Besuch eines Redcaps

  • Die Türen der Jurisdiktion waren kaum jemals verschlossen, geschäftiges Treiben verlangte ein ständiges Kommen und Gehen von Beamten und Bittstellern, Crom konnte also einfach eintreten.
    Doch war es, gelinde gesagt, nicht so einfach zu den Räumlichkeiten der Juristrix vorzudringen, sie befanden sich in den oberen Stockwerken hinter weit verzweigten Korridoren. Als man Crom in die Eingangshalle gehen sah, kam ein junger Beamter in weiten Roben auf ihn zugeilt und fragte freundlich:


    "Werter.. Herr! Wie kann das Amt der Jurisdiktion Euch zu diensten sein?", anscheinend war er den Umgang mit Radcaps nicht gerade gewohnt.

  • Mahlzeit Junge, hör mal ich würde gerne mit der Hochjuristrix sprechen, wegen einer Privaten angelegenheit un ich habe neuigkeiten von einen sehr alten bekannten von ihr aus Drachengard


    Crom sah ihm direkt in die Augen, und schmunzelte mit seinen spitznadelzähnen, ihn freundlich an


    Sie kennt mich vieleicht noch, ich wahr hauptsächlich an der Urteilsvollstreckung von Kire Schattenhaar beteiligt

  • Der Beamte schien ein wenig ratlos.


    "Oh. Da muss ich Euch leider enttäuschen, werter Herr, Ihre Hochwürden ist momentan auf Reisen und wird erst in geraumer Zeit zurückkehren. Hm.. Drachengard, sagt Ihr? Mir unbekannt, werter Herr, doch wenn Ihr sagt, dass es eine wichtige Angelegenheit für das Ohr von Hochwürden ist, wieso schreibt Ihr nicht einen Brief? Wir übersenden ihr täglich Korrespondenz."


    Er bemühte sich sichtlich das Lächeln zu erwiedern ohne dabei zu schlottern.

  • Ach Briefe die ind so vedammt unvertraulich, sag mir einfach wann sie wieder da sein wird dann komme ich später wieder


    Crom legte den Kopf etwas schief und wartete auf die antwort


    Aber du könntest mir vieleicht eine abschrift der Gesetzestexte mitgeben, ich bin ein großer freund von Recht und Gesetzen in geschriebener form

  • "Mein Herr, Ihr könnt die Nachricht doch siegeln und das Amt der Jurisdiktion kann für die Vertraulichkeit garantieren! Es kann gut sein, dass Hochwürden erst im neuen Jahr zurückkehrt oder erst im Frühjahr! Seid Ihr sicher dass Ihr nicht den schriftlichen Weg gehen wollt?"


    Der Mensch schien wirklich bemüht zu helfen und er klang sehr aufrecht.

  • Der Beamte säufzte hörbar und ließ ratlos die Schultern hängen. Er sah den Redcap nochmals resigniert an und begann dann in seiner Robe zu kramen, er forderte eine gebundene Abschrift der Gesetzestexte des Nordens hervor, nicht brandneu , aber in wirklich gutem Schuss und hielt sie dem Redcap mit dem irritierenden Grinsen freundlich entgegen.


    "Das ist sehr schade. - Hier nehmt die Abschrift, sie ist vollständig. - Aber es ist schließlich Eure Angelegenheit, Ihr müsst es jawissen."


    Er hatte sein möglichstes getan und wartete nun, ob der Redcap noch etwas zu sagen hatte.


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  • Oh sehr gut, und wenn sie wieder da ist gebt ihr mir bescheid, ich bin in den Örtlichen Tavernen zu finden, eine nachricht reicht


    Sagte Crom und gab dem Beamten 5Kupfer, dannach ging er wieder nach draussen

  • Zur Mitte des zwölften Monats hin begab es sich, dass ihre Hochwürden die Juristrix Maxima von ihren politischen Reisen in das Amt der Jurisdiktion zurückkehrte. Es wurde eine große Ehrung an einem der obersten Beamten der Jurisdiktion, dem weisen Olivander L. Begrim vorgenommen, welcher ihre Hochwürden in aller Demut bat, ihn obschon seines fortgeschrittenen Alters und der damit einhergehenden schwindenden Sehkraft in den Ruhestand zu entlassen.


    Es heißt Hochwürden kam dem Wunsch des Alten nach, der ihr als persönlicher Sekretär gedient hatte und entließ ihn in allen Ehren und in mehr denn angemessenen Lohn für seinen treuen Dienst am Nördlichen Reich.


    Es heißt Begim hätte sich auf einen Landsitz außerhalb der Stadt zur Ruhe gesetzt.



    So kam es, dass Hochwürden unerwartet früh zurückkehrte und für wenige Tage zur Audienz empfing.



    Wie ein Wunder hatte man Crom irgendwie aufspüren können. Ein Glück, dass unter den vielen menschlichen Bewohnern der Hauptstadt sein ungewöhnlicher Anblick noch immer auffiel, und ein aufgeregter, junger Bote kam zu ihm, Bescheid zu geben, dass die Juristrix Maxima nun wieder in der Hauptstadt weilte, und er seine Botschaft überbringen könnte, wenn sie noch von Belang wäre.


    Der Bote sah etwas abgehetzt aus, und er schien sich nicht sicher zu sein, wie kurzfristig das Angebot war.

  • Crom der in der stadt wahr liess es sich nicht nehmen mitzugehen nachdem er den Boten erst ein Bier spendiert hatte, auch nahm er eine Tasche mit einen Buch mit und liess sich zur Jrurstrix führen.

  • Im Amt war unbekannter Trubel, überall liefen und riefen Menschen durcheinander, es war ein Leid sich durch die Massen von Bittstellern zu zwängen, doch als sie den Redcap wahrnahmen wichen die meisten mit weit aufgerissenen Augen zurück. So wurde Crom dem Boten nach durch viele verwinkelte und geschmückte Gänge und Türen und Treppen weit nach oben in die Eingeweide des Amtes geführt und letztendlich ließ man ihn - nach dem ein weit höherer Beamter ihn übernommen hatte - auf Zuruf ein in das gut bewachte Büro der Juristrix Maxima. Sein Name wurd der Form halber ausgerufen, und die Tür hinter ihm geschlossen.


    Die Hochjuristin selbst saß hinter den mit Akten und Schriften schwer beladenen gewaltigen Schreibtisch auf einem hohen Stuhl und sah ihn erwartungsvoll und mit unleserlichem Blick an.


    "Nun?" sagte sie in ihrer kühlen Art.

  • Croms miene verieten nichts über seinen Gemütszustandt


    Ein Salve oder Labas hätten der begrüssung auch gereicht ich währe auch mit einen Guten Tag zufrieden werte Hochjuristrix des Nordens, aber wahrscheinlich hast du die Hände voll zu tuen und nur wenig zeit für einen kleinen Händler der sein Kolegium hier hatt, nichtdestotrotz bin ich in in zwei angelegenheiten hier, das erste währe eine Nachricht von einen Kerl namens von der Tann, und das zweite ist eine frage an die Örtlichen Gesetze wo ich einige zeilen fand wo klärungsbedarf besteht zwischen den Gesetzen und den Waren meines Kolegiums

  • Ihre kalte Miene brach in ein breites, blitzendes Lächeln. Sie schien in erstaunlich guter Laune und sprach ganz ungerührt von solcher Kühnheit:


    "Dann sollst du als erstes ein "Salve" erhalten, sodass du als zweites die Nachricht von der Thanns überbringen kannst und als drittes sogleich deine eigenen Fragen stellen sollst. Fürwahrlich sit meine Zeit kostbar heutzutage. ... Darumb, sei gegrüßt, und sprich aus was du zu sagen hast!"

  • Crom liess ein verschmitztes lächeln erkennen


    Nun der Kerl von der Tanne bedankt sich für dne letzten Brief von euch und lässt grüße ausrichten. Das andere währe ob der Norden eine gebühr von Heilkräuter hatt und ob eben diese Kräuter eine prüfung unterliegen müssen, ebenso ist eine frage zum Duellrecht bezieht sich das Duellrecht auch auf Turniere oder Gladiatoren Kämpfe? oder ist da eine freie passage die bei bedarf ausgefüllt wird, auch ist da ne frage zur Abfall beseitigung und Brand bekämpfern gibt es eine öffentliche gruppe und ist diese limitiert oder können auch freie truppen diese aufgabe übernehmen mit bezahlung von der stadt aus da diese einen dienst an der öffentlcihkeit tuen

  • Sie hob eine amüsierte Augenbraue bei den ausgerichteten Grüßen von der Thanns. Auch sie lächelte, ganz gegen ihre sonst schroffe Art, doch es war ein gefährliches Lächeln.


    "Das Nördliche Reich Mythodeas erhebt momentan keine Sonderabgaben für Kräuter jeglicher Art und jene müssen ebenfalls keiner gesonderten Prüfung unterzogen werden. Dies kann sich jedoch gewisslich individuell von Protektorat zu Protektorat ändern, doch ist bislang einzig warpsteinverseuchtes Kraut in Selfiran verboten. Ansonsten steht es frei zu handeln.


    Das Duellrecht gemäß §7(4) GGuSk obliegt einem jeden Bewohner des Nördlichen Reiches und nimmt den Sieger des Duells von der Straftat der Tötung gemäß §7 aus. So ihr ansterbt Turniere oder Gladiatorenkämpfe auszurichten, so ist nachzuweisen, dass es sich um eine offensichtlich als solche organisierte Turnier- oder Wettstreitsituation handelt, und es ist sicherzustellen, dass es bei eventueller Beschädigung an lebendem oder unbelebten Eigentum nicht zum Greifen von §9 (1) - (3) oder §15(1) Handeln wider die Elemente, im Sinne einer Schädigung des Reiches, kommt.
    Täglich finden derarte Spiele im Kolloseum der Hauptstadt statt. Ihr mögt es Euch besehen, und die Situation daran gewisslich selbst nachvollziehen können.


    Zur Frage der Abfallbeseitigung und des Brandschutzes: Die Trutz selbst hält zusammen mit den allgemeinen Wachtruppen der Hauptstadt spezielle Brandwächter vor. Die Kanalisation tut viel dazu, dass meine Stadt nicht im Unrat ersäuft wie so viele Ansiedlungen der Alten Welt, doch sagt: weshalb genau fragt Ihr?"

  • Crom kicherte leise


    Ich wusste nicht dass es ihre Stadt ist, aber wenn dies der wahreit entsprichtgrüsse ich die Herscherin von Paolos Trutz. Nun auf die frage warum ich frage, ich repräsentiere und bin gleichzeitig Anführer des Kolegiums das sich hier in Paolos trutz niedergelassen hatt, wir wollten unsere Geschäftsbereiche erweitern und eine Arena bauen lassen dass spiele wie Drakebal, Bloodbowl und einfache Turniere aller art stattfinden können, ebenso haben wir freine mitarbeiter die in sachen Brandbekämpfung bereits sehr viel erfahrung besitzen und dies gerne weiterverfolgen. Natürlich kann das Kolegium der Juristrix einige Arbeit abnehmen wo eine Person wie die eure nicht in verbindung gebracht werden will, wir verstehen unser Handwerk und in der ausführung von Urteilsprüchen haben wir ihnen ja schon unter beweis gestellt


    Crom zündete sich eine Rauchrolle an und die Luft wurde schwerer und ein süsslich würziger Duft erfüllte ihn


    Ich erinner die werte Juristrix an die sache mit Kire

  • "Ich erinnere Euer Begier zu Nutzen zu sein im Angesicht Seiner Exzellenz bei Schattenhaars Urteilsvollstreckung. Und ja, ich bin die Protektorin und Protektoratssenatorin von Paolos Trutz und in dieser Funktion sei Euer Gruß angenommen."


    Ihr Blick folgte kurz der aufsteigenden Rauchwolke, die sich gemächlich in der schumrigen Luft des prachtvoll doch dunkel geschmückten Raumes emporschlängelte, und sich in der Finsternis der hohen, beschnitzten Decke verlor. Das Licht schien dumpf durch die hohen Fenster, denn im Winter sank die Sonne früh am Tage schon herab. Dann fokusierte sie den Redcap erneut.


    "Eure Nützlichkeit ist unbestritten. Dennoch besteht kein Bedarf für eine weitere Brandtruppe oder gar eine weitere Arena! Allein der Raum dafür steht nicht einmal zur Verfügung, und ich werde ein solches Bauvorhaben nicht gestatten."


    Endgültigkeit und Strenge lag in ihrer Stimme. Bei diesen Punkten gab es kein Umstimmen, soviel war klar und sie leiß die Worte kurz im Raum wirken.


    "Jedoch,", fuhr sie fort, "könnte ich Euch und Eurem Kollegium etwas anderes gestatten, da ihr derart begierig seid, Eure Tüchtigkeit in den Dienst am Norden zu stellen. Es ist das Begehr von Paolos Trutz, dass sich jemand von entsprechender Befähigung um die Verwaltung des Großen Kolloseums selbst kümmere. Dies schließt die Verwaltung an sich mit ein, umsomehr jedoch das Veranstalten von Spielen, das Ausrichten von Kämpfen, Turneien und Wettbewerben zur Erbauung des Volkes. Ein entsprechend angemessener Teil der erwirtschafteten Erträge würden in jenes Verwalters' Hand verbleiben, es soll Euer Schaden nicht sein.
    Wer genau ist Teil jenes 'Kollegiums' von dem Ihr spracht?"

  • Crom grinste


    Nützlich ja, aber nicht kein Diener ich bin Geschäftsman und und so wird hier auch gesprochen ich weiss von den anderen Bandne hier und gewissen auftraggebern dies interessiert mich aber nicht wenn, sie das Kolosseum meiner Obhut übergeben dann, werden sie Brot und Spiele erleben das ihnen die Ohren schlackern und ihre Gesichtsbemalung vor Freudentränen verläuft sie werden Dinge sehen die nur wenigen zuteil wurden da diese man hier nicht kennt, aber nur wenn sie die einzige sind dem ich Rechenschafft schuldig bin und dass nur hier hinter verschlossenen Türen ich kann nicht arbeiten wenn man mich nur als Bediensteter ansieht ich hoffe ihnen ist klar wie stark es dann die möglichkeiten einschränkt


    Crom liess seine Tasche fallen und zog ein extrem schweres Buch hervor


    Hier ist was das sie bestimmt interessieren würde eine abschrifft der Gesetzte des Senats zu Roma unter der Herschaft des Pompeius, ich hoffe sie haben vergnügen damit allein die strafen für flüchtige sklaven sind sehr ausgefallen