du magst." der junge Krieger war sich nicht sicher ob Sylvana verstand was er meinte. "Doch ich bin mir sicher das es für uns beide gut sein wird und uns auch weiterbringen wird...ich sehe es als etwas durchweg positives" kurz blickte er Sylvana fest an und hoffte das sie verstand was er meinte.

    "Ich bin nicht so gut mit Worten...ich sehe mich eher als ausführenden Arm der goldenen Herrin"

  • Sylvana neigte etwas den Kopf.


    War das auch auf dem Feldzug schon so? In jenem Moment als ich dich prüfte? Der Neches Re den Anwärter?


    Dieses Mal beobachtete sie ihn neugierig.

    Nur indem wir unser eigenes Licht ohne Angst scheinen lassen geben wir anderen Menschen die Erlaubnis und den Mut, das Gleiche zu tun.

  • Bevor Alexij antwortete schien er einen Moment über seine Antwort nachzudenken. "Ich glaube in dem Moment als du mich prüftest war mir das nicht so bewusst, vor allem war ich heilfroh das du mich geprüft hast in der Sache mit dem Schwur...doch jetzt rückblickend betrachtet würde ich schon sagen das die Neches`Re Sylvana den Anwärter Alexij geprüft hat." erneut eine kurze Pause.
    "Doch ich finde immer das diese Thematik...mhm etwas kompliziert ist. Ich hatte da auch so meine Schwierigkeiten mit Violante..Violante, Heerführerin Violante, Violante die Anführerin der Torstädter...für mich war es einfach immer Violante, nun kannst du dir sicher denken das es da in einigen Punkten zu konflikten kam." Alexij´s Gesichtsausdruck wurde kurz etwas traurig doch dann gleich wieder entschloßener "Doch das muss ich halt noch lernen oder mir wieder bewusster machen...vielleicht lag es bei Violante auch daran das sie und ich ja doch eine sehr enge Bindung hatten und ich deswegen so war und reagiert habe wie ich es eben habe..." Nun blickte Alexij Sylvana neugierig an "Darf ich dich fragen wie oder ob für dich sich etwas verändert, jetz da ich dein Schüler, Knappe bin." der junge Krieger wartete gespannt auf die Antwort.

    "Ich bin nicht so gut mit Worten...ich sehe mich eher als ausführenden Arm der goldenen Herrin"

  • Du hast dich nicht verändert, also hat sich für mich nichts verändert.


    Knappe, Ryt, Neches Re... all das sind Titel... sie ändern nichts an dir, oder an mir, wir sind noch immer diejenigen die sich gestern über traurige und schöne Dinge unterhalten haben, die, die gemeinsam in Schlachten gestritten haben und für gefährlichen Unfug zu haben sind... wir sind immer noch Alexij und Sylvana.


    Ihr Blick wurde nachdenklich.

    Wir sind. Namen und Titel ändern nichts daran. Und wir dürfen niemals vergessen... wer wir sind oder waren, bevor man uns Rang und Namen gab.


    Dann schwieg sie einen Augenblick, bevor sie weitersprach.


    Es gibt etwas das sich verändert hat, aber die Zeit darüber zu sprechen ist noch nicht gekommen.

    Nur indem wir unser eigenes Licht ohne Angst scheinen lassen geben wir anderen Menschen die Erlaubnis und den Mut, das Gleiche zu tun.

  • Alexij dachte einen Moment über das gesagte nach, dann nickte er Sylvana bestätigend zu und fing an zu Grinsen
    "Mir gefällt der Ausdruck gefährlicher Unfug.", als der Vodgode jedoch den letzten Satz der Neches`Re vernahm wurden seine Züge deutlich ernster, besorgter. Sylvana würde spüren das er nachfragen wollte und erfahren wollte was sich verändert hatte, doch Alexij respektierte ihre Aussage das die Zeit noch nicht gekommen war. Sie würde es ihm sagen wenn es soweit war.
    Eine Weile herrschte Schweigen zwischen den Beiden...

    "Ich bin nicht so gut mit Worten...ich sehe mich eher als ausführenden Arm der goldenen Herrin"

  • Eine ganze WEile genoss sie das Schweigen. Es gab nicht viele mit denen man einfach vor sich hin schweigen konnte ohne sich in der Pflicht zu fühlen, etwas zu sagen. Unbewusst strich Sylvana über das Heft ihres Schwertes und ließ ihre Hand auf der Scheide ruhen.


    Was siehst du in einem Ryt Alexij? Ich weiß, ich habe dich einmal etwas ähnliches zum Neches Re gefragt... dennoch... sag es mir bitte...

    Nur indem wir unser eigenes Licht ohne Angst scheinen lassen geben wir anderen Menschen die Erlaubnis und den Mut, das Gleiche zu tun.

  • Murdo tippte nervös mit dem Zeigefinger gegen die Ridne des baumes, an dem er lehnte.
    Viel Schlaf hatte er diese nacht nicht bekommen. Zu viele Gedanken flogen ihn durch den Kopf.


    Sein Blick lösste sich von dem bewölktem Himmel und wanderte durch das Lager.
    Er musste schmunzeln, als er mitbekam, das Alexij die selben Fragen stellte wie er einst selbst.
    Noc ganz wusste er nicht, was er davon halten sollte, das Sylvana ihn ein Jahr zum Ritter ausbilden würde,
    aber es war nicht an ihm, diese Entscheidug zu hinterfragen.


    Er stieß sich von dem Baum ab nd trat einige Schritte näher an die beiden heran.
    Dieses Gespräch wollte er nur ungern stören, immerhin konnte er sicher etwas davon lernen.

    What if I far from home? Oh Brother I will hear you call.

    What if I lose it all? Oh Sister I will help you out!

    Ooooh if the sky comes falling down, for you, there is nothing in this world I wouldn't do.

  • Als Sylvana wieder das Wort ergriff blickte der Alexij sie an, nachdem sie ihre Frage gestellt hat nickte der Schwergerüstete. Bevor er jedoch antwortete schien er kurz nachzudenken, dabei blickte er in die Ferne an einen unbestimmten Punkt.
    Nach einigen Augenblicken sah er wieder zu Sylvana. "Nun ein Ryt oder Ritter sollte ein Vorbild sein. Jemand zu dem man Aufschauen kann, ein Beschützer und Verteidiger der Schwachen, sowie des Glaubens. Jemand der nicht oder nur sehr wenig an sich selbst denkt. Jemand der Loyal, Aufrichtig, Ehrlich ist. Und die selben Eigenschaften sollten ihn antreiben, Schutz der Schwachen, die Wahrheit und der Glaube sollten Wegweisend für ihn sein...nicht der Wille nach Macht oder andere Dinge um den eigenen Standtpunkt zu verbessern." Dann machte er eine kurze Pause "Ein Ryt ist auch oder kann auch ein Befehlshaber von Soldaten sein...hier dient er als Vorbild, sein Mut, seine Tapferkeit, sein Glaube und seine unerschütterlichkeit während der Schlacht soll die Soldaten anspornen und sie ermutigen." erneut machte Alexij eine kurze Pause und Sylvana würde merken das er eine art persönliche Bindung dazu hatte. "Vor allem ist er ein Beschützer...ein Beschützer jener welche sich nicht wehren können, ein Ryt streitet damit es andere nicht tun müssen."

    "Ich bin nicht so gut mit Worten...ich sehe mich eher als ausführenden Arm der goldenen Herrin"

  • Sylvana schloss einen Augenblick die Augen und lächelte versonnen.


    Wie aus dem Lehrbuch... bis auf den letzten Satz. Der Beschützer der streitet, damit es nicht andere tun müssen... dieser eine Satz sagt mehr über dich aus, als der Rest, dieser Satz... ist die Antwort auf meine Frage... und dieser eine Satz... bist du.


    Murdo brauchte sich gar nicht erst bemerkbar machen. Sie wusste, dass er in der Nähe war... und sie musste sich eingestehen, dass es eine angenehme alte Gewohnheit war ihn in der Nähe zu wissen. Etwas, was ihr in den letzten Monat gefehlt hatte. Noch ließ sie sich aber nicht anmerken, dass sie über seine Anwesenheit bescheid wusste.

    Nur indem wir unser eigenes Licht ohne Angst scheinen lassen geben wir anderen Menschen die Erlaubnis und den Mut, das Gleiche zu tun.